Latein
Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Matthǽum
In illo témpore: Loquebátur Jesus princípibus sacerdótum et pharisǽis in parábolis, dicens: Símile factum est regnum cœlórum hómini regi, qui fecit núptias fílio suo. Et misit servos suos vocáre invitátos ad nuptias, et nolébant veníre. Iterum misit álios servos, dicens: Dícite invitátis: Ecce, prándium meum parávi, tauri mei et altília occísa sunt, et ómnia paráta: veníte ad núptias. Illi autem neglexérunt: et abiérunt, álius in villam suam, álius vero ad negotiatiónem suam: réliqui vero tenuérunt servos ejus, et contuméliis afféctos occidérunt. Rex autem cum audísset, iratus est: et, missis exercítibus suis, pérdidit homicídas illos et civitátem illórum succéndit. Tunc ait servis suis: Núptiæ quidem parátæ sunt, sed, qui invitáti erant, non fuérunt digni. Ite ergo ad exitus viárum et, quoscúmque invenéritis, vocáte ad núptias. Et egréssi servi ejus in vias, congregavérunt omnes, quos invenérunt, malos et bonos: et implétæ sunt núptiæ discumbéntium. Intrávit autem rex, ut vidéret discumbéntes, et vidit ibi hóminem non vestítum veste nuptiáli. Et ait illi: Amíce, quómodo huc intrásti non habens vestem nuptiálem? At ille obmútuit. Tunc dixit rex minístris: Ligátis mánibus et pédibus ejus, míttite eum in ténebras exterióres: ibi erit fletus et stridor déntium. Multi enim sunt vocáti, pauci vero elécti.
Deutsch
Aus dem heiligen Evangelium nach † Matthäus
In jener Zeit: Jesus redete zu den Hohenpriestern und Pharisäern in Gleichnissen und sprach: Das Himmelreich ist einem König gleich geworden, der seinem Sohn Hochzeit hielt. Und er sandte seine Knechte aus, die Geladenen zur Hochzeit zu rufen, aber sie wollten nicht kommen. Wiederum sandte er andere Knechte und sprach: Sagt den Geladenen: Siehe, mein Mahl habe ich bereitet, meine Stiere und das Mastvieh sind geschlachtet, und alles ist bereit: kommt zur Hochzeit. Sie aber achteten nicht darauf und gingen weg, der eine auf sein Landgut, der andere zu seinem Geschäft; die übrigen aber ergriffen seine Knechte, misshandelten sie und töteten sie. Als der König das hörte, wurde er zornig, und er sandte seine Heere aus, brachte jene Mörder um und zündete ihre Stadt an. Dann sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereitet, aber die Geladenen waren nicht würdig. Geht also hinaus an die Straßenkreuzungen und ladet zur Hochzeit ein, wen immer ihr findet. Und seine Knechte gingen hinaus auf die Straßen und versammelten alle, die sie fanden, Böse und Gute, und die Hochzeit wurde voll von Gästen. Der König aber trat ein, um die Gäste zu sehen, und er sah dort einen Menschen, der nicht mit einem Hochzeitsgewand bekleidet war. Und er sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen, ohne ein Hochzeitsgewand zu haben? Der aber verstummte. Da sprach der König zu den Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn hinaus in die äußere Finsternis; dort wird Weinen und Zähneknirschen sein. Denn viele sind berufen, wenige aber auserwählt.