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WEISS • Vorfastenzeit

S. Gabrielis a Virgine Perdolente Confessoris

Weiß III. Klasse Vorfastenzeit
1. Vormesse
Der Priester und die Ministranten knien an der untersten Altarstufe nieder.
Stufengebet Psalm 42

℣. Introíbo ad altáre Dei. ℟. Ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Júdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta: ab hómine iníquo et dolóso érue me. ℟. Quia tu es, Deus, fortitúdo mea: quare me repulísti, et quare tristis incédo, dum afflígit me inimícus? ℣. Emítte lucem tuam et veritátem tuam: ipsa me deduxérunt et adduxérunt in montem sanctum tuum et in tabernácula tua. ℟. Et introíbo ad altáre Dei, ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Confíteor Deo omnipoténti, beátæ Maríæ semper Vírgini, beáto Michaéli Archángelo, beáto Ioánni Baptístæ, sanctis Apóstolis Petro et Paulo, ómnibus Sanctis, et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo et ópere: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. ℟. Misereátur tui omnípotens Deus, et, dimíssis peccátis tuis, perdúcat te ad vitam ætérnam. ℣. Amen.

℣. Zum Altare Gottes will ich treten. ℟. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Richte mich, Gott, und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk; von dem ungerechten und arglistigen Menschen befreie mich. ℟. Denn du bist, Gott, meine Stärke; warum hast du mich verstoßen, und warum gehe ich traurig einher, da der Feind mich bedrängt? ℣. Sende dein Licht und deine Wahrheit; sie sollen mich geleiten, mich führen zu deinem heiligen Berge und zu deinen Zelten. ℟. So will ich hintreten zum Altare Gottes, zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und euch, Brüder, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. ℟. Der allmächtige Gott erbarme sich deiner, er lasse dir die Sünden nach und führe dich zum ewigen Leben. ℣. Amen.

Der Priester steigt zum Altar hinauf, küsst den Altarstein und geht zur Epistelseite (rechts).

Oculus Dei respéxit illum in bono, et eréxit eum ab humilitáte ipsíus, et exaltávit caput ejus: et miráti sunt in illo multi et honoravérunt Deum. (Allelúja, allelúja) Quam bonus Israël Deus his, qui recto sunt corde! Oculus Dei respéxit illum in bono, et eréxit eum ab humilitáte ipsíus, et exaltávit caput ejus: et miráti sunt in illo multi et honoravérunt Deum. (Allelúja, allelúja)

Das Auge Gottes hat ihn im Guten angeschaut und ihn aus seiner Niedrigkeit aufgerichtet und sein Haupt erhöht: und viele haben sich über ihn gewundert und Gott geehrt. (Halleluja, halleluja) Wie gut ist Israels Gott denen, die aufrichtigen Herzens sind! Das Auge Gottes hat ihn im Guten angeschaut und ihn aus seiner Niedrigkeit aufgerichtet und sein Haupt erhöht: und viele haben sich über ihn gewundert und Gott geehrt. (Halleluja, halleluja)

Der Priester betet das Kyrie abwechselnd mit den Ministranten in der Mitte des Altares.
Kyrie

℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Christe, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison.

℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Christus, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich.

Der Priester wendet sich zum Volk: "Dominus vobiscum." — Das Volk antwortet: "Et cum spiritu tuo." — Dann: "Oremus."
Oratio

Deus, qui beátum Gabriélem dulcíssimæ Matris tuæ dolóres assídue recólere docuísti, ac per illam sanctitátis et miraculórum glória sublimásti: da nobis, ejus intercessióne et exémplo; ita Genetrícis tuæ consociári flétibus, ut matérna ejúsdem protectióne salvémur:

Gott, du hast den heiligen Gabriel gelehrt, die Schmerzen deiner süßesten Mutter unablässig zu betrachten, und hast ihn durch sie zur Herrlichkeit der Heiligkeit und der Wunder erhoben: gewähre uns auf seine Fürsprache und nach seinem Vorbild, so sehr an den Tränen deiner Mutter Anteil zu gewinnen, dass wir durch ihren mütterlichen Schutz gerettet werden.

Die Lesung wird an der Epistelseite vorgetragen. Das Volk sitzt.

Léctio Epístolæ beáti Joannis Apóstoli Caríssimi: Scribo vobis, júvenes, quóniam fortes estis, et verbum Dei manet in vobis, et vicístis malígnum. Nolíte dilígere mundum neque ea, quæ in mundo sunt. Si quis díligit mundum, non est cáritas Patris in eo: quóniam omne, quod est in mundo, concupiscéntia carnis est, et concupiscéntia oculórum, et supérbia vitæ: quæ non est ex Patre, sed ex mundo est. Et mundus transit et concupiscéntia ejus. Qui autem facit voluntátem Dei, manet in ætérnum.

Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Johannes Geliebte: Ich schreibe euch, ihr Jungen, weil ihr stark seid und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösen besiegt habt. Liebet nicht die Welt noch das, was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebt, ist die Liebe des Vaters nicht in ihm; denn alles, was in der Welt ist, ist Begierde des Fleisches und Begierde der Augen und Hochmut des Lebens, was nicht vom Vater ist, sondern von der Welt. Und die Welt vergeht und ihre Begierde. Wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.

Graduale Psalm 30,20

Quam magna multitúdo dulcédinis tuæ, Dómine, quam abscondísti timéntibus te! ℣. Perfecísti eis, qui sperant in te, in conspéctu filiórum hóminum. Allelúja, allelúja. Minuísti eum, Dómine, paulo minus ab Angelis: glória et honóre coronásti eum: et constituísti eum super ópera mánuum tuárum. Allelúja.

Wie groß ist die Menge deiner Süße, Herr, die du denen verborgen hast, die dich fürchten! ℣. Du vollendest es für die, die auf dich hoffen, vor den Augen der Menschenkinder. Halleluja, halleluja. Du hast ihn, Herr, ein wenig geringer gemacht als die Engel: mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt: und du hast ihn gesetzt über die Werke deiner Hände. Halleluja.

Tractus Psalm 30,20

Quam magna multitúdo dulcédinis tuæ, Dómine, quam abscondísti timéntibus te! ℣. Perfecísti eis, qui sperant in te, in conspéctu filiórum hóminum. _ Beátus vir, cujus est auxílium abs te: ascensiónes in corde suo dispósuit, in valle lacrimárum, in loco, quem pósuit. ℣. Elégi abjéctus esse in domo Dei mei: magis quam habitáre in tabernáculis peccatórum. ℣. Non privábit bonis eos, qui ámbulant in innocéntia: Dómine virtútum, beátus homo, qui sperat in te.

Wie groß ist die Fülle deiner Süße, Herr, die du denen verborgen hast, die dich fürchten! ℣. Du hast es vollendet für die, die auf dich hoffen, vor den Augen der Menschenkinder. _ Selig der Mann, dessen Hilfe von dir kommt: Er hat die Aufstiege in seinem Herzen angelegt, im Tal der Tränen, an dem Ort, den er gesetzt hat. ℣. Ich habe erwählt, verachtet zu sein im Hause meines Gottes: mehr als zu wohnen in den Zelten der Sünder. ℣. Er wird nicht berauben an Gütern jene, die in Unschuld wandeln: Herr der Heerscharen, selig der Mensch, der auf dich hofft.

Der Priester geht zur Evangelienseite (links). Das Volk steht. Vor dem Evangelium: Kreuzzeichen auf Stirn, Mund und Brust.

Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Marcum In illo témpore: Offerébant Jesu parvulos, ut tángeret illos. Discípuli autem comminabántur offeréntibus. Quos cum vidéret Jesus, indígne tulit et ait illis: Sinite párvulos veníre ad me, et ne prohibuéritis eos: tálium enim est regnum Dei. Amen, dico vobis: Quisquis non recéperit regnum Dei velut párvulus, non intrábit in illud. Et compléxans eos et impónens manus super illos, benedicébat eos. Et cum egréssus esset in viam, procúrrens quidam genu flexo ante eum, rogábat eum: Magíster bone, quid fáciam, ut vitam ætérnam percípiam? Jesus autem dixit ei: Quid me dicis bonum? Nemo bonus, nisi unus Deus. Præcépta nosti: Ne adúlteris, Ne occídas, Ne furóris, Ne falsum testimónium díxeris, Ne fraudem féceris, Hónora patrem tuum et matrem. At ille respóndens, ait illi: Magíster, hæc ómnia observávi a juventúte mea. Jesus autem intúitus eum, diléxit eum et dixit ei: Unum tibi deest: vade, quæcúmque habes, vende et da paupéribus, et habébis thesáurum in cœlo: et veni, séquere me.

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus In jener Zeit: Man brachte Kinder zu Jesus, damit er sie berühre. Die Jünger aber verwiesen es denen, die sie brachten. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen, und wehret ihnen nicht; denn solcher ist das Reich Gottes. Amen, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht aufnimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen. Und er umarmte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie. Und als er hinaus auf den Weg ging, lief einer herbei, kniete vor ihm nieder und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, um das ewige Leben zu erlangen? Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut, außer Gott allein. Die Gebote kennst du: Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst kein falsches Zeugnis geben, du sollst nicht betrügen, ehre deinen Vater und deine Mutter. Er aber antwortete und sprach zu ihm: Meister, dies alles habe ich beobachtet von meiner Jugend an. Jesus aber blickte ihn an, gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir: Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach.

2. Opfermesse
Opferung
Die Opferung beginnt. Das Volk sitzt. Der Priester wendet sich zum Volk: "Orate, fratres." — Das Volk antwortet mit dem Suscipiat.
Offertorium Psalm 115,7–8

O Dómine, quia ego servus tuus, et fílius ancíllæ tuæ: dirupísti víncula mea, tibi sacrificábo hóstiam laudis.

O Herr, denn ich bin dein Knecht und der Sohn deiner Magd: du hast meine Fesseln zerrissen, dir will ich ein Opfer des Lobes darbringen.

Secreta

Salutárem hóstiam in memóriam sancti Gabriélis tibi, Dómine, offeréntes, fac nos sacrifícium mortis tuæ rite recólere: ac, méritis perdoléntis Vírginis, ejúsdem sacrifícii fructum copióse percípere:

Das heilbringende Opfer zum Gedächtnis des heiligen Gabriel bringen wir dir dar, o Herr; lass uns das Opfer deines Todes recht feiern und durch die Verdienste der schmerzhaften Jungfrau reichlich die Frucht desselben Opfers empfangen.

Beim Sanctus läutet der Ministrant das Glöckchen. Das Volk kniet ab dem Sanctus nieder.

Sanctus, Sanctus, Sanctus, Dóminus Deus Sábaoth. Pleni sunt cæli et terra glória tua. Hosánna in excélsis. Benedíctus, qui venit in nómine Dómini. Hosánna in excélsis.

Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.

Der Kanon wird still gebetet. Bei der Wandlung läutet das Glöckchen dreimal: zur Kniebeuge vor, zur Erhebung, und zur Kniebeuge nach der Konsekration. Jeweils für Brot und Wein.
Canon Missæ

Te ígitur, clementíssime Pater, per Jesum Christum, Fílium tuum, Dóminum nostrum, súpplices rogámus ac pétimus, uti accépta hábeas et benedícas hæc dona, hæc múnera, hæc sancta sacrifícia illibáta. Quam oblatiónem tu, Deus, in ómnibus, quǽsumus, benedíctam, adscríptam, ratam, rationábilem, acceptabilémque fácere dignéris: ut nobis Corpus et Sanguis fiat dilectíssimi Fílii tui, Dómini nostri Jesu Christi. Qui, prídie quam paterétur, accépit panem in sanctas ac venerábiles manus suas, et elevátis óculis in cælum ad te Deum, Patrem suum omnipoténtem, tibi grátias agens, benedíxit, fregit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et manducáte ex hoc omnes: HOC EST ENIM CORPUS MEUM. Símili modo, postquam cenátum est, accípiens et hunc præclárum Cálicem in sanctas ac venerábiles manus suas, item tibi grátias agens, benedíxit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et bíbite ex eo omnes: HIC EST ENIM CALIX SÁNGUINIS MEI, NOVI ET ÆTÉRNI TESTAMÉNTI, MYSTÉRIUM FÍDEI, QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDÉTUR IN REMISSIÓNEM PECCATÓRUM. Hæc quotiescúmque fecéritis, in mei memóriam faciétis.

Dich also, gütigster Vater, bitten und flehen wir demütig durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn, du wollest gnädig annehmen und segnen diese Gaben, diese Geschenke, diese heiligen, makellosen Opfer. Diese Opfergabe also, so bitten wir, o Gott, habe die Güte in allem zu segnen, in dein Verzeichnis aufzunehmen, sie gültig, dem Geiste gemäß und dir wohlgefällig zu machen, damit sie uns zum Leibe und Blute werde deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Der am Tage vor seinem Leiden das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände nahm, und mit erhobenen Augen zum Himmel zu dir, Gott, seinem allmächtigen Vater, dir dankend es segnete, brach und seinen Jüngern gab mit den Worten: Nehmet hin und esset alle davon: DENN DAS IST MEIN LEIB. In gleicher Weise nahm er nach dem Mahle auch diesen herrlichen Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir wiederum, segnete ihn und gab ihn seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und trinket alle daraus: DENN DAS IST DER KELCH MEINES BLUTES, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, — GEHEIMNIS DES GLAUBENS — DAS FÜR EUCH UND FÜR VIELE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. Sooft ihr dies tut, tut es zu meinem Gedächtnis.

Das Vaterunser wird vom Priester laut gebetet. Das Volk antwortet: "Sed libera nos a malo."
Pater Noster Matthäus 6,9–13

Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum. Advéniat regnum tuum. Fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie. Et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris. Et ne nos indúcas in tentatiónem. Sed líbera nos a malo. Amen.

Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. Sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.

Kommunion
Dreimal wird das Agnus Dei gesprochen. Beim dritten Mal: "dona nobis pacem" statt "miserere nobis." In Totenmessen: "dona eis requiem / requiem sempiternam."

Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.

Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: gib uns den Frieden.

3. Nachmesse
Vor dem Kommunionempfang: Dreimaliges "Domine, non sum dignus." Die Gläubigen knien am Kommunionbank nieder und empfangen die hl. Kommunion auf die Zunge.

Ecce, sto ad óstium et pulso: si quis audiérit vocem meam, et aperúerit mihi jánuam, intrábo ad illum, et cenábo cum illo, et ipse mecum.

Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe: wenn jemand meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, werde ich zu ihm eintreten und mit ihm zu Abend essen, und er mit mir.

Postcommunio

Quas tibi, Dómine, in festivitáte sancti Gabriélis Confessóris tui, pro collátis donis grátias ágimus: súscipe propítius per manus gloriósæ semper Vírginis Maríæ; ex qua carnem illam assumpsísti, cujus in hoc salutári convívio merúimus gustáre dulcédinem:

Die Dankesworte, die wir dir, Herr, am Fest deines Bekenners Gabriel für die geschenkten Gaben darbringen: nimm sie gnädig an durch die Hände der glorreichen, immerwährenden Jungfrau Maria; von der du jenes Fleisch annahmst, dessen Süßigkeit wir in diesem heilbringenden Mahl zu kosten verdient haben:

Der Priester wendet sich zum Volk: "Ite, missa est." — "Deo gratias." In Messen ohne Gloria: "Benedicamus Domino." In Totenmessen: "Requiescant in pace."
Ite, Missa est

℣. Ite, missa est. ℟. Deo grátias. Pláceat tibi, sancta Trínitas, obséquium servitútis meæ: et præsta, ut sacrifícium, quod óculis tuæ majestátis indígnus óbtuli, tibi sit acceptábile, mihíque et ómnibus, pro quibus illud óbtuli, sit, te miseránte, propitiábile. Per Christum, Dóminum nostrum. Amen. ℣. Benedícat vos omnípotens Deus, Pater, et Fílius, ✝ et Spíritus Sanctus. ℟. Amen.

℣. Gehet hin, ihr seid entlassen. ℟. Dank sei Gott. Dir möge gefallen, heilige Dreifaltigkeit, der Dienst meiner Ergebenheit; und gewähre, dass dieses Opfer, das ich Unwürdiger den Augen deiner Majestät dargebracht habe, dir wohlgefällig sei, und für mich und alle, für die ich es dargebracht habe, sei es durch dein Erbarmen versöhnend. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. ℣. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, und der Sohn ✝ und der Heilige Geist. ℟. Amen.

Der Priester liest das Evangelium nach Johannes (Joh 1,1–14). Bei "Et Verbum caro factum est" knien alle nieder.
Letztes Evangelium Johannes 1,1–14

In princípio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. Hoc erat in princípio apud Deum. Ómnia per ipsum facta sunt: et sine ipso factum est nihil, quod factum est. In ipso vita erat, et vita erat lux hóminum: et lux in ténebris lucet, et ténebræ eam non comprehendérunt. Fuit homo missus a Deo, cui nomen erat Joánnes. Hic venit in testimónium, ut testimónium perhibéret de lúmine, ut omnes créderent per illum. Non erat ille lux, sed ut testimónium perhibéret de lúmine. Erat lux vera, quæ illúminat omnem hóminem veniéntem in hunc mundum. In mundo erat, et mundus per ipsum factus est, et mundus eum non cognóvit. In própria venit, et sui eum non recepérunt. Quotquot autem recepérunt eum, dedit eis potestátem fílios Dei fíeri, his, qui credunt in nómine ejus: qui non ex sanguínibus, neque ex voluntáte carnis, neque ex voluntáte viri, sed ex Deo nati sunt. ET VERBUM CARO FACTUM EST, et habitávit in nobis: et vídimus glóriam ejus, glóriam quasi Unigéniti a Patre, plenum grátiæ et veritátis. ℟. Deo grátias.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe geworden; und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen; und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um Zeugnis zu geben von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Lichte. Es war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe geworden, doch die Welt hat es nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt; und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit. ℟. Dank sei Gott.