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VIOLETT • Fastenzeit

Montag der 2. Fastenwoche

Feria Secunda infra Hebdomadam II in Quadragesima

Violett III. Klasse Fastenzeit
1. Vormesse
Der Priester und die Ministranten knien an der untersten Altarstufe nieder.
Stufengebet Psalm 42

℣. Introíbo ad altáre Dei. ℟. Ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Júdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta: ab hómine iníquo et dolóso érue me. ℟. Quia tu es, Deus, fortitúdo mea: quare me repulísti, et quare tristis incédo, dum afflígit me inimícus? ℣. Emítte lucem tuam et veritátem tuam: ipsa me deduxérunt et adduxérunt in montem sanctum tuum et in tabernácula tua. ℟. Et introíbo ad altáre Dei, ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Confíteor Deo omnipoténti, beátæ Maríæ semper Vírgini, beáto Michaéli Archángelo, beáto Ioánni Baptístæ, sanctis Apóstolis Petro et Paulo, ómnibus Sanctis, et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo et ópere: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. ℟. Misereátur tui omnípotens Deus, et, dimíssis peccátis tuis, perdúcat te ad vitam ætérnam. ℣. Amen.

℣. Zum Altare Gottes will ich treten. ℟. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Richte mich, Gott, und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk; von dem ungerechten und arglistigen Menschen befreie mich. ℟. Denn du bist, Gott, meine Stärke; warum hast du mich verstoßen, und warum gehe ich traurig einher, da der Feind mich bedrängt? ℣. Sende dein Licht und deine Wahrheit; sie sollen mich geleiten, mich führen zu deinem heiligen Berge und zu deinen Zelten. ℟. So will ich hintreten zum Altare Gottes, zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und euch, Brüder, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. ℟. Der allmächtige Gott erbarme sich deiner, er lasse dir die Sünden nach und führe dich zum ewigen Leben. ℣. Amen.

Der Priester steigt zum Altar hinauf, küsst den Altarstein und geht zur Epistelseite (rechts).
Introitus Psalm 25,1

Rédime me, Dómine, et miserére mei: pes enim meus stetit in via recta: in ecclésiis benedícam Dóminum. Júdica me, Dómine, quóniam ego in innocéntia mea ingréssus sum: et in Dómino sperans, non infirmábor. Rédime me, Dómine, et miserére mei: pes enim meus stetit in via recta: in ecclésiis benedícam Dóminum.

Erlöse mich, Herr, und erbarme dich meiner: denn mein Fuß steht auf dem rechten Weg; in den Versammlungen will ich den Herrn preisen. Richte mich, Herr, denn ich bin in meiner Unschuld eingetreten; und auf den Herrn vertrauend, werde ich nicht wanken. Erlöse mich, Herr, und erbarme dich meiner: denn mein Fuß steht auf dem rechten Weg; in den Versammlungen will ich den Herrn preisen.

Der Priester betet das Kyrie abwechselnd mit den Ministranten in der Mitte des Altares.
Kyrie

℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Christe, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison.

℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Christus, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich.

Der Priester wendet sich zum Volk: "Dominus vobiscum." — Das Volk antwortet: "Et cum spiritu tuo." — Dann: "Oremus."
Oratio

Præsta, quǽsumus, omnípotens Deus: ut família tua, quæ se, affligéndo carnem, ab aliméntis ábstinet: sectándo justítiam, a culpa jejúnet.

Gewähre, wir bitten Dich, allmächtiger Gott: dass Deine Familie, die sich durch Kasteiung des Fleisches von Speisen enthält, durch das Streben nach Gerechtigkeit von der Schuld enthalte.

Die Lesung wird an der Epistelseite vorgetragen. Das Volk sitzt.

Léctio Daniélis Prophétæ. In diébus illis: Orávit Dániel Dóminum, dicens: Dómine, Deus noster, qui eduxísti pópulum tuum de terra Ægýpti in manu forti, et fecísti tibi nomen secúndum diem hanc; peccávimus, iniquitátem fécimus, Dómine, in omnem justítiam tuam: avertátur, óbsecro, ira tua et furor tuus a civitáte tua Jerúsalem et monte sancto tuo. Propter peccáta enim nostra et iniquitátes patrum nostrórum. Jerúsalem et pópulus tuus in oppróbrium sunt ómnibus per circúitum nostrum. Nunc ergo exáudi, Deus noster, oratiónem servi tui et preces ejus: et osténde fáciem tuam super sanctuárium tuum, quod desértum est, propter temetípsum. Inclína, Deus meus, aurem tuam, et audi: áperi óculos tuos, et vide desolatiónem nostram et civitátem, super quam invocátum est nomen tuum: neque enim in justificatiónibus nostris prostérnimus preces ante fáciem tuam, sed in miseratiónibus tuis multis. Exáudi, Dómine, placáre, Dómine: atténde et fac: ne moréris propter temetípsum, Deus meus: quia nomen tuum invocátum est super civitátem et super pópulum tuum, Dómine, Deus noster.

Lesung aus dem Buch des Propheten Daniel. In jenen Tagen betete Daniel zum Herrn und sprach: Herr, unser Gott, der du dein Volk mit starker Hand aus dem Land Ägypten geführt und dir einen Namen gemacht hast bis auf den heutigen Tag; wir haben gesündigt, wir haben Missetat begangen, Herr, gegen all deine Gerechtigkeit: möge sich, ich bitte, dein Zorn und Grimm abwenden von deiner Stadt Jerusalem und deinem heiligen Berg. Denn um unserer Sünden und der Missetaten unserer Väter willen sind Jerusalem und dein Volk zum Spott geworden für alle in unserer Umgebung. So höre nun, unser Gott, das Gebet deines Knechtes und seine Bitten: und lass dein Angesicht leuchten über deinem Heiligtum, das verwüstet ist, um deinetwillen. Neige, mein Gott, dein Ohr und höre: öffne deine Augen und sieh unsere Verwüstung und die Stadt, über der dein Name angerufen ist. Denn nicht auf Grund unserer Gerechtigkeiten legen wir unsere Bitten nieder vor deinem Angesicht, sondern auf Grund deiner vielen Erbarmungen. Erhöre, Herr, sei gnädig, Herr: merke auf und handle: säume nicht, um deinetwillen, mein Gott; denn dein Name ist angerufen über der Stadt und über deinem Volk, Herr, unser Gott.

Adjútor meus et liberátor meus esto: Dómine, ne tardáveris. ℣. Confundántur et revereántur inimíci mei, qui quærunt ánimam meam. _ Dómine, non secúndum peccáta nostra, quæ fécimus nos: neque secúndum iniquitátes nostras retríbuas nobis Dómine, ne memíneris iniquitátum nostrárum antiquárum: cito antícipent nos misericórdiæ tuæ, quia páuperes facti sumus nimis. (Hic genuflectitur) ℣. Adjuva nos, Deus, salutáris noster: et propter glóriam nóminis tui, Dómine, líbera nos: et propítius esto peccátis nostris, propter nomen tuum.

Sei mir Helfer und Befreier: Herr, säume nicht. ℣. Zuschanden werden und erröten sollen meine Feinde, die nach meiner Seele trachten. _ Herr, vergilt uns nicht nach unseren Sünden, die wir getan haben: noch nach unseren Missetaten. Herr, gedenke nicht unserer früheren Missetaten: eilends mögen uns deine Erbarmungen zuvorkommen, denn wir sind sehr arm geworden. (Hier wird eine Kniebeuge gemacht) ℣. Hilf uns, Gott, unser Heil: und um der Herrlichkeit deines Namens willen, Herr, befreie uns: und sei gnädig unseren Sünden, um deines Namens willen.

Der Priester geht zur Evangelienseite (links). Das Volk steht. Vor dem Evangelium: Kreuzzeichen auf Stirn, Mund und Brust.

Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Joánnem. In illo témpore: Dixit Jesus turbis Judæórum: Ego vado, et quærétis me, et in peccáto vestro moriémini. Quo ego vado, vos non potéstis veníre. Dicébant ergo Judǽi: Numquid interfíciet semetípsum, quia dixit: Quo ego vado, vos non potéstis veníre? Et dicébat eis: Vos de deórsum estis, ego de supérnis sum. Vos de mundo hoc estis, ego non sum de hoc mundo. Dixi ergo vobis, quia moriémini in peccátis vestris: si enim non credidéritis, quia ego sum, moriémini in peccáto vestro. Dicébant ergo ei: Tu quis es? Dixit eis Jesus: Princípium, qui et loquor vobis. Multa habeo de vobis loqui et judicáre. Sed qui me misit, verax est: et ego quæ audívi ab eo, hæc loquor in mundo. Et non cognovérunt, quia Patrem ejus dicébat Deum. Dixit ergo eis Jesus: Cum exaltavéritis Fílium hóminis, tunc cognoscétis quia ego sum, et a meípso fácio nihil: sed, sicut dócuit me Pater, hæc loquor: et qui me misit, mecum est, et non relíquit me solum: quia ego, quæ plácita sunt ei, fácio semper.

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes. † In jener Zeit sprach Jesus zu den Scharen der Juden: Ich gehe hinweg, und ihr werdet mich suchen, und in eurer Sünde werdet ihr sterben. Wohin ich gehe, könnt ihr nicht kommen. Da sagten die Juden: Er wird sich doch nicht selbst töten, weil er sagt: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht kommen? Und er sprach zu ihnen: Ihr seid von unten, ich bin von oben. Ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt. Darum sagte ich euch, dass ihr in euren Sünden sterben werdet: denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in eurer Sünde sterben. Da sagten sie zu ihm: Wer bist du? Jesus sprach zu ihnen: Der Anfang, der auch zu euch spricht. Vieles habe ich über euch zu reden und zu richten. Aber der mich gesandt hat, ist wahrhaftig: und was ich von ihm gehört habe, das rede ich in der Welt. Und sie erkannten nicht, dass er seinen Vater Gott nannte. Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin, und von mir selbst tue ich nichts: sondern, wie der Vater mich gelehrt hat, so rede ich: und der mich gesandt hat, ist mit mir, und hat mich nicht allein gelassen: denn ich tue immer, was ihm gefällt.

2. Opfermesse
Opferung
Die Opferung beginnt. Das Volk sitzt. Der Priester wendet sich zum Volk: "Orate, fratres." — Das Volk antwortet mit dem Suscipiat.
Offertorium Psalm 15,8

Benedícam Dóminum, qui tríbuit mihi intelléctum: providébam Dóminum in conspéctu meo semper: quóniam a dextris est mihi, ne commóvear.

Ich will den Herrn preisen, der mir Einsicht verliehen hat: ich hatte den Herrn stets vor meinem Angesicht; denn er steht mir zur Rechten, damit ich nicht wanke.

Secreta

Hæc hóstia, Dómine, placatiónis et laudis, tua nos protectióne dignos effíciat.

Diese Opfergabe, o Herr, der Versöhnung und des Lobes, möge uns würdig machen deines Schutzes.

Beim Sanctus läutet der Ministrant das Glöckchen. Das Volk kniet ab dem Sanctus nieder.

Sanctus, Sanctus, Sanctus, Dóminus Deus Sábaoth. Pleni sunt cæli et terra glória tua. Hosánna in excélsis. Benedíctus, qui venit in nómine Dómini. Hosánna in excélsis.

Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.

Der Kanon wird still gebetet. Bei der Wandlung läutet das Glöckchen dreimal: zur Kniebeuge vor, zur Erhebung, und zur Kniebeuge nach der Konsekration. Jeweils für Brot und Wein.
Canon Missæ

Te ígitur, clementíssime Pater, per Jesum Christum, Fílium tuum, Dóminum nostrum, súpplices rogámus ac pétimus, uti accépta hábeas et benedícas hæc dona, hæc múnera, hæc sancta sacrifícia illibáta. Quam oblatiónem tu, Deus, in ómnibus, quǽsumus, benedíctam, adscríptam, ratam, rationábilem, acceptabilémque fácere dignéris: ut nobis Corpus et Sanguis fiat dilectíssimi Fílii tui, Dómini nostri Jesu Christi. Qui, prídie quam paterétur, accépit panem in sanctas ac venerábiles manus suas, et elevátis óculis in cælum ad te Deum, Patrem suum omnipoténtem, tibi grátias agens, benedíxit, fregit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et manducáte ex hoc omnes: HOC EST ENIM CORPUS MEUM. Símili modo, postquam cenátum est, accípiens et hunc præclárum Cálicem in sanctas ac venerábiles manus suas, item tibi grátias agens, benedíxit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et bíbite ex eo omnes: HIC EST ENIM CALIX SÁNGUINIS MEI, NOVI ET ÆTÉRNI TESTAMÉNTI, MYSTÉRIUM FÍDEI, QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDÉTUR IN REMISSIÓNEM PECCATÓRUM. Hæc quotiescúmque fecéritis, in mei memóriam faciétis.

Dich also, gütigster Vater, bitten und flehen wir demütig durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn, du wollest gnädig annehmen und segnen diese Gaben, diese Geschenke, diese heiligen, makellosen Opfer. Diese Opfergabe also, so bitten wir, o Gott, habe die Güte in allem zu segnen, in dein Verzeichnis aufzunehmen, sie gültig, dem Geiste gemäß und dir wohlgefällig zu machen, damit sie uns zum Leibe und Blute werde deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Der am Tage vor seinem Leiden das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände nahm, und mit erhobenen Augen zum Himmel zu dir, Gott, seinem allmächtigen Vater, dir dankend es segnete, brach und seinen Jüngern gab mit den Worten: Nehmet hin und esset alle davon: DENN DAS IST MEIN LEIB. In gleicher Weise nahm er nach dem Mahle auch diesen herrlichen Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir wiederum, segnete ihn und gab ihn seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und trinket alle daraus: DENN DAS IST DER KELCH MEINES BLUTES, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, — GEHEIMNIS DES GLAUBENS — DAS FÜR EUCH UND FÜR VIELE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. Sooft ihr dies tut, tut es zu meinem Gedächtnis.

Das Vaterunser wird vom Priester laut gebetet. Das Volk antwortet: "Sed libera nos a malo."
Pater Noster Matthäus 6,9–13

Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum. Advéniat regnum tuum. Fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie. Et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris. Et ne nos indúcas in tentatiónem. Sed líbera nos a malo. Amen.

Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. Sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.

Kommunion
Dreimal wird das Agnus Dei gesprochen. Beim dritten Mal: "dona nobis pacem" statt "miserere nobis." In Totenmessen: "dona eis requiem / requiem sempiternam."

Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.

Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: gib uns den Frieden.

3. Nachmesse
Vor dem Kommunionempfang: Dreimaliges "Domine, non sum dignus." Die Gläubigen knien am Kommunionbank nieder und empfangen die hl. Kommunion auf die Zunge.
Communio Psalm 8,10

Dómine, Dóminus noster, quam admirábile est nomen tuum in univérsa terra!

Herr, unser Herr, wie wunderbar ist dein Name auf der ganzen Erde!

Postcommunio

Hæc nos commúnio, Dómine, purget a crímine: et cœléstis remédii fáciat esse consórtes.

Diese heilige Gemeinschaft, Herr, reinige uns von der Schuld und mache uns zu Teilhabern des himmlischen Heils.

Oratio super populum

Orémus. Humiliáte cápita vestra Deo. Adésto supplicatiónibus nostris, omnípotens Deus: et, quibus fidúciam sperándæ pietátis indúlges; consuétæ misericórdiæ tríbue benígnus efféctum.

Lasset uns beten. Beugt eure Häupter vor Gott. Stehe unseren Bitten bei, allmächtiger Gott, und denen, welchen du das Vertrauen auf deine erhoffte Güte gewährst, verleihe gütig die Wirkung deiner gewohnten Barmherzigkeit.

Der Priester wendet sich zum Volk: "Ite, missa est." — "Deo gratias." In Messen ohne Gloria: "Benedicamus Domino." In Totenmessen: "Requiescant in pace."
Ite, Missa est

℣. Ite, missa est. ℟. Deo grátias. Pláceat tibi, sancta Trínitas, obséquium servitútis meæ: et præsta, ut sacrifícium, quod óculis tuæ majestátis indígnus óbtuli, tibi sit acceptábile, mihíque et ómnibus, pro quibus illud óbtuli, sit, te miseránte, propitiábile. Per Christum, Dóminum nostrum. Amen. ℣. Benedícat vos omnípotens Deus, Pater, et Fílius, ✝ et Spíritus Sanctus. ℟. Amen.

℣. Gehet hin, ihr seid entlassen. ℟. Dank sei Gott. Dir möge gefallen, heilige Dreifaltigkeit, der Dienst meiner Ergebenheit; und gewähre, dass dieses Opfer, das ich Unwürdiger den Augen deiner Majestät dargebracht habe, dir wohlgefällig sei, und für mich und alle, für die ich es dargebracht habe, sei es durch dein Erbarmen versöhnend. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. ℣. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, und der Sohn ✝ und der Heilige Geist. ℟. Amen.

Der Priester liest das Evangelium nach Johannes (Joh 1,1–14). Bei "Et Verbum caro factum est" knien alle nieder.
Letztes Evangelium Johannes 1,1–14

In princípio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. Hoc erat in princípio apud Deum. Ómnia per ipsum facta sunt: et sine ipso factum est nihil, quod factum est. In ipso vita erat, et vita erat lux hóminum: et lux in ténebris lucet, et ténebræ eam non comprehendérunt. Fuit homo missus a Deo, cui nomen erat Joánnes. Hic venit in testimónium, ut testimónium perhibéret de lúmine, ut omnes créderent per illum. Non erat ille lux, sed ut testimónium perhibéret de lúmine. Erat lux vera, quæ illúminat omnem hóminem veniéntem in hunc mundum. In mundo erat, et mundus per ipsum factus est, et mundus eum non cognóvit. In própria venit, et sui eum non recepérunt. Quotquot autem recepérunt eum, dedit eis potestátem fílios Dei fíeri, his, qui credunt in nómine ejus: qui non ex sanguínibus, neque ex voluntáte carnis, neque ex voluntáte viri, sed ex Deo nati sunt. ET VERBUM CARO FACTUM EST, et habitávit in nobis: et vídimus glóriam ejus, glóriam quasi Unigéniti a Patre, plenum grátiæ et veritátis. ℟. Deo grátias.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe geworden; und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen; und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um Zeugnis zu geben von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Lichte. Es war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe geworden, doch die Welt hat es nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt; und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit. ℟. Dank sei Gott.