Hl. Anno, Erzbischof von Köln und Bekenner – ohne Alleluja
Kölner Eigenformular · Latein und Deutsch. Die hier gezeigten eigenen Texte ergänzen den allgemeinen Messablauf. Zum Kölner Kalender
Eröffnung
Státuit ei Dóminus testaméntum pacis, et príncipem fecit eum: ut sit illi sacerdótii dígnitas in ætérnum.
Der Herr schloss mit ihm einen Bund des Friedens und machte ihn zum Fürsten, damit ihm die Würde des Priestertums auf ewig zuteilwerde.
Meménto, Dómine, David: et omnis mansuetúdinis ejus.
Gedenke, Herr, Davids und all seiner Sanftmut.
Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in sǽcula sæculórum. ℟. Amen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. ℟. Amen.
Státuit ei Dóminus testaméntum pacis, et príncipem fecit eum: ut sit illi sacerdótii dígnitas in ætérnum.
Der Herr schloss mit ihm einen Bund des Friedens und machte ihn zum Fürsten, damit ihm die Würde des Priestertums auf ewig zuteilwerde.
Tagesgebet
Largire, quaesumus, omnipotens Deus, fragilitati nostrae subsidium: et suffragiis beati Annonis Confessoris tui atque Pontificis subditum tibi guberna populum; ut, qui Ecclesiae tuae exstitit praedicator et rector, idem apud te sit pro nobis perpetuus intercessor.
Allmächtiger Gott, gewähre unserer Schwachheit deine Hilfe. Leite auf die Fürsprache des heiligen Anno, deines Bekenners und Bischofs, das Volk, das dir untersteht. Er, der deine Kirche als Verkünder und Hirte geleitet hat, sei bei dir allezeit unser Fürsprecher.
Per Dóminum nostrum Jesum Christum, Fílium tuum: qui tecum vivit et regnat in unitáte Spíritus Sancti Deus, per ómnia sǽcula sæculórum.
Durch unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
Amen.
Lesung
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Einzelne Textstellen
1. Léctio Epístolæ beáti Pauli Apóstoli ad Hebrǽos Fratres: Memen...Léctio Epístolæ beáti Pauli Apóstoli ad Hebrǽos Fratres: Mementóte præpositórum vestrórum, qui vobis locúti sunt verbum Dei: quorum intuéntes éxitum conversatiónis, imitámini fidem. Jesus Christus heri et hódie: ipse et in sǽcula. Doctrínis váriis et peregrínis nolíte abdúci. Optimum est enim grátia stabilíre cor, non escis, quæ non profuérunt ambulántibus in eis. Habémus altáre, de quo édere non habent potestátem, qui tabernáculo deserviunt. Quorum enim animálium infértur sanguis pro peccáto in Sancta per pontíficem, horum córpora cremántur extra castra. Propter quod et Jesus, ut sanctificáret per suum sánguinem pópulum, extra portam passus est. Exeámus ígitur ad eum extra castra, impropérium ejus portántes. Non enim habémus hic manéntem civitátem, sed futúram inquírimus. Per ipsum ergo offerámus hóstiam laudis semper Deo, id est fructum labiórum confiténtium nómini ejus. Beneficéntiæ autem et communiónis nolíte oblivísci: tálibus enim hóstiis promerétur Deus. Obœdíte præpósitis vestris et subjacéte eis. Ipsi enim pervígilant, quasi ratiónem pro animábus vestris redditúri.
Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Hebräer Brüder: Gedenket eurer Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schauet auf das Ende ihres Wandels und ahmet ihren Glauben nach. Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit. Lasst euch nicht durch mancherlei und fremde Lehren verführen. Denn es ist gut, das Herz durch Gnade zu festigen, nicht durch Speisen, die denen nicht genützt haben, die darin wandelten. Wir haben einen Altar, von dem zu essen jene nicht Macht haben, die dem Zelte dienen. Denn von jenen Tieren, deren Blut für die Sünde durch den Hohenpriester in das Heiligtum hineingetragen wird, deren Leiber werden außerhalb des Lagers verbrannt. Darum hat auch Jesus, um das Volk durch sein eigenes Blut zu heiligen, außerhalb des Tores gelitten. So lasst uns denn zu ihm hinausgehen außerhalb des Lagers und seine Schmach tragen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. Durch ihn also lasst uns Gott allezeit ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen. Wohltun aber und Gemeinschaft vergesset nicht; denn an solchen Opfern hat Gott Wohlgefallen. Gehorchet euren Vorstehern und seid ihnen untertan. Denn sie wachen über eure Seelen, als solche, die Rechenschaft geben werden.
Zwischengesänge
Ecce sacérdos magnus, qui in diébus suis plácuit Deo. Non est invéntus símilis illi, qui conserváret legem Excélsi.
Seht den großen Priester, der in seinen Tagen Gott gefallen hat. Keiner wurde ihm gleich gefunden, der das Gesetz des Höchsten bewahrte.
Beátus vir, qui timet Dóminum: in mandátis ejus cupit nimis. V. Potens in terra erit semen ejus: generátio rectórum benedicétur. V. Glória et divítiæ in domo ejus: et justítia ejus manet in sǽculum sǽculi.
Siehe, der große Priester, der in seinen Tagen Gott gefiel. Ihm gleich ist keiner gefunden worden, der das Gesetz des Höchsten bewahrt hätte. _ Selig der Mann, der den Herrn fürchtet: an seinen Geboten hat er großes Gefallen. ℣ Mächtig wird sein Geschlecht auf Erden sein: das Geschlecht der Aufrechten wird gesegnet werden. ℣ Glanz und Reichtum sind in seinem Haus: und seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit der Ewigkeit.
Evangelium
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Einzelne Textstellen
1. Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Matthǽum In illo témpore...Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Matthǽum In illo témpore: Dixit Jesus discípulis suis parábolam hanc: Homo péregre proficíscens vocávit servos suos, et trádidit illis bona sua. Et uni dedit quinque talénta, álii autem duo, álii vero unum, unicuíque secúndum própriam virtútem, et proféctus est statim. Abiit autem, qui quinque talénta accéperat, et operátus est in eis, et lucrátus est ália quinque. Simíliter et, qui duo accéperat, lucrátus est ália duo. Qui autem unum accéperat, ábiens fodit in terram, et abscóndit pecúniam dómini sui. Post multum vero témporis venit dóminus servórum illórum, et pósuit ratiónem cum eis. Et accédens qui quinque talénta accéperat, óbtulit ália quinque talénta, dicens: Dómine, quinque talénta tradidísti mihi, ecce, ália quinque superlucrátus sum. Ait illi dóminus ejus: Euge, serve bone et fidélis, quia super pauca fuísti fidélis, super multa te constítuam: intra in gáudium dómini tui. Accéssit autem et qui duo talénta accéperat, et ait: Dómine, duo talénta tradidísti mihi, ecce, ália duo lucrátus sum. Ait illi dóminus ejus: Euge, serve bone et fidélis, quia super pauca fuísti fidélis, super multa te constítuam: intra in gáudium dómini tui.
Aus dem heiligen † Evangelium nach Matthäus In jener Zeit: Jesus erzählte seinen Jüngern dieses Gleichnis: Ein Mann, der eine Reise antreten wollte, rief seine Knechte und übergab ihnen sein Vermögen. Dem einen gab er fünf Talente, einem anderen zwei, einem anderen eines, jedem nach seiner Fähigkeit, und reiste sogleich ab. Der nun, welcher die fünf Talente empfangen hatte, ging hin und arbeitete mit ihnen und gewann andere fünf dazu. Ebenso gewann auch der, welcher zwei empfangen hatte, andere zwei dazu. Der aber, welcher eines empfangen hatte, ging hin, grub in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn. Nach langer Zeit aber kam der Herr jener Knechte und hielt Abrechnung mit ihnen. Und es trat herzu, der die fünf Talente empfangen hatte, brachte andere fünf Talente dar und sprach: Herr, fünf Talente hast du mir übergeben; siehe, andere fünf habe ich dazugewonnen. Sein Herr sprach zu ihm: Wohlan, du guter und treuer Knecht, weil du über weniges treu warst, will ich dich über vieles setzen: geh ein in die Freude deines Herrn. Es trat aber auch herzu, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: Herr, zwei Talente hast du mir übergeben; siehe, andere zwei habe ich gewonnen. Sein Herr sprach zu ihm: Wohlan, du guter und treuer Knecht, weil du über weniges treu warst, will ich dich über vieles setzen: geh ein in die Freude deines Herrn.
Gabenbereitung
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Einzelne Textstellen
1. Invéni David servum meum, óleo sancto meo unxi eum: manus enim...Invéni David servum meum, óleo sancto meo unxi eum: manus enim mea auxiliábitur ei, et bráchium meum confortábit eum. (Allelúja.)
Ich habe David gefunden, meinen Knecht, mit meinem heiligen Öl habe ich ihn gesalbt: denn meine Hand wird ihm helfen, und mein Arm wird ihn stärken. (Halleluja.)
Gabengebet
Hostias tibi, Domine, pro commemoratione sancti Annonis Confessoris tui atque Pontificis offerimus, suppliciter deprecantes: ut, sicut illi praebuisti sacrae fidei claritatem, sic nobis indulgentiam largiaris et pacem.
Herr, zum Gedächtnis des heiligen Anno, deines Bekenners und Bischofs, bringen wir dir diese Opfergaben dar und bitten dich demütig: Wie du ihm das Licht des heiligen Glaubens geschenkt hast, so schenke uns Vergebung und Frieden.
Per Dóminum nostrum Jesum Christum, Fílium tuum: qui tecum vivit et regnat in unitáte Spíritus Sancti Deus, per ómnia sǽcula sæculórum.
Durch unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
Amen.
Kommunion
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Einzelne Textstellen
1. Fidélis servus et prudens, quem constítuit dóminus super famíl...Fidélis servus et prudens, quem constítuit dóminus super famíliam suam: ut det illis in témpore trítici mensúram. (Allelúja.)
Der treue und kluge Knecht, den der Herr über sein Gesinde gesetzt hat, damit er ihnen zur rechten Zeit das Maß an Weizen gebe. (Halleluja.)
Schlussgebet
Deus, fidelium remunerator animarum: praesta; ut haec sancta, quae sumpsimus, beato Annone Confessore tuo atque Pontifice intercedente, nobis proficiant ad medelam.
Gott, du belohnst deine Getreuen. Lass uns die heiligen Gaben, die wir empfangen haben, auf die Fürsprache des heiligen Anno, deines Bekenners und Bischofs, zur Heilung dienen.
Per Dóminum nostrum Jesum Christum, Fílium tuum: qui tecum vivit et regnat in unitáte Spíritus Sancti Deus, per ómnia sǽcula sæculórum.
Durch unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
Amen.