7. Sonntag nach Pfingsten
Dominica VII Post Pentecosten
Kommemoration: S. Apollinaris Episcopi et Martyris
«An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.»
Dominica VII Post Pentecosten
Kommemoration: S. Apollinaris Episcopi et Martyris
«An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.»
Omnes gentes, pláudite mánibus: jubiláte Deo in voce exsultatiónis. Quóniam Dóminus excélsus, terríbilis: Rex magnus super omnem terram. Omnes gentes, pláudite mánibus: jubiláte Deo in voce exsultatiónis.
Alle Völker, klatscht in die Hände; jauchzt Gott mit Jubelruf. Denn der Herr ist der Höchste, furchtbar; ein großer König über die ganze Erde. Alle Völker, klatscht in die Hände; jauchzt Gott mit Jubelruf.
Deus, cujus providéntia in sui dispositióne non fállitur: te súpplices exorámus; ut nóxia cuncta submóveas, et ómnia nobis profutúra concédas.
Gott, dessen Vorsehung in ihrer Fügung nicht fehlgeht: dich flehen wir demütig an; dass du alles Schädliche von uns fernhältst und alles, was uns nützen kann, uns gewährst.
Deus, fidélium remunerátor animárum, qui hunc diem beáti Apollináris Sacerdótis tui martýrio consecrásti: tríbue nobis, quǽsumus, fámulis tuis; ut, cujus venerándam celebrámus festivitátem, précibus ejus indulgéntiam consequámur.
Gott, du Vergelter der Seelen der Gläubigen, der du diesen Tag durch das Martyrium deines heiligen Priesters Apollinaris geheiligt hast: gewähre uns, deinen Dienern, wir bitten dich, dass wir, dessen verehrungswürdiges Fest wir begehen, durch seine Fürbitten Verzeihung erlangen.
Léctio Epístolæ beáti Pauli Apóstoli ad Romános Fratres: Humánum dico, propter infirmitátem carnis vestræ: sicut enim exhibuístis membra vestra servíre immundítiæ et iniquitáti ad iniquitátem, ita nunc exhibéte membra vestra servíre justítiæ in sanctificatiónem. Cum enim servi essétis peccáti, líberi fuístis justítiæ. Quem ergo fructum habuístis tunc in illis, in quibus nunc erubéscitis? Nam finis illórum mors est. Nunc vero liberáti a peccáto, servi autem facti Deo, habétis fructum vestrum in sanctificatiónem, finem vero vitam ætérnam. Stipéndia enim peccáti mors. Grátia autem Dei vita ætérna, in Christo Jesu, Dómino nostro.
Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Römer Brüder: Ich rede menschlich, wegen der Schwachheit eures Fleisches: Wie ihr nämlich eure Glieder dargeboten habt, der Unreinheit und der Missetat zu dienen zur Missetat, so bietet jetzt eure Glieder dar, der Gerechtigkeit zu dienen zur Heiligung. Denn als ihr Sklaven der Sünde wart, da wart ihr frei von der Gerechtigkeit. Welche Frucht hattet ihr damals von jenen Dingen, deren ihr euch jetzt schämt? Denn ihr Ende ist der Tod. Jetzt aber, befreit von der Sünde, zu Sklaven Gottes gemacht, habt ihr eure Frucht zur Heiligung, als Ende aber das ewige Leben. Denn der Sold der Sünde ist der Tod. Die Gnade Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.
Veníte, fílii, audíte me: timórem Dómini docébo vos. ℣. Accédite ad eum, et illuminámini: et fácies vestræ non confundéntur. Allelúja, allelúja. Omnes gentes, pláudite mánibus: jubiláte Deo in voce exsultatiónis. Allelúja.
Kommt, Kinder, hört mich: die Furcht des Herrn will ich euch lehren. ℟. Tretet hin zu ihm, und werdet erleuchtet: und eure Angesichter werden nicht beschämt werden. Halleluja, halleluja. Ihr Völker alle, klatscht in die Hände: jauchzt Gott mit frohlockender Stimme. Halleluja.
Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Matthǽum In illo témpore: Dixit Jesus discípulis suis: Atténdite a falsis prophétis, qui véniunt ad vos in vestiméntis óvium, intrínsecus autem sunt lupi rapáces: a frúctibus eórum cognoscétis eos. Numquid cólligunt de spinis uvas, aut de tríbulis ficus? Sic omnis arbor bona fructus bonos facit: mala autem arbor malos fructus facit. Non potest arbor bona malos fructus fácere: neque arbor mala bonos fructus fácere. Omnis arbor, quæ non facit fructum bonum, excidétur et in ignem mittétur. Igitur ex frúctibus eórum cognoscétis eos. Non omnis, qui dicit mihi, Dómine, Dómine, intrábit in regnum cœlórum: sed qui facit voluntátem Patris mei, qui in cœlis est, ipse intrábit in regnum cœlórum.~
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus In jener Zeit: Jesus sprach zu seinen Jüngern: Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man denn von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein schlechter Baum gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. Also: an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist, der wird in das Himmelreich eingehen.
Sicut in holocáustis aríetum et taurórum, et sicut in mílibus agnórum pínguium: sic fiat sacrifícium nostrum in conspéctu tuo hódie, ut pláceat tibi: quia non est confúsio confidéntibus in te, Dómine.
Wie bei den Brandopfern von Widdern und Stieren und wie bei Tausenden fetter Lämmer, so möge heute unser Opfer vor deinem Angesicht geschehen, dass es dir gefalle; denn es gibt keine Schande für die, die auf dich vertrauen, Herr.
Deus, qui legálium differéntiam hostiárum unius sacrifícii perfectione sanxísti: accipe sacrifícium a devótis tibi fámulis, et pari benedictióne, sicut múnera Abel, sanctífica; ut, quod sínguli obtulérunt ad majestátis tuæ honórem, cunctis profíciat ad salútem.
Gott, du hast den Unterschied der gesetzlichen Opfer durch die Vollendung des einen Opfers geheiligt: nimm das Opfer an von deinen ergebenen Dienern und heilige es mit gleichem Segen wie die Gaben Abels; damit das, was die einzelnen dargebracht haben zur Ehre deiner Majestät, allen zum Heil gereiche.
Réspice, Dómine, propítius super hæc múnera: quæ pro beáti Sacerdótis et Martyris tui Apollináris commemoratióne deférimus, et pro nostris offensiónibus immolámus.
Sieh gnädig, Herr, auf diese Gaben herab: die wir zur Erinnerung an deinen heiligen Priester und Märtyrer Apollinaris darbringen und für unsere Verfehlungen opfern.
Inclína aurem tuam, accélera, ut erípias me.
Neige dein Ohr, eile, mich zu erretten.
Tua nos, Dómine, medicinális operátio, et a nostris perversitátibus cleménter expédiat, et ad ea, quæ sunt recta, perdúcat.
Dein heilendes Wirken, Herr, befreie uns gnädig von unseren Verirrungen und führe uns zu dem, was recht ist.
Tua sancta suméntes, quǽsumus, Dómine, ut beáti Apollináris nos fóveant continuáta præsídia: quia non désinis propítius intuéri, quos tálibus auxíliis concésseris adjuvári.
Wir nehmen deine heiligen Gaben, o Herr, und bitten dich, dass uns die beständige Fürsorge des seligen Apollinaris stärke: denn du hörst nicht auf, gnädig auf jene zu schauen, denen du gewährt hast, durch solche Hilfen unterstützt zu werden.
Vere dignum et justum est, æquum et salutare, nos tibi semper et ubique gratias agere: Domine sancte, Pater omnipotens, æterne Deus: Qui cum unigenito Filio tuo et Spiritu Sancto unus es Deus, unus es Dominus: non in unius singularitate personæ, sed in unius Trinitate substantiæ. Quod enim de tua gloria, revelante te, credimus, hoc de Filio tuo, hoc de Spiritu Sancto sine differentia discretionis sentimus. Ut in confessione veræ, sempiternæque Deitatis, et in personis proprietas, et in essentia unitas, et in majestate adoretur æqualitas. Quam laudant Angeli atque Archangeli, Cherubim quoque ac Seraphim: qui non cessant clamare quotidie, una voce dicentes: Sanctus, Sanctus, Sanctus Dominus, Deus Sabaoth. Pleni sunt cæli et terra gloria tua. Hosanna in excelsis. Benedictus, qui venit in nomine Domini. Hosanna in excelsis.
Wahrhaft würdig und recht ist es, billig und heilsam, dass wir dir immer und überall Dank sagen: Heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott: Der du mit deinem eingeborenen Sohn und dem Heiligen Geist ein Gott bist, ein Herr bist: nicht in der Einzigkeit einer Person, sondern in der Dreieinigkeit einer Wesenheit. Denn was wir von deiner Herrlichkeit glauben, da du es offenbarst, das empfinden wir von deinem Sohn, das vom Heiligen Geist ohne Unterschied der Verschiedenheit. So dass im Bekenntnis der wahren und ewigen Gottheit sowohl in den Personen die Eigenart als auch im Wesen die Einheit und in der Majestät die Gleichheit angebetet werde. Diese preisen die Engel und Erzengel, auch die Cherubim und Seraphim: die nicht aufhören, täglich zu rufen und mit einer Stimme zu sprechen: Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.