1. Fastensonntag (Invocabit)
Dominica I in Quadragesima
Versuchung Jesu in der Wüste.
Dominica I in Quadragesima
Versuchung Jesu in der Wüste.
Aspérges me, Dómine, hyssópo, et mundábor; lávabis me, et super nivem dealbábor. Miserére mei, Deus, secúndum magnam misericórdiam tuam. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in sǽcula sæculórum. Amen.
Besprenge mich, Herr, mit Ysop, und ich werde rein; wasche mich, und ich werde weißer als Schnee. Erbarme dich meiner, o Gott, nach deiner großen Barmherzigkeit. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.
℣. Introíbo ad altáre Dei. ℟. Ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Júdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta: ab hómine iníquo et dolóso érue me. ℟. Quia tu es, Deus, fortitúdo mea: quare me repulísti, et quare tristis incédo, dum afflígit me inimícus? ℣. Emítte lucem tuam et veritátem tuam: ipsa me deduxérunt et adduxérunt in montem sanctum tuum et in tabernácula tua. ℟. Et introíbo ad altáre Dei, ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Confíteor Deo omnipoténti, beátæ Maríæ semper Vírgini, beáto Michaéli Archángelo, beáto Ioánni Baptístæ, sanctis Apóstolis Petro et Paulo, ómnibus Sanctis, et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo et ópere: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. ℟. Misereátur tui omnípotens Deus, et, dimíssis peccátis tuis, perdúcat te ad vitam ætérnam. ℣. Amen.
℣. Zum Altare Gottes will ich treten. ℟. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Richte mich, Gott, und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk; von dem ungerechten und arglistigen Menschen befreie mich. ℟. Denn du bist, Gott, meine Stärke; warum hast du mich verstoßen, und warum gehe ich traurig einher, da der Feind mich bedrängt? ℣. Sende dein Licht und deine Wahrheit; sie sollen mich geleiten, mich führen zu deinem heiligen Berge und zu deinen Zelten. ℟. So will ich hintreten zum Altare Gottes, zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und euch, Brüder, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. ℟. Der allmächtige Gott erbarme sich deiner, er lasse dir die Sünden nach und führe dich zum ewigen Leben. ℣. Amen.
Invocábit me, et ego exáudiam eum: erípiam eum, et glorificábo eum: longitúdine diérum adimplébo eum. Qui hábitat in adjutório Altíssimi, in protectióne Dei cœli commorábitur. Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto. Sicut erat in principio, et nunc, et semper, et in saecula saeculorum. Amen.
Er ruft mich an, und ich werde ihn erhören: ich werde ihn befreien und ihn verherrlichen: mit Länge der Tage werde ich ihn erfüllen. Wer wohnt in der Hilfe des Höchsten, wird bleiben unter dem Schutz des Gottes des Himmels. Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.
℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Christe, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison.
℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Christus, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich.
Deus, qui Ecclésiam tuam ánnua quadragesimáli observatióne puríficas: præsta famíliæ tuæ; ut, quod a te obtinére abstinéndo nítitur, hoc bonis opéribus exsequátur.
Gott, der du deine Kirche durch die jährliche vierzig-tägige Übung reinigst: gewähre deiner Familie, dass sie das, was sie durch Enthaltsamkeit von dir zu erlangen sucht, durch gute Werke vollbringe.
Léctio Epístolæ beáti Pauli Apóstoli ad Corínthios Fratres: Exhortámur vos, ne in vácuum grátiam Dei recipiátis. Ait enim: Témpore accépto exaudívi te, et in die salútis adjúvi te. Ecce, nunc tempus acceptábile, ecce, nunc dies salútis. Némini dantes ullam offensiónem, ut non vituperétur ministérium nostrum: sed in ómnibus exhibeámus nosmetípsos sicut Dei minístros, in multa patiéntia, in tribulatiónibus, in necessitátibus, in angústiis, in plagis, in carcéribus, in seditiónibus, in labóribus, in vigíliis, in jejúniis, in castitáte, in sciéntia, in longanimitáte, in suavitáte, in Spíritu Sancto, in caritáte non ficta, in verbo veritátis, in virtúte Dei, per arma justítiæ a dextris et a sinístris: per glóriam et ignobilitátem: per infámiam et bonam famam: ut seductóres et veráces: sicut qui ignóti et cógniti: quasi moriéntes et ecce, vívimus: ut castigáti et non mortificáti: quasi tristes, semper autem gaudéntes: sicut egéntes, multos autem locupletántes: tamquam nihil habéntes et ómnia possidéntes.
Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Korinther Brüder: Wir ermahnen euch, die Gnade Gottes nicht vergeblich zu empfangen. Denn er spricht: Zur angenehmen Zeit habe ich dich erhört und am Tage des Heiles habe ich dir geholfen. Siehe, jetzt ist die angenehme Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heiles. Niemandem irgendeinen Anstoß gebend, damit unser Dienst nicht getadelt werde; sondern in allem empfehlen wir uns als Diener Gottes: in großer Geduld, in Bedrängnissen, in Nöten, in Ängsten, in Schlägen, in Gefängnissen, in Aufruhr, in Mühen, in Nachtwachen, in Fasten, in Keuschheit, in Erkenntnis, in Langmut, in Milde, im Heiligen Geist, in ungeheuchelter Liebe, im Wort der Wahrheit, in der Kraft Gottes, durch die Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken: durch Ehre und Unehre: durch bösen Ruf und guten Ruf: als Verführer und doch Wahrhaftige: als Unbekannte und doch bekannt: als Sterbende, und siehe, wir leben: als Gezüchtigte und doch nicht getötet: als Traurige, aber allezeit fröhlich: als Arme, die aber viele reich machen: als solche, die nichts haben und doch alles besitzen.
Angelis suis Deus mandávit de te, ut custódiant te in ómnibus viis tuis. ℣. In mánibus portábunt te, ne umquam offéndas ad lápidem pedem tuum. Qui hábitat in adjutório Altíssimi, in protectióne Dei cœli commorántur. ℣. Dicet Dómino: Suscéptor meus es tu et refúgium meum: Deus meus, sperábo in eum. ℣. Quóniam ipse liberávit me de láqueo venántium et a verbo áspero. ℣. Scápulis suis obumbrábit tibi, et sub pennis ejus sperábis. ℣. Scuto circúmdabit te véritas ejus: non timébis a timóre noctúrno. ℣. A sagítta volánte per diem, a negótio perambulánte in ténebris, a ruína et dæmónio meridiáno. ℣. Cadent a látere tuo mille, et decem mília a dextris tuis: tibi autem non appropinquábit. ℣. Quóniam Angelis suis mandávit de te, ut custódiant te in ómnibus viis tuis. ℣. In mánibus portábunt te, ne umquam offéndas ad lápidem pedem tuum, ℣. Super áspidem et basilíscum ambulábis, et conculcábis leónem et dracónem. ℣. Quóniam in me sperávit, liberábo eum: prótegam eum, quóniam cognóvit nomen meum, ℣. Invocábit me, et ego exáudiam eum: cum ipso sum in tribulatióne, ℣. Erípiam eum et glorificábo eum: longitúdine diérum adimplébo eum, et osténdam illi salutáre meum.
Seinen Engeln hat Gott über dich geboten, dass sie dich behüten auf all deinen Wegen. ℟. Auf Händen werden sie dich tragen, damit du nimmer an einen Stein deinen Fuß stoßest. Wer wohnt im Schutze des Höchsten, bleibt unter dem Schirm des Gottes des Himmels. ℟. Er sagt zum Herrn: Du bist mein Beschützer und meine Zuflucht: mein Gott, ich werde auf ihn hoffen. ℟. Denn er hat mich befreit aus der Schlinge der Jäger und vom harten Wort. ℟. Mit seinen Schultern wird er dich überschatten, und unter seinen Flügeln wirst du hoffen. ℟. Mit seinem Schild wird er dich umgeben, seine Treue: du wirst nicht fürchten den Schrecken der Nacht. ℟. Vor dem Pfeil, der fliegt am Tage, vor dem Unheil, das umgeht in der Finsternis, vor dem Verderben und dem Dämon des Mittags. ℟. Es fallen zu deiner Seite tausend, und zehntausend zu deiner Rechten: dir aber wird es nicht nahen. ℟. Denn seinen Engeln hat er über dich geboten, dass sie dich behüten auf all deinen Wegen. ℟. Auf Händen werden sie dich tragen, damit du nimmer an einen Stein deinen Fuß stoßest, ℟. Über die Natter und den Basilisken wirst du schreiten, und zertreten den Löwen und den Drachen. ℟. Denn auf mich hat er gehofft, ich werde ihn befreien: ich werde ihn beschützen, weil er meinen Namen erkannt hat, ℟. Er wird mich anrufen, und ich werde ihn erhören: mit ihm bin ich in der Bedrängnis, ℟. Ich werde ihn erretten und ihn verherrlichen: mit Länge der Tage werde ich ihn erfüllen, und ihm zeigen mein Heil.
Qui habitat in adiutorio Altissimi, in protectione Dei cæli commorabitur. ℣. Dicet Domino: Susceptor meus es tu et refugium meum: Deus meus, sperabo in eum. ℣. Quoniam ipse liberavit me de laqueo venantium et a verbo aspero. ℣. Scapulis suis obumbrabit tibi, et sub pennis ejus sperabis. ℣. Scuto circumdabit te veritas ejus: non timebis a timore nocturno. ℣. A sagitta volante per diem, a negotio perambulante in tenebris, a ruina et dæmonio meridiano. ℣. Cadent a latere tuo mille, et decem millia a dextris tuis: tibi autem non appropinquabit. ℣. Quoniam Angelis suis mandavit de te, ut custodiant te in omnibus viis tuis. ℣. In manibus portabunt te, ne umquam offendas ad lapidem pedem tuum. ℣. Super aspidem et basiliscum ambulabis, et conculcabis leonem et draconem. ℣. Quoniam in me speravit, liberabo eum: protegam eum, quoniam cognovit nomen meum. ℣. Invocabit me, et ego exaudiam eum: cum ipso sum in tribulatione. ℣. Eripiam eum et glorificabo eum: longitudine dierum adimplebo eum, et ostendam illi salutare meum.
Wer wohnt im Schutz des Höchsten, der bleibt geborgen unter dem Schirm des Gottes des Himmels. ℣. Er sagt zum Herrn: Du bist meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich vertraue. ℣. Denn er selbst befreit mich aus der Schlinge der Jäger und vom harten Wort. ℣. Mit seinen Fittichen beschirmt er dich, und unter seinen Flügeln findest du Zuflucht. ℣. Mit seinem Schild umgibt dich seine Treue: Du fürchtest dich nicht vor dem Schrecken der Nacht. ℣. Vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt, vor dem Unheil, das in der Finsternis umgeht, vor der Pest und dem Dämon des Mittags. ℣. Zu deiner Seite mögen tausend fallen, und zehntausend zu deiner Rechten: Dir aber wird es nicht nahe kommen. ℣. Denn seinen Engeln hat er befohlen über dich, dass sie dich behüten auf all deinen Wegen. ℣. Auf den Händen werden sie dich tragen, damit dein Fuß nie an einen Stein stoße. ℣. Über die Natter und den Basilisken wirst du schreiten, und den Löwen und den Drachen wirst du zertreten. ℣. Denn weil er auf mich hoffte, werde ich ihn befreien: Ich werde ihn schützen, weil er meinen Namen kennt. ℣. Er wird mich anrufen, und ich werde ihn erhören: Ich bin mit ihm in der Bedrängnis. ℣. Ich werde ihn retten und ihn verherrlichen: Mit Länge der Tage werde ich ihn erfüllen und ihm mein Heil zeigen.
In illo témpore: Ductus est Jesus in desértum a Spíritu, ut tentarétur a diábolo. Et cum jejunásset quadragínta diébus et quadragínta nóctibus, postea esúriit. Et accédens tentátor, dixit ei: Si Fílius Dei es, dic, ut lápides isti panes fiant. Qui respóndens, dixit: Scriptum est: Non in solo pane vivit homo, sed in omni verbo, quod procédit de ore Dei. Tunc assúmpsit eum diábolus in sanctam civitátem, et státuit eum super pinnáculum templi, et dixit ei: Si Fílius Dei es, mitte te deórsum. Scriptum est enim: Quia Angelis suis mandávit de te, et in mánibus tollent te, ne forte offéndas ad lápidem pedem tuum. Ait illi Jesus: Rursum scriptum est: Non tentábis Dóminum, Deum tuum. Iterum assúmpsit eum diábolus in montem excélsum valde: et ostendit ei ómnia regna mundi et glóriam eórum, et dixit ei: Hæc ómnia tibi dabo, si cadens adoráveris me. Tunc dicit ei Jesus: Vade, Sátana; scriptum est enim: Dóminum, Deum tuum, adorábis, et illi soli sérvies. Tunc relíquit eum diábolus: et ecce, Angeli accessérunt et ministrábant ei.
In jener Zeit: Jesus wurde vom Geist in die Wüste geführt, um vom Teufel versucht zu werden. Und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn danach. Und der Versucher trat heran und sprach zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine zu Broten werden. Er antwortete und sprach: Es steht geschrieben: Nicht vom Brot allein lebt der Mensch, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht. Da nahm der Teufel ihn mit in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürze dich hinab. Denn es steht geschrieben: Er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stößt. Jesus sprach zu ihm: Wiederum steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen. Wiederum nahm der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Da spricht Jesus zu ihm: Weiche, Satan; denn es steht geschrieben: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen. Da verließ ihn der Teufel; und siehe, Engel traten heran und dienten ihm.
Credo in unum Deum, Patrem omnipoténtem, factórem cæli et terræ, visibílium ómnium et invisibílium. Et in unum Dóminum Jesum Christum, Fílium Dei unigénitum. Et ex Patre natum ante ómnia sǽcula. Deum de Deo, lumen de lúmine, Deum verum de Deo vero. Génitum, non factum, consubstantiálem Patri: per quem ómnia facta sunt. Qui propter nos hómines et propter nostram salútem descéndit de cælis. Et incarnátus est de Spíritu Sancto ex María Vírgine: et homo factus est. Crucifíxus étiam pro nobis sub Póntio Piláto, passus et sepúltus est. Et resurréxit tértia die, secúndum Scriptúras. Et ascéndit in cælum, sedet ad déxteram Patris. Et íterum ventúrus est cum glória judicáre vivos et mórtuos: cujus regni non erit finis. Et in Spíritum Sanctum, Dóminum et vivificántem: qui ex Patre Filióque procédit. Qui cum Patre et Fílio simul adorátur et conglorificátur: qui locútus est per Prophétas. Et unam, sanctam, cathólicam et apostólicam Ecclésiam. Confíteor unum baptísma in remissiónem peccatórum. Et exspécto resurrectiónem mortuórum. Et vitam ventúri sǽculi. Amen.
Ich glaube an den einen Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde, aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge. Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn. Er ist aus dem Vater geboren vor aller Zeit. Gott von Gott, Licht vom Lichte, wahrer Gott vom wahren Gott. Gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater: durch ihn ist alles geschaffen. Für uns Menschen und zu unserem Heile ist er vom Himmel herabgestiegen. Er hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist aus Maria, der Jungfrau, und ist Mensch geworden. Gekreuzigt wurde er sogar für uns unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden. Er ist auferstanden am dritten Tage gemäß der Schrift. Er ist aufgefahren in den Himmel und sitzt zur Rechten des Vaters. Er wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten; seines Reiches wird kein Ende sein. Und an den Heiligen Geist, den Herrn und Lebensspender; der vom Vater und vom Sohne ausgeht. Der mit dem Vater und dem Sohne zugleich angebetet und verherrlicht wird; der gesprochen hat durch die Propheten. Und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. Und ich erwarte die Auferstehung der Toten. Und das Leben der kommenden Welt. Amen.
Scápulis suis obumbrábit tibi Dóminus, et sub pennis ejus sperábis: scuto circúmdabit te véritas ejus.
Mit seinen Schultern wird der Herr dich überschatten, und unter seinen Flügeln wirst du hoffen: wie mit einem Schild wird dich seine Wahrheit umgeben.
Sacrifícium quadragesimális inítii sollémniter immolámus, te, Dómine, deprecántes: ut, cum epulárum restrictióne carnálium, a noxiis quoque voluptátibus temperémus.
Das Opfer des feierlichen Beginns der Fastenzeit bringen wir dar, dich, Herr, anflehend: dass wir bei der Einschränkung der fleischlichen Speisen auch von schädlichen Begierden uns enthalten.
Vere dignum et justum est, æquum et salutare, nos tibi semper et ubique gratias agere: Domine sancte, Pater omnipotens, æterne Deus: Qui corporali jejunio vitia comprimis, mentem elevas, virtutem largiris et præmia: per Christum, Dominum nostrum. Per quem majestatem tuam laudant Angeli, adorant Dominationes, tremunt Potestates. Cæli, cælorumque Virtutes ac beata Seraphim socia exsultatione concelebrant. Cum quibus et nostras voces ut admitti jubeas, deprecamur, supplici confessione dicentes: Sanctus, Sanctus, Sanctus Dominus Deus Sabaoth. Pleni sunt cæli et terra gloria tua. Hosanna in excelsis. Benedictus, qui venit in nomine Domini. Hosanna in excelsis.
Wahrhaft würdig und recht ist es, billig und heilsam, dass wir dir immer und überall Dank sagen: Heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott: Der du durch leibliches Fasten die Laster niederhältst, den Geist erhebst, Tugend schenkst und Belohnung: durch Christus, unseren Herrn. Durch ihn preisen deine Majestät die Engel, beten die Herrschaften an, erzittern die Mächte. Die Himmel und die Kräfte der Himmel und die seligen Seraphim feiern in gemeinsamer Freude. Mit ihnen bitten wir, dass du auch unsere Stimmen zuzulassen gebietest, indem wir in demütiger Lobpreisung sprechen: Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Voll sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.
Sanctus, Sanctus, Sanctus, Dóminus Deus Sábaoth. Pleni sunt cæli et terra glória tua. Hosánna in excélsis. Benedíctus, qui venit in nómine Dómini. Hosánna in excélsis.
Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.
Te ígitur, clementíssime Pater, per Jesum Christum, Fílium tuum, Dóminum nostrum, súpplices rogámus ac pétimus, uti accépta hábeas et benedícas hæc dona, hæc múnera, hæc sancta sacrifícia illibáta. Quam oblatiónem tu, Deus, in ómnibus, quǽsumus, benedíctam, adscríptam, ratam, rationábilem, acceptabilémque fácere dignéris: ut nobis Corpus et Sanguis fiat dilectíssimi Fílii tui, Dómini nostri Jesu Christi. Qui, prídie quam paterétur, accépit panem in sanctas ac venerábiles manus suas, et elevátis óculis in cælum ad te Deum, Patrem suum omnipoténtem, tibi grátias agens, benedíxit, fregit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et manducáte ex hoc omnes: HOC EST ENIM CORPUS MEUM. Símili modo, postquam cenátum est, accípiens et hunc præclárum Cálicem in sanctas ac venerábiles manus suas, item tibi grátias agens, benedíxit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et bíbite ex eo omnes: HIC EST ENIM CALIX SÁNGUINIS MEI, NOVI ET ÆTÉRNI TESTAMÉNTI, MYSTÉRIUM FÍDEI, QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDÉTUR IN REMISSIÓNEM PECCATÓRUM. Hæc quotiescúmque fecéritis, in mei memóriam faciétis.
Dich also, gütigster Vater, bitten und flehen wir demütig durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn, du wollest gnädig annehmen und segnen diese Gaben, diese Geschenke, diese heiligen, makellosen Opfer. Diese Opfergabe also, so bitten wir, o Gott, habe die Güte in allem zu segnen, in dein Verzeichnis aufzunehmen, sie gültig, dem Geiste gemäß und dir wohlgefällig zu machen, damit sie uns zum Leibe und Blute werde deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Der am Tage vor seinem Leiden das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände nahm, und mit erhobenen Augen zum Himmel zu dir, Gott, seinem allmächtigen Vater, dir dankend es segnete, brach und seinen Jüngern gab mit den Worten: Nehmet hin und esset alle davon: DENN DAS IST MEIN LEIB. In gleicher Weise nahm er nach dem Mahle auch diesen herrlichen Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir wiederum, segnete ihn und gab ihn seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und trinket alle daraus: DENN DAS IST DER KELCH MEINES BLUTES, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, — GEHEIMNIS DES GLAUBENS — DAS FÜR EUCH UND FÜR VIELE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. Sooft ihr dies tut, tut es zu meinem Gedächtnis.
Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum. Advéniat regnum tuum. Fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie. Et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris. Et ne nos indúcas in tentatiónem. Sed líbera nos a malo. Amen.
Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. Sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.
Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: gib uns den Frieden.
Scápulis suis obumbrábit tibi Dóminus, et sub pennis ejus sperábis: scuto circúmdabit te véritas ejus.
Mit seinen Schultern wird der Herr dich überschatten, und unter seinen Flügeln wirst du hoffen: wie mit einem Schild wird dich seine Wahrheit umgeben.
Tui nos, Dómine, sacraménti libátio sancta restáuret: et a vetustáte purgátos, in mystérii salutáris fáciat transíre consórtium.
Dein heiliges Sakrament, Herr, erquicke uns durch seinen Genuss: und nachdem es uns von der Vergänglichkeit gereinigt hat, lasse es uns zur Gemeinschaft des heilbringenden Geheimnisses gelangen.
℣. Ite, missa est. ℟. Deo grátias. Pláceat tibi, sancta Trínitas, obséquium servitútis meæ: et præsta, ut sacrifícium, quod óculis tuæ majestátis indígnus óbtuli, tibi sit acceptábile, mihíque et ómnibus, pro quibus illud óbtuli, sit, te miseránte, propitiábile. Per Christum, Dóminum nostrum. Amen. ℣. Benedícat vos omnípotens Deus, Pater, et Fílius, ✝ et Spíritus Sanctus. ℟. Amen.
℣. Gehet hin, ihr seid entlassen. ℟. Dank sei Gott. Dir möge gefallen, heilige Dreifaltigkeit, der Dienst meiner Ergebenheit; und gewähre, dass dieses Opfer, das ich Unwürdiger den Augen deiner Majestät dargebracht habe, dir wohlgefällig sei, und für mich und alle, für die ich es dargebracht habe, sei es durch dein Erbarmen versöhnend. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. ℣. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, und der Sohn ✝ und der Heilige Geist. ℟. Amen.
In princípio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. Hoc erat in princípio apud Deum. Ómnia per ipsum facta sunt: et sine ipso factum est nihil, quod factum est. In ipso vita erat, et vita erat lux hóminum: et lux in ténebris lucet, et ténebræ eam non comprehendérunt. Fuit homo missus a Deo, cui nomen erat Joánnes. Hic venit in testimónium, ut testimónium perhibéret de lúmine, ut omnes créderent per illum. Non erat ille lux, sed ut testimónium perhibéret de lúmine. Erat lux vera, quæ illúminat omnem hóminem veniéntem in hunc mundum. In mundo erat, et mundus per ipsum factus est, et mundus eum non cognóvit. In própria venit, et sui eum non recepérunt. Quotquot autem recepérunt eum, dedit eis potestátem fílios Dei fíeri, his, qui credunt in nómine ejus: qui non ex sanguínibus, neque ex voluntáte carnis, neque ex voluntáte viri, sed ex Deo nati sunt. ET VERBUM CARO FACTUM EST, et habitávit in nobis: et vídimus glóriam ejus, glóriam quasi Unigéniti a Patre, plenum grátiæ et veritátis. ℟. Deo grátias.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe geworden; und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen; und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um Zeugnis zu geben von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Lichte. Es war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe geworden, doch die Welt hat es nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt; und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit. ℟. Dank sei Gott.