Feria (Messe: Dominica X Post Pentecosten)
Feria (Dominica X Post Pentecosten)
Feria (Dominica X Post Pentecosten)
Dum clamárem ad Dóminum, exaudívit vocem meam, ab his, qui appropínquant mihi: et humiliávit eos, qui est ante sǽcula et manet in ætérnum: jacta cogitátum tuum in Dómino, et ipse te enútriet. Exáudi, Deus, oratiónem meam, et ne despéxeris deprecatiónem meam: inténde mihi et exáudi me. Dum clamárem ad Dóminum, exaudívit vocem meam, ab his, qui appropínquant mihi: et humiliávit eos, qui est ante sǽcula et manet in ætérnum: jacta cogitátum tuum in Dómino, et ipse te enútriet.
Als ich zum Herrn rief, erhörte er meine Stimme vor denen, die sich mir nähern: und er demütigte sie, der vor den Zeiten ist und bleibt in Ewigkeit: wirf deine Sorge auf den Herrn, und er wird dich nähren. Erhöre, Gott, mein Gebet, und verschmähe nicht mein Flehen: wende dich mir zu und erhöre mich. Als ich zum Herrn rief, erhörte er meine Stimme vor denen, die sich mir nähern: und er demütigte sie, der vor den Zeiten ist und bleibt in Ewigkeit: wirf deine Sorge auf den Herrn, und er wird dich nähren.
Deus, qui omnipoténtiam tuam parcéndo máxime et miserándo maniféstas: multíplica super nos misericórdiam tuam; ut, ad tua promíssa curréntes, cœléstium bonórum fácias esse consórtes.
Gott, du offenbarst deine Allmacht vor allem im Schonen und Erbarmen: vermehre über uns deine Barmherzigkeit; damit wir, deinen Verheißungen entgegeneilend, zu Teilhabern der himmlischen Güter gemacht werden.
Léctio Epístolæ beáti Pauli Apóstoli ad Corínthios Fratres: Scitis, quóniam, cum gentes essétis, ad simulácra muta prout ducebámini eúntes. Ideo notum vobisfacio, quod nemo in Spíritu Dei loquens, dicit anáthema Jesu. Et nemo potest dícere, Dóminus Jesus, nisi in Spíritu Sancto. Divisiónes vero gratiárum sunt, idem autem Spíritus. Et divisiónes ministratiónum sunt, idem autem Dóminus. Et divisiónes operatiónum sunt, idem vero Deus, qui operátur ómnia in ómnibus. Unicuíque autem datur manifestátio Spíritus ad utilitátem. Alii quidem per Spíritum datur sermo sapiéntiæ álii autem sermo sciéntiæ secúndum eúndem Spíritum: álteri fides in eódem Spíritu: álii grátia sanitátum in uno Spíritu: álii operátio virtútum, álii prophetía, álii discrétio spirítuum, álii génera linguárum, álii interpretátio sermónum. Hæc autem ómnia operátur unus atque idem Spíritus, dívidens síngulis, prout vult.
Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Korinther Brüder! Ihr wisst, dass ihr, als ihr Heiden wart, zu den stummen Götzenbildern hingetragen wurdet, wie ihr euch führen ließet. Darum tue ich euch kund, dass niemand, im Geiste Gottes redend, sagt: Verflucht sei Jesus. Und niemand kann sagen: Herr Jesus, außer im Heiligen Geiste. Es gibt aber Verschiedenheiten der Gnadengaben, doch derselbe Geist. Und es gibt Verschiedenheiten der Dienste, doch derselbe Herr. Und es gibt Verschiedenheiten der Wirkkräfte, doch derselbe Gott, der alles in allen wirkt. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben. Dem einen wird nämlich durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geiste; einem anderen Glauben in demselben Geiste; einem anderen Gnade der Heilungen in dem einen Geiste; einem anderen Wirkung von Wunderkräften, einem anderen Weissagung, einem anderen Unterscheidung der Geister, einem anderen Arten von Zungenreden, einem anderen Auslegung der Sprachen. Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist, einem jeden zuteilend, wie er will.
Custódi me, Dómine, ut pupíllam óculi: sub umbra alárum tuárum prótege me. ℣. De vultu tuo judícium meum pródeat: óculi tui vídeant æquitátem. Allelúja, allelúja. Te decet hymnus, Deus, in Sion: et tibi reddétur votum in Jerúsalem. Allelúja.
Bewahre mich, Herr, wie den Augapfel: beschirme mich im Schatten deiner Flügel. ℟. Von deinem Angesicht gehe mein Urteil aus: deine Augen mögen das Rechte sehen. Halleluja, halleluja. Dir gebührt Lobgesang, Gott, in Zion: und dir wird das Gelübde erfüllt in Jerusalem. Halleluja.
Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Lucam In illo témpore: Dixit Jesus ad quosdam, qui in se confidébant tamquam justi et aspernabántur céteros, parábolam istam: Duo hómines ascendérunt in templum, ut orárent: unus pharisǽus, et alter publicánus. Pharisǽus stans, hæc apud se orábat: Deus, grátias ago tibi, quia non sum sicut céteri hóminum: raptóres, injústi, adúlteri: velut étiam hic publicánus. Jejúno bis in sábbato: décimas do ómnium, quæ possídeo. Et publicánus a longe stans nolébat nec óculos ad cœlum leváre: sed percutiébat pectus suum, dicens: Deus, propítius esto mihi peccatóri. Dico vobis: descéndit hic justificátus in domum suam ab illo: quia omnis qui se exáltat, humiliábitur: et qui se humíliat, exaltábitur.
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas † In jener Zeit: Jesus sagte zu einigen, die auf sich selbst vertrauten, als wären sie gerecht, und die anderen verachteten, dieses Gleichnis: Zwei Menschen gingen hinauf in den Tempel, um zu beten; der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so: Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die übrigen Menschen: Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche; ich gebe den Zehnten von allem, was ich besitze. Und der Zöllner stand von ferne, wollte nicht einmal die Augen zum Himmel erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig. Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab, jener nicht; denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
Ad te, Dómine, levávi ánimam meam: Deus meus, in te confído, non erubéscam: neque irrídeant me inimíci mei: étenim univérsi, qui te exspéctant, non confundéntur.
Zu dir, Herr, habe ich meine Seele erhoben: Mein Gott, auf dich vertraue ich, ich werde nicht zuschanden werden: und meine Feinde sollen mich nicht verspotten: denn alle, die auf dich harren, werden nicht zuschanden werden.
Tibi, Dómine, sacrifícia dicáta reddántur: quæ sic ad honórem nóminis tui deferénda tribuísti, ut eadem remédia fíeri nostra præstáres.
Dir, Herr, seien die geweihten Opfergaben dargebracht: die du so zur Ehre deines Namens zu überreichen verliehen hast, dass du bewirkst, dass dieselben zu Heilmitteln für uns werden.
Acceptábis sacrificium justítiæ, oblatiónes et holocáusta, super altáre tuum, Dómine.
Du wirst das Opfer der Gerechtigkeit annehmen, die Darbringungen und Brandopfer auf deinem Altar, Herr.
Quǽsumus, Dómine, Deus noster: ut, quos divínis reparáre non désinis sacraméntis, tuis non destítuas benígnus auxíliis.
Wir bitten dich, Herr, unser Gott: dass du jene, die du durch die göttlichen Sakramente stets erneuerst, in deiner Güte nicht verlässt und mit deiner Hilfe unterstützt.
Vere dignum et justum est, æquum et salutare, nos tibi semper et ubique gratias agere: Domine sancte, Pater omnipotens, æterne Deus: Qui cum unigenito Filio tuo et Spiritu Sancto unus es Deus, unus es Dominus: non in unius singularitate personæ, sed in unius Trinitate substantiæ. Quod enim de tua gloria, revelante te, credimus, hoc de Filio tuo, hoc de Spiritu Sancto sine differentia discretionis sentimus. Ut in confessione veræ, sempiternæque Deitatis, et in personis proprietas, et in essentia unitas, et in majestate adoretur æqualitas. Quam laudant Angeli atque Archangeli, Cherubim quoque ac Seraphim: qui non cessant clamare quotidie, una voce dicentes: Sanctus, Sanctus, Sanctus Dominus, Deus Sabaoth. Pleni sunt cæli et terra gloria tua. Hosanna in excelsis. Benedictus, qui venit in nomine Domini. Hosanna in excelsis.
Wahrhaft würdig und recht ist es, billig und heilsam, dass wir dir immer und überall Dank sagen: Heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott: Der du mit deinem eingeborenen Sohn und dem Heiligen Geist ein Gott bist, ein Herr bist: nicht in der Einzigkeit einer Person, sondern in der Dreieinigkeit einer Wesenheit. Denn was wir von deiner Herrlichkeit glauben, da du es offenbarst, das empfinden wir von deinem Sohn, das vom Heiligen Geist ohne Unterschied der Verschiedenheit. So dass im Bekenntnis der wahren und ewigen Gottheit sowohl in den Personen die Eigenart als auch im Wesen die Einheit und in der Majestät die Gleichheit angebetet werde. Diese preisen die Engel und Erzengel, auch die Cherubim und Seraphim: die nicht aufhören, täglich zu rufen und mit einer Stimme zu sprechen: Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.