Feria Tertia infra Hebdomadam IV in Quadragesima
Kommemoration: S. Franciscæ Romanæ Viduæ
Kommemoration: S. Franciscæ Romanæ Viduæ
℣. Introíbo ad altáre Dei. ℟. Ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Júdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta: ab hómine iníquo et dolóso érue me. ℟. Quia tu es, Deus, fortitúdo mea: quare me repulísti, et quare tristis incédo, dum afflígit me inimícus? ℣. Emítte lucem tuam et veritátem tuam: ipsa me deduxérunt et adduxérunt in montem sanctum tuum et in tabernácula tua. ℟. Et introíbo ad altáre Dei, ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Confíteor Deo omnipoténti, beátæ Maríæ semper Vírgini, beáto Michaéli Archángelo, beáto Ioánni Baptístæ, sanctis Apóstolis Petro et Paulo, ómnibus Sanctis, et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo et ópere: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. ℟. Misereátur tui omnípotens Deus, et, dimíssis peccátis tuis, perdúcat te ad vitam ætérnam. ℣. Amen.
℣. Zum Altare Gottes will ich treten. ℟. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Richte mich, Gott, und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk; von dem ungerechten und arglistigen Menschen befreie mich. ℟. Denn du bist, Gott, meine Stärke; warum hast du mich verstoßen, und warum gehe ich traurig einher, da der Feind mich bedrängt? ℣. Sende dein Licht und deine Wahrheit; sie sollen mich geleiten, mich führen zu deinem heiligen Berge und zu deinen Zelten. ℟. So will ich hintreten zum Altare Gottes, zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und euch, Brüder, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. ℟. Der allmächtige Gott erbarme sich deiner, er lasse dir die Sünden nach und führe dich zum ewigen Leben. ℣. Amen.
Exáudi, Deus, oratiónem meam, et ne despéxeris deprecatiónem meam: inténde in me et exáudi me. Contristátus sum in exercitatióne mea: et conturbátus sum a voce inimíci et a tribulatióne peccatóris. Exáudi, Deus, oratiónem meam, et ne despéxeris deprecatiónem meam: inténde in me et exáudi me.
Erhöre, Gott, mein Gebet, und verschmähe nicht mein Flehen; wende dich mir zu und erhöre mich. Betrübt bin ich in meiner Mühsal, und verwirrt durch die Stimme des Feindes und durch die Bedrängnis des Sünders. Erhöre, Gott, mein Gebet, und verschmähe nicht mein Flehen; wende dich mir zu und erhöre mich.
℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Christe, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison.
℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Christus, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich.
Sacræ nobis, quǽsumus, Dómine, observatiónis jejúnia: et piæ conversatiónis augméntum, et tuæ propitiatiónis contínuum præstent auxílium.
V. Die heiligen Fastenzeiten der Beobachtung gewähren uns, wir bitten, Herr: und die Zunahme frommen Wandels, und die beständige Hilfe deiner Versöhnung.
Deus, qui beátam Francíscam fámulam tuam, inter cétera grátiæ tuæ dona, familiári Angeli consuetúdine decorásti: concéde, quǽsumus; ut, intercessiónis ejus auxílio, Angelórum consórtium cónsequi mereámur.
Gott, du hast die selige Franziska, deine Dienerin, unter den anderen Gaben deiner Gnade mit der vertrauten Umgang des Engels geschmückt: gewähre, wir bitten dich; dass wir durch die Hilfe ihrer Fürsprache die Gemeinschaft der Engel zu erlangen verdienen.
Léctio libri Exodi. In diébus illis: Locútus est Dóminus ad Móysen, dicens: Descénde de monte: peccávit pópulus tuus, quem eduxísti de terra Ægýpti. Recessérunt cito de via, quam ostendísti eis: fecerúntque sibi vítulum conflátilem, et adoravérunt, atque immolántes ei hóstias, dixérunt: Isti sunt dii tui, Israël, qui te eduxérunt de terra Ægýpti. Rursúmque ait Dóminus ad Móysen: Cerno, quod pópulus iste duræ cervícis sit: dimítte me, ut irascátur furor meus contra eos, et déleam eos, faciámque te in gentem magnam. Móyses autem orábat Dóminum, Deum suum, dicens: Cur, Dómine, iráscitur furor tuus contra pópulum tuum, quem eduxísti de terra Ægýpti in fortitúdine magna et in manu robústa? Ne quæro dicant Ægýptii: Cállide edúxit eos, ut interfíceret in móntibus et deléret e terra: quiéscat ira tua, et esto placábilis super nequítia pópuli tui. Recordáre Abraham, Isaac et Israël, servórum tuórum, quibus jurásti per temetípsum, dicens: Multiplicábo semen vestrum sicut stellas cœli: et univérsam terram hanc, de qua locútus sum, dabo sémini vestro, et possidébitis eam semper. Placatúsque est Dóminus, ne fáceret malum, quod locútus fúerat advérsus pópulum suum.
Lesung aus dem Buch Exodus. In jenen Tagen: Der Herr sprach zu Mose und sagte: Steig vom Berg hinab: gesündigt hat dein Volk, das du aus dem Land Ägypten herausgeführt hast. Sie sind schnell abgewichen von dem Weg, den du ihnen gezeigt hast: und sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und es angebetet, und indem sie ihm Opfer darbrachten, sagten sie: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus dem Land Ägypten herausgeführt haben. Und wiederum sprach der Herr zu Mose: Ich sehe, dass dieses Volk halsstarrig ist: lass mich, damit mein Zorn gegen sie entbrenne und ich sie auslösche, und ich dich zu einem großen Volk mache. Mose aber flehte zum Herrn, seinem Gott, und sagte: Warum, Herr, entbrennt dein Zorn gegen dein Volk, das du aus dem Land Ägypten herausgeführt hast mit großer Kraft und mit starker Hand? Damit nicht etwa die Ägypter sagen: Listig hat er sie herausgeführt, um sie im Gebirge zu töten und vom Erdboden zu vertilgen: lass ab von deinem Zorn und sei versöhnt über die Missetat deines Volkes. Gedenke an Abraham, Isaak und Israel, deiner Diener, denen du bei dir selbst geschworen hast, indem du sagtest: Ich werde eure Nachkommen mehren wie die Sterne des Himmels: und dieses ganze Land, von dem ich gesprochen habe, werde ich euren Nachkommen geben, und ihr werdet es für immer besitzen. Und der Herr ließ sich besänftigen, so dass er das Übel nicht tat, das er gegen sein Volk geredet hatte.
Exsúrge, Dómine, fer opem nobis: et líbera nos propter nomen tuum. ℣. Deus, áuribus nostris audívimus: et patres nostri annuntiavérunt nobis opus, quod operátus es in diébus eórum et in diébus antíquis.
Steh auf, Herr, eile uns zu Hilfe, und erlöse uns um deines Namens willen. ℣. Gott, mit unseren Ohren haben wir gehört: und unsere Väter haben uns verkündet das Werk, das du gewirkt hast in ihren Tagen und in den Tagen der Vorzeit.
Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Joánnem. In illo témpore: Jam die festo mediánte, ascéndit Jesus in templum, et docébat. Et mirabántur Judǽi, dicéntes: Quómodo hic lítteras scit, cum non didícerit? Respóndit eis Jesus et dixit: Mea doctrína non est mea, sed ejus, qui misit me. Si quis volúerit voluntátem ejus fácere, cognóscet de doctrína, utrum ex Deo sit, an ego a meípso loquar. Qui a semetípso lóquitur, glóriam própriam quærit. Qui autem quærit glóriam ejus, qui misit eum, hic verax est, et injustítia in illo non est. Nonne Móyses dedit vobis legem: et nemo ex vobis facit legem? quid me quǽritis interfícere ? Respóndit turba, et dixit: Dæmónium habes: quis te quærit interfícere ? Respóndit Jesus et dixit eis: Unum opus feci, et omnes mirámini. Proptérea Móyses dedit vobis circumcisiónem -non quia ex Móyse est, sed ex pátribus: - et in sábbato circumcíditis hóminem. Si circumcisiónem áccipit homo in sábbato, ut non solvátur lex Móysi: mihi indignámini, quia totum hóminem sanum feci in sábbato? Nolíte judicáre secúndum fáciem, sed justum judícium judicáte. Dicébant ergo quidam ex Jerosólymis: Nonne hic est, quem quærunt interfícere ? Et ecce, palam lóquitur, et nihil ei dicunt. Numquid vere cognovérunt príncipes, quia hic est Christus? Sed hunc scimus, unde sit: Christus autem, cum vénerit, nemo scit, unde sit. Clamábat ergo Jesus in templo docens, et dicens: Et me scitis et, unde sim, scitis, et a meípso non veni, sed est verus, qui misit me, quem vos nescítis. Ego scio eum, quia ab ipso sum, et ipse me misit. Quærébant ergo eum apprehéndere: et nemo misit in illum manus, quia nondum vénerat hora ejus. De turba autem multi credidérunt in eum.
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes. In jener Zeit: Als das Fest schon zur Hälfte vorüber war, ging Jesus hinauf in den Tempel und lehrte. Und die Juden wunderten sich und sprachen: Wie versteht dieser die Schriften, da er sie doch nicht gelernt hat? Jesus antwortete ihnen und sprach: Meine Lehre ist nicht mein, sondern dessen, der mich gesandt hat. Wenn jemand seinen Willen tun will, wird er von der Lehre erkennen, ob sie aus Gott ist, oder ob ich aus mir selbst rede. Wer aus sich selbst redet, sucht seine eigene Ehre. Wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaftig, und keine Ungerechtigkeit ist in ihm. Hat nicht Mose euch das Gesetz gegeben? Und niemand von euch tut das Gesetz. Warum sucht ihr mich zu töten? Die Menge antwortete und sprach: Du bist von einem Dämon besessen; wer sucht dich zu töten? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Ein einziges Werk habe ich getan, und ihr alle wundert euch. Deshalb hat Mose euch die Beschneidung gegeben – nicht weil sie von Mose stammt, sondern von den Vätern –, und am Sabbat beschneidet ihr den Menschen. Wenn ein Mensch am Sabbat die Beschneidung empfängt, damit das Gesetz des Mose nicht aufgehoben werde, zürnt ihr mir, weil ich am Sabbat einen ganzen Menschen gesund gemacht habe? Richtet nicht nach dem äußeren Schein, sondern fällt ein gerechtes Urteil! Da sagten einige aus Jerusalem: Ist das nicht der, den sie zu töten suchen? Und siehe, er redet öffentlich, und sie sagen ihm nichts. Haben etwa die Obersten wirklich erkannt, dass dieser der Christus ist? Doch diesen hier wissen wir, woher er ist; wenn aber der Christus kommt, weiß niemand, woher er ist. Da rief Jesus, im Tempel lehrend, und sprach: Auch mich kennt ihr, und ihr wisst, woher ich bin; und ich bin nicht von mir selbst gekommen, sondern wahrhaftig ist der, der mich gesandt hat, den ihr nicht kennt. Ich kenne ihn, weil ich von ihm bin, und er hat mich gesandt. Da suchten sie ihn zu ergreifen; aber niemand legte Hand an ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen. Von der Menge aber glaubten viele an ihn.
Exspéctans exspectávi Dóminum, et respéxit me: et exaudívit deprecatiónem meam: et immísit in os meum cánticum novum, hymnum Deo nostro.
Ich habe auf den Herrn geharrt und geharrt, und er blickte auf mich: und er erhörte mein Flehen: und er legte in meinen Mund ein neues Lied, einen Lobgesang unserem Gott.
Hæc hóstia, Dómine, quǽsumus, emúndet nostra delícta: et, ad sacrifícium celebrándum, subditórum tibi córpora mentésque sanctíficet.
Dieses Opfer, Herr, so bitten wir, reinige unsere Vergehen und heilige zur Feier des Opfers die dir unterworfenen Leiber und Herzen.
Sanctus, Sanctus, Sanctus, Dóminus Deus Sábaoth. Pleni sunt cæli et terra glória tua. Hosánna in excélsis. Benedíctus, qui venit in nómine Dómini. Hosánna in excélsis.
Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.
Te ígitur, clementíssime Pater, per Jesum Christum, Fílium tuum, Dóminum nostrum, súpplices rogámus ac pétimus, uti accépta hábeas et benedícas hæc dona, hæc múnera, hæc sancta sacrifícia illibáta. Quam oblatiónem tu, Deus, in ómnibus, quǽsumus, benedíctam, adscríptam, ratam, rationábilem, acceptabilémque fácere dignéris: ut nobis Corpus et Sanguis fiat dilectíssimi Fílii tui, Dómini nostri Jesu Christi. Qui, prídie quam paterétur, accépit panem in sanctas ac venerábiles manus suas, et elevátis óculis in cælum ad te Deum, Patrem suum omnipoténtem, tibi grátias agens, benedíxit, fregit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et manducáte ex hoc omnes: HOC EST ENIM CORPUS MEUM. Símili modo, postquam cenátum est, accípiens et hunc præclárum Cálicem in sanctas ac venerábiles manus suas, item tibi grátias agens, benedíxit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et bíbite ex eo omnes: HIC EST ENIM CALIX SÁNGUINIS MEI, NOVI ET ÆTÉRNI TESTAMÉNTI, MYSTÉRIUM FÍDEI, QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDÉTUR IN REMISSIÓNEM PECCATÓRUM. Hæc quotiescúmque fecéritis, in mei memóriam faciétis.
Dich also, gütigster Vater, bitten und flehen wir demütig durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn, du wollest gnädig annehmen und segnen diese Gaben, diese Geschenke, diese heiligen, makellosen Opfer. Diese Opfergabe also, so bitten wir, o Gott, habe die Güte in allem zu segnen, in dein Verzeichnis aufzunehmen, sie gültig, dem Geiste gemäß und dir wohlgefällig zu machen, damit sie uns zum Leibe und Blute werde deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Der am Tage vor seinem Leiden das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände nahm, und mit erhobenen Augen zum Himmel zu dir, Gott, seinem allmächtigen Vater, dir dankend es segnete, brach und seinen Jüngern gab mit den Worten: Nehmet hin und esset alle davon: DENN DAS IST MEIN LEIB. In gleicher Weise nahm er nach dem Mahle auch diesen herrlichen Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir wiederum, segnete ihn und gab ihn seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und trinket alle daraus: DENN DAS IST DER KELCH MEINES BLUTES, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, — GEHEIMNIS DES GLAUBENS — DAS FÜR EUCH UND FÜR VIELE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. Sooft ihr dies tut, tut es zu meinem Gedächtnis.
Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum. Advéniat regnum tuum. Fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie. Et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris. Et ne nos indúcas in tentatiónem. Sed líbera nos a malo. Amen.
Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. Sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.
Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: gib uns den Frieden.
Lætábimur in salutári tuo: et in nómine Dómini, Dei nostri, magnificábimur.
Wir werden jubeln über dein Heil: und im Namen des Herrn, unseres Gottes, werden wir uns rühmen.
Hujus nos, Dómine, percéptio sacraménti mundet a crímine: et ad cæléstia regna perdúcat.
V. Diese heilige Sakramentsgnade reinige uns, Herr, von der Schuld: und führe uns zu den himmlischen Reichen.
Orémus. Humiliáte cápita vestra Deo. Miserére, Dómine, pópulo tuo: et contínuis tribulatiónibus laborántem, propítius respiráre concéde.
Lasset uns beten. Beugt eure Häupter vor Gott. Erbarme dich, Herr, deines Volkes: und gewähre gnädig, dass es, das unter unablässigen Bedrängnissen leidet, aufatmen kann.
℣. Ite, missa est. ℟. Deo grátias. Pláceat tibi, sancta Trínitas, obséquium servitútis meæ: et præsta, ut sacrifícium, quod óculis tuæ majestátis indígnus óbtuli, tibi sit acceptábile, mihíque et ómnibus, pro quibus illud óbtuli, sit, te miseránte, propitiábile. Per Christum, Dóminum nostrum. Amen. ℣. Benedícat vos omnípotens Deus, Pater, et Fílius, ✝ et Spíritus Sanctus. ℟. Amen.
℣. Gehet hin, ihr seid entlassen. ℟. Dank sei Gott. Dir möge gefallen, heilige Dreifaltigkeit, der Dienst meiner Ergebenheit; und gewähre, dass dieses Opfer, das ich Unwürdiger den Augen deiner Majestät dargebracht habe, dir wohlgefällig sei, und für mich und alle, für die ich es dargebracht habe, sei es durch dein Erbarmen versöhnend. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. ℣. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, und der Sohn ✝ und der Heilige Geist. ℟. Amen.
In princípio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. Hoc erat in princípio apud Deum. Ómnia per ipsum facta sunt: et sine ipso factum est nihil, quod factum est. In ipso vita erat, et vita erat lux hóminum: et lux in ténebris lucet, et ténebræ eam non comprehendérunt. Fuit homo missus a Deo, cui nomen erat Joánnes. Hic venit in testimónium, ut testimónium perhibéret de lúmine, ut omnes créderent per illum. Non erat ille lux, sed ut testimónium perhibéret de lúmine. Erat lux vera, quæ illúminat omnem hóminem veniéntem in hunc mundum. In mundo erat, et mundus per ipsum factus est, et mundus eum non cognóvit. In própria venit, et sui eum non recepérunt. Quotquot autem recepérunt eum, dedit eis potestátem fílios Dei fíeri, his, qui credunt in nómine ejus: qui non ex sanguínibus, neque ex voluntáte carnis, neque ex voluntáte viri, sed ex Deo nati sunt. ET VERBUM CARO FACTUM EST, et habitávit in nobis: et vídimus glóriam ejus, glóriam quasi Unigéniti a Patre, plenum grátiæ et veritátis. ℟. Deo grátias.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe geworden; und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen; und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um Zeugnis zu geben von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Lichte. Es war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe geworden, doch die Welt hat es nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt; und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit. ℟. Dank sei Gott.