Dóminus fortitudo plebis suæ, et protéctor salutárium Christi sui est: salvum fac pópulum tuum, Dómine, et benedic hereditáti tuæ, et rege eos usque in sǽculum. Ad te, Dómine, clamábo, Deus meus, ne síleas a me: ne quando táceas a me, et assimilábor descendéntibus in lacum. Dóminus fortitudo plebis suæ, et protéctor salutárium Christi sui est: salvum fac pópulum tuum, Dómine, et benedic hereditáti tuæ, et rege eos usque in sǽculum.
Der Herr ist die Stärke seines Volkes und der Beschützer der Heilsgaben seines Gesalbten: Rette dein Volk, Herr, und segne dein Erbe, und führe sie bis in Ewigkeit. Zu dir, Herr, rufe ich, mein Gott, schweige mir nicht: dass du nicht schweigst vor mir, und ich gleich werde denen, die hinabsteigen in die Grube. Der Herr ist die Stärke seines Volkes und der Beschützer der Heilsgaben seines Gesalbten: Rette dein Volk, Herr, und segne dein Erbe, und führe sie bis in Ewigkeit.
Deus virtútum, cujus est totum quod est óptimum: ínsere pectóribus nostris amórem tui nóminis, et præsta in nobis religiónis augméntum; ut, quæ sunt bona, nútrias, ac pietátis stúdio, quæ sunt nutríta, custódias.
Gott der Mächte, dessen ist alles, was das Beste ist: pflanze in unsere Herzen die Liebe zu deinem Namen, und gewähre in uns die Mehrung der Frömmigkeit; damit du, was gut ist, nährst, und durch den Eifer der Frömmigkeit, was genährt ist, bewahrst.
Léctio Epístolæ beáti Pauli Apóstoli ad Romános Fratres: Quicúmque baptizáti sumus in Christo Jesu, in morte ipsíus baptizáti sumus. Consepúlti enim sumus cum illo per baptísmum in mortem: ut, quómodo Christus surréxit a mórtuis per glóriam Patris, ita et nos in novitáte vitæ ambulémus. Si enim complantáti facti sumus similitúdini mortis ejus: simul et resurrectiónis érimus. Hoc sciéntes, quia vetus homo noster simul crucifíxus est: ut destruátur corpus peccáti, et ultra non serviámus peccáto. Qui enim mórtuus est, justificátus est a peccáto. Si autem mórtui sumus cum Christo: crédimus, quia simul étiam vivémus cum Christo: sciéntes, quod Christus resurgens ex mórtuis, jam non móritur, mors illi ultra non dominábitur. Quod enim mórtuus est peccáto, mórtuus est semel: quod autem vivit, vivit Deo. Ita et vos existimáte, vos mórtuos quidem esse peccáto, vivéntes autem Deo, in Christo Jesu, Dómino nostro.
Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Römer Brüder: Alle, die wir in Christus Jesus getauft wurden, sind in seinen Tod getauft worden. Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus von den Toten auferweckt wurde durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in einem neuen Leben wandeln. Denn wenn wir mit der Gleichheit seines Todes verwachsen sind, werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein. Das wisst, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt wurde, damit der Leib der Sünde vernichtet werde und wir nicht mehr der Sünde dienen. Denn wer gestorben ist, ist gerechtfertigt von der Sünde. Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden, da wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt, der Tod wird über ihn nicht mehr herrschen. Denn was er gestorben ist, ist er der Sünde ein für alle Mal gestorben; was er aber lebt, lebt er für Gott. So haltet auch ihr euch dafür, dass ihr tot seid für die Sünde, aber lebend für Gott in Christus Jesus, unserem Herrn.
Convértere, Dómine, aliquántulum, et deprecáre super servos tuos. ℣. Dómine, refúgium factus es nobis, a generatióne et progénie. Allelúja, allelúja. In te, Dómine, sperávi, non confúndar in ætérnum: in justítia tua líbera me et éripe me: inclína ad me aurem tuam, accélera, ut erípias me. Allelúja.
Wende dich, Herr, ein wenig zu und sieh gnädig auf deine Diener. ℟. Herr, du bist uns zur Zuflucht geworden von Geschlecht zu Geschlecht. Halleluja, halleluja. Auf dich, Herr, habe ich meine Hoffnung gesetzt, in Ewigkeit werde ich nicht zuschanden werden; in deiner Gerechtigkeit befreie mich und rette mich; neige dein Ohr zu mir, eile, mich zu erretten. Halleluja.
Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Marcum In illo témpore: Cum turba multa esset cum Jesu, nec habérent, quod manducárent, convocátis discípulis, ait illis: Miséreor super turbam: quia ecce jam tríduo sústinent me, nec habent quod mandúcent: et si dimísero eos jejúnos in domum suam, defícient in via: quidam enim ex eis de longe venérunt. Et respondérunt ei discípuli sui: Unde illos quis póterit hic saturáre pánibus in solitúdine? Et interrogávit eos: Quot panes habétis? Qui dixérunt: Septem. Et præcépit turbæ discúmbere super terram. Et accípiens septem panes, grátias agens fregit, et dabat discípulis suis, ut appónerent, et apposuérunt turbæ. Et habébant piscículos paucos: et ipsos benedíxit, et jussit appóni. Et manducavérunt, et saturáti sunt, et sustulérunt quod superáverat de fragméntis, septem sportas. Erant autem qui manducáverant, quasi quátuor mília: et dimísit eos.
Aus dem heiligen † Evangelium nach Markus In jener Zeit: Als eine große Menge bei Jesus war und sie nichts zu essen hatten, rief er die Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Ich habe Mitleid mit der Menge; denn siehe, sie harren schon drei Tage bei mir aus und haben nichts zu essen. Und wenn ich sie hungrig nach Hause entlasse, werden sie auf dem Weg verschmachten; denn einige von ihnen sind von ferne gekommen. Und seine Jünger antworteten ihm: Woher könnte sie jemand hier in der Einöde mit Brot sättigen? Und er fragte sie: Wie viele Brote habt ihr? Sie sagten: Sieben. Und er befahl der Menge, sich auf die Erde zu lagern. Und er nahm die sieben Brote, sprach das Dankgebet, brach sie und gab sie seinen Jüngern, damit sie sie auftrügen, und sie trugen sie der Menge auf. Und sie hatten einige kleine Fische; und er segnete sie und befahl, auch sie aufzutragen. Und sie aßen und wurden satt; und sie hoben auf, was an Brocken übriggeblieben war, sieben Körbe. Es waren aber etwa viertausend, die gegessen hatten; und er entließ sie.
Pérfice gressus meos in sémitis tuis, ut non moveántur vestígia mea: inclína aurem tuam, et exáudi verba mea: mirífica misericórdias tuas, qui salvos facis sperántes in te, Dómine.
Lenke meine Schritte auf deinen Pfaden, damit meine Tritte nicht wanken: neige dein Ohr und erhöre meine Worte: erweise wunderbar deine Barmherzigkeit, der du die rettest, die auf dich hoffen, Herr.
Propitiáre, Dómine, supplicatiónibus nostris, et has pópuli tui oblatiónes benígnus assúme: et, ut nullíus sit írritum votum, nullíus vácua postulátio, præsta; ut, quod fidéliter pétimus, efficáciter consequámur.
Sei gnädig, Herr, unseren Bitten und nimm gütig die Opfergaben deines Volkes an: und gewähre, dass kein Gelübde nichtig, keine Bitte leer sei; damit wir, was wir gläubig erbitten, wirksam erlangen.
Circuíbo et immolábo in tabernáculo ejus hóstiam jubilatiónis: cantábo et psalmum dicam Dómino.
Ich gehe umher und bringe in seinem Zelt ein Opfer des Jubels dar: ich singe und sage dem Herrn einen Psalm.
Repléti sumus, Dómine, munéribus tuis: tríbue, quǽsumus; ut eórum et mundémur efféctu et muniámur auxílio.
Wir sind erfüllt, Herr, mit deinen Gaben: gewähre, wir bitten, dass wir durch ihre Wirkung gereinigt und durch ihre Hilfe gestärkt werden.
Vere dignum et justum est, æquum et salutare, nos tibi semper et ubique gratias agere: Domine sancte, Pater omnipotens, æterne Deus: Qui cum unigenito Filio tuo et Spiritu Sancto unus es Deus, unus es Dominus: non in unius singularitate personæ, sed in unius Trinitate substantiæ. Quod enim de tua gloria, revelante te, credimus, hoc de Filio tuo, hoc de Spiritu Sancto sine differentia discretionis sentimus. Ut in confessione veræ, sempiternæque Deitatis, et in personis proprietas, et in essentia unitas, et in majestate adoretur æqualitas. Quam laudant Angeli atque Archangeli, Cherubim quoque ac Seraphim: qui non cessant clamare quotidie, una voce dicentes: Sanctus, Sanctus, Sanctus Dominus, Deus Sabaoth. Pleni sunt cæli et terra gloria tua. Hosanna in excelsis. Benedictus, qui venit in nomine Domini. Hosanna in excelsis.
Wahrhaft würdig und recht ist es, billig und heilsam, dass wir dir immer und überall Dank sagen: Heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott: Der du mit deinem eingeborenen Sohn und dem Heiligen Geist ein Gott bist, ein Herr bist: nicht in der Einzigkeit einer Person, sondern in der Dreieinigkeit einer Wesenheit. Denn was wir von deiner Herrlichkeit glauben, da du es offenbarst, das empfinden wir von deinem Sohn, das vom Heiligen Geist ohne Unterschied der Verschiedenheit. So dass im Bekenntnis der wahren und ewigen Gottheit sowohl in den Personen die Eigenart als auch im Wesen die Einheit und in der Majestät die Gleichheit angebetet werde. Diese preisen die Engel und Erzengel, auch die Cherubim und Seraphim: die nicht aufhören, täglich zu rufen und mit einer Stimme zu sprechen: Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.