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WEISS • Zeit nach Erscheinung

In Conversione S. Pauli Apostoli

Weiß III. Klasse Zeit nach Erscheinung
1. Vormesse
Der Priester und die Ministranten knien an der untersten Altarstufe nieder.
Stufengebet Psalm 42

℣. Introíbo ad altáre Dei. ℟. Ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Júdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta: ab hómine iníquo et dolóso érue me. ℟. Quia tu es, Deus, fortitúdo mea: quare me repulísti, et quare tristis incédo, dum afflígit me inimícus? ℣. Emítte lucem tuam et veritátem tuam: ipsa me deduxérunt et adduxérunt in montem sanctum tuum et in tabernácula tua. ℟. Et introíbo ad altáre Dei, ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Confíteor Deo omnipoténti, beátæ Maríæ semper Vírgini, beáto Michaéli Archángelo, beáto Ioánni Baptístæ, sanctis Apóstolis Petro et Paulo, ómnibus Sanctis, et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo et ópere: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. ℟. Misereátur tui omnípotens Deus, et, dimíssis peccátis tuis, perdúcat te ad vitam ætérnam. ℣. Amen.

℣. Zum Altare Gottes will ich treten. ℟. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Richte mich, Gott, und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk; von dem ungerechten und arglistigen Menschen befreie mich. ℟. Denn du bist, Gott, meine Stärke; warum hast du mich verstoßen, und warum gehe ich traurig einher, da der Feind mich bedrängt? ℣. Sende dein Licht und deine Wahrheit; sie sollen mich geleiten, mich führen zu deinem heiligen Berge und zu deinen Zelten. ℟. So will ich hintreten zum Altare Gottes, zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und euch, Brüder, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. ℟. Der allmächtige Gott erbarme sich deiner, er lasse dir die Sünden nach und führe dich zum ewigen Leben. ℣. Amen.

Der Priester steigt zum Altar hinauf, küsst den Altarstein und geht zur Epistelseite (rechts).

Scio, cui crédidi, et certus sum, quia potens est depósitum meum serváre in illum diem, justus judex. Dómine, probásti me et cognovísti me: tu cognovísti sessiónem meam et resurrectiónem meam. Scio, cui crédidi, et certus sum, quia potens est depósitum meum serváre in illum diem, justus judex.

Ich weiß, wem ich geglaubt habe, und bin gewiss, dass er mächtig ist, mein anvertrautes Gut zu bewahren auf jenen Tag, der gerechte Richter. Herr, du hast mich geprüft und erkannt: du kennst mein Sitzen und mein Aufstehen. Ich weiß, wem ich geglaubt habe, und bin gewiss, dass er mächtig ist, mein anvertrautes Gut zu bewahren auf jenen Tag, der gerechte Richter.

Der Priester betet das Kyrie abwechselnd mit den Ministranten in der Mitte des Altares.
Kyrie

℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Christe, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison.

℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Christus, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich.

An Sonn- und Festtagen I. und II. Klasse (außer in der Fasten- und Passionszeit). Der Priester stimmt an, der Chor fährt fort.
Gloria

Glória in excélsis Deo. Et in terra pax homínibus bonæ voluntátis. Laudámus te. Benedícimus te. Adorámus te. Glorificámus te. Grátias ágimus tibi propter magnam glóriam tuam. Dómine Deus, Rex cæléstis, Deus Pater omnípotens. Dómine Fili unigénite, Jesu Christe. Dómine Deus, Agnus Dei, Fílius Patris. Qui tollis peccáta mundi, miserére nobis. Qui tollis peccáta mundi, súscipe deprecatiónem nostram. Qui sedes ad déxteram Patris, miserére nobis. Quóniam tu solus Sanctus. Tu solus Dóminus. Tu solus Altíssimus, Jesu Christe. Cum Sancto Spíritu, in glória Dei Patris. Amen.

Ehre sei Gott in der Höhe. Und auf Erden Friede den Menschen, die guten Willens sind. Wir loben dich. Wir preisen dich. Wir beten dich an. Wir verherrlichen dich. Wir sagen dir Dank ob deiner großen Herrlichkeit. Herr und Gott, König des Himmels, Gott, allmächtiger Vater. Herr, eingeborener Sohn, Jesus Christus. Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters. Der du hinwegnimmst die Sünden der Welt, erbarme dich unser. Der du hinwegnimmst die Sünden der Welt, nimm an unser Flehen. Der du sitzest zur Rechten des Vaters, erbarme dich unser. Denn du allein bist der Heilige. Du allein der Herr. Du allein der Höchste, Jesus Christus. Mit dem Heiligen Geiste in der Herrlichkeit Gottes des Vaters. Amen.

Der Priester wendet sich zum Volk: "Dominus vobiscum." — Das Volk antwortet: "Et cum spiritu tuo." — Dann: "Oremus."
Oratio

Deus, qui univérsum mundum beáti Pauli Apóstoli prædicatióne docuísti: da nobis, quǽsumus; ut, qui ejus hódie Conversiónem cólimus, per ejus ad te exémpla gradiámur. (deinde dicuntur semper) _ (sed rubrica 196 omittuntur)

Gott, du hast den ganzen Erdkreis durch die Predigt des heiligen Apostels Paulus unterwiesen: gib uns, wir bitten dich, dass wir, die wir heute seine Bekehrung feiern, durch seine Vorbilder zu dir gelangen.

Die Lesung wird an der Epistelseite vorgetragen. Das Volk sitzt.

Léctio Actuum Apostolórum In diébus illis: Saulus adhuc spirans minárum et cædis in discípulos Dómini, accés sit ad príncipem sacerdótum, et pétiit ab eo epístolas in Damáscum ad synagógas: ut, si quos invenísset hujus viæ viros ac mulíeres, vinctos perdúceret in Jerúsalem. Et cum iter fáceret, cóntigit, ut appropinquáret Damásco: et súbito circumfúlsit eum lux de cœlo. Et cadens in terram, audívit vocem dicéntem sibi: Saule, Saule, quid me perséqueris? Qui dixit: Quis es, Dómine? Et ille: Ego sum Jesus, quem tu perséqueris: durum est tibi contra stímulum calcitráre. Et tremens ac stupens, dixit: Dómine, quid me vis fácere? Et Dóminus ad eum: Surge et ingrédere civitátem, et ibi dicétur tibi, quid te opórteat fácere. Viri autem illi, qui comitabántur cum eo, stabant stupefácti, audiéntes quidem vocem, néminem autem vidéntes. Surréxit autem Saulus de terra, apertísque óculis nihil vidébat. Ad manus autem illum trahéntes, introduxérunt Damáscum. Et erat ibi tribus diébus non videns, et non manducávit neque bibit. Erat autem quidam discípulus Damásci, nómine Ananías: et dixit ad illum in visu Dóminus: Ananía. At ille ait: Ecce ego, Dómine. Et Dóminus ad eum: Surge et vade in vicum, qui vocátur Rectus: et quære in domo Judæ Saulum nómine Tarsénsem: ecce enim orat. Et vidit virum, Ananíam nómine, intrœúntem et imponéntem sibi manus, ut visum recipiat. Respóndit autem Ananías: Dómine, audívi a multis de viro hoc, quanta mala fécerit sanctis tuis in Jerúsalem: et hic habet potestátem a princípibus sacerdótum alligándi omnes, qui ínvocant nomen tuum. Dixit autem ad eum Dóminus: Vade, quóniam vas electiónis est mihi iste, ut portet nomen meum coram géntibus et régibus et fíliis Israël. Ego enim osténdam illi, quanta opórteat eum pro nómine meo pati. Et ábiit Ananías et introívit in domum: et impónens ei manus, dixit: Saule frater, Dóminus misit me Jesus, qui appáruit tibi in via, qua veniébas, ut vídeas et impleáris Spíritu Sancto. Ei conféstim cecidérunt ab óculis ejus tamquam squamæ, et visum recépit: et surgens baptizátus est. Et cum accepísset cibum, confortátus est. Fuit autem cum discípulis, qui erant Damásci, per dies áliquot. Et contínuo in synagógis prædicábat Jesum, quóniam hic est Fílius Dei. Stupébant autem omnes, qui audiébant, et dicébant: Nonne hic est, qui expugnábat in Jerúsalem eos, qui invocábant nomen istud: et huc ad hoc venit, ut vinctos illos dúcere ad príncipes sacerdótum? Saulus autem multo magis convalescébat, et confundébat Judæos, qui habitábant Damásci, affírmans, quóniam hic est Christus.

Lesung aus der Apostelgeschichte In jenen Tagen: Saulus, noch voll Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn, ging zum Hohenpriester und erbat von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagogen: damit, wenn er einige dieser Wegrichtung, Männer und Frauen, fände, er sie gefesselt nach Jerusalem führe. Und als er unterwegs war, geschah es, dass er sich Damaskus näherte: und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht vom Himmel. Und er fiel zu Boden und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saulus, Saulus, warum verfolgst du mich? Er sagte: Wer bist du, Herr? Und jener: Ich bin Jesus, den du verfolgst: es ist hart für dich, gegen den Stachel auszuschlagen. Und zitternd und bestürzt sagte er: Herr, was willst du, dass ich tue? Und der Herr zu ihm: Steh auf und geh in die Stadt, und dort wird dir gesagt werden, was du tun sollst. Die Männer aber, die ihn begleiteten, standen bestürzt da, hörten zwar die Stimme, sahen aber niemanden. Saulus aber stand vom Boden auf, und obwohl er die Augen geöffnet hatte, sah er nichts. Sie aber nahmen ihn an der Hand und führten ihn nach Damaskus hinein. Und er war dort drei Tage lang ohne Sehkraft und aß nicht und trank nicht. Es war aber ein Jünger in Damaskus, namens Ananias; und der Herr sprach zu ihm in einer Erscheinung: Ananias. Er aber sagte: Siehe, ich bin hier, Herr. Und der Herr zu ihm: Steh auf und geh in die Straße, die die Gerade genannt wird, und suche im Haus des Judas einen Mann namens Saulus aus Tarsus; denn siehe, er betet. Und er sah einen Mann, namens Ananias, eintreten und ihm die Hände auflegen, damit er das Augenlicht wiedererlangt. Ananias aber antwortete: Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, wie viel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem getan hat; und er hat hier Vollmacht von den Hohenpriestern, alle zu binden, die deinen Namen anrufen. Der Herr aber sprach zu ihm: Geh, denn dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug, um meinen Namen vor den Heiden und Königen und den Söhnen Israels zu tragen. Ich werde ihm nämlich zeigen, wie viel er für meinen Namen leiden muss. Und Ananias ging und trat in das Haus ein; und er legte ihm die Hände auf und sagte: Bruder Saulus, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem Weg erschienen ist, den du kamst, damit du siehst und mit dem Heiligen Geist erfüllt werdest. Und sogleich fiel es wie Schuppen von seinen Augen, und er erhielt das Augenlicht wieder; und er stand auf und ließ sich taufen. Und nachdem er Speise zu sich genommen hatte, kam er zu Kräften. Er war aber bei den Jüngern, die in Damaskus waren, einige Tage lang. Und sogleich predigte er in den Synagogen Jesus, dass dieser der Sohn Gottes sei. Alle aber, die es hörten, staunten und sagten: Ist das nicht der, welcher in Jerusalem die verfolgte, die diesen Namen anriefen, und hierher kam, um sie gefesselt zu den Hohenpriestern zu führen? Saulus aber erstarkte immer mehr und brachte die Juden, die in Damaskus wohnten, in Verwirrung, indem er behauptete, dass dieser der Christus sei.

Graduale

Qui operátus est Petro in apostolátum, operátus est ei mihi inter gentes: et cognovérunt grátiam Dei, quæ data est mihi. ℣. Grátia Dei in me vácua non fuit: sed grátia ejus semper in me manet. Allelúja, allelúja. ℣. Magnus sanctus Paulus, vas electiónis, vere digne est glorificándus, qui et méruit thronum duodécimum possídere. Allelúja.

Der in Petrus für das Apostelamt gewirkt hat, der hat auch in mir unter den Heiden gewirkt: und sie erkannten die Gnade Gottes, die mir gegeben ist. ℣. Die Gnade Gottes war in mir nicht leer: sondern seine Gnade bleibt immer in mir. Halleluja, halleluja. ℣. Der große heilige Paulus, das auserwählte Werkzeug, ist wahrlich würdig, verherrlicht zu werden, der auch verdient hat, den zwölften Thron zu besitzen. Halleluja.

Der Priester geht zur Evangelienseite (links). Das Volk steht. Vor dem Evangelium: Kreuzzeichen auf Stirn, Mund und Brust.
Evangelium Matthäus 19,27–29 Commune: Commune Apostolorum

Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Matthǽum In illo témpore: Dixit Petrus ad Jesum: Ecce, nos relíquimus ómnia, et secúti sumus te: quid ergo erit nobis? Jesus autem dixit illis: Amen, dico vobis, quod vos, qui secúti estis me, in regeneratióne, cum séderit Fílius hóminis in sede majestátis suæ, sedébitis et vos super sedes duódecim, judicántes duódecim tribus Israël. Et omnis, qui relíquerit domum, vel fratres, aut soróres, aut patrem, aut matrem, aut uxórem, aut fílios, aut agros, propter nomen meum, céntuplum accípiet, et vitam ætérnam possidébit.

Aus dem heiligen Evangelium † nach Matthäus In jener Zeit: Petrus sprach zu Jesus: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt: Was wird also unser sein? Jesus aber sprach zu ihnen: Amen, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen wird, auch ihr auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. Und jeder, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder oder Äcker um meines Namens willen verlassen hat, wird das Hundertfache empfangen und das ewige Leben besitzen.

An Sonn- und Festtagen. Bei "Et incarnatus est" knien alle nieder.
Credo

Credo in unum Deum, Patrem omnipoténtem, factórem cæli et terræ, visibílium ómnium et invisibílium. Et in unum Dóminum Jesum Christum, Fílium Dei unigénitum. Et ex Patre natum ante ómnia sǽcula. Deum de Deo, lumen de lúmine, Deum verum de Deo vero. Génitum, non factum, consubstantiálem Patri: per quem ómnia facta sunt. Qui propter nos hómines et propter nostram salútem descéndit de cælis. Et incarnátus est de Spíritu Sancto ex María Vírgine: et homo factus est. Crucifíxus étiam pro nobis sub Póntio Piláto, passus et sepúltus est. Et resurréxit tértia die, secúndum Scriptúras. Et ascéndit in cælum, sedet ad déxteram Patris. Et íterum ventúrus est cum glória judicáre vivos et mórtuos: cujus regni non erit finis. Et in Spíritum Sanctum, Dóminum et vivificántem: qui ex Patre Filióque procédit. Qui cum Patre et Fílio simul adorátur et conglorificátur: qui locútus est per Prophétas. Et unam, sanctam, cathólicam et apostólicam Ecclésiam. Confíteor unum baptísma in remissiónem peccatórum. Et exspécto resurrectiónem mortuórum. Et vitam ventúri sǽculi. Amen.

Ich glaube an den einen Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde, aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge. Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn. Er ist aus dem Vater geboren vor aller Zeit. Gott von Gott, Licht vom Lichte, wahrer Gott vom wahren Gott. Gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater: durch ihn ist alles geschaffen. Für uns Menschen und zu unserem Heile ist er vom Himmel herabgestiegen. Er hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist aus Maria, der Jungfrau, und ist Mensch geworden. Gekreuzigt wurde er sogar für uns unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden. Er ist auferstanden am dritten Tage gemäß der Schrift. Er ist aufgefahren in den Himmel und sitzt zur Rechten des Vaters. Er wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten; seines Reiches wird kein Ende sein. Und an den Heiligen Geist, den Herrn und Lebensspender; der vom Vater und vom Sohne ausgeht. Der mit dem Vater und dem Sohne zugleich angebetet und verherrlicht wird; der gesprochen hat durch die Propheten. Und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. Und ich erwarte die Auferstehung der Toten. Und das Leben der kommenden Welt. Amen.

2. Opfermesse
Opferung
Die Opferung beginnt. Das Volk sitzt. Der Priester wendet sich zum Volk: "Orate, fratres." — Das Volk antwortet mit dem Suscipiat.
Offertorium Psalm 138,17

Mihi autem nimis honoráti sunt amíci tui, Deus: nimis confortátus est principátus eórum.

Mir aber sind deine Freunde sehr geehrt, Gott: sehr gestärkt ist ihre Herrschaft.

Secreta

Apóstoli tui Pauli précibus, Dómine, plebis tuæ dona sanctífica: ut, quæ tibi tuo grata sunt institúto, gratióra fiant patrocínio supplicántis. (deinde dicuntur semper) _ (sed rubrica 196 omittuntur)

Durch die Bitten deines Apostels Paulus, Herr, heilige die Gaben deines Volkes: damit das, was dir nach deiner Anordnung gefällig ist, durch die Fürbitte des Flehenden noch gefälliger werde.

Beim Sanctus läutet der Ministrant das Glöckchen. Das Volk kniet ab dem Sanctus nieder.

Sanctus, Sanctus, Sanctus, Dóminus Deus Sábaoth. Pleni sunt cæli et terra glória tua. Hosánna in excélsis. Benedíctus, qui venit in nómine Dómini. Hosánna in excélsis.

Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.

Der Kanon wird still gebetet. Bei der Wandlung läutet das Glöckchen dreimal: zur Kniebeuge vor, zur Erhebung, und zur Kniebeuge nach der Konsekration. Jeweils für Brot und Wein.
Canon Missæ

Te ígitur, clementíssime Pater, per Jesum Christum, Fílium tuum, Dóminum nostrum, súpplices rogámus ac pétimus, uti accépta hábeas et benedícas hæc dona, hæc múnera, hæc sancta sacrifícia illibáta. Quam oblatiónem tu, Deus, in ómnibus, quǽsumus, benedíctam, adscríptam, ratam, rationábilem, acceptabilémque fácere dignéris: ut nobis Corpus et Sanguis fiat dilectíssimi Fílii tui, Dómini nostri Jesu Christi. Qui, prídie quam paterétur, accépit panem in sanctas ac venerábiles manus suas, et elevátis óculis in cælum ad te Deum, Patrem suum omnipoténtem, tibi grátias agens, benedíxit, fregit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et manducáte ex hoc omnes: HOC EST ENIM CORPUS MEUM. Símili modo, postquam cenátum est, accípiens et hunc præclárum Cálicem in sanctas ac venerábiles manus suas, item tibi grátias agens, benedíxit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et bíbite ex eo omnes: HIC EST ENIM CALIX SÁNGUINIS MEI, NOVI ET ÆTÉRNI TESTAMÉNTI, MYSTÉRIUM FÍDEI, QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDÉTUR IN REMISSIÓNEM PECCATÓRUM. Hæc quotiescúmque fecéritis, in mei memóriam faciétis.

Dich also, gütigster Vater, bitten und flehen wir demütig durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn, du wollest gnädig annehmen und segnen diese Gaben, diese Geschenke, diese heiligen, makellosen Opfer. Diese Opfergabe also, so bitten wir, o Gott, habe die Güte in allem zu segnen, in dein Verzeichnis aufzunehmen, sie gültig, dem Geiste gemäß und dir wohlgefällig zu machen, damit sie uns zum Leibe und Blute werde deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Der am Tage vor seinem Leiden das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände nahm, und mit erhobenen Augen zum Himmel zu dir, Gott, seinem allmächtigen Vater, dir dankend es segnete, brach und seinen Jüngern gab mit den Worten: Nehmet hin und esset alle davon: DENN DAS IST MEIN LEIB. In gleicher Weise nahm er nach dem Mahle auch diesen herrlichen Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir wiederum, segnete ihn und gab ihn seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und trinket alle daraus: DENN DAS IST DER KELCH MEINES BLUTES, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, — GEHEIMNIS DES GLAUBENS — DAS FÜR EUCH UND FÜR VIELE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. Sooft ihr dies tut, tut es zu meinem Gedächtnis.

Das Vaterunser wird vom Priester laut gebetet. Das Volk antwortet: "Sed libera nos a malo."
Pater Noster Matthäus 6,9–13

Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum. Advéniat regnum tuum. Fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie. Et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris. Et ne nos indúcas in tentatiónem. Sed líbera nos a malo. Amen.

Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. Sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.

Kommunion
Dreimal wird das Agnus Dei gesprochen. Beim dritten Mal: "dona nobis pacem" statt "miserere nobis." In Totenmessen: "dona eis requiem / requiem sempiternam."

Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.

Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: gib uns den Frieden.

3. Nachmesse
Vor dem Kommunionempfang: Dreimaliges "Domine, non sum dignus." Die Gläubigen knien am Kommunionbank nieder und empfangen die hl. Kommunion auf die Zunge.
Communio Matthäus 19,28 Commune: Commune Apostolorum

Vos, qui secúti estis me, sedébitis super sedes, judicántes duódecim tribus Israël.

Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet auf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

Postcommunio

Sanctificáti, Dómine, salutári mystério: quǽsumus; ut nobis ejus non desit orátio, cujus nos donásti patrocínio gubernári. (deinde dicuntur semper) _ (sed rubrica 196 omittuntur)

Geheiligt, Herr, durch das heilbringende Geheimnis: wir bitten; dass uns dessen Fürbitte nicht fehle, durch dessen Schutz du uns zu lenken gewährt hast.

Der Priester wendet sich zum Volk: "Ite, missa est." — "Deo gratias." In Messen ohne Gloria: "Benedicamus Domino." In Totenmessen: "Requiescant in pace."
Ite, Missa est

℣. Ite, missa est. ℟. Deo grátias. Pláceat tibi, sancta Trínitas, obséquium servitútis meæ: et præsta, ut sacrifícium, quod óculis tuæ majestátis indígnus óbtuli, tibi sit acceptábile, mihíque et ómnibus, pro quibus illud óbtuli, sit, te miseránte, propitiábile. Per Christum, Dóminum nostrum. Amen. ℣. Benedícat vos omnípotens Deus, Pater, et Fílius, ✝ et Spíritus Sanctus. ℟. Amen.

℣. Gehet hin, ihr seid entlassen. ℟. Dank sei Gott. Dir möge gefallen, heilige Dreifaltigkeit, der Dienst meiner Ergebenheit; und gewähre, dass dieses Opfer, das ich Unwürdiger den Augen deiner Majestät dargebracht habe, dir wohlgefällig sei, und für mich und alle, für die ich es dargebracht habe, sei es durch dein Erbarmen versöhnend. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. ℣. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, und der Sohn ✝ und der Heilige Geist. ℟. Amen.

Der Priester liest das Evangelium nach Johannes (Joh 1,1–14). Bei "Et Verbum caro factum est" knien alle nieder.
Letztes Evangelium Johannes 1,1–14

In princípio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. Hoc erat in princípio apud Deum. Ómnia per ipsum facta sunt: et sine ipso factum est nihil, quod factum est. In ipso vita erat, et vita erat lux hóminum: et lux in ténebris lucet, et ténebræ eam non comprehendérunt. Fuit homo missus a Deo, cui nomen erat Joánnes. Hic venit in testimónium, ut testimónium perhibéret de lúmine, ut omnes créderent per illum. Non erat ille lux, sed ut testimónium perhibéret de lúmine. Erat lux vera, quæ illúminat omnem hóminem veniéntem in hunc mundum. In mundo erat, et mundus per ipsum factus est, et mundus eum non cognóvit. In própria venit, et sui eum non recepérunt. Quotquot autem recepérunt eum, dedit eis potestátem fílios Dei fíeri, his, qui credunt in nómine ejus: qui non ex sanguínibus, neque ex voluntáte carnis, neque ex voluntáte viri, sed ex Deo nati sunt. ET VERBUM CARO FACTUM EST, et habitávit in nobis: et vídimus glóriam ejus, glóriam quasi Unigéniti a Patre, plenum grátiæ et veritátis. ℟. Deo grátias.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe geworden; und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen; und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um Zeugnis zu geben von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Lichte. Es war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe geworden, doch die Welt hat es nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt; und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit. ℟. Dank sei Gott.