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GRÜN • Zeit nach Pfingsten

8. Sonntag nach Pfingsten

Dominica VIII Post Pentecosten

Grün II. Klasse Zeit nach Pfingsten

Kommemoration: S. Vincentii a Paulo Confessoris

Gleichnis vom ungerechten Verwalter.

Introitus

Suscépimus, Deus, misericórdiam tuam in médio templi tui: secúndum nomen tuum, Deus, ita et laus tua in fines terræ: justítia plena est déxtera tua. Magnus Dóminus, et laudábilis nimis: in civitáte Dei nostri, in monte sancto ejus. Suscépimus, Deus, misericórdiam tuam in médio templi tui: secúndum nomen tuum, Deus, ita et laus tua in fines terræ: justítia plena est déxtera tua.

Wir haben empfangen, Gott, deine Barmherzigkeit inmitten deines Tempels: wie dein Name, Gott, so reicht auch dein Lob bis an die Enden der Erde: voller Gerechtigkeit ist deine Rechte. Groß ist der Herr und überaus lobenswert: in der Stadt unseres Gottes, auf seinem heiligen Berg. Wir haben empfangen, Gott, deine Barmherzigkeit inmitten deines Tempels: wie dein Name, Gott, so reicht auch dein Lob bis an die Enden der Erde: voller Gerechtigkeit ist deine Rechte.

Oratio (Kollekte)

Largíre nobis, quǽsumus, Dómine, semper spíritum cogitándi quæ recta sunt, propítius et agéndi: ut, qui sine te esse non póssumus, secúndum te vívere valeámus.

Gewähre uns, Herr, wir bitten dich, allzeit gnädig den Geist, zu denken, was recht ist, und es zu tun: damit wir, die wir ohne dich nicht sein können, nach dir zu leben vermögen.

Oratio (Kollekte) — S. Vincentii a Paulo Confessoris Kommemoration

Deus, qui, ad evangelizándum paupéribus et ecclesiástici órdinis decórem promovéndum, beátum Vincéntium apostólica virtúte roborásti: præsta, quǽsumus; ut, cujus pia mérita venerámur, virtútum quoque instruámur exémplis.

Gott, du hast den seligen Vinzenz mit apostolischer Kraft gestärkt, um den Armen das Evangelium zu verkünden und die Würde des kirchlichen Standes zu fördern: gewähre, wir bitten dich; dass wir, deren fromme Verdienste wir verehren, auch durch das Beispiel seiner Tugenden unterwiesen werden.

Lesung (Lectio / Epistola)

Léctio Epístolæ beáti Pauli Apóstoli ad Romános Fratres: Debitóres sumus non carni, ut secúndum carnem vivámus. Si enim secúndum carnem vixéritis, moriémini: si autem spíritu facta carnis mortificavéritis, vivétis. Quicúmque enim spíritu Dei aguntur, ii sunt fílii Dei. Non enim accepístis spíritum servitútis íterum in timóre, sed accepístis spíritum adoptiónis filiórum, in quo clamámus: Abba - Pater. - Ipse enim Spíritus testimónium reddit spirítui nostro, quod sumus fílii Dei. Si autem fílii, et herédes: herédes quidem Dei, coherédes autem Christi.

Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Römer Brüder: Wir sind nicht dem Fleisch verpflichtet, so dass wir nach dem Fleisch leben. Wenn ihr nämlich nach dem Fleisch lebt, werdet ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches tötet, werdet ihr leben. Alle nämlich, die vom Geiste Gottes getrieben werden, sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, um wieder in Furcht zu sein, sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba - Vater. Denn dieser Geist selbst gibt unserem Geiste Zeugnis, dass wir Kinder Gottes sind. Wenn aber Kinder, dann auch Erben: Erben Gottes und Miterben Christi.

Graduale / Alleluia

Esto mihi in Deum protectórem, et in locum refúgii, ut salvum me fácias. ℣. Deus, in te sperávi: Dómine, non confúndar in ætérnum. Allelúja, allelúja. Magnus Dóminus, et laudábilis valde, in civitáte Dei nostri, in monte sancto ejus. Allelúja.

Sei mir ein Gott, der mich beschützt, und ein Ort der Zuflucht, dass du mich rettest. ℣. Gott, auf dich habe ich gehofft: Herr, ich werde nicht zuschanden werden in Ewigkeit. Halleluja, halleluja. Groß ist der Herr und sehr zu loben in der Stadt unseres Gottes, auf seinem heiligen Berg. Halleluja.

Evangelium

Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Lucam In illo témpore: Dixit Jesus discípulis suis parábolam hanc: Homo quidam erat dives, qui habébat víllicum: et hic diffamátus est apud illum, quasi dissipásset bona ipsíus. Et vocávit illum et ait illi: Quid hoc audio de te? redde ratiónem villicatiónis tuæ: jam enim non póteris villicáre. Ait autem víllicus intra se: Quid fáciam, quia dóminus meus aufert a me villicatiónem? fódere non váleo, mendicáre erubésco. Scio, quid fáciam, ut, cum amótus fúero a villicatióne, recípiant me in domos suas. Convocátis itaque síngulis debitóribus dómini sui, dicébat primo: Quantum debes dómino meo? At ille dixit: Centum cados ólei. Dixítque illi: Accipe cautiónem tuam: et sede cito, scribe quinquagínta. Deínde álii dixit: Tu vero quantum debes? Qui ait: Centum coros trítici. Ait illi: Accipe lítteras tuas, et scribe octogínta. Et laudávit dóminus víllicum iniquitátis, quia prudénter fecísset: quia fílii hujus sǽculi prudentióres fíliis lucis in generatióne sua sunt. Et ego vobis dico: fácite vobis amicos de mammóna iniquitátis: ut, cum defecéritis, recípiant vos in ætérna tabernácula.

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas In jener Zeit: Jesus sagte zu seinen Jüngern dieses Gleichnis: Ein gewisser Mensch war reich, der hatte einen Verwalter; und dieser wurde bei ihm verleumdet, als habe er seine Güter verschwendet. Und er rief ihn und sprach zu ihm: Was höre ich dies über dich? Lege Rechenschaft ab über deine Verwaltung; denn du kannst nicht mehr Verwalter sein. Da sprach der Verwalter bei sich selbst: Was soll ich tun, weil mein Herr mir die Verwaltung wegnimmt? Graben kann ich nicht, betteln schäme ich mich. Ich weiß, was ich tun werde, damit sie mich, wenn ich von der Verwaltung entfernt werde, in ihre Häuser aufnehmen. Er rief also jeden einzelnen der Schuldner seines Herrn zu sich und sagte zum ersten: Wie viel schuldest du meinem Herrn? Jener aber sagte: Hundert Eimer Öl. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Schuldschein; und setze dich schnell hin, schreibe fünfzig. Dann sagte er zu einem anderen: Du aber, wie viel schuldest du? Der sagte: Hundert Scheffel Weizen. Er sprach zu ihm: Nimm deine Urkunde und schreibe achtzig. Und der Herr lobte den Verwalter der Missetat, weil er klug gehandelt hatte; denn die Kinder dieser Welt sind klüger als die Kinder des Lichtes in ihrem Geschlecht. Und ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon; damit sie euch, wenn ihr versagt, in die ewigen Wohnungen aufnehmen.

Offertorium

Pópulum húmilem salvum fácies, Dómine, et óculos superbórum humiliábis: quóniam quis Deus præter te, Dómine?

Das demütige Volk wirst du retten, Herr, und die Augen der Hochmütigen wirst du demütigen: denn wer ist Gott außer dir, Herr?

Secreta (Stillgebet)

Súscipe, quǽsumus, Dómine, múnera, quæ tibi de tua largitáte deférimus: ut hæc sacrosáncta mystéria, grátiæ tuæ operánte virtúte, et præséntis vitæ nos conversatióne sanctíficent, et ad gáudia sempitérna perdúcant.

Nimm an, wir bitten dich, Herr, die Gaben, die wir dir aus deiner Freigebigkeit darbringen: damit diese hochheiligen Geheimnisse, durch die wirkende Kraft deiner Gnade, uns sowohl im Wandel des gegenwärtigen Lebens heiligen, als auch zu den ewigen Freuden hinführen.

Communio

Gustáte et vidéte, quóniam suávis est Dóminus: beátus vir, qui sperat in eo.

Schmecket und sehet, wie gütig der Herr ist: selig der Mann, der auf ihn hofft.

Postcommunio

Sit nobis, Dómine, reparátio mentis et córporis cæléste mystérium: ut, cujus exséquimur cultum, sentiámus efféctum.

Er sei uns, Herr, himmlisches Geheimnis zur Erneuerung des Geistes und des Leibes: damit wir, dessen Verehrung wir vollziehen, seine Wirkung erfahren.

Praefatio Præfatio de Sanctissima Trinitate

Vere dignum et justum est, æquum et salutare, nos tibi semper et ubique gratias agere: Domine sancte, Pater omnipotens, æterne Deus: Qui cum unigenito Filio tuo et Spiritu Sancto unus es Deus, unus es Dominus: non in unius singularitate personæ, sed in unius Trinitate substantiæ. Quod enim de tua gloria, revelante te, credimus, hoc de Filio tuo, hoc de Spiritu Sancto sine differentia discretionis sentimus. Ut in confessione veræ, sempiternæque Deitatis, et in personis proprietas, et in essentia unitas, et in majestate adoretur æqualitas. Quam laudant Angeli atque Archangeli, Cherubim quoque ac Seraphim: qui non cessant clamare quotidie, una voce dicentes: Sanctus, Sanctus, Sanctus Dominus, Deus Sabaoth. Pleni sunt cæli et terra gloria tua. Hosanna in excelsis. Benedictus, qui venit in nomine Domini. Hosanna in excelsis.

Wahrhaft würdig und recht ist es, billig und heilsam, dass wir dir immer und überall Dank sagen: Heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott: Der du mit deinem eingeborenen Sohn und dem Heiligen Geist ein Gott bist, ein Herr bist: nicht in der Einzigkeit einer Person, sondern in der Dreieinigkeit einer Wesenheit. Denn was wir von deiner Herrlichkeit glauben, da du es offenbarst, das empfinden wir von deinem Sohn, das vom Heiligen Geist ohne Unterschied der Verschiedenheit. So dass im Bekenntnis der wahren und ewigen Gottheit sowohl in den Personen die Eigenart als auch im Wesen die Einheit und in der Majestät die Gleichheit angebetet werde. Diese preisen die Engel und Erzengel, auch die Cherubim und Seraphim: die nicht aufhören, täglich zu rufen und mit einer Stimme zu sprechen: Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.