Feria Secunda infra Hebdomadam IV in Quadragesima
Kommemoration: S. Joannis de Deo Confessoris
Kommemoration: S. Joannis de Deo Confessoris
℣. Introíbo ad altáre Dei. ℟. Ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Júdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta: ab hómine iníquo et dolóso érue me. ℟. Quia tu es, Deus, fortitúdo mea: quare me repulísti, et quare tristis incédo, dum afflígit me inimícus? ℣. Emítte lucem tuam et veritátem tuam: ipsa me deduxérunt et adduxérunt in montem sanctum tuum et in tabernácula tua. ℟. Et introíbo ad altáre Dei, ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Confíteor Deo omnipoténti, beátæ Maríæ semper Vírgini, beáto Michaéli Archángelo, beáto Ioánni Baptístæ, sanctis Apóstolis Petro et Paulo, ómnibus Sanctis, et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo et ópere: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. ℟. Misereátur tui omnípotens Deus, et, dimíssis peccátis tuis, perdúcat te ad vitam ætérnam. ℣. Amen.
℣. Zum Altare Gottes will ich treten. ℟. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Richte mich, Gott, und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk; von dem ungerechten und arglistigen Menschen befreie mich. ℟. Denn du bist, Gott, meine Stärke; warum hast du mich verstoßen, und warum gehe ich traurig einher, da der Feind mich bedrängt? ℣. Sende dein Licht und deine Wahrheit; sie sollen mich geleiten, mich führen zu deinem heiligen Berge und zu deinen Zelten. ℟. So will ich hintreten zum Altare Gottes, zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und euch, Brüder, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. ℟. Der allmächtige Gott erbarme sich deiner, er lasse dir die Sünden nach und führe dich zum ewigen Leben. ℣. Amen.
Deus, in nómine tuo salvum me fac, et in virtúte tua líbera me: Deus, exáudi oratiónem meam: áuribus pércipe verba oris mei. Quóniam aliéni insurrexérunt in me: et fortes quæsiérunt ánimam meam. Deus, in nómine tuo salvum me fac, et in virtúte tua líbera me: Deus, exáudi oratiónem meam: áuribus pércipe verba oris mei.
Gott, in deinem Namen rette mich, und in deiner Kraft befreie mich: Gott, erhöre mein Gebet: mit deinen Ohren nimm die Worte meines Mundes auf. Denn Fremde sind gegen mich aufgestanden: und Starke haben nach meiner Seele getrachtet. Gott, in deinem Namen rette mich, und in deiner Kraft befreie mich: Gott, erhöre mein Gebet: mit deinen Ohren nimm die Worte meines Mundes auf.
℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Christe, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison.
℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Christus, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich.
Præsta, quǽsumus, omnípotens Deus: ut, observatiónes sacras ánnua devotióne recoléntes, et córpore tibi placeámus et mente.
Gewähre, bitten wir, allmächtiger Gott: dass wir, die wir die heiligen Bräuche in jährlicher Andacht begehen, dir sowohl mit dem Leib als auch mit dem Geist gefallen.
Deus, qui beátum Joánnem, tuo amóre succénsum, inter flammas innóxium incédere fecísti, et per eum Ecclésiam tuam nova prole fœcundásti: præsta, ipsíus suffragántibus méritis; ut igne caritátis tuæ vitia nostra curéntur, et remédia nobis ætérna provéniant.
Gott, du hast den seligen Johannes, von deiner Liebe entflammt, unversehrt durch die Flammen schreiten lassen und durch ihn deine Kirche mit neuer Nachkommenschaft fruchtbar gemacht: gewähre auf die Fürsprache seiner Verdienste, dass unsere Laster durch das Feuer deiner Liebe geheilt werden und uns ewige Heilmittel zuteilwerden.
Léctio libri Regum In diébus illis: Venérunt duæ mulíeres meretríces ad regem Salomónem, steterúntque coram eo, quarum una ait: Obsecro, mi dómine: ego et múlier hæc habitabámus in domo una, et péperi apud eam in cubículo. Tértia autem die postquam ego péperi, péperit et hæc: et erámus simul, nullúsque álius nobíscum in domo, excéptis nobis duábus. Mórtuus est autem fílius mulíeris hujus nocte: dórmiens quippe oppréssit eum. Et consúrgens intempéstæ noctis siléntio, tulit fílium meum de látere meo ancíllæ tuæ dormiéntis, et collocávit in sinu suo: suum autem fílium, qui erat mórtuus, pósuit in sinu meo. Cumque surrexíssem mane, ut darem lac fílio meo, appáruit mórtuus: quem diligéntius íntuens clara luce, deprehéndi non esse meum, quem genúeram. Respondítque áltera múlier: Non est ita, ut dicis, sed fílius tuus mórtuus est, meus autem vivit. E contrário illa dicébat: Mentiris: fílius quippe meus vivit, et fílius tuus mórtuus est. Atque in hunc modum contendébant coram rege. Tunc rex ait: Hæc dicit Fílius meus vivit, et fílius tuus mórtuus est. Et ista respóndit: Non, sed fílius tuus mórtuus est, meus autem vivit. Dixit ergo rex: Afférte mihi gládium. Cumque attulíssent gládium coram rege: Divídite, inquit, infántem vivum in duas partes, et dat dimídiam partem uni, et dimídiam partem álteri. Dixit autem múlier, cujus fílius erat vivus, ad regem - commóta sunt quippe víscera ejus super fílio suo: - Obsecro, dómine, date illi infántem vivum, et nolíte interfícere eum. E contrário illa dicébat: Nec mihi nec tibi sit, sed dividátur. Respóndit rex et ait: Date huic infántem vivum, et non occidátur: hæc est enim mater ejus. Audívit ítaque omnis Israël judícium, quod judicásset rex, et timuérunt regem, vidéntes sapiéntiam Dei esse in eo ad faciéndum judícium.
Lesung aus dem Buch der Könige In jenen Tagen kamen zwei Dirnen zum König Salomo und traten vor ihn hin. Die eine von ihnen sprach: Ich bitte dich, mein Herr: Ich und diese Frau wohnten in einem Haus, und ich gebar bei ihr im Zimmer. Am dritten Tag nach meiner Geburt aber gebar auch diese; und wir waren zusammen, und kein anderer war mit uns im Haus außer uns beiden. Gestorben aber ist der Sohn dieser Frau in der Nacht: im Schlaf nämlich erdrückte sie ihn. Und sie stand auf in der Stille der unzeitigen Nacht, nahm meinen Sohn von der Seite deiner Magd, die schlief, und legte ihn in ihren Schoß; ihren eigenen Sohn aber, der tot war, legte sie in meinen Schoß. Als ich aber am Morgen aufstand, um meinem Sohn die Brust zu geben, erschien er tot. Als ich ihn bei hellem Licht genauer betrachtete, bemerkte ich, dass es nicht mein Sohn war, den ich geboren hatte. Da antwortete die andere Frau: Es ist nicht so, wie du sagst, sondern dein Sohn ist tot, mein Sohn aber lebt. Jene aber sagte dagegen: Du lügst; denn mein Sohn lebt, und dein Sohn ist tot. Und auf diese Weise stritten sie vor dem König. Da sprach der König: Diese sagt: Mein Sohn lebt, und dein Sohn ist tot. Und jene antwortet: Nein, sondern dein Sohn ist tot, mein Sohn aber lebt. Da sprach der König: Bringt mir ein Schwert. Als sie das Schwert vor den König gebracht hatten, sprach er: Teilt das lebendige Kind in zwei Teile, und gebt die eine Hälfte der einen und die andere Hälfte der anderen. Da sagte die Frau, deren Sohn lebendig war, zum König – es regten sich nämlich ihre Eingeweide über ihrem Sohn –: Ich bitte dich, Herr, gebt ihr das lebendige Kind und tötet es nicht. Jene aber sagte dagegen: Weder mir noch dir soll es gehören, sondern man teile es. Da antwortete der König und sprach: Gebt dieser das lebendige Kind und tötet es nicht; denn diese ist seine Mutter. Ganz Israel hörte also das Urteil, das der König gesprochen hatte, und sie fürchteten den König, da sie sahen, dass die Weisheit Gottes in ihm war, um Recht zu sprechen.
Esto mihi in Deum protectórem et in locum refúgii, ut salvum me fácias. ℣. Deus, in te sperávi: Dómine, non confúndar in ætérnum. _ Dómine, non secúndum peccáta nostra, quæ fécimus nos: neque secúndum iniquitátes nostras retríbuas nobis. ℣. Dómine, ne memíneris iniquitátum nostrárum antiquárum: cito antícipent nos misericórdiæ tuæ, quia páuperes facti sumus nimis. (Hic genuflectitur) ℣. Adjuva nos, Deus, salutáris noster: et propter glóriam nóminis tui, Dómine, líbera nos: et propítius esto peccátis nostris, propter nomen tuum.
Sei mir ein schützender Gott und ein Ort der Zuflucht, um mich zu retten. ℣. Gott, auf dich habe ich gehofft: Herr, in Ewigkeit werde ich nicht zuschanden werden. _ Herr, nicht nach unseren Sünden, die wir getan haben, vergilt uns, noch nach unseren Missetaten. ℣. Herr, gedenke nicht unserer früheren Sünden: eilends mögen uns deine Erbarmungen zuvorkommen, denn wir sind sehr arm geworden. (Hier wird eine Kniebeuge gemacht) ℣. Hilf uns, Gott, unser Heil: und um der Herrlichkeit deines Namens willen, Herr, befreie uns: und sei gnädig unseren Sünden, um deines Namens willen.
Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Joánnem In illo témpore: Prope erat Pascha Judæórum, et ascéndit Jesus Jerosólymam: et invénit in templo vendéntes boves et oves et colúmbas, et nummulários sedéntes. Et cum fecísset quasi flagéllum de funículis, omnes ejécit de templo, oves quoque et boves, et nummulariórum effúdit æs et mensas subvértit. Et his, qui colúmbas vendébant, dixit: Auférte ista hinc, et nolíte fácere domum Patris mei domum negotiatiónis. Recordáti sunt vero discípuli ejus, quia scriptum est: Zelus domus tuæ comédit me. Respondérunt ergo Judǽi, et dixérunt ei: Quod signum osténdis nobis, quia hæc facis? Respóndit Jesus et dixit eis: Sólvite templum hoc, et in tribus diébus excitábo illud. Dixérunt ergo Judǽi: Quadragínta et sex annis ædificátum est templum hoc, et tu in tribus diébus excitábis illud? Ille autem dicébat de templo córporis sui. Cum ergo resurrexísset a mórtuis, recordáti sunt discípuli ejus, quia hoc dicébat, et credidérunt Scriptúræ, et sermóni, quem dixit Jesus. Cum autem esset Jerosólymis in Pascha in die festo, multi credidérunt in nómine ejus, vidéntes signa ejus, quæ faciébat. Ipse autem Jesus non credébat semetípsum eis, eo quod ipse nosset omnes, et quia opus ei non erat, ut quis testimónium perhibéret de hómine: ipse enim sciébat, quid esset in hómine.
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes † In jener Zeit: Das Pascha der Juden war nahe, und Jesus zog hinauf nach Jerusalem. Und er fand im Tempel Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben, und Geldwechsler, die dort saßen. Und als er eine Art Geißel aus Stricken gemacht hatte, trieb er alle aus dem Tempel hinaus, sowohl die Schafe als auch die Rinder, und das Geld der Wechsler schüttete er aus und stieß die Tische um. Und zu denen, die Tauben verkauften, sagte er: Schafft das weg von hier, und macht das Haus meines Vaters nicht zu einem Kaufhaus. Da erinnerten sich seine Jünger, dass geschrieben steht: Der Eifer für dein Haus wird mich verzehren. Da antworteten die Juden und sagten zu ihm: Welches Zeichen zeigst du uns, dass du dies tust? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, und in drei Tagen werde ich ihn aufrichten. Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? Er aber sprach von dem Tempel seines Leibes. Als er nun von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte. Als er aber in Jerusalem beim Paschafest war, glaubten viele an seinen Namen, da sie die Zeichen sahen, die er tat. Jesus selbst aber vertraute sich ihnen nicht an, weil er alle kannte und weil es für ihn nicht nötig war, dass jemand Zeugnis über den Menschen ablegte; denn er wusste selbst, was im Menschen war.
Jubiláte Deo, omnis terra, servíte Dómino in lætítia: intráte in conspéctu ejus in exsultatióne: quia Dóminus ipse est Deus.
Jubelt Gott zu, alle Welt, dient dem Herrn in Freude: tretet vor sein Angesicht mit Frohlocken: denn der Herr, er ist Gott.
Oblátum tibi, Dómine, sacrifícium vivíficet nos semper et múniat.
Das dir dargebrachte Opfer, Herr, belebe uns allezeit und schütze uns.
Sanctus, Sanctus, Sanctus, Dóminus Deus Sábaoth. Pleni sunt cæli et terra glória tua. Hosánna in excélsis. Benedíctus, qui venit in nómine Dómini. Hosánna in excélsis.
Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.
Te ígitur, clementíssime Pater, per Jesum Christum, Fílium tuum, Dóminum nostrum, súpplices rogámus ac pétimus, uti accépta hábeas et benedícas hæc dona, hæc múnera, hæc sancta sacrifícia illibáta. Quam oblatiónem tu, Deus, in ómnibus, quǽsumus, benedíctam, adscríptam, ratam, rationábilem, acceptabilémque fácere dignéris: ut nobis Corpus et Sanguis fiat dilectíssimi Fílii tui, Dómini nostri Jesu Christi. Qui, prídie quam paterétur, accépit panem in sanctas ac venerábiles manus suas, et elevátis óculis in cælum ad te Deum, Patrem suum omnipoténtem, tibi grátias agens, benedíxit, fregit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et manducáte ex hoc omnes: HOC EST ENIM CORPUS MEUM. Símili modo, postquam cenátum est, accípiens et hunc præclárum Cálicem in sanctas ac venerábiles manus suas, item tibi grátias agens, benedíxit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et bíbite ex eo omnes: HIC EST ENIM CALIX SÁNGUINIS MEI, NOVI ET ÆTÉRNI TESTAMÉNTI, MYSTÉRIUM FÍDEI, QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDÉTUR IN REMISSIÓNEM PECCATÓRUM. Hæc quotiescúmque fecéritis, in mei memóriam faciétis.
Dich also, gütigster Vater, bitten und flehen wir demütig durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn, du wollest gnädig annehmen und segnen diese Gaben, diese Geschenke, diese heiligen, makellosen Opfer. Diese Opfergabe also, so bitten wir, o Gott, habe die Güte in allem zu segnen, in dein Verzeichnis aufzunehmen, sie gültig, dem Geiste gemäß und dir wohlgefällig zu machen, damit sie uns zum Leibe und Blute werde deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Der am Tage vor seinem Leiden das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände nahm, und mit erhobenen Augen zum Himmel zu dir, Gott, seinem allmächtigen Vater, dir dankend es segnete, brach und seinen Jüngern gab mit den Worten: Nehmet hin und esset alle davon: DENN DAS IST MEIN LEIB. In gleicher Weise nahm er nach dem Mahle auch diesen herrlichen Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir wiederum, segnete ihn und gab ihn seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und trinket alle daraus: DENN DAS IST DER KELCH MEINES BLUTES, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, — GEHEIMNIS DES GLAUBENS — DAS FÜR EUCH UND FÜR VIELE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. Sooft ihr dies tut, tut es zu meinem Gedächtnis.
Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum. Advéniat regnum tuum. Fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie. Et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris. Et ne nos indúcas in tentatiónem. Sed líbera nos a malo. Amen.
Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. Sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.
Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: gib uns den Frieden.
Ab occúltis meis munda me, Dómine: et ab aliénis parce servo tuo.
Von meinen geheimen Sünden reinige mich, Herr: und von fremden Sünden verschone deinen Diener.
Sumptis, Dómine, salutáribus sacraméntis: ad redemptiónis ætérnæ, quǽsumus, proficiámus augméntum.
Nachdem wir, Herr, die heilbringenden Sakramente empfangen haben: mögen wir, bitten wir, zum Heil der ewigen Erlösung fortschreiten.
Orémus. Humiliáte cápita vestra Deo. Deprecatiónem nostram, quǽsumus. Dómine, benígnus exáudi: et, quibus supplicándi præstas afféctum, tríbue defensiónis auxílium.
Lasset uns beten. Beugt eure Häupter vor Gott. Herr, wir bitten dich, nimm unsere Bitte gnädig an: und denen, die du mit dem Verlangen zu flehen beschenkst, gewähre auch die Hilfe deines Schutzes.
℣. Ite, missa est. ℟. Deo grátias. Pláceat tibi, sancta Trínitas, obséquium servitútis meæ: et præsta, ut sacrifícium, quod óculis tuæ majestátis indígnus óbtuli, tibi sit acceptábile, mihíque et ómnibus, pro quibus illud óbtuli, sit, te miseránte, propitiábile. Per Christum, Dóminum nostrum. Amen. ℣. Benedícat vos omnípotens Deus, Pater, et Fílius, ✝ et Spíritus Sanctus. ℟. Amen.
℣. Gehet hin, ihr seid entlassen. ℟. Dank sei Gott. Dir möge gefallen, heilige Dreifaltigkeit, der Dienst meiner Ergebenheit; und gewähre, dass dieses Opfer, das ich Unwürdiger den Augen deiner Majestät dargebracht habe, dir wohlgefällig sei, und für mich und alle, für die ich es dargebracht habe, sei es durch dein Erbarmen versöhnend. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. ℣. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, und der Sohn ✝ und der Heilige Geist. ℟. Amen.
In princípio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. Hoc erat in princípio apud Deum. Ómnia per ipsum facta sunt: et sine ipso factum est nihil, quod factum est. In ipso vita erat, et vita erat lux hóminum: et lux in ténebris lucet, et ténebræ eam non comprehendérunt. Fuit homo missus a Deo, cui nomen erat Joánnes. Hic venit in testimónium, ut testimónium perhibéret de lúmine, ut omnes créderent per illum. Non erat ille lux, sed ut testimónium perhibéret de lúmine. Erat lux vera, quæ illúminat omnem hóminem veniéntem in hunc mundum. In mundo erat, et mundus per ipsum factus est, et mundus eum non cognóvit. In própria venit, et sui eum non recepérunt. Quotquot autem recepérunt eum, dedit eis potestátem fílios Dei fíeri, his, qui credunt in nómine ejus: qui non ex sanguínibus, neque ex voluntáte carnis, neque ex voluntáte viri, sed ex Deo nati sunt. ET VERBUM CARO FACTUM EST, et habitávit in nobis: et vídimus glóriam ejus, glóriam quasi Unigéniti a Patre, plenum grátiæ et veritátis. ℟. Deo grátias.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe geworden; und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen; und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um Zeugnis zu geben von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Lichte. Es war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe geworden, doch die Welt hat es nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt; und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit. ℟. Dank sei Gott.