Quatemberfreitag in der Fastenzeit
Feria Sexta Quattuor Temporum
Kommemoration: Ss. Quadraginta Martyrum
Feria Sexta Quattuor Temporum
Kommemoration: Ss. Quadraginta Martyrum
℣. Introíbo ad altáre Dei. ℟. Ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Júdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta: ab hómine iníquo et dolóso érue me. ℟. Quia tu es, Deus, fortitúdo mea: quare me repulísti, et quare tristis incédo, dum afflígit me inimícus? ℣. Emítte lucem tuam et veritátem tuam: ipsa me deduxérunt et adduxérunt in montem sanctum tuum et in tabernácula tua. ℟. Et introíbo ad altáre Dei, ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Confíteor Deo omnipoténti, beátæ Maríæ semper Vírgini, beáto Michaéli Archángelo, beáto Ioánni Baptístæ, sanctis Apóstolis Petro et Paulo, ómnibus Sanctis, et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo et ópere: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. ℟. Misereátur tui omnípotens Deus, et, dimíssis peccátis tuis, perdúcat te ad vitam ætérnam. ℣. Amen.
℣. Zum Altare Gottes will ich treten. ℟. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Richte mich, Gott, und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk; von dem ungerechten und arglistigen Menschen befreie mich. ℟. Denn du bist, Gott, meine Stärke; warum hast du mich verstoßen, und warum gehe ich traurig einher, da der Feind mich bedrängt? ℣. Sende dein Licht und deine Wahrheit; sie sollen mich geleiten, mich führen zu deinem heiligen Berge und zu deinen Zelten. ℟. So will ich hintreten zum Altare Gottes, zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und euch, Brüder, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. ℟. Der allmächtige Gott erbarme sich deiner, er lasse dir die Sünden nach und führe dich zum ewigen Leben. ℣. Amen.
De necessitátibus meis éripe me, Dómine: vide humilitátem meam et labórem meum, et dimítte ómnia peccáta mea. Ad te, Dómine, levávi ánimam meam: Deus meus, in te confído, non erubéscam. De necessitátibus meis éripe me, Dómine: vide humilitátem meam et labórem meum, et dimítte ómnia peccáta mea.
Aus meinen Nöten reiß mich heraus, Herr: sieh meine Niedrigkeit und meine Mühsal, und vergib alle meine Sünden. Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele: mein Gott, auf dich vertraue ich, ich werde nicht zuschanden. Aus meinen Nöten reiß mich heraus, Herr: sieh meine Niedrigkeit und meine Mühsal, und vergib alle meine Sünden.
℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Christe, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison.
℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Christus, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich.
Esto, Dómine, propítius plebi tuæ: et, quam tibi facis esse devótam, benígno réfove miserátus auxílio.
Sei gnädig, Herr, deinem Volk: und das du dir ergeben machst, erfrische es mit gütiger Hilfe in deinem Erbarmen.
Præsta, quǽsumus, omnípotens Deus: ut, qui gloriósos Mártyres fortes in sua confessióne cognóvimus, pios apud te in nostra intercessióne sentiámus.
Gewähre, bitten wir, allmächtiger Gott: dass wir, die wir die ruhmreichen Märtyrer stark in ihrem Bekenntnis erkannt haben, sie gütig bei dir in unserer Fürbitte erfahren.
Léctio Ezechiélis Prophétæ Hæc dicit Dóminus Deus: Anima, quæ peccáverit, ipsa moriétur: fílius non portábit iniquitátem patris, et pater non portábit iniquitátem fílii: justítia justi super eum erit, et impíetas ímpii erit super eum. Si autem ímpius égerit pæniténtiam ab ómnibus peccátis suis, quæ operátus est, et custodíerit ómnia præcépta mea, et fécerit judícium et justítiam: vita vivet, et non moriétur. Omnium iniquitátum ejus, quas operátus est, non recordábor: in justítia sua, quam operátus est, vivet. Numquid voluntátis meæ est mors ímpii, dicit Dóminus Deus, et non ut convertátur a viis suis, et vivat? Si autem avérterit se justus a justítia sua, et fécerit iniquitátem secúndum omnes abominatiónes, quas operári solet ímpius, numquid vivet? omnes justítiæ ejus, quas fécerat, non recordabúntur: in prævaricatióne, qua prævaricátus est, et in peccáto suo, quod peccávit, in ipsis moriétur. Et dixístis: Non est æqua via Dómini. Audíte ergo, domus Israël: Numquid via mea non est æqua, et non magis viæ vestræ pravæ sunt? Cum enim avérterit se justus a justítia sua, et fécerit iniquitátem, moriétur in eis: in injustítia, quam operátus est, moriétur. Et cum avérterit se ímpius ab impietáte sua, quam operátus est, et fécerit judícium et justítiam: ipse ánimam suam vivificábit. Consíderans enim, et avértens se ab ómnibus iniquitátibus suis, quas operátus est, vita vivet, et non moriétur, ait Dóminus omnípotens.
Lesung aus dem Buch des Propheten Ezechiel So spricht der Herr Gott: Die Seele, die sündigt, sie selbst wird sterben: der Sohn wird nicht die Missetat des Vaters tragen, und der Vater wird nicht die Missetat des Sohnes tragen: die Gerechtigkeit des Gerechten wird auf ihm sein, und die Gottlosigkeit des Gottlosen wird auf ihm sein. Wenn aber der Gottlose Buße tut von allen seinen Sünden, die er getan hat, und alle meine Gebote bewahrt, und Recht und Gerechtigkeit übt: so wird er leben und nicht sterben. All seiner Missetaten, die er getan hat, werde ich nicht gedenken: in seiner Gerechtigkeit, die er getan hat, wird er leben. Ist es etwa mein Wille, dass der Gottlose sterbe, spricht der Herr Gott, und nicht vielmehr, dass er sich von seinen Wegen bekehre und lebe? Wenn aber der Gerechte sich abwendet von seiner Gerechtigkeit und Missetat tut nach allen Gräueln, die der Gottlose zu tun pflegt, wird er etwa leben? All seiner Gerechtigkeiten, die er getan hatte, wird man nicht gedenken: in dem Treubruch, den er begangen hat, und in seiner Sünde, die er gesündigt hat, in ihnen wird er sterben. Und ihr habt gesagt: Der Weg des Herrn ist nicht gerecht. Hört also, Haus Israel: Ist etwa mein Weg nicht gerecht, und sind nicht vielmehr eure Wege verkehrt? Denn wenn der Gerechte sich abwendet von seiner Gerechtigkeit und Missetat tut, wird er in ihnen sterben: in der Ungerechtigkeit, die er getan hat, wird er sterben. Und wenn der Gottlose sich abwendet von seiner Gottlosigkeit, die er getan hat, und Recht und Gerechtigkeit übt: so wird er seine Seele lebendig machen. Denn wenn er bedenkt und sich abwendet von allen seinen Missetaten, die er getan hat, so wird er leben und nicht sterben, spricht der allmächtige Herr.
Salvum fac servum tuum. Deus meus, sperántem in te. ℣. Auribus pércipe, Dómine, oratiónem meam. _ Dómine, non secúndum peccáta nostra, quæ fécimus nos: neque secúndum iniquitátes nostras retríbuas nobis Dómine, ne memíneris iniquitátum nostrárum antiquárum: cito antícipent nos misericórdiæ tuæ, quia páuperes facti sumus nimis. (Hic genuflectitur) ℣. Adjuva nos, Deus, salutáris noster: et propter glóriam nóminis tui, Dómine, líbera nos: et propítius esto peccátis nostris, propter nomen tuum.
Rette deinen Diener. Mein Gott, der auf dich hofft. ℣. Nimm mein Gebet mit deinen Ohren auf, Herr. _ Herr, vergelte uns nicht nach unseren Sünden, die wir getan haben: noch nach unseren Missetaten. Herr, gedenke nicht unserer früheren Missetaten: eilends mögen uns deine Barmherzigkeiten zuvorkommen, denn wir sind sehr arm geworden. (Hier kniet man nieder) ℣. Hilf uns, Gott, unser Heil: und um der Ehre deines Namens willen, Herr, befreie uns: und sei gnädig unseren Sünden, um deines Namens willen.
Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Joánnem In illo témpore: Erat dies festus Judæórum, et ascéndit Jesus Jerosólymam. Est autem Jerosólymis Probática piscína, quæ cognominátur hebráice Bethsáida, quinque pórticus habens. In his jacébat multitúdo magna languéntium, cæcórum, claudórum, aridórum exspectántium aquæ motum. Angelus autem Dómini descendébat secúndum tempus in piscínam, et movebátur aqua. Et, qui prior descendísset in piscínam post motiónem aquæ, sanus fiébat, a quacúmque detinebátur infirmitáte. Erat autem quidam homo ibi, trigínta et octo annos habens in infirmitáte sua. Hunc cum vidísset Jesus jacéntem, et cognovísset, quia jam multum tempus habéret, dicit ei: Vis sanus fíeri? Respóndit ei lánguidus: Dómine, hóminem non hábeo, ut, cum turbáta fúerit aqua, mittat me in piscínam: dum vénio enim ego, álius ante me descéndit. Dicit ei Jesus: Surge, tolle grabátum tuum, et ámbula. Et statim sanus factus est homo ille: et sústulit grabátum suum, et ambulábat. Erat autem sábbatum in die illo. Dicébant ergo Judǽi illi, qui sanátus fúerat: Sábbatum est, non licet tibi tóllere grabátum tuum. Respóndit eis: Qui me sanum fecit, ille mihi dixit: Tolle grabátum tuum, et ámbula. Interrogavérunt ergo eum: Quis est ille homo, qui dixit tibi: Tolle grabátum tuum et ámbula? Is autem, qui sanus fúerat efféctus, nesciébat, quis esset. Jesus enim declinávit a turba constitúta in loco. Póstea invénit eum Jesus in templo, et dixit illi: Ecce, sanus factus es: jam noli peccáre, ne detérius tibi áliquid contíngat. Abiit ille homo, et nuntiávit Judǽis, quia Jesus esset, qui fecit eum sanum.
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes In jener Zeit: Es war ein Festtag der Juden, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem. In Jerusalem aber gibt es beim Schaftor einen Teich, der auf hebräisch Bethesda heißt und fünf Säulenhallen hat. In diesen lag eine große Menge von Kranken, Blinden, Lahmen und Abgezehrten, die auf die Bewegung des Wassers warteten. Denn ein Engel des Herrn stieg von Zeit zu Zeit in den Teich hinab und bewegte das Wasser. Wer nun nach der Bewegung des Wassers zuerst in den Teich stieg, der wurde gesund, an welcher Krankheit er auch litt. Es war aber dort ein Mann, der achtunddreißig Jahre in seiner Krankheit zugebracht hatte. Als Jesus ihn daliegen sah und erkannte, dass er schon lange Zeit krank war, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich, wenn das Wasser bewegt wird, in den Teich trägt; während ich nämlich komme, steigt ein anderer vor mir hinab. Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm deine Bahre und geh hin. Und sogleich wurde der Mann gesund, nahm seine Bahre und ging hin. Es war aber Sabbat an jenem Tag. Da sagten die Juden zu dem Geheilten: Es ist Sabbat, es ist dir nicht erlaubt, deine Bahre zu tragen. Er antwortete ihnen: Der mich gesund gemacht hat, der hat zu mir gesagt: Nimm deine Bahre und geh hin. Da fragten sie ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir gesagt hat: Nimm deine Bahre und geh hin? Der aber Geheilte wusste nicht, wer es war; denn Jesus war unbemerkt weggegangen, da eine Volksmenge an dem Ort war. Später fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, damit dir nicht etwas Schlimmeres widerfahre. Der Mensch ging weg und verkündete den Juden, dass es Jesus sei, der ihn gesund gemacht habe.
Bénedic, ánima mea, Dómino, et noli oblivísci omnes retributiónes ejus: et renovábitur, sicut áquilæ, juvéntus tua.
Preise, meine Seele, den Herrn, und vergiss nicht alle seine Wohltaten: und deine Jugend wird sich erneuern wie die des Adlers.
Súscipe, quǽsumus, Dómine, múnera nostris obláta servítiis: et tua propítius dona sanctífica.
Nimm an, wir bitten dich, Herr, die Gaben, die von unseren Diensten dargebracht sind, und heilige gnädig deine Geschenke.
Preces, Dómine, tuórum réspice oblationésque fidélium: ut et tibi gratæ sint pro tuórum festivitáte Sanctórum, et nobis cónferant tuæ propitiatiónis auxílium.
Blicke, Herr, auf die Gebete und Opfergaben deiner Gläubigen: damit sie dir wohlgefällig seien zum Fest deiner Heiligen und uns die Hilfe deiner Versöhnung gewähren.
Sanctus, Sanctus, Sanctus, Dóminus Deus Sábaoth. Pleni sunt cæli et terra glória tua. Hosánna in excélsis. Benedíctus, qui venit in nómine Dómini. Hosánna in excélsis.
Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.
Te ígitur, clementíssime Pater, per Jesum Christum, Fílium tuum, Dóminum nostrum, súpplices rogámus ac pétimus, uti accépta hábeas et benedícas hæc dona, hæc múnera, hæc sancta sacrifícia illibáta. Quam oblatiónem tu, Deus, in ómnibus, quǽsumus, benedíctam, adscríptam, ratam, rationábilem, acceptabilémque fácere dignéris: ut nobis Corpus et Sanguis fiat dilectíssimi Fílii tui, Dómini nostri Jesu Christi. Qui, prídie quam paterétur, accépit panem in sanctas ac venerábiles manus suas, et elevátis óculis in cælum ad te Deum, Patrem suum omnipoténtem, tibi grátias agens, benedíxit, fregit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et manducáte ex hoc omnes: HOC EST ENIM CORPUS MEUM. Símili modo, postquam cenátum est, accípiens et hunc præclárum Cálicem in sanctas ac venerábiles manus suas, item tibi grátias agens, benedíxit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et bíbite ex eo omnes: HIC EST ENIM CALIX SÁNGUINIS MEI, NOVI ET ÆTÉRNI TESTAMÉNTI, MYSTÉRIUM FÍDEI, QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDÉTUR IN REMISSIÓNEM PECCATÓRUM. Hæc quotiescúmque fecéritis, in mei memóriam faciétis.
Dich also, gütigster Vater, bitten und flehen wir demütig durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn, du wollest gnädig annehmen und segnen diese Gaben, diese Geschenke, diese heiligen, makellosen Opfer. Diese Opfergabe also, so bitten wir, o Gott, habe die Güte in allem zu segnen, in dein Verzeichnis aufzunehmen, sie gültig, dem Geiste gemäß und dir wohlgefällig zu machen, damit sie uns zum Leibe und Blute werde deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Der am Tage vor seinem Leiden das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände nahm, und mit erhobenen Augen zum Himmel zu dir, Gott, seinem allmächtigen Vater, dir dankend es segnete, brach und seinen Jüngern gab mit den Worten: Nehmet hin und esset alle davon: DENN DAS IST MEIN LEIB. In gleicher Weise nahm er nach dem Mahle auch diesen herrlichen Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir wiederum, segnete ihn und gab ihn seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und trinket alle daraus: DENN DAS IST DER KELCH MEINES BLUTES, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, — GEHEIMNIS DES GLAUBENS — DAS FÜR EUCH UND FÜR VIELE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. Sooft ihr dies tut, tut es zu meinem Gedächtnis.
Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum. Advéniat regnum tuum. Fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie. Et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris. Et ne nos indúcas in tentatiónem. Sed líbera nos a malo. Amen.
Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. Sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.
Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: gib uns den Frieden.
Erubéscant et conturbéntur omnes inimíci mei: avertántur retrórsum, et erubéscant valde velóciter.
Es mögen erröten und verwirrt werden alle meine Feinde: sie mögen sich zurückwenden und sehr schnell erröten.
Per hujus, Dómine, operatiónem mystérii, et vítia nostra purgéntur, et justa desidéria compleántur.
Durch die Wirkung dieses Geheimnisses, Herr, sollen unsere Laster gereinigt und unsere gerechten Wünsche erfüllt werden.
Sanctórum tuórum, Dómine, intercessióne placátus: præsta, quǽsumus; ut, quæ temporáli celebrámus actióne, perpétua salvatióne capiámus.
Durch die Fürbitte deiner Heiligen versöhnt, o Herr, gewähre, bitten wir, dass wir das, was wir in zeitlichem Vollzug feiern, durch ewiges Heil erlangen.
Orémus. Humiliáte cápita vestra Deo. Exáudi nos, miséricors Deus: et méntibus nostris grátiæ tuæ lumen osténde.
Lasset uns beten. Beuget eure Häupter vor Gott. Erhöre uns, barmherziger Gott: und zeige unseren Herzen das Licht deiner Gnade.
℣. Ite, missa est. ℟. Deo grátias. Pláceat tibi, sancta Trínitas, obséquium servitútis meæ: et præsta, ut sacrifícium, quod óculis tuæ majestátis indígnus óbtuli, tibi sit acceptábile, mihíque et ómnibus, pro quibus illud óbtuli, sit, te miseránte, propitiábile. Per Christum, Dóminum nostrum. Amen. ℣. Benedícat vos omnípotens Deus, Pater, et Fílius, ✝ et Spíritus Sanctus. ℟. Amen.
℣. Gehet hin, ihr seid entlassen. ℟. Dank sei Gott. Dir möge gefallen, heilige Dreifaltigkeit, der Dienst meiner Ergebenheit; und gewähre, dass dieses Opfer, das ich Unwürdiger den Augen deiner Majestät dargebracht habe, dir wohlgefällig sei, und für mich und alle, für die ich es dargebracht habe, sei es durch dein Erbarmen versöhnend. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. ℣. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, und der Sohn ✝ und der Heilige Geist. ℟. Amen.
In princípio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. Hoc erat in princípio apud Deum. Ómnia per ipsum facta sunt: et sine ipso factum est nihil, quod factum est. In ipso vita erat, et vita erat lux hóminum: et lux in ténebris lucet, et ténebræ eam non comprehendérunt. Fuit homo missus a Deo, cui nomen erat Joánnes. Hic venit in testimónium, ut testimónium perhibéret de lúmine, ut omnes créderent per illum. Non erat ille lux, sed ut testimónium perhibéret de lúmine. Erat lux vera, quæ illúminat omnem hóminem veniéntem in hunc mundum. In mundo erat, et mundus per ipsum factus est, et mundus eum non cognóvit. In própria venit, et sui eum non recepérunt. Quotquot autem recepérunt eum, dedit eis potestátem fílios Dei fíeri, his, qui credunt in nómine ejus: qui non ex sanguínibus, neque ex voluntáte carnis, neque ex voluntáte viri, sed ex Deo nati sunt. ET VERBUM CARO FACTUM EST, et habitávit in nobis: et vídimus glóriam ejus, glóriam quasi Unigéniti a Patre, plenum grátiæ et veritátis. ℟. Deo grátias.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe geworden; und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen; und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um Zeugnis zu geben von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Lichte. Es war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe geworden, doch die Welt hat es nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt; und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit. ℟. Dank sei Gott.