Feria Tertia infra Hebdomadam Passionis
Kommemoration: S. Gabrielis Archangeli
Kommemoration: S. Gabrielis Archangeli
℣. Introíbo ad altáre Dei. ℟. Ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Confíteor Deo omnipoténti, beátæ Maríæ semper Vírgini, beáto Michaéli Archángelo, beáto Ioánni Baptístæ, sanctis Apóstolis Petro et Paulo, ómnibus Sanctis, et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo et ópere: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. ℟. Misereátur tui omnípotens Deus, et, dimíssis peccátis tuis, perdúcat te ad vitam ætérnam. ℣. Amen.
℣. Zum Altare Gottes will ich treten. ℟. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und euch, Brüder, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. ℟. Der allmächtige Gott erbarme sich deiner, er lasse dir die Sünden nach und führe dich zum ewigen Leben. ℣. Amen.
Exspécta Dóminum, viríliter age: et confortétur cor tuum, et sústine Dóminum. Dóminus illuminátio mea et salus mea: quem timebo? Exspécta Dóminum, viríliter age: et confortétur cor tuum, et sústine Dóminum.
Warte auf den Herrn, handle mannhaft: und dein Herz werde gestärkt, und harre auf den Herrn. Der Herr ist mein Licht und mein Heil: wen sollte ich fürchten? Warte auf den Herrn, handle mannhaft: und dein Herz werde gestärkt, und harre auf den Herrn.
℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Christe, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison.
℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Christus, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich.
Nostra tibi, Dómine, quǽsumus, sint accépta jejúnia: quæ nos et expiándo grátia tua dignos effíciant; et ad remédia perdúcant ætérna.
Unsere Fasten, Herr, bitten wir, seien dir angenehm: die uns, indem sie sühnen, deiner Gnade würdig machen und zu den ewigen Heilmitteln hinführen.
Deus, qui inter céteros Angelos, ad annuntiándum incarnatiónis tuæ mystérium, Gabriélem Archángelum elegísti: concéde propítius; ut, qui festum (commemoratiónem) ejus celebrámus in terris, ipsíus patrocínium sentiámus in cœlis:
Gott, du hast unter den anderen Engeln den Erzengel Gabriel erwählt, um das Geheimnis deiner Menschwerdung zu verkünden: gewähre gnädig, dass wir, die wir sein Fest (sein Gedächtnis) auf Erden feiern, seine Fürsprache im Himmel erfahren.
Léctio Daniélis Prophétæ In diébus illis: Congregáti sunt Babylónii ad regem, et dixérunt ei: Trade nobis Daniélem, qui Bel destrúxit et dracónem interfécit, alióquin interficiémus te, et domum tuam. Vidit ergo rex, quod irrúerent in eum veheménter: et necessitáte compúlsus trádidit eis Daniélem. Qui misérunt eum in lacum leónum, et erat ibi diébus sex. Porro in lacu erant leónes septem, et dabántur eis duo córpora cotídie et duæ oves: et tunc non data sunt eis, ut devorárent Daniélem. Erat autem Hábacuc prophéta in Judǽa, et ipse cóxerat pulméntum, et intríverat panes in alvéolo: et ibat in campum, ut ferret messóribus. Dixítque Angelus Dómini ad Hábacuc: Fer prándium, quod habes, in Babylónem Daniéli, qui est in lacu leónum. Et dixit Hábacuc: Dómine, Babylónem non vidi, et lacum néscio. Et apprehéndit eum Angelus Dómini in vértice ejus, et portávit eum capíllo cápitis sui, posuítque eum in Babylóne supra lacum in ímpetu spíritus sui. Et clamávit Hábacuc, dicens: Dániel, serve Dei, tolle prándium, quod misit tibi Deus. Et ait Dániel: Recordátus es mei, Deus, et non dereliquísti diligéntes te. Surgénsque Daniel comédit. Porro Angelus Dómini restítuit Hábacuc conféstim in loco suo. Venit ergo rex die séptimo, ut lugéret Daniélem: et venit ad lacum et introspéxit, et ecce Dániel sedens in médio leónum. Et exclamávit voce magna rex, dicens: Magnus es, Dómine, Deus Daniélis. Et extráxit eum de lacu leónum. Porro illos, qui perditiónis ejus causa fúerant, intromísit in lacum, et devoráti sunt in moménto coram eo. Tunc rex ait: Páveant omnes habitántes in univérsa terra Deum Daniélis: quia ipse est salvátor, fáciens signa et mirabília in terra: qui liberávit Daniélem de lacu leónum.
Lesung aus dem Buch des Propheten Daniel In jenen Tagen: Die Babylonier versammelten sich beim König und sprachen zu ihm: Überliefere uns Daniel, der den Bel zerstört und den Drachen getötet hat, andernfalls werden wir dich und dein Haus töten. Da sah der König, dass sie heftig auf ihn eindrangen: und gezwungen durch die Notlage übergab er ihnen Daniel. Diese warfen ihn in die Löwengrube, und er war dort sechs Tage lang. Es waren aber sieben Löwen in der Grube, und man gab ihnen täglich zwei Leichname und zwei Schafe: doch damals wurden sie ihnen nicht gegeben, damit sie Daniel nicht verschlingen sollten. Es war aber der Prophet Habakuk in Judäa, und er hatte ein Gericht gekocht und Brote in eine Schüssel zerbrochen: und er ging aufs Feld, um es den Schnittern zu bringen. Da sprach der Engel des Herrn zu Habakuk: Bring die Mahlzeit, die du hast, nach Babylon zu Daniel, der in der Löwengrube ist. Und Habakuk sagte: Herr, ich habe Babylon nicht gesehen und kenne die Grube nicht. Da ergriff ihn der Engel des Herrn am Scheitel und trug ihn an den Hauben seines Hauptes und setzte ihn in Babylon über der Grube nieder im Ungestüm seines Geistes. Und Habakuk rief und sprach: Daniel, du Diener Gottes, nimm die Mahlzeit, die Gott dir gesandt hat. Und Daniel sagte: Du hast meiner gedacht, Gott, und hast nicht verlassen, die dich lieben. Und Daniel stand auf und aß. Darauf brachte der Engel des Herrn Habakuk sogleich an seinen Ort zurück. Da kam der König am siebten Tag, um Daniel zu betrauern: und er kam zur Grube und blickte hinein, und siehe, Daniel saß mitten unter den Löwen. Und der König rief mit lauter Stimme und sprach: Groß bist du, Herr, du Gott Daniels. Und er zog ihn aus der Löwengrube. Jene aber, die Ursache seines Verderbens gewesen waren, ließ er in die Grube werfen, und sie wurden augenblicklich vor seinen Augen verschlungen. Da sprach der König: Es sollen alle Bewohner auf dem ganzen Erdkreis den Gott Daniels fürchten: denn er ist der Heiland, der Zeichen und Wunder auf Erden wirkt: der Daniel aus der Löwengrube befreit hat.
Discérne causam meam, Dómine: ab hómine iníquo et dolóso éripe me. ℣. Emítte lucem tuam et veritátem tuam: ipsa me deduxérunt, et adduxérunt in montem sanctum tuum.
Erkenne meine Sache, Herr: vor dem bösen und trügerischen Menschen errette mich. ℣. Sende aus dein Licht und deine Wahrheit: sie haben mich geleitet und zu deinem heiligen Berg geführt.
Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Joánnem In illo témpore: Ambulábat Jesus in Galilǽam, non enim volébat in Judǽam ambuláre, quia quærébant eum Judǽi interfícere. Erat autem in próximo dies festus Judæórum, Scenopégia. Dixérunt autem ad eum fratres ejus: Transi hinc, et vade in Judǽam, ut et discípuli tui vídeant ópera tua, quæ facis. Nemo quippe in occúlto quid facit, et quærit ipse in palam esse: si hæc facis, manifésta teipsum mundo. Neque enim fratres ejus credébant in eum. Dixit ergo eis Jesus: Tempus meum nondum advénit: tempus autem vestrum semper est parátum. Non potest mundus odísse vos: me autem odit: quia ego testimónium perhíbeo de illo, quod ópera ejus mala sunt. Vos ascéndite ad diem festum hunc, ego autem non ascéndo ad diem festum istum: quia meum tempus nondum implétum est. Hæc cum dixísset, ipse mansit in Galilǽa. Ut autem ascendérunt fratres ejus, tunc et ipse ascéndit ad diem festum non maniféste, sed quasi in occúlto. Judǽi ergo quærébant eum in die festo, et dicébant: Ubi est ille? Et murmur multum erat in turba de eo. Quidam enim dicébant: Quia bonus est. Alii autem dicébant: Non, sed sedúcit turbas. Nemo tamen palam loquebátur de illo, propter metum Judæórum.
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes † In jener Zeit: Jesus ging in Galiläa umher; denn er wollte nicht in Judäa umhergehen, weil die Juden ihn zu töten suchten. Es war aber nahe das Fest der Juden, die Laubhütten. Da sagten seine Brüder zu ihm: Zieh von hier weg und geh nach Judäa, damit auch deine Jünger die Werke sehen, die du wirkst. Denn niemand wirkt etwas im Verborgenen und sucht selbst öffentlich bekannt zu sein. Wenn du dies wirkst, so zeige dich der Welt. Denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn. Da sagte Jesus zu ihnen: Meine Zeit ist noch nicht gekommen; eure Zeit aber ist immer bereit. Die Welt kann euch nicht hassen; mich aber hasst sie, weil ich von ihr Zeugnis ablege, dass ihre Werke böse sind. Ihr geht hinauf zu diesem Fest; ich aber gehe nicht hinauf zu diesem Fest, weil meine Zeit noch nicht erfüllt ist. Nachdem er dies gesagt hatte, blieb er in Galiläa. Als aber seine Brüder hinaufgegangen waren, da ging auch er hinauf zum Fest, nicht öffentlich, sondern wie im Verborgenen. Die Juden suchten ihn nun am Fest und sagten: Wo ist jener? Und viel Gemurmel war in der Menge über ihn. Denn einige sagten: Er ist gut. Andere aber sagten: Nein, sondern er verführt die Menge. Niemand jedoch redete öffentlich über ihn aus Furcht vor den Juden.
Sperent in te omnes, qui novérunt nomen tuum, Dómine: quóniam non derelínquis quæréntes te: psállite Dómino, qui hábitat in Sion: quóniam non est oblítus oratiónes páuperum.
Auf dich hoffen alle, die deinen Namen kennen, Herr: denn du verlässt nicht, die dich suchen: singt dem Herrn, der wohnt in Zion: denn er hat nicht vergessen das Gebet der Armen.
Hóstias tibi, Dómine, deférimus immolándas: quæ temporálem consolatiónem signíficent; ut promíssa non desperémus ætérna.
Wir bringen dir, Herr, Opfergaben dar, die dargebracht werden sollen: sie mögen zeitlichen Trost bedeuten; damit wir die verheißenen ewigen Güter nicht verzweifeln.
Accéptum fiat in conspéctu tuo, Dómine, nostræ servitútis munus, et beáti Archángeli Gabriélis orátio: ut, qui a nobis venerátur in terris, sit apud te pro nobis advocátus in cœlis.
V. Lass die Gabe unseres Dienstes vor deinem Angesicht gefallen, Herr, und das Gebet des heiligen Erzengels Gabriel: damit er, der von uns auf Erden verehrt wird, bei dir unser Fürsprecher im Himmel sei.
Sanctus, Sanctus, Sanctus, Dóminus Deus Sábaoth. Pleni sunt cæli et terra glória tua. Hosánna in excélsis. Benedíctus, qui venit in nómine Dómini. Hosánna in excélsis.
Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.
Te ígitur, clementíssime Pater, per Jesum Christum, Fílium tuum, Dóminum nostrum, súpplices rogámus ac pétimus, uti accépta hábeas et benedícas hæc dona, hæc múnera, hæc sancta sacrifícia illibáta. Quam oblatiónem tu, Deus, in ómnibus, quǽsumus, benedíctam, adscríptam, ratam, rationábilem, acceptabilémque fácere dignéris: ut nobis Corpus et Sanguis fiat dilectíssimi Fílii tui, Dómini nostri Jesu Christi. Qui, prídie quam paterétur, accépit panem in sanctas ac venerábiles manus suas, et elevátis óculis in cælum ad te Deum, Patrem suum omnipoténtem, tibi grátias agens, benedíxit, fregit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et manducáte ex hoc omnes: HOC EST ENIM CORPUS MEUM. Símili modo, postquam cenátum est, accípiens et hunc præclárum Cálicem in sanctas ac venerábiles manus suas, item tibi grátias agens, benedíxit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et bíbite ex eo omnes: HIC EST ENIM CALIX SÁNGUINIS MEI, NOVI ET ÆTÉRNI TESTAMÉNTI, MYSTÉRIUM FÍDEI, QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDÉTUR IN REMISSIÓNEM PECCATÓRUM. Hæc quotiescúmque fecéritis, in mei memóriam faciétis.
Dich also, gütigster Vater, bitten und flehen wir demütig durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn, du wollest gnädig annehmen und segnen diese Gaben, diese Geschenke, diese heiligen, makellosen Opfer. Diese Opfergabe also, so bitten wir, o Gott, habe die Güte in allem zu segnen, in dein Verzeichnis aufzunehmen, sie gültig, dem Geiste gemäß und dir wohlgefällig zu machen, damit sie uns zum Leibe und Blute werde deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Der am Tage vor seinem Leiden das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände nahm, und mit erhobenen Augen zum Himmel zu dir, Gott, seinem allmächtigen Vater, dir dankend es segnete, brach und seinen Jüngern gab mit den Worten: Nehmet hin und esset alle davon: DENN DAS IST MEIN LEIB. In gleicher Weise nahm er nach dem Mahle auch diesen herrlichen Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir wiederum, segnete ihn und gab ihn seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und trinket alle daraus: DENN DAS IST DER KELCH MEINES BLUTES, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, — GEHEIMNIS DES GLAUBENS — DAS FÜR EUCH UND FÜR VIELE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. Sooft ihr dies tut, tut es zu meinem Gedächtnis.
Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum. Advéniat regnum tuum. Fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie. Et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris. Et ne nos indúcas in tentatiónem. Sed líbera nos a malo. Amen.
Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. Sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.
Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: gib uns den Frieden.
Rédime me, Deus Israël, ex ómnibus angústiis meis.
Erlöse mich, Gott Israels, aus allen meinen Ängsten.
Da, quǽsumus, omnípotens Deus: ut, quæ divína sunt, júgiter exsequéntes, donis mereámur cœléstibus propinquáre.
Wir bitten dich, allmächtiger Gott: dass wir, die göttlichen Dinge beständig ausführend, der himmlischen Gaben würdig werden, sie zu erlangen.
Córporis tui et Sánguinis sumptis mystériis, tuam, Dómine, Deus noster, deprecámur cleméntiam: ut, sicut, Gabriéle nuntiánte, incarnatiónem tuam cognóvimus; ita, ipso adjuvante, incarnationis ejúsdem benefícia consequámur:
Nachdem wir die Geheimnisse deines Leibes und Blutes empfangen haben, bitten wir, Herr, unser Gott, deine Güte: dass, wie wir durch die Verkündigung Gabriels deine Menschwerdung erkannt haben, so mögen wir durch seine Hilfe die Gnaden eben dieser Menschwerdung erlangen.
Orémus. Humiliáte cápita vestra Deo. Da nobis, quǽsumus, Dómine: perseverántem in tua voluntáte famulátum; ut in diébus nostris, et mérito et número, pópulus tibi sérviens augeátur.
Lasset uns beten. Beugt eure Häupter vor Gott. Verleihe uns, wir bitten dich, Herr: den beständigen Dienst nach deinem Willen; damit in unseren Tagen das Volk, das dir dient, an Verdienst und Zahl zunehme.
℣. Ite, missa est. ℟. Deo grátias. Pláceat tibi, sancta Trínitas, obséquium servitútis meæ: et præsta, ut sacrifícium, quod óculis tuæ majestátis indígnus óbtuli, tibi sit acceptábile, mihíque et ómnibus, pro quibus illud óbtuli, sit, te miseránte, propitiábile. Per Christum, Dóminum nostrum. Amen. ℣. Benedícat vos omnípotens Deus, Pater, et Fílius, ✝ et Spíritus Sanctus. ℟. Amen.
℣. Gehet hin, ihr seid entlassen. ℟. Dank sei Gott. Dir möge gefallen, heilige Dreifaltigkeit, der Dienst meiner Ergebenheit; und gewähre, dass dieses Opfer, das ich Unwürdiger den Augen deiner Majestät dargebracht habe, dir wohlgefällig sei, und für mich und alle, für die ich es dargebracht habe, sei es durch dein Erbarmen versöhnend. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. ℣. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, und der Sohn ✝ und der Heilige Geist. ℟. Amen.
In princípio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. Hoc erat in princípio apud Deum. Ómnia per ipsum facta sunt: et sine ipso factum est nihil, quod factum est. In ipso vita erat, et vita erat lux hóminum: et lux in ténebris lucet, et ténebræ eam non comprehendérunt. Fuit homo missus a Deo, cui nomen erat Joánnes. Hic venit in testimónium, ut testimónium perhibéret de lúmine, ut omnes créderent per illum. Non erat ille lux, sed ut testimónium perhibéret de lúmine. Erat lux vera, quæ illúminat omnem hóminem veniéntem in hunc mundum. In mundo erat, et mundus per ipsum factus est, et mundus eum non cognóvit. In própria venit, et sui eum non recepérunt. Quotquot autem recepérunt eum, dedit eis potestátem fílios Dei fíeri, his, qui credunt in nómine ejus: qui non ex sanguínibus, neque ex voluntáte carnis, neque ex voluntáte viri, sed ex Deo nati sunt. ET VERBUM CARO FACTUM EST, et habitávit in nobis: et vídimus glóriam ejus, glóriam quasi Unigéniti a Patre, plenum grátiæ et veritátis. ℟. Deo grátias.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe geworden; und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen; und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um Zeugnis zu geben von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Lichte. Es war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe geworden, doch die Welt hat es nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt; und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit. ℟. Dank sei Gott.