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VIOLETT • Karwoche

Montag der Karwoche

Feria Secunda Hebdomadæ Sanctæ

Violett I. Klasse Karwoche

Hochfest der Menschwerdung Christi. Der Engel Gabriel verkündet Maria die Empfängnis des Gottessohnes.

1. Vormesse
Der Priester und die Ministranten knien an der untersten Altarstufe nieder.
Stufengebet Psalm 42

℣. Introíbo ad altáre Dei. ℟. Ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Confíteor Deo omnipoténti, beátæ Maríæ semper Vírgini, beáto Michaéli Archángelo, beáto Ioánni Baptístæ, sanctis Apóstolis Petro et Paulo, ómnibus Sanctis, et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo et ópere: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. ℟. Misereátur tui omnípotens Deus, et, dimíssis peccátis tuis, perdúcat te ad vitam ætérnam. ℣. Amen.

℣. Zum Altare Gottes will ich treten. ℟. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und euch, Brüder, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. ℟. Der allmächtige Gott erbarme sich deiner, er lasse dir die Sünden nach und führe dich zum ewigen Leben. ℣. Amen.

Der Priester steigt zum Altar hinauf, küsst den Altarstein und geht zur Epistelseite (rechts).
Introitus Psalm 34,1–3

Júdica, Dómine, nocéntes me, expúgna impugnántes me: apprehénde arma et scutum, et exsúrge in adjutórium meum, Dómine, virtus salútis meæ. Effúnde frámeam, et conclúde advérsus eos, qui persequúntur me: dic ánimæ meæ: Salus tua ego sum. Júdica, Dómine, nocéntes me, expúgna impugnántes me: apprehénde arma et scutum, et exsúrge in adjutórium meum, Dómine, virtus salútis meæ.

Schaffe Recht, Herr, denen, die mir schaden, bekämpfe meine Bekämpfer: ergreife Waffen und Schild, und erhebe dich zu meiner Hilfe, Herr, du Kraft meines Heiles. Schleudere den Speer und schließe ab gegen die, die mich verfolgen: sprich zu meiner Seele: Dein Heil bin ich. Schaffe Recht, Herr, denen, die mir schaden, bekämpfe meine Bekämpfer: ergreife Waffen und Schild, und erhebe dich zu meiner Hilfe, Herr, du Kraft meines Heiles.

Der Priester betet das Kyrie abwechselnd mit den Ministranten in der Mitte des Altares.
Kyrie

℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Christe, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison.

℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Christus, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich.

Der Priester wendet sich zum Volk: "Dominus vobiscum." — Das Volk antwortet: "Et cum spiritu tuo." — Dann: "Oremus."
Oratio

Da, quǽsumus, omnípotens Deus: ut, qui in tot advérsis ex nostra infirmitáte defícimus; intercedénte unigéniti Fílii tui passióne respirémus:

Gewähre, wir bitten, allmächtiger Gott: dass wir, die wir in so vielen Widerwärtigkeiten aus unserer Schwachheit erliegen, durch die Fürbitte des Leidens deines eingeborenen Sohnes wieder aufatmen.

Die Lesung wird an der Epistelseite vorgetragen. Das Volk sitzt.

Léctio Isaíæ Prophétæ In diébus illis: Dixit Isaías: Dóminus Deus apéruit mihi aurem, ego autem non contradíco: retrórsum non ábii. Corpus meum dedi percutiéntibus et genas meas velléntibus: fáciem meam non avérti ab increpántibus et conspuéntibus in me. Dóminus Deus auxiliátor meus, ídeo non sum confúsus: ídeo posui fáciem meam ut petram duríssimam, et scio, quóniam non confúndar. Juxta est, qui justíficat me, quis contradícet mihi? Stemus simul, quis est adversárius meus? Accédat ad me. Ecce, Dóminus Deus auxiliátor meus: quis est, qui condémnet me? Ecce, omnes quasi vestiméntum conteréntur, tinea cómedet eos. Quis ex vobis timens Dóminum, áudiens vocem servi sui? Qui ambulávit in ténebris, et non est lumen ei, speret in nómine Dómini, et innitátur super Deum suum.

Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja In jenen Tagen sprach Jesaja: Der Herr Gott hat mir das Ohr geöffnet, ich aber widerspreche nicht: ich bin nicht zurückgewichen. Meinen Leib habe ich den Schlagenden hingegeben und meine Wangen den Raufenden: mein Angesicht habe ich nicht abgewandt von den Schmähenden und den Anspuckenden. Der Herr Gott ist mein Helfer, darum bin ich nicht beschämt worden: darum habe ich mein Angesicht wie einen sehr harten Felsen hingehalten, und ich weiß, dass ich nicht beschämt werde. Nahe ist, der mich rechtfertigt, wer will mir widersprechen? Lasst uns zusammen hintreten, wer ist mein Widersacher? Er trete her zu mir. Siehe, der Herr Gott ist mein Helfer: wer ist es, der mich verdammt? Siehe, alle werden wie ein Gewand zerrieben werden, die Motte wird sie fressen. Wer ist unter euch, der den Herrn fürchtet, der auf die Stimme seines Knechtes hört? Wer im Dunkel wandelte und kein Licht für sich hat, der hoffe auf den Namen des Herrn und stütze sich auf seinen Gott.

Exsúrge, Dómine, et inténde judício meo, Deus meus et Dóminus meus, in causam meam. ℣. Effúnde frámeam, et conclúde advérsus eos, qui me persequúntur. _ Dómine, non secúndum peccáta nostra, quæ fécimus nos: neque secúndum iniquitátes nostras retríbuas nobis Dómine, ne memíneris iniquitátum nostrárum antiquárum: cito antícipent nos misericórdiæ tuæ, quia páuperes facti sumus nimis. (Hic genuflectitur) ℣. Adjuva nos, Deus, salutáris noster: et propter glóriam nóminis tui, Dómine, líbera nos: et propítius esto peccátis nostris, propter nomen tuum.

Erhebe dich, Herr, und achte auf mein Recht, mein Gott und mein Herr, für meine Sache. ℣. Zücke das Schwert und schließe ein gegen jene, die mich verfolgen. _ Herr, nicht nach unseren Sünden, die wir getan haben: noch nach unseren Missetaten vergilt uns. Herr, gedenke nicht unserer früheren Missetaten: eilends mögen uns deine Erbarmungen zuvorkommen, denn wir sind sehr arm geworden. (Hier wird eine Kniebeuge gemacht) ℣. Hilf uns, Gott, unser Heil: und um der Herrlichkeit deines Namens willen, Herr, befreie uns: und sei gnädig unseren Sünden, um deines Namens willen.

Der Priester geht zur Evangelienseite (links). Das Volk steht. Vor dem Evangelium: Kreuzzeichen auf Stirn, Mund und Brust.

Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Joánnem. Ante sex dies Paschæ venit Jesus Bethániam, ubi Lázarus fúerat mórtuus, quem suscitávit Jesus. Fecérunt autem ei cenam ibi: et Martha ministrábat, Lázarus vero unus erat ex discumbéntibus cum eo. María ergo accépit libram unguénti nardi pístici pretiósi, et unxit pedes Jesu, et extérsit pedes ejus capíllis suis: et domus impléta est ex odóre unguénti. Dixit ergo unus ex discípulis ejus, Judas Iscariótes, qui erat eum traditúrus: Quare hoc unguéntum non véniit trecéntis denáriis, et datum est egénis? Dixit autem hoc, non quia de egénis pertinébat ad eum, sed quia fur erat, et lóculos habens, ea, quæ mittebántur, portábat. Dixit ergo Jesus: Sínite illam, ut in diem sepultúræ meæ servet illud. Páuperes enim semper habétis vobíscum: me autem non semper habétis. Cognóvit ergo turba multa ex Judǽis, quia illic est: et venérunt, non propter Jesum tantum, sed ut Lázarum vidérent, quem suscitávit a mórtuis.

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes. † Sechs Tage vor dem Pascha kam Jesus nach Betanien, wo Lazarus gestorben war, den Jesus auferweckt hatte. Sie bereiteten ihm dort ein Mahl; Marta bediente, Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm zu Tisch lagen. Da nahm Maria ein Pfund echtes, kostbares Nardenöl, salbte die Füße Jesu und trocknete seine Füße mit ihren Haaren; und das Haus wurde erfüllt vom Duft des Öls. Da sagte einer von seinen Jüngern, Judas Iskariot, der ihn verraten sollte: Warum ist dieses Öl nicht für dreihundert Denare verkauft und den Armen gegeben worden? Er sagte dies aber nicht, weil ihm an den Armen lag, sondern weil er ein Dieb war und die Kasse hatte und trug, was hineingelegt wurde. Da sagte Jesus: Lass sie, dass sie es für den Tag meines Begräbnisses aufbewahre. Die Armen habt ihr nämlich immer bei euch; mich aber habt ihr nicht immer. Viele aus der Menge der Juden erkannten nun, dass er dort war, und sie kamen, nicht nur um Jesu willen, sondern auch um Lazarus zu sehen, den er von den Toten auferweckt hatte.

2. Opfermesse
Opferung
Die Opferung beginnt. Das Volk sitzt. Der Priester wendet sich zum Volk: "Orate, fratres." — Das Volk antwortet mit dem Suscipiat.
Offertorium Psalm 142,9–10

Eripe me de inimícis meis, Dómine: ad te confúgi, doce me fácere voluntátem tuam: quia Deus meus es tu.

Errette mich von meinen Feinden, Herr: zu dir habe ich geflohen, lehre mich deinen Willen zu tun: denn du bist mein Gott.

Secreta

Hæc sacrifícia nos, omnípotens Deus, poténti virtúte mundátos, ad suum fáciant purióres veníre princípium.

Diese Opfergaben mögen uns, allmächtiger Gott, durch mächtige Kraft gereinigt, zu ihrem Ursprung reiner gelangen lassen.

Beim Sanctus läutet der Ministrant das Glöckchen. Das Volk kniet ab dem Sanctus nieder.

Sanctus, Sanctus, Sanctus, Dóminus Deus Sábaoth. Pleni sunt cæli et terra glória tua. Hosánna in excélsis. Benedíctus, qui venit in nómine Dómini. Hosánna in excélsis.

Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.

Der Kanon wird still gebetet. Bei der Wandlung läutet das Glöckchen dreimal: zur Kniebeuge vor, zur Erhebung, und zur Kniebeuge nach der Konsekration. Jeweils für Brot und Wein.
Canon Missæ

Te ígitur, clementíssime Pater, per Jesum Christum, Fílium tuum, Dóminum nostrum, súpplices rogámus ac pétimus, uti accépta hábeas et benedícas hæc dona, hæc múnera, hæc sancta sacrifícia illibáta. Quam oblatiónem tu, Deus, in ómnibus, quǽsumus, benedíctam, adscríptam, ratam, rationábilem, acceptabilémque fácere dignéris: ut nobis Corpus et Sanguis fiat dilectíssimi Fílii tui, Dómini nostri Jesu Christi. Qui, prídie quam paterétur, accépit panem in sanctas ac venerábiles manus suas, et elevátis óculis in cælum ad te Deum, Patrem suum omnipoténtem, tibi grátias agens, benedíxit, fregit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et manducáte ex hoc omnes: HOC EST ENIM CORPUS MEUM. Símili modo, postquam cenátum est, accípiens et hunc præclárum Cálicem in sanctas ac venerábiles manus suas, item tibi grátias agens, benedíxit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et bíbite ex eo omnes: HIC EST ENIM CALIX SÁNGUINIS MEI, NOVI ET ÆTÉRNI TESTAMÉNTI, MYSTÉRIUM FÍDEI, QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDÉTUR IN REMISSIÓNEM PECCATÓRUM. Hæc quotiescúmque fecéritis, in mei memóriam faciétis.

Dich also, gütigster Vater, bitten und flehen wir demütig durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn, du wollest gnädig annehmen und segnen diese Gaben, diese Geschenke, diese heiligen, makellosen Opfer. Diese Opfergabe also, so bitten wir, o Gott, habe die Güte in allem zu segnen, in dein Verzeichnis aufzunehmen, sie gültig, dem Geiste gemäß und dir wohlgefällig zu machen, damit sie uns zum Leibe und Blute werde deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Der am Tage vor seinem Leiden das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände nahm, und mit erhobenen Augen zum Himmel zu dir, Gott, seinem allmächtigen Vater, dir dankend es segnete, brach und seinen Jüngern gab mit den Worten: Nehmet hin und esset alle davon: DENN DAS IST MEIN LEIB. In gleicher Weise nahm er nach dem Mahle auch diesen herrlichen Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir wiederum, segnete ihn und gab ihn seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und trinket alle daraus: DENN DAS IST DER KELCH MEINES BLUTES, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, — GEHEIMNIS DES GLAUBENS — DAS FÜR EUCH UND FÜR VIELE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. Sooft ihr dies tut, tut es zu meinem Gedächtnis.

Das Vaterunser wird vom Priester laut gebetet. Das Volk antwortet: "Sed libera nos a malo."
Pater Noster Matthäus 6,9–13

Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum. Advéniat regnum tuum. Fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie. Et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris. Et ne nos indúcas in tentatiónem. Sed líbera nos a malo. Amen.

Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. Sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.

Kommunion
Dreimal wird das Agnus Dei gesprochen. Beim dritten Mal: "dona nobis pacem" statt "miserere nobis." In Totenmessen: "dona eis requiem / requiem sempiternam."

Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.

Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: gib uns den Frieden.

3. Nachmesse
Vor dem Kommunionempfang: Dreimaliges "Domine, non sum dignus." Die Gläubigen knien am Kommunionbank nieder und empfangen die hl. Kommunion auf die Zunge.
Communio Psalm 34,26

Erubéscant et revereántur simul, qui gratulántur malis meis: induántur pudóre et reveréntia, qui malígna loquúntur advérsus me.

Sie sollen erröten und zugleich erschrecken, die sich über mein Unglück freuen; mit Scham und Furcht sollen sie sich kleiden, die böse gegen mich reden.

Postcommunio

Prǽbeant nobis, Dómine, divínum tua sancta fervórem: quo eórum páriter et actu delectémur et fructu.

Deine heiligen Gaben mögen uns, Herr, göttliche Glut verleihen, damit wir uns zugleich an ihrer Wirkung und an ihrer Frucht erfreuen.

Oratio super populum

Orémus. Humiliáte cápita vestra Deo. Adjuva nos, Deus, salutáris noster: et ad benefícia recolénda, quibus nos instauráre dignátus es, tríbue veníre gaudéntes.

Lasset uns beten. Beugt eure Häupter vor Gott. Steh uns bei, Gott, unser Heil: und gewähre, dass wir freudig zu den Wohltaten gelangen, durch die du uns zu erneuern geruht hast.

Der Priester wendet sich zum Volk: "Ite, missa est." — "Deo gratias." In Messen ohne Gloria: "Benedicamus Domino." In Totenmessen: "Requiescant in pace."
Ite, Missa est

℣. Ite, missa est. ℟. Deo grátias. Pláceat tibi, sancta Trínitas, obséquium servitútis meæ: et præsta, ut sacrifícium, quod óculis tuæ majestátis indígnus óbtuli, tibi sit acceptábile, mihíque et ómnibus, pro quibus illud óbtuli, sit, te miseránte, propitiábile. Per Christum, Dóminum nostrum. Amen. ℣. Benedícat vos omnípotens Deus, Pater, et Fílius, ✝ et Spíritus Sanctus. ℟. Amen.

℣. Gehet hin, ihr seid entlassen. ℟. Dank sei Gott. Dir möge gefallen, heilige Dreifaltigkeit, der Dienst meiner Ergebenheit; und gewähre, dass dieses Opfer, das ich Unwürdiger den Augen deiner Majestät dargebracht habe, dir wohlgefällig sei, und für mich und alle, für die ich es dargebracht habe, sei es durch dein Erbarmen versöhnend. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. ℣. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, und der Sohn ✝ und der Heilige Geist. ℟. Amen.

Der Priester liest das Evangelium nach Johannes (Joh 1,1–14). Bei "Et Verbum caro factum est" knien alle nieder.
Letztes Evangelium Johannes 1,1–14

In princípio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. Hoc erat in princípio apud Deum. Ómnia per ipsum facta sunt: et sine ipso factum est nihil, quod factum est. In ipso vita erat, et vita erat lux hóminum: et lux in ténebris lucet, et ténebræ eam non comprehendérunt. Fuit homo missus a Deo, cui nomen erat Joánnes. Hic venit in testimónium, ut testimónium perhibéret de lúmine, ut omnes créderent per illum. Non erat ille lux, sed ut testimónium perhibéret de lúmine. Erat lux vera, quæ illúminat omnem hóminem veniéntem in hunc mundum. In mundo erat, et mundus per ipsum factus est, et mundus eum non cognóvit. In própria venit, et sui eum non recepérunt. Quotquot autem recepérunt eum, dedit eis potestátem fílios Dei fíeri, his, qui credunt in nómine ejus: qui non ex sanguínibus, neque ex voluntáte carnis, neque ex voluntáte viri, sed ex Deo nati sunt. ET VERBUM CARO FACTUM EST, et habitávit in nobis: et vídimus glóriam ejus, glóriam quasi Unigéniti a Patre, plenum grátiæ et veritátis. ℟. Deo grátias.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe geworden; und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen; und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um Zeugnis zu geben von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Lichte. Es war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe geworden, doch die Welt hat es nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt; und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit. ℟. Dank sei Gott.