19. Sonntag nach Pfingsten
Dominica XIX Post Pentecosten
Kommemoration: S. Francisci Confessoris
Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl.
Dominica XIX Post Pentecosten
Kommemoration: S. Francisci Confessoris
Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl.
Salus pópuli ego sum, dicit Dóminus: de quacúmque tribulatióne clamáverint ad me, exáudiam eos: et ero illórum Dóminus in perpétuum. Attendite, pópule meus, legem meam: inclináte aurem vestram in verba oris mei. Salus pópuli ego sum, dicit Dóminus: de quacúmque tribulatióne clamáverint ad me, exáudiam eos: et ero illórum Dóminus in perpétuum
Ich bin das Heil des Volkes, spricht der Herr: aus jeglicher Bedrängnis, in der sie zu mir rufen, werde ich sie erhören: und ich werde ihr Herr sein in Ewigkeit. Merkt auf, mein Volk, mein Gesetz: neigt euer Ohr den Worten meines Mundes. Ich bin das Heil des Volkes, spricht der Herr: aus jeglicher Bedrängnis, in der sie zu mir rufen, werde ich sie erhören: und ich werde ihr Herr sein in Ewigkeit.
Omnípotens et miséricors Deus, univérsa nobis adversántia propitiátus exclúde: ut mente et córpore páriter expedíti, quæ tua sunt, líberis méntibus exsequámur.
Allmächtiger und barmherziger Gott, schließe gnädig alle uns bedrängenden Widerwärtigkeiten aus: damit wir, an Geist und Leib gleichermaßen befreit, was dein ist, mit freien Herzen vollbringen.
Deus, qui Ecclésiam tuam, beáti Francisci méritis fœtu novæ prolis amplíficas: tríbue nobis; ex ejus imitatióne, terréna despícere et cœléstium donórum semper participatióne gaudére.
Gott, du erfüllst deine Kirche durch die Verdienste des heiligen Franziskus mit der Frucht neuer Nachkommenschaft: gewähre uns, dass wir durch seine Nachahmung das Irdische verachten und uns stets an der Teilhabe an den himmlischen Gaben erfreuen.
Léctio Epístolæ beáti Pauli Apóstoli ad Ephésios Fratres: Renovámini spíritu mentis vestræ, et indúite novum hóminem, qui secúndum Deum creátus est in justítia et sanctitáte veritátis. Propter quod deponéntes mendácium, loquímini veritátem unusquísque cum próximo suo: quóniam sumus ínvicem membra. Irascímini, et nolíte peccáre: sol non occídat super iracúndiam vestram. Nolíte locum dare diábolo: qui furabátur, jam non furétur; magis autem labóret, operándo mánibus suis, quod bonum est, ut hábeat, unde tríbuat necessitátem patiénti.
Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Epheser Brüder: Erneuert euch im Geist eures Sinnes und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in Gerechtigkeit und Heiligkeit der Wahrheit. Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten; denn wir sind gegenseitig Glieder. Zürnt, und sündigt nicht; die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn. Gebt dem Teufel keinen Raum. Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite vielmehr und wirke mit seinen Händen das Gute, damit er habe, wovon er dem Bedürftigen geben kann.
Dirigátur orátio mea, sicut incénsum in conspéctu tuo, Dómine. ℣. Elevatio mánuum meárum sacrifícium vespertínum. Allelúja, allelúja Confitémini Dómino, et invocáte nomen ejus: annuntiáte inter gentes ópera ejus. Allelúja.
Mein Gebet steige auf wie Weihrauch vor deinem Angesicht, Herr. ℣. Das Erheben meiner Hände sei ein Abendopfer. Halleluja, halleluja. Danket dem Herrn und ruft seinen Namen an; verkündet unter den Völkern seine Werke. Halleluja.
Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Matthǽum In illo témpore: Loquebátur Jesus princípibus sacerdótum et pharisǽis in parábolis, dicens: Símile factum est regnum cœlórum hómini regi, qui fecit núptias fílio suo. Et misit servos suos vocáre invitátos ad nuptias, et nolébant veníre. Iterum misit álios servos, dicens: Dícite invitátis: Ecce, prándium meum parávi, tauri mei et altília occísa sunt, et ómnia paráta: veníte ad núptias. Illi autem neglexérunt: et abiérunt, álius in villam suam, álius vero ad negotiatiónem suam: réliqui vero tenuérunt servos ejus, et contuméliis afféctos occidérunt. Rex autem cum audísset, iratus est: et, missis exercítibus suis, pérdidit homicídas illos et civitátem illórum succéndit. Tunc ait servis suis: Núptiæ quidem parátæ sunt, sed, qui invitáti erant, non fuérunt digni. Ite ergo ad exitus viárum et, quoscúmque invenéritis, vocáte ad núptias. Et egréssi servi ejus in vias, congregavérunt omnes, quos invenérunt, malos et bonos: et implétæ sunt núptiæ discumbéntium. Intrávit autem rex, ut vidéret discumbéntes, et vidit ibi hóminem non vestítum veste nuptiáli. Et ait illi: Amíce, quómodo huc intrásti non habens vestem nuptiálem? At ille obmútuit. Tunc dixit rex minístris: Ligátis mánibus et pédibus ejus, míttite eum in ténebras exterióres: ibi erit fletus et stridor déntium. Multi enim sunt vocáti, pauci vero elécti.
Aus dem heiligen Evangelium nach † Matthäus In jener Zeit: Jesus redete zu den Hohenpriestern und Pharisäern in Gleichnissen und sprach: Das Himmelreich ist einem König gleich geworden, der seinem Sohn Hochzeit hielt. Und er sandte seine Knechte aus, die Geladenen zur Hochzeit zu rufen, aber sie wollten nicht kommen. Wiederum sandte er andere Knechte und sprach: Sagt den Geladenen: Siehe, mein Mahl habe ich bereitet, meine Stiere und das Mastvieh sind geschlachtet, und alles ist bereit: kommt zur Hochzeit. Sie aber achteten nicht darauf und gingen weg, der eine auf sein Landgut, der andere zu seinem Geschäft; die übrigen aber ergriffen seine Knechte, misshandelten sie und töteten sie. Als der König das hörte, wurde er zornig, und er sandte seine Heere aus, brachte jene Mörder um und zündete ihre Stadt an. Dann sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereitet, aber die Geladenen waren nicht würdig. Geht also hinaus an die Straßenkreuzungen und ladet zur Hochzeit ein, wen immer ihr findet. Und seine Knechte gingen hinaus auf die Straßen und versammelten alle, die sie fanden, Böse und Gute, und die Hochzeit wurde voll von Gästen. Der König aber trat ein, um die Gäste zu sehen, und er sah dort einen Menschen, der nicht mit einem Hochzeitsgewand bekleidet war. Und er sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen, ohne ein Hochzeitsgewand zu haben? Der aber verstummte. Da sprach der König zu den Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn hinaus in die äußere Finsternis; dort wird Weinen und Zähneknirschen sein. Denn viele sind berufen, wenige aber auserwählt.
Si ambulávero in médio tribulatiónis, vivificábis me, Dómine: et super iram inimicórum meórum exténdes manum tuam, et salvum me fáciet déxtera tua.
Wenn ich wandle inmitten der Bedrängnis, wirst du mich beleben, Herr: und über den Zorn meiner Feinde wirst du deine Hand ausstrecken, und deine Rechte wird mich retten.
Hæc múnera, quǽsumus, Dómine, quæ óculis tuæ majestátis offérimus, salutária nobis esse concéde.
Diese Gaben, die wir den Augen deiner Majestät darbringen, bitten wir, o Herr, gewähre, dass sie uns zum Heil gereichen.
Múnera tibi, Dómine, dicata sanctífica: et, intercedénte beáto Francísco, ab omni nos culpárum labe purífica.
Die dir, Herr, geweihten Gaben heilige: und reinige uns auf die Fürbitte des heiligen Franziskus von allem Makel der Schuld.
Tu mandásti mandáta tua custodíri nimis: útinam dirigántur viæ meæ, ad custodiéndas justificatiónes tuas.
Du hast geboten, dass deine Gebote sorgfältig gehalten werden sollen: mögen doch meine Wege gelenkt werden, um deine Rechtsordnungen zu bewahren.
Tua nos, Dómine, medicinális operátio, et a nostris perversitátibus cleménter expédiat, et tuis semper fáciat inhærére mandátis.
Deine heilende Wirkung, Herr, befreie uns gnädig von unseren Verirrungen und lasse uns stets deinen Geboten anhängen.
Ecclésiam tuam, quǽsumus, Dómine, grátia cœléstis amplíficet: quam beáti Francísci Confessóris tui illumináre voluísti gloriósis méritis et exémplis.
Wir bitten dich, Herr, deine Kirche möge himmlische Gnade erweitern: die du durch die ruhmreichen Verdienste und Beispiele deines Bekenners N. zu erleuchten gewollt hast.
Vere dignum et justum est, æquum et salutare, nos tibi semper et ubique gratias agere: Domine sancte, Pater omnipotens, æterne Deus: Qui cum unigenito Filio tuo et Spiritu Sancto unus es Deus, unus es Dominus: non in unius singularitate personæ, sed in unius Trinitate substantiæ. Quod enim de tua gloria, revelante te, credimus, hoc de Filio tuo, hoc de Spiritu Sancto sine differentia discretionis sentimus. Ut in confessione veræ, sempiternæque Deitatis, et in personis proprietas, et in essentia unitas, et in majestate adoretur æqualitas. Quam laudant Angeli atque Archangeli, Cherubim quoque ac Seraphim: qui non cessant clamare quotidie, una voce dicentes: Sanctus, Sanctus, Sanctus Dominus, Deus Sabaoth. Pleni sunt cæli et terra gloria tua. Hosanna in excelsis. Benedictus, qui venit in nomine Domini. Hosanna in excelsis.
Wahrhaft würdig und recht ist es, billig und heilsam, dass wir dir immer und überall Dank sagen: Heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott: Der du mit deinem eingeborenen Sohn und dem Heiligen Geist ein Gott bist, ein Herr bist: nicht in der Einzigkeit einer Person, sondern in der Dreieinigkeit einer Wesenheit. Denn was wir von deiner Herrlichkeit glauben, da du es offenbarst, das empfinden wir von deinem Sohn, das vom Heiligen Geist ohne Unterschied der Verschiedenheit. So dass im Bekenntnis der wahren und ewigen Gottheit sowohl in den Personen die Eigenart als auch im Wesen die Einheit und in der Majestät die Gleichheit angebetet werde. Diese preisen die Engel und Erzengel, auch die Cherubim und Seraphim: die nicht aufhören, täglich zu rufen und mit einer Stimme zu sprechen: Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.