Mittwoch der 3. Fastenwoche
Feria Quarta infra Hebdomadam III in Quadragesima
Feria Quarta infra Hebdomadam III in Quadragesima
℣. Introíbo ad altáre Dei. ℟. Ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Júdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta: ab hómine iníquo et dolóso érue me. ℟. Quia tu es, Deus, fortitúdo mea: quare me repulísti, et quare tristis incédo, dum afflígit me inimícus? ℣. Emítte lucem tuam et veritátem tuam: ipsa me deduxérunt et adduxérunt in montem sanctum tuum et in tabernácula tua. ℟. Et introíbo ad altáre Dei, ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Confíteor Deo omnipoténti, beátæ Maríæ semper Vírgini, beáto Michaéli Archángelo, beáto Ioánni Baptístæ, sanctis Apóstolis Petro et Paulo, ómnibus Sanctis, et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo et ópere: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. ℟. Misereátur tui omnípotens Deus, et, dimíssis peccátis tuis, perdúcat te ad vitam ætérnam. ℣. Amen.
℣. Zum Altare Gottes will ich treten. ℟. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Richte mich, Gott, und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk; von dem ungerechten und arglistigen Menschen befreie mich. ℟. Denn du bist, Gott, meine Stärke; warum hast du mich verstoßen, und warum gehe ich traurig einher, da der Feind mich bedrängt? ℣. Sende dein Licht und deine Wahrheit; sie sollen mich geleiten, mich führen zu deinem heiligen Berge und zu deinen Zelten. ℟. So will ich hintreten zum Altare Gottes, zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und euch, Brüder, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. ℟. Der allmächtige Gott erbarme sich deiner, er lasse dir die Sünden nach und führe dich zum ewigen Leben. ℣. Amen.
Ego autem in Dómino sperábo: exsultábo et lætábor in tua misericórdia: quia respexísti humilitátem meam. In te, Dómine, sperávi, non confúndar in ætérnum: in justítia tua líbera me et éripe me. Ego autem in Dómino sperábo: exsultábo et lætábor in tua misericórdia: quia respexísti humilitátem meam.
Ich aber will auf den Herrn hoffen; ich will frohlocken und mich freuen über deine Barmherzigkeit; denn du hast auf meine Niedrigkeit geschaut. Auf dich, Herr, habe ich gehofft, ich werde in Ewigkeit nicht zuschanden werden; in deiner Gerechtigkeit befreie mich und rette mich. Ich aber will auf den Herrn hoffen; ich will frohlocken und mich freuen über deine Barmherzigkeit; denn du hast auf meine Niedrigkeit geschaut.
℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Christe, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison.
℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Christus, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich.
Præsta nobis, quǽsumus, Dómine: ut salutáribus jejúniis erudíti, a nóxiis quoque vítiis abstinéntes, propitiatiónem tuam facílius impetrémus.
Gewähre uns, wir bitten dich, Herr: dass wir, durch heilsames Fasten unterwiesen und auch von schädlichen Lastern uns enthaltend, deine Versöhnung leichter erlangen.
Léctio libri Exodi Hæc dicit Dóminus Deus: Honóra patrem tuum et matrem tuam, ut sis longǽvus super terram, quam Dóminus, Deus tuus, dabit tibi. Non occídes. Non mœcháberis. Non furtum fácies. Non loquéris contra próximum tuum falsum testimónium. Non concupísces domum próximi tui: nec desiderábis uxórem ejus, non servum, non ancíllam, non bovem, non ásinum nec ómnia, quæ illíus sunt. Cunctus autem pópulus vidébat voces, et lámpades, et sónitum búccinæ, montémque fumántem: et, pertérriti ac pavóre concússi, stetérunt procul, dicéntes Móysi: Lóquere tu nobis, et audiámus: non loquátur nobis Dóminus, ne forte moriámur. Et ait Móyses ad pópulum: Nolite timére: ut enim probáret vos, venit Deus, et ut terror illíus esset in vobis, et non peccarétis. Stetítque pópulus de longe. Móyses autem accéssit ad calíginem, in qua erat Deus. Dixit prætérea Dóminus ad Móysen: Hæc dices fíliis Israël: Vos vidístis, quod de cœlo locútus sim vobis. Non faciétis deos argénteos, nec deos áureos faciétis vobis. Altáre de terra faciétis mihi, et offerétis super eo holocáusta et pacífica vestra, oves vestras et boves in omni loco, in quo memória fúerit nóminis mei.
Lesung aus dem Buch Exodus So spricht der Herr Gott: Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst auf der Erde, die der Herr, dein Gott, dir geben wird. Du sollst nicht töten. Du sollst nicht die Ehe brechen. Du sollst nicht stehlen. Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen gegen deinen Nächsten. Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren: noch sollst du seine Frau begehren, nicht seinen Knecht, nicht seine Magd, nicht sein Rind, nicht seinen Esel, noch alles, was sein ist. Das ganze Volk aber sah die Stimmen und die Fackeln und den Schall der Posaune und den rauchenden Berg: und, erschreckt und von Furcht erschüttert, standen sie von ferne, indem sie zu Moses sagten: Sprich du zu uns, und wir wollen hören: nicht soll der Herr zu uns sprechen, damit wir nicht vielleicht sterben. Und Moses sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht: denn um euch zu prüfen, ist Gott gekommen, und damit seine Furcht bei euch sei, und ihr nicht sündigt. Und das Volk stand von ferne. Moses aber trat hinzu zu dem Dunkel, in dem Gott war. Weiterhin sprach der Herr zu Moses: Dies sollst du den Söhnen Israels sagen: Ihr habt gesehen, dass ich vom Himmel zu euch gesprochen habe. Ihr sollt euch keine silbernen Götter machen, noch goldene Götter sollt ihr euch machen. Einen Altar aus Erde sollt ihr mir machen, und darauf opfert eure Brandopfer und eure Friedensopfer, eure Schafe und eure Rinder an jedem Ort, an dem die Erinnerung an meinen Namen sein wird.
Miserére mei, Dómine, quóniam infírmus sum: sana me, Dómine, ℣. Conturbáta sunt ómnia ossa mea: et ánima mea turbáta est valde. _ Dómine, non secúndum peccáta nostra, quæ fécimus nos: neque secúndum iniquitátes nostras retríbuas nobis. Dómine, ne memíneris iniquitátum nostrárum antiquárum: cito antícipent nos misericórdiæ tuæ, quia páuperes facti sumus nimis. (Hic genuflectitur) ℣. Adjuva nos, Deus, salutáris noster: et propter glóriam nóminis tui, Dómine, líbera nos: et propítius esto peccátis nostris, propter nomen tuum.
Erbarme dich meiner, Herr, denn ich bin schwach: heile mich, Herr, ℣. Es sind erschüttert alle meine Gebeine: und meine Seele ist sehr erschüttert. _ Herr, nicht nach unseren Sünden, die wir getan haben: noch nach unseren Missetaten vergilt uns. Herr, gedenke nicht unserer Missetaten von früher: eilends mögen uns deine Barmherzigkeiten zuvorkommen, denn wir sind sehr arm geworden. (Hier kniet man nieder) ℣. Hilf uns, Gott, unser Heil: und um der Ehre deines Namens willen, Herr, befreie uns: und sei gnädig unseren Sünden, um deines Namens willen.
Sequéntia † sancti Evangéliim secúndum Matthǽum. In illo témpore: Accessérunt ad Jesum ab Jerosólymis scribæ et pharisǽi, dicéntes: Quare discípuli tui transgrediúntur traditiónem seniórum? Non enim lavant manus suas, cum panem mandúcant. Ipse autem respóndens, ait illis: Quare et vos transgredímini mandátum Dei propter traditiónem vestram? Nam Deus dixit: Honóra patrem et matrem. Et: Qui male díxerit patri vel matri, morte moriátur. Vos autem dícitis: Quicúmque díxerit patri vel matri: munus quodcúmque est ex me, tibi próderit: et non honorificábit patrem suum aut matrem suam: et írritum fecístis mandátum Dei propter traditiónem vestram. Hypócritæ, bene prophetávit de vobis Isaías, dicens: Pópulus hic lábiis me honórat: cor autem eórum longe est a me. Sine causa autem colunt me, docéntes doctrínas et mandáta hóminum. Et convocátis ad se turbis, dixit eis: Audíte, et intellégite. Non quod intrat in os, coínquinat hóminem: sed quod procédit ex ore, hoc coínquinat hóminem. Tunc accedéntes discípuli ejus, dixérunt ei: Scis, quia pharisǽi, audíto verbo hoc, scandalizáti sunt? At ille respóndens, ait: Omnis plantátio, quam non plantávit Pater meus cœléstis, eradicábitur. Sínite illos: cæci sunt et duces cæcórum. Cæcus autem si cæco ducátum præstet, ambo in fóveam cadunt. Respóndens autem Petrus, dixit ei: Edíssere nobis parábolam istam. At ille dixit: Adhuc et vos sine intelléctu estis? Non intellégitis, quia omne, quod in os intrat, in ventrem vadit, et in secéssum emíttitur ? Quæ autem procédunt de ore, de corde éxeunt, et ea coínquinant hóminem: de corde enim éxeunt cogitatiónes malæ, homicídia, adultéria, fornicatiónes, furta, falsa testimónia, blasphémiæ. Hæc sunt, quæ coínquinant hóminem. Non lotis autem mánibus manducáre, non coínquinat hóminem.
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus. In jener Zeit: Es kamen zu Jesus von Jerusalem Schriftgelehrte und Pharisäer und sagten: Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Ältesten? Denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Warum übertretet auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen? Denn Gott hat gesagt: Ehre Vater und Mutter. Und: Wer Vater oder Mutter schmäht, soll des Todes sterben. Ihr aber sagt: Wer zu Vater oder Mutter spricht: Eine Gabe sei das, was auch immer von mir dir nützen könnte; und so wird er seinen Vater oder seine Mutter nicht ehren. Und ihr habt das Gebot Gottes ungültig gemacht um eurer Überlieferung willen. Heuchler, trefflich hat Jesaja über euch geweissagt, indem er sprach: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, ihr Herz aber ist fern von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie Lehren und Gebote der Menschen lehren. Und er rief die Volksmenge zu sich und sprach zu ihnen: Hört und versteht. Nicht was in den Mund hineingeht, verunreinigt den Menschen; sondern was aus dem Mund herauskommt, das verunreinigt den Menschen. Da traten seine Jünger herzu und sagten zu ihm: Weißt du, dass die Pharisäer, als sie dieses Wort hörten, sich ärgerten? Er aber antwortete und sprach: Jede Pflanzung, die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat, wird ausgerissen werden. Lasst sie: Sie sind blinde Blindenführer. Wenn aber ein Blinder einem Blinden Führung leistet, werden beide in eine Grube fallen. Petrus aber antwortete und sprach zu ihm: Erkläre uns dieses Gleichnis. Er aber sprach: Seid auch ihr noch ohne Verständnis? Versteht ihr nicht, dass alles, was in den Mund hineingeht, in den Bauch gelangt und an einen entlegenen Ort ausgeschieden wird? Was aber aus dem Mund herauskommt, das geht aus dem Herzen hervor, und das verunreinigt den Menschen. Denn aus dem Herzen gehen hervor böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen. Das sind die Dinge, die den Menschen verunreinigen. Mit ungewaschenen Händen aber zu essen, verunreinigt den Menschen nicht.
Dómine, fac mecum misericórdiam tuam, propter nomen tuum: quia suávis est misericórdia tua.
Herr, erweise mir deine Barmherzigkeit, um deines Namens willen: denn deine Barmherzigkeit ist süß.
Súscipe, quǽsumus, Dómine, preces pópuli tui cum oblatiónibus hostiárum: et tua mystéria celebrántes, ab ómnibus nos defénde perículis.
Nimm an, wir bitten dich, Herr, die Gebete deines Volkes samt den Darbringungen der Opfergaben: und uns, die wir deine Geheimnisse feiern, verteidige vor allen Gefahren.
Sanctus, Sanctus, Sanctus, Dóminus Deus Sábaoth. Pleni sunt cæli et terra glória tua. Hosánna in excélsis. Benedíctus, qui venit in nómine Dómini. Hosánna in excélsis.
Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.
Te ígitur, clementíssime Pater, per Jesum Christum, Fílium tuum, Dóminum nostrum, súpplices rogámus ac pétimus, uti accépta hábeas et benedícas hæc dona, hæc múnera, hæc sancta sacrifícia illibáta. Quam oblatiónem tu, Deus, in ómnibus, quǽsumus, benedíctam, adscríptam, ratam, rationábilem, acceptabilémque fácere dignéris: ut nobis Corpus et Sanguis fiat dilectíssimi Fílii tui, Dómini nostri Jesu Christi. Qui, prídie quam paterétur, accépit panem in sanctas ac venerábiles manus suas, et elevátis óculis in cælum ad te Deum, Patrem suum omnipoténtem, tibi grátias agens, benedíxit, fregit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et manducáte ex hoc omnes: HOC EST ENIM CORPUS MEUM. Símili modo, postquam cenátum est, accípiens et hunc præclárum Cálicem in sanctas ac venerábiles manus suas, item tibi grátias agens, benedíxit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et bíbite ex eo omnes: HIC EST ENIM CALIX SÁNGUINIS MEI, NOVI ET ÆTÉRNI TESTAMÉNTI, MYSTÉRIUM FÍDEI, QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDÉTUR IN REMISSIÓNEM PECCATÓRUM. Hæc quotiescúmque fecéritis, in mei memóriam faciétis.
Dich also, gütigster Vater, bitten und flehen wir demütig durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn, du wollest gnädig annehmen und segnen diese Gaben, diese Geschenke, diese heiligen, makellosen Opfer. Diese Opfergabe also, so bitten wir, o Gott, habe die Güte in allem zu segnen, in dein Verzeichnis aufzunehmen, sie gültig, dem Geiste gemäß und dir wohlgefällig zu machen, damit sie uns zum Leibe und Blute werde deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Der am Tage vor seinem Leiden das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände nahm, und mit erhobenen Augen zum Himmel zu dir, Gott, seinem allmächtigen Vater, dir dankend es segnete, brach und seinen Jüngern gab mit den Worten: Nehmet hin und esset alle davon: DENN DAS IST MEIN LEIB. In gleicher Weise nahm er nach dem Mahle auch diesen herrlichen Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir wiederum, segnete ihn und gab ihn seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und trinket alle daraus: DENN DAS IST DER KELCH MEINES BLUTES, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, — GEHEIMNIS DES GLAUBENS — DAS FÜR EUCH UND FÜR VIELE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. Sooft ihr dies tut, tut es zu meinem Gedächtnis.
Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum. Advéniat regnum tuum. Fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie. Et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris. Et ne nos indúcas in tentatiónem. Sed líbera nos a malo. Amen.
Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. Sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.
Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: gib uns den Frieden.
Notas mihi fecísti vias vitæ: adimplébis me lætítia cum vultu tuo, Dómine.
Du hast mir die Wege des Lebens gezeigt: mit deinem Angesicht wirst du mich erfüllen mit Freude, Herr.
Sanctíficet nos, Dómine, qua pasti sumus, mensa cœléstis: et a cunctis erróribus expiátos, supérnis promissiónibus reddat accéptos.
Heilige uns, Herr, durch die himmlische Tafel, von der wir gespeist wurden: und mache uns, von allen Irrtümern gereinigt, den himmlischen Verheißungen genehm.
Orémus. Humiliáte cápita vestra Deo. Concéde, quǽsumus, omnípotens Deus: ut, qui protectiónis tuæ grátiam quǽrimus, liberáti a malis ómnibus, secúra tibi mente serviámus.
℣. Lasset uns beten. ℣. Beugt eure Häupter vor Gott. ℣. Gewähre, bitten wir, allmächtiger Gott: dass wir, die wir die Gnade deines Schutzes suchen, von allem Bösen befreit, dir mit sicherem Herzen dienen.
℣. Ite, missa est. ℟. Deo grátias. Pláceat tibi, sancta Trínitas, obséquium servitútis meæ: et præsta, ut sacrifícium, quod óculis tuæ majestátis indígnus óbtuli, tibi sit acceptábile, mihíque et ómnibus, pro quibus illud óbtuli, sit, te miseránte, propitiábile. Per Christum, Dóminum nostrum. Amen. ℣. Benedícat vos omnípotens Deus, Pater, et Fílius, ✝ et Spíritus Sanctus. ℟. Amen.
℣. Gehet hin, ihr seid entlassen. ℟. Dank sei Gott. Dir möge gefallen, heilige Dreifaltigkeit, der Dienst meiner Ergebenheit; und gewähre, dass dieses Opfer, das ich Unwürdiger den Augen deiner Majestät dargebracht habe, dir wohlgefällig sei, und für mich und alle, für die ich es dargebracht habe, sei es durch dein Erbarmen versöhnend. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. ℣. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, und der Sohn ✝ und der Heilige Geist. ℟. Amen.
In princípio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. Hoc erat in princípio apud Deum. Ómnia per ipsum facta sunt: et sine ipso factum est nihil, quod factum est. In ipso vita erat, et vita erat lux hóminum: et lux in ténebris lucet, et ténebræ eam non comprehendérunt. Fuit homo missus a Deo, cui nomen erat Joánnes. Hic venit in testimónium, ut testimónium perhibéret de lúmine, ut omnes créderent per illum. Non erat ille lux, sed ut testimónium perhibéret de lúmine. Erat lux vera, quæ illúminat omnem hóminem veniéntem in hunc mundum. In mundo erat, et mundus per ipsum factus est, et mundus eum non cognóvit. In própria venit, et sui eum non recepérunt. Quotquot autem recepérunt eum, dedit eis potestátem fílios Dei fíeri, his, qui credunt in nómine ejus: qui non ex sanguínibus, neque ex voluntáte carnis, neque ex voluntáte viri, sed ex Deo nati sunt. ET VERBUM CARO FACTUM EST, et habitávit in nobis: et vídimus glóriam ejus, glóriam quasi Unigéniti a Patre, plenum grátiæ et veritátis. ℟. Deo grátias.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe geworden; und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen; und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um Zeugnis zu geben von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Lichte. Es war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe geworden, doch die Welt hat es nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt; und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit. ℟. Dank sei Gott.