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WEISS • Zeit nach Pfingsten

S. Ludovici Regis Franciæ Confessoris

Weiß III. Klasse Zeit nach Pfingsten
Introitus

Justus ut palma florébit: sicut cedrus Líbani multiplicábitur: plantátus in domo Dómini: in átriis domus Dei nostri. Bonum est confitéri Dómino: et psállere nómini tuo, Altíssime. Justus ut palma florébit: sicut cedrus Líbani multiplicábitur: plantátus in domo Dómini: in átriis domus Dei nostri.

Der Gerechte wird blühen wie die Palme: wie die Zeder des Libanon wird er sich mehren: gepflanzt im Hause des Herrn: in den Vorhöfen des Hauses unseres Gottes. Gut ist es, dem Herrn zu danken: und deinem Namen zu singen, du Höchster. Der Gerechte wird blühen wie die Palme: wie die Zeder des Libanon wird er sich mehren: gepflanzt im Hause des Herrn: in den Vorhöfen des Hauses unseres Gottes.

Oratio (Kollekte)

Deus, qui beátum Ludovícum Confessórem tuum de terréno regno ad cœléstis regni glóriam transtulísti: ejus, quǽsumus, méritis et intercessióne; Regis regum Jesu Christi, Fílii tui, fácias nos esse consórtes:

Gott, du hast den seligen Ludwig, deinen Bekenner, von einem irdischen Königreich zur Herrlichkeit des himmlischen Reiches hinübergeführt: durch seine Verdienste und Fürbitte, so bitten wir, lass uns am Königtum Jesu Christi, des Königs der Könige, deines Sohnes, Anteil haben:

Lesung (Lectio / Epistola)

Léctio Epístolæ beáti Pauli Apóstoli ad Timótheum Caríssime: Memor esto, Dóminum Jesum Christum resurrexísse a mórtuis ex sémine David, secúndum Evangélium meum, in quo labóro usque ad víncula, quasi male óperans: sed verbum Dei non est alligátum. Ideo ómnia sustíneo propter eléctos, ut et ipsi salútem consequántur, quæ est in Christo Jesu, cum glória coelésti. Tu autem assecútus es meam doctrínam, institutiónem, propósitum, fidem, longanimitátem, dilectiónem, patiéntiam, persecutiónes, passiónes: quália mihi facta sunt Antiochíæ, Icónii et Lystris: quales persecutiónes sustínui, et ex ómnibus erípuit me Dóminus. Et omnes, qui pie volunt vívere in Christo Jesu, persecutiónem patiéntur.

Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an Timotheus Liebster: Denke daran, dass der Herr Jesus Christus von den Toten auferstanden ist aus dem Geschlecht Davids, nach meinem Evangelium, für das ich arbeite bis zu den Fesseln hin wie ein Übeltäter: aber das Wort Gottes ist nicht gefesselt. Deshalb ertrage ich alles um der Auserwählten willen, damit auch sie das Heil erlangen, das in Christus Jesus ist, mit himmlischer Herrlichkeit. Du aber bist meiner Lehre gefolgt, der Unterweisung, dem Vorsatz, dem Glauben, der Langmut, der Liebe, der Geduld, den Verfolgungen, den Leiden: wie sie mir widerfahren sind in Antiochia, Ikonion und Lystra: welche Verfolgungen ich ertragen habe, und aus allen hat mich der Herr befreit. Und alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, werden Verfolgung erleiden.

Graduale / Alleluia Commune: Commune Confessoris non Pontificis

Justus ut palma florébit: sicut cedrus Líbani multiplicábitur in domo Dómini. Ad annuntiándum mane misericórdiam tuam, et veritátem tuam per noctem. Allelúja, allelúja Beátus vir, qui suffert tentatiónem: quóniam, cum probátus fúerit, accípiet corónam vitæ. Allelúja.

Der Gerechte wird blühen wie die Palme: wie die Zeder des Libanon wird er sich mehren im Hause des Herrn. Um zu verkünden am Morgen deine Barmherzigkeit und deine Wahrheit in der Nacht. Halleluja, Halleluja. Selig der Mann, der die Versuchung erduldet: denn wenn er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen. Halleluja.

Evangelium

Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Lucam In illo témpore: Dixit Jesus discípulis suis parábolam hanc: Homo quidam nóbilis ábiit in regionem longínquam accípere sibi regnum, et revérti. Vocátis autem decem servis suis, dedit eis decem mnas, et ait ad illos: Negotiámini, dum vénio. Cives autem ejus óderant eum: et misérunt legatiónem post illum, dicéntes: Nólumus hunc regnáre super nos. Et factum est, ut redíret accépto regno: et jussit vocári servos, quibus dedit pecúniam, ut sciret, quantum quisque negotiátus esset. Venit autem primus, dicens: Dómine, mna tua decem mnas acquisívit. Et ait illi: Euge, bone serve, quia in módico fuísti fidélis, eris potestátem habens super decem civitátes. Et alter venit, dicens: Dómine, mna tua fecit quinque mnas. Et huic ait: Et tu esto super quinque civitátes. Et alter venit, dicens: Dómine, ecce mna tua, quam hábui repósitam in sudário: tímui enim te, quia homo austérus es: tollis, quod non posuísti, et metis, quod non seminásti. Dicit ei: De ore tuo te júdico, serve nequam. Sciébas, quod ego homo austérus sum, tollens, quod non pósui, et metens, quod non seminávi: et quare non dedísti pecúniam meam ad mensam, ut ego véniens cum usúris útique exegíssem illam? Et astántibus dixit: Auferte ab illo mnam et date illi, qui decem mnas habet. Et dixérunt ei: Dómine, habet decem mnas. Dico autem vobis: Quia omni habénti dábitur, et abundábit: ab eo autem, qui non habet, et, quod habet, auferétur ab eo.

Aus dem heiligen Evangelium † nach Lukas In jener Zeit: Jesus erzählte seinen Jüngern dieses Gleichnis: Ein vornehmer Mann ging in ein fernes Land, um sich die Königsherrschaft zu holen und dann zurückzukehren. Er rief zehn seiner Knechte und gab ihnen zehn Minen und sagte zu ihnen: Handelt damit, bis ich komme. Seine Bürger aber hassten ihn und sandten eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrscht. Und es geschah, als er mit der Königsherrschaft zurückkehrte, da ließ er die Knechte rufen, denen er das Geld gegeben hatte, um zu erfahren, wie viel ein jeder erhandelt hatte. Da kam der erste und sagte: Herr, deine Mine hat zehn Minen eingebracht. Und er sagte zu ihm: Sehr gut, du tüchtiger Knecht, weil du im Geringen treu warst, sollst du Macht haben über zehn Städte. Und ein anderer kam und sagte: Herr, deine Mine hat fünf Minen gemacht. Und zu diesem sagte er: Auch du sei über fünf Städte gesetzt. Und ein anderer kam und sagte: Herr, siehe, hier ist deine Mine, die ich im Schweißtuch aufbewahrt habe; denn ich fürchtete mich vor dir, weil du ein strenger Mann bist: du nimmst, was du nicht hingelegt hast, und erntest, was du nicht gesät hast. Er sagt zu ihm: Aus deinem Mund richte ich dich, du schlechter Knecht. Du wusstest, dass ich ein strenger Mann bin, der nimmt, was er nicht hingelegt hat, und erntet, was er nicht gesät hat: warum hast du dann mein Geld nicht zur Bank gebracht, damit ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen eingefordert hätte? Und zu den Umstehenden sagte er: Nehmt ihm die Mine weg und gebt sie dem, der zehn Minen hat. Und sie sagten zu ihm: Herr, er hat schon zehn Minen. Ich sage euch aber: Jedem, der hat, wird gegeben werden, und er wird Überfluss haben; dem aber, der nicht hat, wird auch das, was er hat, weggenommen werden.

Offertorium

Véritas mea et misericórdia mea cum ipso: et in nómine meo exaltábitur cornu ejus. (Allelúja.)

Meine Treue und meine Barmherzigkeit sind mit ihm: und in meinem Namen wird sein Horn erhöht. (Halleluja.)

Secreta (Stillgebet)

Præsta, quǽsumus, omnípotens Deus: ut, sicut beátus Ludovícus Conféssor tuus, spretis mundi oblectaméntis, soli Regi Christo placére stúduit; ita ejus orátio nos tibi reddat accéptos.

Verleihe, wir bitten dich, allmächtiger Gott: dass, wie dein heiliger Bekenner Ludwig, die Lockungen der Welt verschmähend, bestrebt war, allein dem König Christus zu gefallen; so auch sein Gebet uns dir wohlgefällig mache.

Communio Commune: Commune Confessoris non Pontificis

Beátus servus, quem, cum vénerit dóminus, invénerit vigilántem: amen, dico vobis, super ómnia bona sua constítuet eum. (Allelúja.)

Selig der Knecht, den der Herr, wenn er kommt, wachend antreffen wird: Amen, ich sage euch, über alle seine Güter wird er ihn setzen. (Halleluja.)

Postcommunio

Deus, qui beátum Confessórem tuum Ludovícum mirificásti in terris, et gloriósum in cœlis fecísti: eúndem, quǽsumus, Ecclésiæ tuæ constítue defensórem.

Gott, der du deinen heiligen Bekenner Ludwig auf Erden wunderbar gemacht und im Himmel verherrlicht hast: denselben, bitten wir, setze als Beschützer deiner Kirche ein.