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1. Vormesse
Der Priester und die Ministranten knien an der untersten Altarstufe nieder.
Stufengebet Psalm 42

℣. Introíbo ad altáre Dei. ℟. Ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Júdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta: ab hómine iníquo et dolóso érue me. ℟. Quia tu es, Deus, fortitúdo mea: quare me repulísti, et quare tristis incédo, dum afflígit me inimícus? ℣. Emítte lucem tuam et veritátem tuam: ipsa me deduxérunt et adduxérunt in montem sanctum tuum et in tabernácula tua. ℟. Et introíbo ad altáre Dei, ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Confíteor Deo omnipoténti, beátæ Maríæ semper Vírgini, beáto Michaéli Archángelo, beáto Ioánni Baptístæ, sanctis Apóstolis Petro et Paulo, ómnibus Sanctis, et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo et ópere: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. ℟. Misereátur tui omnípotens Deus, et, dimíssis peccátis tuis, perdúcat te ad vitam ætérnam. ℣. Amen.

℣. Zum Altare Gottes will ich treten. ℟. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Richte mich, Gott, und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk; von dem ungerechten und arglistigen Menschen befreie mich. ℟. Denn du bist, Gott, meine Stärke; warum hast du mich verstoßen, und warum gehe ich traurig einher, da der Feind mich bedrängt? ℣. Sende dein Licht und deine Wahrheit; sie sollen mich geleiten, mich führen zu deinem heiligen Berge und zu deinen Zelten. ℟. So will ich hintreten zum Altare Gottes, zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und euch, Brüder, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. ℟. Der allmächtige Gott erbarme sich deiner, er lasse dir die Sünden nach und führe dich zum ewigen Leben. ℣. Amen.

Der Priester steigt zum Altar hinauf, küsst den Altarstein und geht zur Epistelseite (rechts).
Introitus Psalm 26,8

Tibi dixit cor meum, quæsívi vultum tuum. vultum tuum, Dómine, requíram: ne avértas fáciem tuam a me. Dóminus illuminátio mea, et salus mea: quem timébo? Tibi dixit cor meum, quæsívi vultum tuum. vultum tuum, Dómine, requíram: ne avértas fáciem tuam a me.

Mein Herz hat zu dir gesprochen: Ich suchte dein Angesicht. Dein Angesicht, Herr, will ich suchen: wende dein Antlitz nicht von mir ab. Der Herr ist mein Licht und mein Heil: wen sollte ich fürchten? Mein Herz hat zu dir gesprochen: Ich suchte dein Angesicht. Dein Angesicht, Herr, will ich suchen: wende dein Antlitz nicht von mir ab.

Der Priester betet das Kyrie abwechselnd mit den Ministranten in der Mitte des Altares.
Kyrie

℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Christe, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison.

℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Christus, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich.

Der Priester wendet sich zum Volk: "Dominus vobiscum." — Das Volk antwortet: "Et cum spiritu tuo." — Dann: "Oremus."
Oratio

Pérfice, quǽsumus, Dómine, benígnus in nobis observántiæ sanctæ subsídium: ut, quæ te auctóre faciénda cognóvimus, te operánte impleámus.

Vollende gnädig, Herr, wir bitten dich, in uns die Hilfe heiliger Beobachtung: damit wir, was wir durch dich als Urheber zu tun erkannt haben, durch dein Wirken erfüllen.

Commemoratio Oratio — S. Cyrilli Episcopi Hierosolymitani Confessoris et Ecclesiæ Doctoris

Da nobis, quǽsumus, omnípotens Deus, beáto Cyríllo Pontífice intercedénte: te solum verum Deum, et quem misísti Jesum Christum ita cognóscere; ut inter oves, quæ vocem ejus áudiunt, perpétuo connumerári mereámur.

Gib uns, wir bitten Dich, allmächtiger Gott, auf die Fürsprache des heiligen Bischofs Cyrill hin: Dich, den einzigen wahren Gott, und den Du gesandt hast, Jesus Christus, so zu erkennen; dass wir unter die Schafe, die seine Stimme hören, auf ewig gezählt zu werden verdienen.

Die Lesung wird an der Epistelseite vorgetragen. Das Volk sitzt.

Léctio libri Regum. In diébus illis: Factus est sermo Dómini ad Elíam Thesbíten, dicens: Surge et vade in Saréphta Sidoniórum, et manébis ibi: præcépi enim ibi mulíeri víduæ, ut pascat te. Surréxit et ábiit in Saréphta. Cumque venísset ad portam civitátis, appáruit ei múlier vídua cólligens ligna, et vocávit eam, dixítque ei: Da mihi páululum aquæ in vase, ut bibam. Cumque illa pérgeret, ut afférret, clamávit post tergum ejus, dicens: Affer mihi, óbsecro, et buccéllam panis in manu tua. Quæ respóndit: Vivit Dóminus, Deus tuus, quia non hábeo panem, nisi quantum pugíllus cápere potest farínæ in hýdria, et páululum ólei in lécytho: en, cóllige duo ligna, ut ingrédiar, et fáciam illum mihi et fílio meo, ut comedámus et moriámur. Ad quam Elías ait: Noli timére, sed vade, et fac, sicut dixísti: verúmtamen mihi primum fac de ipsa farínula subcinerícium panem párvulum, et affer ad me: tibi autem et fílio tuo fácies póstea. Hæc autem dicit Dóminus, Deus Israël: Hýdria farínæ non defíciet, nec lécythus ólei minuétur, usque ad diem, in qua Dóminus datúrus est plúviam super fáciem terræ. Quæ ábiit, et fecit juxta verbum Elíæ: et comédit ipse et illa et domus ejus: et ex illa die hýdria farínæ non defécit, et lécythus ólei non est imminútus, juxta verbum Dómini, quod locútus fúerat in manu Elíæ.

Lesung aus dem Buch der Könige. In jenen Tagen: Das Wort des Herrn erging an Elija aus Tischbe, er sprach: Mach dich auf und geh nach Sarepta bei Sidon, und du sollst dort bleiben; denn ich habe dort einer Witwe befohlen, dich zu versorgen. Da machte er sich auf und ging nach Sarepta. Als er an das Tor der Stadt kam, siehe, da erschien ihm eine Witwe, die Holz sammelte. Er rief sie an und sprach zu ihr: Gib mir ein wenig Wasser im Gefäß, damit ich trinke. Als sie hinging, um es zu holen, rief er ihr nach und sprach: Bringe mir doch auch einen Bissen Brot in deiner Hand mit. Sie antwortete: So wahr der Herr, dein Gott, lebt, ich habe kein Brot, nur eine Handvoll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug. Siehe, ich sammle eben zwei Holzstücke, um hineinzugehen und es mir und meinem Sohn zuzubereiten, dass wir essen und dann sterben. Zu ihr sprach Elija: Fürchte dich nicht, sondern geh und tu, wie du gesagt hast. Doch mache mir zuerst von jenem Mehl ein kleines Brot, gebacken auf der Glut, und bringe es zu mir; dir aber und deinem Sohn sollst du es danach machen. Denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Der Topf mit Mehl wird nicht leer werden, und der Krug mit Öl wird nicht abnehmen bis zu dem Tag, an dem der Herr Regen geben wird über das Angesicht der Erde. Sie ging hin und tat nach dem Wort Elijas; und er aß und sie und ihr Haus. Und von jenem Tag an wurde der Topf mit Mehl nicht leer und der Krug mit Öl nahm nicht ab, nach dem Wort des Herrn, das er durch Elija gesprochen hatte.

Graduale

Jacta cogitátum tuum in Dómino, et ipse te enútriet. ℣. Dum clamárem ad Dóminum, exaudívit vocem meam ab his, qui appropínquant mihi.

Wirf deine Sorge auf den Herrn, und er wird dich nähren. ℣. Als ich zum Herrn rief, erhörte er meine Stimme vor denen, die sich mir nähern.

Der Priester geht zur Evangelienseite (links). Das Volk steht. Vor dem Evangelium: Kreuzzeichen auf Stirn, Mund und Brust.

Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Matthǽum. In illo témpore: Locútus est Jesus ad turbas et ad discípulos suos, dicens: Super cáthedram Móysi sedérunt scribæ et pharisǽi. Omnia ergo, quæcúmque díxerint vobis, serváte et fácite: secúndum ópera vero eórum nolíte fácere: dicunt enim, et non fáciunt. Alligant enim ónera grávia et importabília, et impónunt in húmeros hóminum: dígito autem suo nolunt ea movére. Omnia vero ópera sua fáciunt, ut videántur ab homínibus: dilátant enim phylactéria sua, et magníficant fímbrias. Amant autem primos recúbitus in cenis, et primas cáthedras in synagógis, et salutatiónes in foro, et vocári ab homínibus Rabbi. Vos autem nolíte vocári Rabbi: unus est enim Magíster vester, omnes autem vos fratres estis. Et patrem nolíte vocáre vobis super terram, unus est enim Pater vester, qui in cœlis est. Nec vocémini magístri: quia Magíster vester unus est, Christus. Qui major est vestrum, erit miníster vester. Qui autem se exaltáverit, humiliábitur: et qui se humiliáverit, exaltábitur.

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus. In jener Zeit: Jesus sprach zu den Volksscharen und zu seinen Jüngern: Auf dem Lehrstuhl des Mose haben sich die Schriftgelehrten und Pharisäer gesetzt. Alles nun, was immer sie euch sagen, das haltet und tut; aber nach ihren Werken tut nicht; denn sie sagen es und tun es nicht. Sie binden nämlich schwere und unerträgliche Lasten und legen sie den Menschen auf die Schultern; mit ihrem Finger aber wollen sie sie nicht bewegen. Alle ihre Werke aber tun sie, damit sie von den Menschen gesehen werden; sie machen nämlich ihre Gebetsriemen breit und die Quasten groß. Sie lieben aber die ersten Plätze bei den Mahlzeiten und die ersten Sitze in den Synagogen und die Begrüßungen auf dem Markt und von den Menschen Rabbi genannt zu werden. Ihr aber sollt nicht Rabbi genannt werden; denn einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Und einen Vater sollt ihr euch nicht nennen lassen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der in den Himmeln ist. Auch sollt ihr nicht Meister genannt werden; denn euer Meister ist einer, Christus. Der Größte unter euch soll euer Diener sein. Wer sich aber selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

2. Opfermesse
Opferung
Die Opferung beginnt. Das Volk sitzt. Der Priester wendet sich zum Volk: "Orate, fratres." — Das Volk antwortet mit dem Suscipiat.
Offertorium Psalm 50,3

Miserére mei, Dómine, secúndum magnam misericórdiam tuam: dele, Dómine, iniquitátem meam.

Erbarme dich meiner, Herr, nach deiner großen Barmherzigkeit: tilge, Herr, meine Missetat.

Secreta

Sanctificatiónem tuam nobis, Dómine, his mystériis operáre placátus: quæ nos et a terrénis purget vítiis, et ad cœléstia dona perdúcat.

Deine Heiligung, Herr, wirke gnädig an uns durch diese Geheimnisse: sie reinige uns von irdischen Lastern und führe uns zu den himmlischen Gaben.

Commemoratio Secreta — S. Cyrilli Episcopi Hierosolymitani Confessoris et Ecclesiæ Doctoris

Réspice, Dómine, immaculátam hóstiam, quam tibi offérimus: et præsta; ut, méritis beáti Pontíficis et Confessóris tui Cyrílli, eam mundo corde suscípere studeámus.

Sieh gnädig, Herr, auf das makellose Opfer, das wir dir darbringen: und gewähre, dass wir es durch die Verdienste deines heiligen Bischofs und Bekenners Cyrillus mit reinem Herzen zu empfangen bestrebt sind.

Beim Sanctus läutet der Ministrant das Glöckchen. Das Volk kniet ab dem Sanctus nieder.

Sanctus, Sanctus, Sanctus, Dóminus Deus Sábaoth. Pleni sunt cæli et terra glória tua. Hosánna in excélsis. Benedíctus, qui venit in nómine Dómini. Hosánna in excélsis.

Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.

Der Kanon wird still gebetet. Bei der Wandlung läutet das Glöckchen dreimal: zur Kniebeuge vor, zur Erhebung, und zur Kniebeuge nach der Konsekration. Jeweils für Brot und Wein.
Canon Missæ

Te ígitur, clementíssime Pater, per Jesum Christum, Fílium tuum, Dóminum nostrum, súpplices rogámus ac pétimus, uti accépta hábeas et benedícas hæc dona, hæc múnera, hæc sancta sacrifícia illibáta. Quam oblatiónem tu, Deus, in ómnibus, quǽsumus, benedíctam, adscríptam, ratam, rationábilem, acceptabilémque fácere dignéris: ut nobis Corpus et Sanguis fiat dilectíssimi Fílii tui, Dómini nostri Jesu Christi. Qui, prídie quam paterétur, accépit panem in sanctas ac venerábiles manus suas, et elevátis óculis in cælum ad te Deum, Patrem suum omnipoténtem, tibi grátias agens, benedíxit, fregit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et manducáte ex hoc omnes: HOC EST ENIM CORPUS MEUM. Símili modo, postquam cenátum est, accípiens et hunc præclárum Cálicem in sanctas ac venerábiles manus suas, item tibi grátias agens, benedíxit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et bíbite ex eo omnes: HIC EST ENIM CALIX SÁNGUINIS MEI, NOVI ET ÆTÉRNI TESTAMÉNTI, MYSTÉRIUM FÍDEI, QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDÉTUR IN REMISSIÓNEM PECCATÓRUM. Hæc quotiescúmque fecéritis, in mei memóriam faciétis.

Dich also, gütigster Vater, bitten und flehen wir demütig durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn, du wollest gnädig annehmen und segnen diese Gaben, diese Geschenke, diese heiligen, makellosen Opfer. Diese Opfergabe also, so bitten wir, o Gott, habe die Güte in allem zu segnen, in dein Verzeichnis aufzunehmen, sie gültig, dem Geiste gemäß und dir wohlgefällig zu machen, damit sie uns zum Leibe und Blute werde deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Der am Tage vor seinem Leiden das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände nahm, und mit erhobenen Augen zum Himmel zu dir, Gott, seinem allmächtigen Vater, dir dankend es segnete, brach und seinen Jüngern gab mit den Worten: Nehmet hin und esset alle davon: DENN DAS IST MEIN LEIB. In gleicher Weise nahm er nach dem Mahle auch diesen herrlichen Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir wiederum, segnete ihn und gab ihn seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und trinket alle daraus: DENN DAS IST DER KELCH MEINES BLUTES, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, — GEHEIMNIS DES GLAUBENS — DAS FÜR EUCH UND FÜR VIELE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. Sooft ihr dies tut, tut es zu meinem Gedächtnis.

Das Vaterunser wird vom Priester laut gebetet. Das Volk antwortet: "Sed libera nos a malo."
Pater Noster Matthäus 6,9–13

Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum. Advéniat regnum tuum. Fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie. Et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris. Et ne nos indúcas in tentatiónem. Sed líbera nos a malo. Amen.

Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. Sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.

Kommunion
Dreimal wird das Agnus Dei gesprochen. Beim dritten Mal: "dona nobis pacem" statt "miserere nobis." In Totenmessen: "dona eis requiem / requiem sempiternam."

Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.

Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: gib uns den Frieden.

3. Nachmesse
Vor dem Kommunionempfang: Dreimaliges "Domine, non sum dignus." Die Gläubigen knien am Kommunionbank nieder und empfangen die hl. Kommunion auf die Zunge.
Communio Psalm 9,3

Narrábo ómnia mirabília tua: lætábor, et exsultábo in te: psallam nómini tuo, Altíssime.

Ich will erzählen alle deine Wunder: ich will mich freuen und frohlocken in dir: ich will singen deinem Namen, du Höchster.

Postcommunio

Ut sacris, Dómine, reddámur digni munéribus: fac nos tuis, quǽsumus, semper obœdíre mandátis.

Damit wir würdig werden, Herr, deine heiligen Gaben zu empfangen: lass uns, wir bitten dich, deinen Geboten stets gehorchen.

Commemoratio Postcommunio — S. Cyrilli Episcopi Hierosolymitani Confessoris et Ecclesiæ Doctoris

Sacraménta Córporis et Sánguinis tui, quæ súmpsimus, Dómine Jesu Christe: beáti Cyrílli Pontíficis précibus, mentes et corda nostra sanctíficent; ut divínæ consórtes natúræ éffici mereámur:

Die Sakramente deines Leibes und Blutes, die wir empfangen haben, Herr Jesus Christus: mögen sie durch die Fürbitten des seligen Bischofs Cyrillus unsere Sinne und Herzen heiligen; damit wir würdig werden, Anteil an der göttlichen Natur zu erlangen.

Oratio super populum

Orémus. Humiliáte cápita vestra Deo. Propitiáre, Dómine, supplicatiónibus nostris, et animárum nostrárum medére languóribus: ut, remissióne percépta, in tua semper benedictióne lætámur.

Lasset uns beten. Neigt euer Haupt vor Gott. Sei unseren Bitten gnädig, o Herr, und heile die Gebrechen unserer Seelen: damit wir, nachdem wir Vergebung erlangt haben, uns stets in deinem Segen freuen.

Der Priester wendet sich zum Volk: "Ite, missa est." — "Deo gratias." In Messen ohne Gloria: "Benedicamus Domino." In Totenmessen: "Requiescant in pace."
Ite, Missa est

℣. Ite, missa est. ℟. Deo grátias. Pláceat tibi, sancta Trínitas, obséquium servitútis meæ: et præsta, ut sacrifícium, quod óculis tuæ majestátis indígnus óbtuli, tibi sit acceptábile, mihíque et ómnibus, pro quibus illud óbtuli, sit, te miseránte, propitiábile. Per Christum, Dóminum nostrum. Amen. ℣. Benedícat vos omnípotens Deus, Pater, et Fílius, ✝ et Spíritus Sanctus. ℟. Amen.

℣. Gehet hin, ihr seid entlassen. ℟. Dank sei Gott. Dir möge gefallen, heilige Dreifaltigkeit, der Dienst meiner Ergebenheit; und gewähre, dass dieses Opfer, das ich Unwürdiger den Augen deiner Majestät dargebracht habe, dir wohlgefällig sei, und für mich und alle, für die ich es dargebracht habe, sei es durch dein Erbarmen versöhnend. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. ℣. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, und der Sohn ✝ und der Heilige Geist. ℟. Amen.

Der Priester liest das Evangelium nach Johannes (Joh 1,1–14). Bei "Et Verbum caro factum est" knien alle nieder.
Letztes Evangelium Johannes 1,1–14

In princípio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. Hoc erat in princípio apud Deum. Ómnia per ipsum facta sunt: et sine ipso factum est nihil, quod factum est. In ipso vita erat, et vita erat lux hóminum: et lux in ténebris lucet, et ténebræ eam non comprehendérunt. Fuit homo missus a Deo, cui nomen erat Joánnes. Hic venit in testimónium, ut testimónium perhibéret de lúmine, ut omnes créderent per illum. Non erat ille lux, sed ut testimónium perhibéret de lúmine. Erat lux vera, quæ illúminat omnem hóminem veniéntem in hunc mundum. In mundo erat, et mundus per ipsum factus est, et mundus eum non cognóvit. In própria venit, et sui eum non recepérunt. Quotquot autem recepérunt eum, dedit eis potestátem fílios Dei fíeri, his, qui credunt in nómine ejus: qui non ex sanguínibus, neque ex voluntáte carnis, neque ex voluntáte viri, sed ex Deo nati sunt. ET VERBUM CARO FACTUM EST, et habitávit in nobis: et vídimus glóriam ejus, glóriam quasi Unigéniti a Patre, plenum grátiæ et veritátis. ℟. Deo grátias.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe geworden; und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen; und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um Zeugnis zu geben von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Lichte. Es war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe geworden, doch die Welt hat es nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt; und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit. ℟. Dank sei Gott.