Feria (Messe: Dominica XVI Post Pentecosten)
Feria (Dominica XVI Post Pentecosten)
Feria (Dominica XVI Post Pentecosten)
Miserére mihi, Dómine, quóniam ad te clamávi tota die: quia tu, Dómine, suávis ac mitis es, et copiósus in misericórdia ómnibus invocántibus te. Inclína, Dómine, aurem tuam mihi, et exáudi me: quóniam inops, et pauper sum ego. Miserére mihi, Dómine, quóniam ad te clamávi tota die: quia tu, Dómine, suávis ac mitis es, et copiósus in misericórdia ómnibus invocántibus te.
Erbarme dich meiner, Herr, denn zu dir habe ich gerufen den ganzen Tag: denn du, Herr, bist gütig und mild und reich an Barmherzigkeit allen, die dich anrufen. Neige, Herr, dein Ohr mir zu und erhöre mich: denn ich bin bedürftig und arm. Erbarme dich meiner, Herr, denn zu dir habe ich gerufen den ganzen Tag: denn du, Herr, bist gütig und mild und reich an Barmherzigkeit allen, die dich anrufen.
Tua nos, quǽsumus, Dómine, grátia semper et prævéniat et sequátur: ac bonis opéribus júgiter præstet esse inténtos.
Deine Gnade, o Herr, möge uns, wir bitten dich, stets vorausgehen und folgen: und uns beständig zu guten Werken bereit machen.
Léctio Epístolæ beáti Pauli Apóstoli ad Ephésios Fratres: Obsecro vos, ne deficiátis in tribulatiónibus meis pro vobis: quæ est glória vestra. Hujus rei grátia flecto génua mea ad Patrem Dómini nostri Jesu Christi, ex quo omnis patérnitas in cœlis et in terra nominátur, ut det vobis secúndum divítias glóriæ suæ, virtúte corroborári per Spíritum ejus in interiórem hóminem, Christum habitáre per fidem in córdibus vestris: in caritáte radicáti et fundáti, ut póssitis comprehéndere cum ómnibus sanctis, quæ sit latitúdo et longitúdo et sublímitas et profúndum: scire étiam supereminéntem sciéntiæ caritátem Christi, ut impleámini in omnem plenitúdinem Dei. Ei autem, qui potens est ómnia fácere superabundánter, quam pétimus aut intellégimus, secúndum virtútem, quæ operátur in nobis: ipsi glória in Ecclésia et in Christo Jesu, in omnes generatiónes sǽculi sæculórum. Amen.
Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Epheser Brüder: Ich bitte euch, dass ihr nicht mutlos werdet in meinen Bedrängnissen für euch: sie sind eure Ehre. Aus diesem Grund beuge ich meine Knie vor dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, von dem jede Vaterschaft im Himmel und auf Erde ihren Namen empfängt, dass er euch gebe, nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, mit Kraft gestärkt zu werden durch seinen Geist am inneren Menschen, Christus wohnen zu lassen durch den Glauben in euren Herzen: in der Liebe verwurzelt und gegründet, damit ihr zu erfassen vermögt mit allen Heiligen, welches die Breite und Länge und Höhe und Tiefe sei: auch zu erkennen die alles Erkennen übersteigende Liebe Christi, damit ihr erfüllt werdet zu aller Fülle Gottes. Dem aber, der überreich mehr tun kann, als wir erbitten oder verstehen, gemäß der Kraft, die in uns wirkt: ihm sei Ehre in der Kirche und in Christus Jesus, durch alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.
Timébunt gentes nomen tuum, Dómine, et omnes reges terræ glóriam tuam. ℣. Quóniam ædificávit Dóminus Sion, et vidébitur in majestáte sua. Allelúja, allelúja Cantáte Dómino cánticum novum: quia mirabília fecit Dóminus. Allelúja.
Es werden fürchten, Herr, die Völker deinen Namen, und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit. ℣. Denn der Herr hat Zion erbaut, und er wird gesehen werden in seiner Majestät. Halleluja, halleluja. Singet dem Herrn ein neues Lied: denn Wunder hat getan der Herr. Halleluja.
Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Lucam. In illo témpore: Cum intráret Jesus in domum cujúsdam príncipis pharisæórum sábbato manducáre panem, et ipsi observábant eum. Et ecce, homo quidam hydrópicus erat ante illum. Et respóndens Jesus dixit ad legisperítos et pharisǽos, dicens: Si licet sábbato curáre? At illi tacuérunt. Ipse vero apprehénsum sanávit eum ac dimísit. Et respóndens ad illos, dixit: Cujus vestrum ásinus aut bos in púteum cadet, et non contínuo éxtrahet illum die sábbati? Et non póterant ad hæc respóndere illi. Dicebat autem et ad invitátos parábolam, inténdens, quómodo primos accúbitus elígerent, dicens ad illos: Cum invitátus fúeris ad núptias, non discúmbas in primo loco, ne forte honorátior te sit invitátus ab illo, et véniens is, qui te et illum vocávit, dicat tibi: Da huic locum: et tunc incípias cum rubóre novíssimum locum tenére. Sed cum vocátus fúeris, vade, recúmbe in novíssimo loco: ut, cum vénerit, qui te invitávit, dicat tibi: Amíce, ascénde supérius. Tunc erit tibi glória coram simul discumbéntibus: quia omnis, qui se exáltat, humiliábitur: et qui se humíliat, exaltábitur.
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas. In jener Zeit: Als Jesus an einem Sabbat in das Haus eines der führenden Pharisäer eintrat, um Brot zu essen, da beobachteten sie ihn. Und siehe, ein wassersüchtiger Mann war vor ihm. Und Jesus antwortete und sprach zu den Gesetzeslehrern und Pharisäern, indem er sagte: Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen? Sie aber schwiegen. Er jedoch ergriff ihn, heilte ihn und ließ ihn gehen. Und er antwortete ihnen und sprach: Wer von euch wird einen Esel oder einen Ochsen, wenn er in einen Brunnen fällt, nicht sofort am Sabbat herausziehen? Und sie konnten ihm darauf nicht antworten. Er sagte aber auch zu den Geladenen ein Gleichnis, indem er darauf achtete, wie sie die ersten Plätze erwählten, und sprach zu ihnen: Wenn du zu einer Hochzeit eingeladen wirst, so lagere dich nicht auf dem ersten Platz, damit nicht etwa ein Geehrterer als du von ihm eingeladen sei, und der, der dich und jenen gerufen hat, komme und zu dir sage: Gib diesem den Platz; und dann beginnst du mit Scham den letzten Platz einzunehmen. Sondern wenn du gerufen worden bist, so geh hin, lagere dich auf dem letzten Platz; damit, wenn der, der dich eingeladen hat, kommt, er zu dir sage: Freund, steige höher hinauf. Dann wird dir Ehre sein vor allen, die mit dir zu Tisch liegen. Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
Dómine, in auxílium meum réspice: confundántur et revereántur, qui quærunt ánimam meam, ut áuferant eam: Dómine, in auxílium meum réspice.
Herr, blicke auf meine Hilfe: beschämt und in Ehrfurcht sollen werden, die meine Seele suchen, um sie wegzunehmen: Herr, blicke auf meine Hilfe.
Munda nos, quǽsumus, Dómine, sacrifícii præséntis efféctu: et pérfice miserátus in nobis; ut ejus mereámur esse partícipes.
Reinige uns, wir bitten, Herr, durch die Wirkung des gegenwärtigen Opfers: und vollende in Barmherzigkeit in uns; dass wir dessen würdig werden, teilhaftig zu sein.
Dómine, memorábor justítiæ tuæ solíus: Deus, docuísti me a juventúte mea: et usque in senéctam et sénium, Deus, ne derelínquas me.
Herr, ich will deiner Gerechtigkeit allein gedenken: Gott, du hast mich gelehrt von meiner Jugend an: und bis ins Greisenalter und hohe Alter, Gott, verlass mich nicht.
Purífica, quǽsumus, Dómine, mentes nostras benígnus, et rénova cœléstibus sacraméntis: ut consequénter et córporum præsens páriter et futúrum capiámus auxílium.
Läutere, wir bitten dich, Herr, in deiner Güte unsere Herzen und erneuere sie durch die himmlischen Sakramente: damit wir gleichermaßen für die Leiber gegenwärtige und künftige Hilfe erlangen.
Vere dignum et justum est, æquum et salutare, nos tibi semper et ubique gratias agere: Domine sancte, Pater omnipotens, æterne Deus: Qui cum unigenito Filio tuo et Spiritu Sancto unus es Deus, unus es Dominus: non in unius singularitate personæ, sed in unius Trinitate substantiæ. Quod enim de tua gloria, revelante te, credimus, hoc de Filio tuo, hoc de Spiritu Sancto sine differentia discretionis sentimus. Ut in confessione veræ, sempiternæque Deitatis, et in personis proprietas, et in essentia unitas, et in majestate adoretur æqualitas. Quam laudant Angeli atque Archangeli, Cherubim quoque ac Seraphim: qui non cessant clamare quotidie, una voce dicentes: Sanctus, Sanctus, Sanctus Dominus, Deus Sabaoth. Pleni sunt cæli et terra gloria tua. Hosanna in excelsis. Benedictus, qui venit in nomine Domini. Hosanna in excelsis.
Wahrhaft würdig und recht ist es, billig und heilsam, dass wir dir immer und überall Dank sagen: Heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott: Der du mit deinem eingeborenen Sohn und dem Heiligen Geist ein Gott bist, ein Herr bist: nicht in der Einzigkeit einer Person, sondern in der Dreieinigkeit einer Wesenheit. Denn was wir von deiner Herrlichkeit glauben, da du es offenbarst, das empfinden wir von deinem Sohn, das vom Heiligen Geist ohne Unterschied der Verschiedenheit. So dass im Bekenntnis der wahren und ewigen Gottheit sowohl in den Personen die Eigenart als auch im Wesen die Einheit und in der Majestät die Gleichheit angebetet werde. Diese preisen die Engel und Erzengel, auch die Cherubim und Seraphim: die nicht aufhören, täglich zu rufen und mit einer Stimme zu sprechen: Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.