Sabbato Quattuor Temporum Septembris
Kommemoration: Ss. Cosmæ et Damiani Martyrum
Kommemoration: Ss. Cosmæ et Damiani Martyrum
℣. Introíbo ad altáre Dei. ℟. Ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Júdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta: ab hómine iníquo et dolóso érue me. ℟. Quia tu es, Deus, fortitúdo mea: quare me repulísti, et quare tristis incédo, dum afflígit me inimícus? ℣. Emítte lucem tuam et veritátem tuam: ipsa me deduxérunt et adduxérunt in montem sanctum tuum et in tabernácula tua. ℟. Et introíbo ad altáre Dei, ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Confíteor Deo omnipoténti, beátæ Maríæ semper Vírgini, beáto Michaéli Archángelo, beáto Ioánni Baptístæ, sanctis Apóstolis Petro et Paulo, ómnibus Sanctis, et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo et ópere: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. ℟. Misereátur tui omnípotens Deus, et, dimíssis peccátis tuis, perdúcat te ad vitam ætérnam. ℣. Amen.
℣. Zum Altare Gottes will ich treten. ℟. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Richte mich, Gott, und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk; von dem ungerechten und arglistigen Menschen befreie mich. ℟. Denn du bist, Gott, meine Stärke; warum hast du mich verstoßen, und warum gehe ich traurig einher, da der Feind mich bedrängt? ℣. Sende dein Licht und deine Wahrheit; sie sollen mich geleiten, mich führen zu deinem heiligen Berge und zu deinen Zelten. ℟. So will ich hintreten zum Altare Gottes, zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und euch, Brüder, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. ℟. Der allmächtige Gott erbarme sich deiner, er lasse dir die Sünden nach und führe dich zum ewigen Leben. ℣. Amen.
Veníte, adorémus Deum et procidámus ante Dóminum, plorémus ante eum, qui fecit nos: quia ipse est Dóminus, Deus noster. Veníte, exsultémus Dómino: jubilémus Deo, salutári nostro. Veníte, adorémus Deum et procidámus ante Dóminum, plorémus ante eum, qui fecit nos: quia ipse est Dóminus, Deus noster.
Kommt, lasst uns Gott anbeten und niederfallen vor dem Herrn, lasst uns weinen vor ihm, der uns gemacht hat: denn er ist der Herr, unser Gott. Kommt, lasst uns jubeln dem Herrn: jauchzen wir Gott, unserem Heil. Kommt, lasst uns Gott anbeten und niederfallen vor dem Herrn, lasst uns weinen vor ihm, der uns gemacht hat: denn er ist der Herr, unser Gott.
℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Christe, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison.
℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Christus, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich.
Omnípotens sempitérne Deus, qui per continéntiam salutárem corpóribus medéris et méntibus: majestátem tuam súpplices exorámus; ut, pia jejunántium deprecatióne placátus, et præséntia nobis subsídia tríbuas et futúra.
Allmächtiger, ewiger Gott, der du durch heilsame Enthaltsamkeit den Leibern Heilung bringst und den Seelen: wir bitten flehend deine Majestät; dass du, durch das fromme Flehen der Fastenden besänftigt, uns sowohl gegenwärtige Hilfe gewährst als auch zukünftige.
Præsta, quǽsumus, omnípotens Deus: ut, qui sanctórum Mártyrum tuórum Cosmæ et Damiáni natalítia cólimus, a cunctis malis imminéntibus, eórum intercessiónibus, liberémur.
Gewähre, wir bitten dich, allmächtiger Gott: dass wir, die wir die Geburtsfeier deiner heiligen Märtyrer Kosmas und Damian begehen, von allen drohenden Übeln durch ihre Fürsprache befreit werden.
Léctio Epístolæ beáti Pauli Apóstoli ad Hebrǽos Fratres: Tabernáculum factum est primum, in quo erant candelábra, et mensa, et proposítio panum, quæ dícitur Sancta. Post velaméntum autem secúndum, tabernáculum, quod dícitur Sancta sanctórum: áureum habens thuríbulum, et arcam testaménti circumtéctam ex omni parte auro, in qua urna áuea habens manna, et virga Aaron, quæ frondúerat, et tábulæ testaménti, supérque eam erant Chérubim glóriæ obumbrántia propitiatórium: de quibus non est modo dicéndum per síngula. His vero ita compósitis; in prióri quidem tabernáculo semper introíbant sacerdótes, sacrificiórum offícia consummántes: in secúndo autem semel in anno solus póntifex, non sine sánguine, quem offert pro sua et pópuli ignorántia: hoc significánte Spíritu Sancto, nondum propalátam esse sanctórum viam, adhuc prióre tabernaculo habénte statum. Quæ parábola est témporis instántis: juxta quam múnera et hóstiæ offerúntur, quæ non possunt juxta consciéntiam perféctum fácere serviéntem, solummodo in cibis, et in pótibus, et váriis baptismátibus, et justítiis carnis usque ad tempus correctiónis impósitis. Christus autem assístens póntifex futurórum bonórum, per ámplius et perféctius tabernáculum non manufáctum, id est, non hujus creatiónis; neque per sánguinem hircórum aut vitulórum, sed per próprium sánguinem introívit semel in Sancta, ætérna redemptióne invénta.
Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Hebräer Brüder: Das erste Zelt wurde errichtet, in dem der Leuchter stand und der Tisch und die Auflegung der Brote; es wird das Heilige genannt. Hinter dem zweiten Vorhang aber war das Zelt, das das Allerheiligste genannt wird: es hatte ein goldenes Rauchfass und die Bundeslade, allseitig mit Gold überzogen, in der ein goldener Krug war, der das Manna enthielt, und der Stab Aarons, der geblüht hatte, und die Bundestafeln; darüber aber waren die Herrlichkeit verbreitenden Cherubim, die den Sühndeckel überschatteten. Von diesen Dingen ist jetzt nicht im Einzelnen zu reden. Nachdem dies so eingerichtet war, gingen in das vordere Zelt allezeit die Priester hinein, um die Opferdienste zu vollziehen; in das zweite aber ging einmal im Jahr allein der Hohepriester, nicht ohne Blut, das er für seine und des Volkes Unwissenheit darbringt. Damit gibt der Heilige Geist zu erkennen, dass der Weg zum Heiligtum noch nicht offenbar geworden ist, solange das vordere Zelt noch Bestand hat. Dies ist ein Gleichnis für die gegenwärtige Zeit: nach ihm werden Gaben und Opfer dargebracht, die den, der den Dienst verrichtet, nach dem Gewissen nicht vollkommen machen können, sondern nur in Speisen und Getränken und verschiedenen Waschungen und fleischlichen Satzungen, die bis zur Zeit der Besserung auferlegt sind. Christus aber, der Hohepriester der zukünftigen Güter, ist gekommen; durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht, das heißt nicht von dieser Schöpfung ist, und nicht mit dem Blut von Böcken oder Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ist er ein für allemal in das Heiligtum eingegangen, nachdem er die ewige Erlösung erlangt hatte.
Laudáte Dóminum, omnes gentes: et collaudáte eum, omnes pópuli. ℣. Quóniam confirmáta est super nos misericórdia ejus: et véritas Dómini manet in ætérnum.
Lobt den Herrn, alle Völker: und preist ihn, alle Nationen. ℣. Denn seine Barmherzigkeit ist mächtig über uns: und die Treue des Herrn währt in Ewigkeit.
Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Lucam In illo témpore: Dicébat Jesus turbis hanc similitúdinem: Arbórem fici habébat quidam plantátam in vínea sua, et venit quærens fructum in illa, et non invénit. Dixit autem ad cultórem víneæ: Ecce, anni tres sunt, ex quo vénio quærens fructum in ficúlnea hac, et non invénio: succíde ergo illam: ut quid étiam terram óccupat? At ille respóndens, dicit illi: Dómine, dimítte illam et hoc anno, usque dum fódiam circa illam et mittam stércora: et si quidem fécerit fructum: sin autem, in futúrum succídes eam. Erat autem docens in synagóga eórum sábbatis. Et ecce múlier, quæ habébat spíritum infirmitátis annis decem et octo: et erat inclináta, nec omníno póterat sursum respícere. Quam cum vidéret Jesus, vocávit eam ad se, et ait illi: Múlier, dimíssa es ab infirmitáte tua. Et impósuit illi manus, et conféstim erécta est, et glorificábat Deum. Respóndens autem archisynagógus, indígnans quia sábbato curásset Jesus, dicébat turbæ: Sex dies sunt, in quibus opórtet operári: in his ergo veníte, et curámini, et non in die sábbati. Respóndens autem ad illum Dóminus, dixit: Hypócritæ, unusquísque vestrum sábbato non solvit bovem suum aut ásinum a præsépio, et ducit adaquáre? Hanc autem fíliam Abrahæ, quam alligávit sátanas, ecce decem et octo annis, non opórtuit solvi a vínculo isto die sábbati? Et cum hæc díceret, erubescébant omnes adversárii ejus: et omnis pópulus gaudébat in univérsis, quæ glorióse fiébant ab eo.
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas † In jener Zeit: Jesus sagte zu den Volksscharen dieses Gleichnis: Einen Feigenbaum hatte jemand in seinem Weinberg gepflanzt, und er kam, um Frucht an ihm zu suchen, und fand keine. Er sagte aber zum Weingärtner: Siehe, drei Jahre sind es, seitdem ich komme und Frucht an diesem Feigenbaum suche, und finde keine: hau ihn also um; wozu braucht er noch das Land? Jener aber antwortete und spricht zu ihm: Herr, lass ihn noch dieses Jahr, bis ich um ihn grabe und Dünger hinlege; und wenn er dann Frucht bringt – wenn aber nicht, so wirst du ihn künftig umhauen. Er lehrte aber in ihrer Synagoge an den Sabbaten. Und siehe, eine Frau, die einen Geist der Schwäche hatte achtzehn Jahre lang; und sie war gekrümmt und konnte sich überhaupt nicht aufrichten. Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Frau, du bist erlöst von deiner Schwäche. Und er legte ihr die Hände auf, und sogleich richtete sie sich auf und pries Gott. Da antwortete der Synagogenvorsteher, unwillig, weil Jesus am Sabbat geheilt hatte, und sprach zur Volksmenge: Sechs Tage sind es, an denen man arbeiten soll; an diesen also kommt und lasst euch heilen, und nicht am Sabbattag. Der Herr aber antwortete ihm und sprach: Heuchler, löst nicht jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder Esel von der Krippe und führt ihn zur Tränke? Diese aber, eine Tochter Abrahams, die der Satan gebunden hat, siehe, achtzehn Jahre lang, sollte sie nicht von dieser Fessel gelöst werden am Sabbattag? Und als er dies sagte, schämten sich alle seine Widersacher; und das ganze Volk freute sich über all das Herrliche, das durch ihn geschah.
Dómine, Deus salútis meæ, in die clamávi et nocte coram te: intret orátio mea in conspéctu tuo, Dómine.
Herr, Gott meines Heiles, am Tag habe ich gerufen und in der Nacht vor dir: lass mein Gebet vor dein Angesicht treten, Herr.
Concéde, quǽsumus, omnípotens Deus: ut oculis tuæ majestátis munus oblátum et grátiam nobis devotiónis obtíneat, et efféctum beátæ perennitátis acquírat.
Gewähre, wir bitten, allmächtiger Gott: dass das dargebrachte Opfer vor den Augen deiner Majestät uns die Gnade der Hingabe erlange und die Frucht der seligen Ewigkeit erwerbe.
Sanctórum tuórum nobis, Dómine, pia non desit orátio: quæ et múnera nostra concíliet, et tuam nobis indulgéntiam semper obtíneat.
V. Laß uns, Herr, die fromme Fürbitte deiner Heiligen nicht fehlen: sie möge unsere Gaben versöhnen und uns stets deine Vergebung erwirken.
Sanctus, Sanctus, Sanctus, Dóminus Deus Sábaoth. Pleni sunt cæli et terra glória tua. Hosánna in excélsis. Benedíctus, qui venit in nómine Dómini. Hosánna in excélsis.
Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.
Te ígitur, clementíssime Pater, per Jesum Christum, Fílium tuum, Dóminum nostrum, súpplices rogámus ac pétimus, uti accépta hábeas et benedícas hæc dona, hæc múnera, hæc sancta sacrifícia illibáta. Quam oblatiónem tu, Deus, in ómnibus, quǽsumus, benedíctam, adscríptam, ratam, rationábilem, acceptabilémque fácere dignéris: ut nobis Corpus et Sanguis fiat dilectíssimi Fílii tui, Dómini nostri Jesu Christi. Qui, prídie quam paterétur, accépit panem in sanctas ac venerábiles manus suas, et elevátis óculis in cælum ad te Deum, Patrem suum omnipoténtem, tibi grátias agens, benedíxit, fregit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et manducáte ex hoc omnes: HOC EST ENIM CORPUS MEUM. Símili modo, postquam cenátum est, accípiens et hunc præclárum Cálicem in sanctas ac venerábiles manus suas, item tibi grátias agens, benedíxit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et bíbite ex eo omnes: HIC EST ENIM CALIX SÁNGUINIS MEI, NOVI ET ÆTÉRNI TESTAMÉNTI, MYSTÉRIUM FÍDEI, QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDÉTUR IN REMISSIÓNEM PECCATÓRUM. Hæc quotiescúmque fecéritis, in mei memóriam faciétis.
Dich also, gütigster Vater, bitten und flehen wir demütig durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn, du wollest gnädig annehmen und segnen diese Gaben, diese Geschenke, diese heiligen, makellosen Opfer. Diese Opfergabe also, so bitten wir, o Gott, habe die Güte in allem zu segnen, in dein Verzeichnis aufzunehmen, sie gültig, dem Geiste gemäß und dir wohlgefällig zu machen, damit sie uns zum Leibe und Blute werde deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Der am Tage vor seinem Leiden das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände nahm, und mit erhobenen Augen zum Himmel zu dir, Gott, seinem allmächtigen Vater, dir dankend es segnete, brach und seinen Jüngern gab mit den Worten: Nehmet hin und esset alle davon: DENN DAS IST MEIN LEIB. In gleicher Weise nahm er nach dem Mahle auch diesen herrlichen Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir wiederum, segnete ihn und gab ihn seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und trinket alle daraus: DENN DAS IST DER KELCH MEINES BLUTES, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, — GEHEIMNIS DES GLAUBENS — DAS FÜR EUCH UND FÜR VIELE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. Sooft ihr dies tut, tut es zu meinem Gedächtnis.
Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum. Advéniat regnum tuum. Fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie. Et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris. Et ne nos indúcas in tentatiónem. Sed líbera nos a malo. Amen.
Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. Sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.
Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: gib uns den Frieden.
Mense séptimo festa celebrábitis, cum in tabernáculis habitáre fécerim fílios Israël, cum edúcerem eos de terra Ægýpti, ego Dóminus, Deus vester.
Im siebten Monat sollt ihr Feste feiern, da ich die Söhne Israels in Hütten wohnen ließ, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte, ich, der Herr, euer Gott.
Perfíciant in nobis, Dómine, quǽsumus, tua sacraménta quod cóntinent: ut, quæ nunc spécie gérimus, rerum veritáte capiámus.
Lass, o Herr, wir bitten, deine Sakramente in uns vollenden, was sie enthalten: damit wir, was wir jetzt in der Gestalt vollziehen, in der Wahrheit der Wirklichkeit erfassen.
Prótegat, quǽsumus, Dómine, pópulum tuum et participátio cœléstis indúlta convívii, et deprecátio colláta Sanctórum.
V. Schütze, wir bitten dich, Herr, dein Volk, sowohl durch die Teilnahme am himmlischen Mahl, die gewährt ist, als auch durch die Fürbitte der Heiligen, die verliehen wurde.
℣. Ite, missa est. ℟. Deo grátias. Pláceat tibi, sancta Trínitas, obséquium servitútis meæ: et præsta, ut sacrifícium, quod óculis tuæ majestátis indígnus óbtuli, tibi sit acceptábile, mihíque et ómnibus, pro quibus illud óbtuli, sit, te miseránte, propitiábile. Per Christum, Dóminum nostrum. Amen. ℣. Benedícat vos omnípotens Deus, Pater, et Fílius, ✝ et Spíritus Sanctus. ℟. Amen.
℣. Gehet hin, ihr seid entlassen. ℟. Dank sei Gott. Dir möge gefallen, heilige Dreifaltigkeit, der Dienst meiner Ergebenheit; und gewähre, dass dieses Opfer, das ich Unwürdiger den Augen deiner Majestät dargebracht habe, dir wohlgefällig sei, und für mich und alle, für die ich es dargebracht habe, sei es durch dein Erbarmen versöhnend. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. ℣. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, und der Sohn ✝ und der Heilige Geist. ℟. Amen.
In princípio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. Hoc erat in princípio apud Deum. Ómnia per ipsum facta sunt: et sine ipso factum est nihil, quod factum est. In ipso vita erat, et vita erat lux hóminum: et lux in ténebris lucet, et ténebræ eam non comprehendérunt. Fuit homo missus a Deo, cui nomen erat Joánnes. Hic venit in testimónium, ut testimónium perhibéret de lúmine, ut omnes créderent per illum. Non erat ille lux, sed ut testimónium perhibéret de lúmine. Erat lux vera, quæ illúminat omnem hóminem veniéntem in hunc mundum. In mundo erat, et mundus per ipsum factus est, et mundus eum non cognóvit. In própria venit, et sui eum non recepérunt. Quotquot autem recepérunt eum, dedit eis potestátem fílios Dei fíeri, his, qui credunt in nómine ejus: qui non ex sanguínibus, neque ex voluntáte carnis, neque ex voluntáte viri, sed ex Deo nati sunt. ET VERBUM CARO FACTUM EST, et habitávit in nobis: et vídimus glóriam ejus, glóriam quasi Unigéniti a Patre, plenum grátiæ et veritátis. ℟. Deo grátias.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe geworden; und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen; und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um Zeugnis zu geben von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Lichte. Es war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe geworden, doch die Welt hat es nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt; und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit. ℟. Dank sei Gott.