Sabbato infra Hebdomadam II in Quadragesima
Kommemoration: S. Thomæ de Aquino Confessoris et Ecclesiæ Doctoris
Kommemoration: S. Thomæ de Aquino Confessoris et Ecclesiæ Doctoris
Lex Dómini irreprehensíbilis, convértens ánimas: testimónium Dómini fidéle, sapiéntiam præstans párvulis. Cœli enárrant glóriam Dei: et ópera mánuum ejus annúntiat firmaméntum. Lex Dómini irreprehensíbilis, convértens ánimas: testimónium Dómini fidéle, sapiéntiam præstans párvulis.
Das Gesetz des Herrn ist untadelig, es bekehrt die Seelen; das Zeugnis des Herrn ist verlässlich, es schenkt den Kleinen Weisheit. Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes, und das Firmament kündet das Werk seiner Hände. Das Gesetz des Herrn ist untadelig, es bekehrt die Seelen; das Zeugnis des Herrn ist verlässlich, es schenkt den Kleinen Weisheit.
Da, quǽsumus, Dómine, nostris efféctum jejúniis salutárem: ut castigátio carnis assúmpta, ad nostrárum vegetatiónem tránseat animárum.
Gewähre, wir bitten dich, Herr, unseren Fasten heilbringende Wirkung: dass die übernommene Züchtigung des Fleisches zur Stärkung unserer Seelen übergehe.
Deus, qui Ecclésiam tuam beáti Thomæ Confessóris tui mira eruditióne claríficas, et sancta operatióne fecúndas: da nobis, quǽsumus; et quæ dócuit, intelléctu conspícere, et quæ egit, imitatióne complére.
O Gott, du machst deine Kirche durch die wunderbare Gelehrsamkeit deines heiligen Bekenners Thomas glanzvoll und durch sein heiliges Wirken fruchtbar: gewähre uns, wir bitten dich, sowohl das, was er gelehrt hat, im Verstand zu erfassen, als auch das, was er getan hat, durch Nachahmung zu vollenden.
Léctio libri Genesis In diébus illis: Dixit Rebécca fílio suo Jacob: Audívi patrem tuum loquéntem cum Esau fratre tuo, et dicéntem ei: Affer mihi de venatióne tua, et fac cibos, ut cómedam et benedícam tibi coram Dómino, ántequam móriar. Nunc ergo, fili mi, acquiésce consíliis meis: et pergens ad gregem, affer mihi duos hædos óptimos, ut fáciam ex eis escas patri tuo, quibus libénter véscitur: quas cum intúleris et coméderit, benedícat tibi, priúsquam moriátur. Cui ille respóndit: Nosti, quod Esau, frater meus, homo pilósus sit, et ego lenis: si attrectáverit me pater meus et sénserit, tímeo, ne putet me sibi voluísse illúdere, et indúcam super me maledictiónem pro benedictióne. Ad quem mater: In me sit, ait, ista maledíctio, fili mi: tantum audi vocem meam, et pergens affer quæ dixi. Abiit, et áttulit, dedítque matri. Parávit illa cibos, sicut velle nóverat patrem illíus. Et véstibus Esau valde bonis, quas apud se habébat domi, índuit eum: pelliculásque hædórum circúmdedit mánibus, et colli nuda protéxit. Dedítque pulméntum, et panes, quos cóxerat, trádidit. Quibus illátis, dixit: Pater mi! At ille respóndit: Audio. Quis es tu, fili mi? Dixítque Jacob: Ego sum primogénitus tuus Esau: feci, sicut præcepísti mihi: surge, sede, et cómede de venatióne mea, ut benedícat mihi ánima tua. Rursúmque Isaac ad fílium suum: Quómodo, inquit, tam cito inveníre potuísti, fili mi? Qui respóndit: Volúntas Dei fuit, ut cito occúrreret mihi quod volébam. Dixítque Isaac: Accéde huc, ut tangam te, fili mi, et probem, utrum tu sis fílius meus Esau, an non. Accéssit ille ad patrem, et palpáto eo, dixit Isaac: Vox quidem vox Jacob est, sed manus manus sunt Esau. Et non cognóvit eum, quia pilósæ manus similitúdinem majóris exprésserant. Benedícens ergo illi, ait: Tu es fílius meus Esau? Respóndit: Ego sum. At ille: Affer mihi, inquit, cibos de venatióne tua, fili mi, ut benedícat tibi ánima mea. Quos cum oblátos comedísset, óbtulit ei étiam vinum. Quo hausto, dixit ad eum: Accéde ad me, et da mihi ósculum, fili mi. Accéssit, et osculátus est eum. Statímque ut sensit vestimentórum illíus fragrántiam, benedícens illi, ait: Ecce, odor fílii mei sicut odor agri pleni, cui benedíxit Dóminus. Det tibi Deus de rore cœli, et de pinguédine terræ abundántiam fruménti et vini. Et sérviant tibi pópuli, et adorent te tribus: esto dóminus fratrum tuórum, et incurvéntur ante te fílii matris tuæ. Qui male díxerit tibi, sit ille maledíctus: et qui benedíxerit tibi, benedictiónibus repleátur. Vix Isaac sermónem impléverat, et egrésso Jacob foras, venit Esau, coctósque de venatióne cibos íntulit patri, dicens: Surge, pater mi, et cómede de venatióne fílii tui, ut benedícat mihi ánima tua. Dixítque illi Isaac: Quis enim es tu? Qui respóndit: Ego sum fílius tuus primogénitus Esau. Expávit Isaac stupóre veheménti, et ultra quam credi potest, admírans, ait: Quis ígitur ille est, qui dudum captam venatiónem áttulit mihi, et comédi ex ómnibus, priúsquam tu veníres? Benedixíque ei, et erit benedíctus. Audítis Esau sermónibus patris, irrúgiit clamóre magno, et consternátus, ait: Bénedic étiam et mihi, pater mi. Qui ait: Venit germánus tuus fraudulénter, et accépit benedictiónem tuam. At ille subjunxit: Juste vocátum est nomen ejus Jacob: supplantávit enim me en áltera vice: primogénita mea ante tulit, et nunc secúndo surrípuit benedictiónem meam. Rursúmque ad patrem: Numquid non reservásti, ait, et mihi benedictiónem? Respóndit Isaac: Dóminum tuum illum constítui, et omnes fratres ejus servitúti illíus subjugávi: fruménto et vino stabilívi eum, et tibi post hæc, fili mi, ultra quid fáciam? Cui Esau: Num unam, inquit, tantum benedictiónem habes, pater? mihi quoque óbsecro ut benedícas. Cumque ejulátu magno fleret, motus Isaac, dixit ad eum: In pinguédine terræ, et in rore cœli désuper erit benedíctio tua.
Lesung aus dem Buch Genesis In jenen Tagen sprach Rebekka zu ihrem Sohn Jakob: Ich habe gehört, wie dein Vater mit deinem Bruder Esau sprach und zu ihm sagte: Bring mir etwas von deiner Jagdbeute und bereite Speisen, damit ich esse und dich vor dem Herrn segne, bevor ich sterbe. Nun also, mein Sohn, folge meinem Rat: Geh zur Herde und bring mir zwei beste Ziegenböcke, damit ich daraus Speisen für deinen Vater mache, die er gerne isst. Wenn du sie gebracht hast und er gegessen hat, soll er dich segnen, bevor er stirbt. Ihm antwortete er: Du weißt, dass Esau, mein Bruder, ein behaarter Mann ist, und ich glatt. Wenn mein Vater mich berührt und es merkt, fürchte ich, dass er denkt, ich wolle ihn zum Narren halten, und ich ziehe mir einen Fluch anstelle eines Segens zu. Darauf die Mutter: Auf mich komme, sprach sie, dieser Fluch, mein Sohn: Höre nur auf meine Stimme, und geh und bring, was ich gesagt habe. Er ging und brachte es und gab es der Mutter. Sie bereitete die Speisen, wie sie wusste, dass sein Vater sie mochte. Und mit den sehr guten Kleidern Esaus, die sie bei sich zu Hause hatte, bekleidete sie ihn: und mit den Fellen der Ziegenböcke umhüllte sie seine Hände und schützte die nackten Stellen am Hals. Und sie gab den Brei und die Brote, die sie gebacken hatte, und reichte sie. Als diese gebracht waren, sagte er: Mein Vater! Jener aber antwortete: Ich höre. Wer bist du, mein Sohn? Und Jakob sagte: Ich bin dein Erstgeborener Esau: Ich habe getan, wie du mir befohlen hast: Steh auf, setz dich und iss von meiner Jagdbeute, damit deine Seele mich segne. Wiederum Isaak zu seinem Sohn: Wie, sprach er, konntest du so schnell finden, mein Sohn? Der antwortete: Es war der Wille Gottes, dass mir schnell begegnete, was ich wollte. Und Isaak sagte: Tritt hierher, damit ich dich berühre, mein Sohn, und prüfe, ob du mein Sohn Esau bist oder nicht. Jener trat zum Vater, und nachdem er ihn betastet hatte, sagte Isaak: Die Stimme ist zwar Jakobs Stimme, aber die Hände sind Esaus Hände. Und er erkannte ihn nicht, weil die behaarten Hände die Ähnlichkeit des Älteren ausdrückten. Segnend also ihn, sprach er: Bist du mein Sohn Esau? Er antwortete: Ich bin es. Jener aber: Bring mir, sprach er, Speisen von deiner Jagdbeute, mein Sohn, damit meine Seele dich segne. Als er sie dargebracht gegessen hatte, reichte er ihm auch Wein. Nachdem er ihn getrunken hatte, sprach er zu ihm: Tritt zu mir und gib mir einen Kuss, mein Sohn. Er trat hinzu und küsste ihn. Sogleich als er den Duft seiner Kleider roch, segnend ihn, sprach er: Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch eines vollen Feldes, das der Herr gesegnet hat. Gott gebe dir vom Tau des Himmels und von der Fettigkeit der Erde Fülle an Getreide und Wein. Und es dienen dir die Völker, und beten dich an die Stämme: Sei Herr deiner Brüder, und es beugen sich vor dir die Söhne deiner Mutter. Wer dir flucht, sei er verflucht: und wer dich segnet, sei mit Segnungen erfüllt. Kaum hatte Isaak die Worte vollendet, und als Jakob hinausgegangen war, kam Esau und brachte die von der Jagdbeute gekochten Speisen dem Vater, sprechend: Steh auf, mein Vater, und iss von der Jagdbeute deines Sohnes, damit deine Seele mich segne. Und Isaak sprach zu ihm: Wer bist du denn? Der antwortete: Ich bin dein erstgeborener Sohn Esau. Es erschrak Isaak mit heftigem Entsetzen, und über das Glaubliche hinaus staunend, sprach er: Wer ist also jener, der vorhin die erjagte Beute mir brachte, und ich habe von allem gegessen, bevor du kamst? Und ich habe ihn gesegnet, und er wird gesegnet sein. Als Esau die Worte des Vaters hörte, brach er mit großem Geschrei los, und bestürzt, sprach er: Segne auch mich, mein Vater. Der sprach: Dein Bruder kam betrügerisch und nahm deinen Segen. Jener aber fügte hinzu: Mit Recht ist sein Name Jakob genannt: denn er hat mich zum zweiten Mal überlistet: Meine Erstgeburt hat er vorher weggenommen, und nun hat er heimlich meinen Segen geraubt. Wiederum zum Vater: Hast du nicht etwa, sprach er, auch mir einen Segen aufgespart? Isaak antwortete: Ich habe ihn zu deinem Herrn gemacht, und alle seine Brüder habe ich seiner Knechtschaft unterworfen: mit Getreide und Wein habe ich ihn gestärkt, und dir nach diesem, mein Sohn, was soll ich darüber hinaus tun? Ihm Esau: Hast du denn nur einen einzigen Segen, Vater? Ich bitte dich, segne auch mich. Und als er mit großem Wehklagen weinte, gerührt Isaak, sprach zu ihm: In der Fettigkeit der Erde und im Tau des Himmels von oben wird dein Segen sein.
Bonum est confitéri Dómino: et psállere nómini tuo, Altíssime. ℣. Ad annuntiándum mane misericórdiam tuam, et veritátem tuam per noctem.
Gut ist es, dem Herrn zu bekennen: und deinem Namen zu singen, du Höchster. ℣. Um am Morgen deine Barmherzigkeit zu verkünden und deine Treue in der Nacht.
Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Lucam In illo témpore: Dixit Jesus pharisǽis et scribis parábolam istam: Homo quidam hábuit duos fílios, et dixit adolescéntior ex illis patri: Pater, da mihi portiónem substántiæ, quæ me contíngit. Et divísit illis substántiam. Et non post multos dies, congregátis ómnibus, adolescéntior fílius péregre proféctus est in regiónem longínquam, et ibi dissipávit substántiam suam vivéndo luxurióse. Et postquam ómnia consummásset, facta est fames válida in regióne illa, et ipse cœpit egére. Et ábiit, et adhǽsit uni cívium regiónis illíus. Et misit illum in villam suam, ut pásceret porcos. Et cupiébat implére ventrem suum de síliquis, quas porci manducábant: et nemo illi dabat. In se autem revérsus, dixit: Quanti mercenárii in domo patris mei abúndant pánibus, ego autem hic fame péreo? Surgam, et ibo ad patrem meum, et dicam ei: Pater, peccávi in cœlum et coram te: jam non sum dignus vocári fílius tuus: fac me sicut unum de mercenáriis tuis. Et surgens venit ad patrem suum. Cum autem adhuc longe esset, vidit illum pater ipsíus, et misericórdia motus est, et accúrrens cécidit super collum ejus, et osculátus est eum. Dixítque ei fílius: Pater, peccávi in cœlum et coram te, jam non sum dignus vocári fílius tuus. Dixit autem pater ad servos suos: Cito proférte stolam primam, et indúite illum, et date ánnulum in manum ejus, et calceaménta in pedes ejus: et addúcite vítulum saginátum et occídite, et manducémus et epulémur, quia hic fílius meus mórtuus erat, et revíxit: períerat, et invéntus est. Et cœpérunt epulári. Erat autem fílius ejus sénior in agro: et cum veníret, et appropinquáret dómui, audívit symphóniam et chorum: et vocávit unum de servis, et interrogávit, quid hæc essent. Isque dixit illi: Frater tuus venit, et occídit pater tuus vítulum saginátum, quia salvum illum recépit. Indignátus est autem, et nolébat introíre. Pater ergo illíus egréssus, cœpit rogáre illum. At ille respóndens, dixit patri suo: Ecce, tot annis sérvio tibi, et numquam mandátum tuum præterívi, et numquam dedísti mihi hædum, ut cum amícis meis epulárer: sed postquam fílius tuus hic, qui devorávit substántiam suam cum meretrícibus, venit, occidísti illi vítulum saginátum. At ipse dixit illi: Fili, tu semper mecum es, et ómnia mea tua sunt: epulári autem et gaudére oportébat, quia frater tuus hic mórtuus erat, et revíxit: períerat, et invéntus est.
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas In jener Zeit: Jesus sagte zu den Pharisäern und Schriftgelehrten dieses Gleichnis: Ein Mensch hatte zwei Söhne, und der jüngere von ihnen sagte zum Vater: Vater, gib mir den Teil des Vermögens, der mir zusteht. Und er teilte ihnen das Vermögen. Und nicht viele Tage später, nachdem er alles zusammengebracht hatte, zog der jüngere Sohn in ein fernes Land fort und verschwendete dort sein Vermögen, indem er ausschweifend lebte. Und nachdem er alles verbraucht hatte, entstand eine große Hungersnot in jenem Land, und er selbst begann Not zu leiden. Und er ging hin und hängte sich an einen der Bürger jenes Landes. Und der schickte ihn auf seinen Acker, um die Schweine zu hüten. Und er begehrte, seinen Bauch mit den Schoten zu füllen, die die Schweine fraßen; und niemand gab ihm davon. Als er aber zu sich kam, sagte er: Wie viele Tagelöhner im Haus meines Vaters haben Brot im Überfluss, ich aber komme hier vor Hunger um? Ich will aufstehen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn genannt zu werden; mach mich wie einen deiner Tagelöhner. Und er stand auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und wurde von Barmherzigkeit bewegt, und er lief hin, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Da sagte der Sohn zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn genannt zu werden. Der Vater aber sagte zu seinen Dienern: Schnell bringt das beste Gewand hervor und zieht es ihm an, und gebt ihm einen Ring an die Hand und Schuhe an die Füße; und führt das gemästete Kalb herbei und schlachtet es, und wir wollen essen und fröhlich sein, denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie begannen fröhlich zu sein. Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld; und als er kam und sich dem Haus näherte, hörte er Musik und Tanz; und er rief einen der Diener und fragte, was das sei. Der sagte zu ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn heil zurückerhalten hat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und begann, ihn zu bitten. Er aber antwortete und sagte zu seinem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe nie dein Gebot übertreten, und nie hast du mir ein Böcklein gegeben, damit ich mit meinen Freunden fröhlich wäre; aber nachdem dein Sohn hier gekommen ist, der sein Vermögen mit Dirnen verprasst hat, hast du für ihn das gemästete Kalb geschlachtet. Er aber sagte zu ihm: Sohn, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist dein. Man musste aber fröhlich sein und sich freuen, weil dieser dein Bruder tot war und wieder lebendig geworden ist; er war verloren und ist gefunden worden.
Illúmina óculos meos, ne umquam obdórmiam in morte: ne quando dicat inimícus meus: Præválui advérsus eum.
Erleuchte meine Augen, damit ich niemals im Tod entschlafe: damit nicht mein Feind sage: Ich habe ihn überwunden.
His sacrifíciis, Dómine, concéde placátus: ut, qui própriis orámus absólvi delíctis, non gravémur extérnis.
Durch diese Opfer, Herr, gewähre gnädig: dass wir, die wir um Befreiung von eigenen Vergehen bitten, nicht durch fremde belastet werden.
Opórtet te, fili, gaudére, quia frater tuus mórtuus fúerat, et revíxit: períerat, et invéntus est.
Es ziemt sich für dich, mein Sohn, zu freuen, denn dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wiedergefunden worden.
Sacraménti tui, Dómine, divína libátio, penetrália nostri cordis infúndat: et sui nos partícipes poténter effíciat.
V. Die göttliche Darbringung deines Sakramentes, Herr, möge die innersten Tiefen unseres Herzens durchdringen und uns kraftvoll zu ihren Teilhabern machen.
Orémus. Humiliáte cápita vestra Deo. Famíliam tuam, quǽsumus, Dómine, contínua pietáte custódi: ut, quæ in sola spe grátiæ cœléstis innítitur, cœlésti étiam protectióne muniátur.
Lasset uns beten. Beugt eure Häupter vor Gott. Deine Familie, o Herr, bitten wir, bewahre in unablässiger Güte: damit sie, die allein auf die Hoffnung der himmlischen Gnade sich stützt, auch durch den himmlischen Schutz gestärkt werde.