Feria Quarta Quatuor Temporum Quadragesimæ
Kommemoration: S. Gregorii Papæ Confessoris et Ecclesiæ Doctoris
Kommemoration: S. Gregorii Papæ Confessoris et Ecclesiæ Doctoris
℣. Introíbo ad altáre Dei. ℟. Ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Júdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta: ab hómine iníquo et dolóso érue me. ℟. Quia tu es, Deus, fortitúdo mea: quare me repulísti, et quare tristis incédo, dum afflígit me inimícus? ℣. Emítte lucem tuam et veritátem tuam: ipsa me deduxérunt et adduxérunt in montem sanctum tuum et in tabernácula tua. ℟. Et introíbo ad altáre Dei, ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Confíteor Deo omnipoténti, beátæ Maríæ semper Vírgini, beáto Michaéli Archángelo, beáto Ioánni Baptístæ, sanctis Apóstolis Petro et Paulo, ómnibus Sanctis, et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo et ópere: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. ℟. Misereátur tui omnípotens Deus, et, dimíssis peccátis tuis, perdúcat te ad vitam ætérnam. ℣. Amen.
℣. Zum Altare Gottes will ich treten. ℟. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Richte mich, Gott, und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk; von dem ungerechten und arglistigen Menschen befreie mich. ℟. Denn du bist, Gott, meine Stärke; warum hast du mich verstoßen, und warum gehe ich traurig einher, da der Feind mich bedrängt? ℣. Sende dein Licht und deine Wahrheit; sie sollen mich geleiten, mich führen zu deinem heiligen Berge und zu deinen Zelten. ℟. So will ich hintreten zum Altare Gottes, zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und euch, Brüder, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. ℟. Der allmächtige Gott erbarme sich deiner, er lasse dir die Sünden nach und führe dich zum ewigen Leben. ℣. Amen.
Reminíscere miseratiónum tuárum, Dómine, et misericórdiæ tuæ, quæ a sǽculo sunt: ne umquam dominéntur nobis inimíci nostri: líbera nos, Deus Israël, ex ómnibus angústiis nostris. Ad te, Dómine, levávi ánimam meam: Deus meus, in te confído, non erubéscam. Reminíscere miseratiónum tuárum, Dómine, et misericórdiæ tuæ, quæ a sǽculo sunt: ne umquam dominéntur nobis inimíci nostri: líbera nos, Deus Israël, ex ómnibus angústiis nostris.
Gedenke deiner Erbarmungen, Herr, und deiner Barmherzigkeit, die von Ewigkeit her sind: Lass niemals unsere Feinde über uns herrschen: Befreie uns, Gott Israels, aus all unseren Bedrängnissen. Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele: Mein Gott, auf dich vertraue ich, ich werde nicht zuschanden werden. Gedenke deiner Erbarmungen, Herr, und deiner Barmherzigkeit, die von Ewigkeit her sind: Lass niemals unsere Feinde über uns herrschen: Befreie uns, Gott Israels, aus all unseren Bedrängnissen.
℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Christe, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison.
℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Christus, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich.
Preces nostras, quǽsumus, Dómine, cleménter exáudi: et contra cuncta nobis adversántia, déxteram tuæ majestátis exténde.
Unsere Bitten, wir bitten dich, Herr, erhöre gnädig: und gegen alles, was uns widerstreitet, strecke die Rechte deiner Majestät aus.
Deus, qui ánimæ fámuli tui Gregórii ætérnæ beatitúdinis prǽmia contulísti: concéde propítius; ut, qui peccatórum nostrórum póndere prémimur, ejus apud te précibus sublevémur.
Gott, du hast der Seele deines Dieners Gregor die Belohnung der ewigen Seligkeit verliehen: gewähre gnädig, dass wir, die wir von der Last unserer Sünden niedergedrückt werden, durch seine Fürbitten bei dir aufgerichtet werden.
Léctio libri Regum In diébus illis: Venit Elías in Bersabée Juda, et dimísit ibi púerum suum, et perréxit in desértum, viam uníus diéi. Cumque venísset, et sedéret subter unam juníperum, petívit ánimæ suæ, ut morerétur, et ait: Súfficit mihi, Dómine, tolle ánimam meam: neque enim mélior sum quam patres mei. Projecítque se, et obdormívit in umbra juníperi: et ecce, Angelus Dómini tétigit eum, et dixit illi: Surge et cómede. Respéxit, et ecce ad caput suum subcinerícius panis, et vas aquæ: comédit ergo et bibit, et rursum obdormívit. Reversúsque est Angelus Dómini secundo, et tétigit eum, dixítque illi: Surge, cómede: grandis enim tibi restat via. Qui cum surrexísset, comédit et bibit, et ambulávit in fortitúdine cibi illíus quadragínta diébus et quadragínta nóctibus, usque ad montem Dei Horeb.
Lesung aus dem Buch der Könige In jenen Tagen kam Elija nach Beerscheba in Juda und ließ dort seinen Diener zurück. Er selbst ging eine Tagesreise weit in die Wüste hinein. Als er ankam, setzte er sich unter einen Wacholderstrauch und wünschte sich zu sterben. Er sagte: Es ist genug, Herr. Nimm mein Leben; denn ich bin nicht besser als meine Väter. Dann warf er sich nieder und schlief im Schatten des Wacholders ein. Und siehe, ein Engel des Herrn rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf und iss! Er blickte auf, und siehe, zu seinen Häupten war ein Brot, in der Asche gebacken, und ein Krug mit Wasser. Er aß also und trank und legte sich wieder schlafen. Der Engel des Herrn kam zum zweitenmal wieder, rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf, iss; denn du hast noch einen weiten Weg vor dir. Da stand er auf, aß und trank und wanderte, gestärkt durch diese Speise, vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Gottesberg Horeb.
De necessitátibus meis éripe me, Dómine: vide humilitátem meam et labórem meum: et dimítte ómnia peccáta mea. ℣. Ad te, Dómine, levávi ánimam meam: Deus meus, in te confído, non erubéscam: neque irrídeant me inimíci mei. ℣. Etenim univérsi, qui te exspéctant, non confundéntur: confundántur omnes faciéntes vana.
Aus meinen Nöten errette mich, Herr: sieh meine Niedrigkeit und meine Mühsal: und vergib alle meine Sünden. ℣. Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele: mein Gott, auf dich vertraue ich, ich werde nicht zuschanden werden: noch sollen meine Feinde mich verspotten. ℣. Denn alle, die auf dich harren, werden nicht zuschanden werden: zuschanden werden alle, die nichtige Dinge tun.
Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Matthǽum In illo témpore: Respondérunt Jesu quidam de scribis et pharisǽis, dicéntes: Magíster, vólumus a te signum vidére. Qui respóndens, ait illis: Generátio mala et adúltera signum quærit: et signum non dábitur ei, nisi signum Jonæ Prophétæ. Sicut enim fuit Jonas in ventre ceti tribus diébus et tribus nóctibus: sic erit Fílius hóminis in corde terræ tribus diébus et tribus nóctibus. Viri Ninivítæ surgent in judício cum generatióne ista, et condemnábunt eam: quia pæniténtiam egérunt in prædicatióne Jonæ. Et ecce plus quam Jonas hic. Regína Austri surget in judício cum generatióne ista, et condemnábit eam: quia venit a fínibus terræ audire sapiéntiam Salomónis. Et ecce plus quam Sálomon hic. Cum autem immúndus spíritus exíerit ab hómine, ámbulat per loca árida, quærens réquiem, et non invénit. Tunc dicit: Revértar in domum meam, unde exívi. Et véniens invénit eam vacántem, scopis mundátam, et ornátam. Tunc vadit, et assúmit septem álios spíritus secum nequióres se, et intrántes hábitant ibi: et fiunt novíssima hóminis illíus pejóra prióribus. Sic erit et generatióni huic péssimæ. Adhuc eo loquénte ad turbas, ecce, Mater ejus et fratres stabant foris, quæréntes loqui ei. Dixit autem ei quidam: Ecce, mater tua et fratres tui foris stant, quæréntes te. At ipse respóndens dicénti sibi, ait: Quæ est mater mea, et qui sunt fratres mei? Et exténdens manum in discípulos suos, dixit: Ecce mater mea et fratres mei. Quicúmque enim fécerit voluntátem Patris mei, qui in cœlis est: ipse meus frater et soror et mater est.
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus In jener Zeit: Es antworteten Jesus einige von den Schriftgelehrten und Pharisäern und sprachen: Meister, wir wollen von dir ein Zeichen sehen. Der aber antwortete und sprach zu ihnen: Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht verlangt nach einem Zeichen; und es wird ihm kein Zeichen gegeben werden, außer das Zeichen des Propheten Jona. Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Wales war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein. Die Männer von Ninive werden beim Gericht mit diesem Geschlecht auftreten und werden es verurteilen; denn sie taten Buße auf die Predigt des Jona hin. Und siehe, hier ist mehr als Jona. Die Königin des Südens wird beim Gericht mit diesem Geschlecht auftreten und wird es verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Und siehe, hier ist mehr als Salomo. Wenn aber der unreine Geist von einem Menschen ausgefahren ist, durchwandert er dürre Stätten, sucht Ruhe und findet sie nicht. Dann spricht er: Ich will in mein Haus zurückkehren, aus dem ich ausgezogen bin. Und wenn er kommt, findet er es leer, mit Besen gekehrt und geschmückt. Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, schlimmer als er selbst, und sie ziehen ein und wohnen dort; und es werden die letzten Dinge jenes Menschen schlimmer als die ersten. So wird es auch diesem bösen Geschlecht ergehen. Noch während er zu den Volksscharen redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen und suchten, mit ihm zu reden. Es sagte aber jemand zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich. Er aber antwortete dem, der es ihm sagte, und sprach: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe, meine Mutter und meine Brüder. Denn wer immer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.
Meditábor in mandátis tuis, quæ diléxi valde: et levábo manus meas ad mandáta tua, quæ diléxi.
Ich will über deine Gebote nachsinnen, die ich sehr geliebt habe: und ich will meine Hände erheben zu deinen Geboten, die ich geliebt habe.
Hóstias tibi, Dómine, placatiónis offérimus: ut et delícta nostra miserátus absólvas, et nutántia corda tu dírigas.
Opfergaben der Versöhnung bringen wir dir dar, Herr: damit du uns barmherzig unsere Vergehen vergibst und die wankenden Herzen lenkst.
Annue nobis, quǽsumus, Dómine: ut intercessióne beáti Gregórii hæc nobis prosit oblátio, quam immolándo totíus mundi tribuísti relaxári delícta.
Gewähre uns, wir bitten, Herr: dass durch die Fürsprache des heiligen Gregor uns diese Gabe fromme, durch deren Darbringung du die Vergehen der ganzen Welt zu tilgen verliehen hast.
Sanctus, Sanctus, Sanctus, Dóminus Deus Sábaoth. Pleni sunt cæli et terra glória tua. Hosánna in excélsis. Benedíctus, qui venit in nómine Dómini. Hosánna in excélsis.
Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.
Te ígitur, clementíssime Pater, per Jesum Christum, Fílium tuum, Dóminum nostrum, súpplices rogámus ac pétimus, uti accépta hábeas et benedícas hæc dona, hæc múnera, hæc sancta sacrifícia illibáta. Quam oblatiónem tu, Deus, in ómnibus, quǽsumus, benedíctam, adscríptam, ratam, rationábilem, acceptabilémque fácere dignéris: ut nobis Corpus et Sanguis fiat dilectíssimi Fílii tui, Dómini nostri Jesu Christi. Qui, prídie quam paterétur, accépit panem in sanctas ac venerábiles manus suas, et elevátis óculis in cælum ad te Deum, Patrem suum omnipoténtem, tibi grátias agens, benedíxit, fregit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et manducáte ex hoc omnes: HOC EST ENIM CORPUS MEUM. Símili modo, postquam cenátum est, accípiens et hunc præclárum Cálicem in sanctas ac venerábiles manus suas, item tibi grátias agens, benedíxit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et bíbite ex eo omnes: HIC EST ENIM CALIX SÁNGUINIS MEI, NOVI ET ÆTÉRNI TESTAMÉNTI, MYSTÉRIUM FÍDEI, QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDÉTUR IN REMISSIÓNEM PECCATÓRUM. Hæc quotiescúmque fecéritis, in mei memóriam faciétis.
Dich also, gütigster Vater, bitten und flehen wir demütig durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn, du wollest gnädig annehmen und segnen diese Gaben, diese Geschenke, diese heiligen, makellosen Opfer. Diese Opfergabe also, so bitten wir, o Gott, habe die Güte in allem zu segnen, in dein Verzeichnis aufzunehmen, sie gültig, dem Geiste gemäß und dir wohlgefällig zu machen, damit sie uns zum Leibe und Blute werde deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Der am Tage vor seinem Leiden das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände nahm, und mit erhobenen Augen zum Himmel zu dir, Gott, seinem allmächtigen Vater, dir dankend es segnete, brach und seinen Jüngern gab mit den Worten: Nehmet hin und esset alle davon: DENN DAS IST MEIN LEIB. In gleicher Weise nahm er nach dem Mahle auch diesen herrlichen Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir wiederum, segnete ihn und gab ihn seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und trinket alle daraus: DENN DAS IST DER KELCH MEINES BLUTES, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, — GEHEIMNIS DES GLAUBENS — DAS FÜR EUCH UND FÜR VIELE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. Sooft ihr dies tut, tut es zu meinem Gedächtnis.
Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum. Advéniat regnum tuum. Fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie. Et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris. Et ne nos indúcas in tentatiónem. Sed líbera nos a malo. Amen.
Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. Sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.
Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: gib uns den Frieden.
Intéllege clamórem meum: inténde voci oratiónis meæ, Rex meus et Deus meus: quóniam ad te orábo, Dómine.
Vernimm mein Rufen: achte auf die Stimme meines Gebetes, mein König und mein Gott: denn zu dir will ich beten, Herr.
Tui, Dómine, perceptióne sacraménti, et a nostris mundémur occúltis, et ab hóstium liberémur insídiis.
Durch den Empfang deines Sakramentes, Herr, lass uns von unseren verborgenen Sünden gereinigt und von den Nachstellungen der Feinde befreit werden.
Deus, qui beátum Gregórium Pontíficem Sanctórum tuórum méritis coæquásti: concéde propítius; ut, qui commemoratiónis ejus festa percólimus, vitæ quoque imitémur exémpla.
Gott, du hast den seligen Bischof Gregor den Verdiensten deiner Heiligen gleichgestellt: gewähre gnädig, dass wir, die wir die Feste seiner Gedächtnisfeier begehen, auch die Beispiele seines Lebens nachahmen.
Orémus. Humiliáte cápita vestra Deo. ℣. Mentes nostras, quǽsumus, Dómine, lúmine tuæ claritátis illústra: ut vidére possímus, quæ agénda sunt; et, quæ recta sunt, ágere valeámus.
Lasset uns beten. Beuget eure Häupter vor Gott. ℣. Erleuchte, o Herr, wir bitten dich, unsere Herzen mit dem Lichte deiner Klarheit: damit wir zu schauen vermögen, was zu tun ist, und das Rechte auch zu vollbringen imstande sind.
℣. Ite, missa est. ℟. Deo grátias. Pláceat tibi, sancta Trínitas, obséquium servitútis meæ: et præsta, ut sacrifícium, quod óculis tuæ majestátis indígnus óbtuli, tibi sit acceptábile, mihíque et ómnibus, pro quibus illud óbtuli, sit, te miseránte, propitiábile. Per Christum, Dóminum nostrum. Amen. ℣. Benedícat vos omnípotens Deus, Pater, et Fílius, ✝ et Spíritus Sanctus. ℟. Amen.
℣. Gehet hin, ihr seid entlassen. ℟. Dank sei Gott. Dir möge gefallen, heilige Dreifaltigkeit, der Dienst meiner Ergebenheit; und gewähre, dass dieses Opfer, das ich Unwürdiger den Augen deiner Majestät dargebracht habe, dir wohlgefällig sei, und für mich und alle, für die ich es dargebracht habe, sei es durch dein Erbarmen versöhnend. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. ℣. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, und der Sohn ✝ und der Heilige Geist. ℟. Amen.
In princípio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. Hoc erat in princípio apud Deum. Ómnia per ipsum facta sunt: et sine ipso factum est nihil, quod factum est. In ipso vita erat, et vita erat lux hóminum: et lux in ténebris lucet, et ténebræ eam non comprehendérunt. Fuit homo missus a Deo, cui nomen erat Joánnes. Hic venit in testimónium, ut testimónium perhibéret de lúmine, ut omnes créderent per illum. Non erat ille lux, sed ut testimónium perhibéret de lúmine. Erat lux vera, quæ illúminat omnem hóminem veniéntem in hunc mundum. In mundo erat, et mundus per ipsum factus est, et mundus eum non cognóvit. In própria venit, et sui eum non recepérunt. Quotquot autem recepérunt eum, dedit eis potestátem fílios Dei fíeri, his, qui credunt in nómine ejus: qui non ex sanguínibus, neque ex voluntáte carnis, neque ex voluntáte viri, sed ex Deo nati sunt. ET VERBUM CARO FACTUM EST, et habitávit in nobis: et vídimus glóriam ejus, glóriam quasi Unigéniti a Patre, plenum grátiæ et veritátis. ℟. Deo grátias.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe geworden; und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen; und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um Zeugnis zu geben von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Lichte. Es war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe geworden, doch die Welt hat es nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt; und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit. ℟. Dank sei Gott.