Feria Sexta Quattuor Temporum Septembris
Kommemoration: Beatæ Mariæ Virginis de Mercede
Kommemoration: Beatæ Mariæ Virginis de Mercede
℣. Introíbo ad altáre Dei. ℟. Ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Júdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta: ab hómine iníquo et dolóso érue me. ℟. Quia tu es, Deus, fortitúdo mea: quare me repulísti, et quare tristis incédo, dum afflígit me inimícus? ℣. Emítte lucem tuam et veritátem tuam: ipsa me deduxérunt et adduxérunt in montem sanctum tuum et in tabernácula tua. ℟. Et introíbo ad altáre Dei, ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Confíteor Deo omnipoténti, beátæ Maríæ semper Vírgini, beáto Michaéli Archángelo, beáto Ioánni Baptístæ, sanctis Apóstolis Petro et Paulo, ómnibus Sanctis, et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo et ópere: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. ℟. Misereátur tui omnípotens Deus, et, dimíssis peccátis tuis, perdúcat te ad vitam ætérnam. ℣. Amen.
℣. Zum Altare Gottes will ich treten. ℟. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Richte mich, Gott, und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk; von dem ungerechten und arglistigen Menschen befreie mich. ℟. Denn du bist, Gott, meine Stärke; warum hast du mich verstoßen, und warum gehe ich traurig einher, da der Feind mich bedrängt? ℣. Sende dein Licht und deine Wahrheit; sie sollen mich geleiten, mich führen zu deinem heiligen Berge und zu deinen Zelten. ℟. So will ich hintreten zum Altare Gottes, zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und euch, Brüder, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. ℟. Der allmächtige Gott erbarme sich deiner, er lasse dir die Sünden nach und führe dich zum ewigen Leben. ℣. Amen.
Lætétur cor quæréntium Dóminum: quǽrite Dóminum, et confirmámini: quǽrite fáciem ejus semper. Confitémini Dómino et invocáte nomen ejus: annuntiáte inter gentes ópera ejus. Lætétur cor quæréntium Dóminum: quǽrite Dóminum, et confirmámini: quǽrite fáciem ejus semper.
Es freue sich das Herz derer, die den Herrn suchen: suchet den Herrn und werdet stark: suchet sein Angesicht allezeit. Preiset den Herrn und rufet seinen Namen an: verkündet unter den Völkern seine Werke. Es freue sich das Herz derer, die den Herrn suchen: suchet den Herrn und werdet stark: suchet sein Angesicht allezeit.
℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Christe, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison.
℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Christus, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich.
Præsta, quǽsumus, omnípotens Deus: ut, observatiónes sacras ánnua devotióne recoléntes, et córpore tibi placeámus et mente.
Gewähre, bitten wir, allmächtiger Gott: dass wir, die wir die heiligen Bräuche in jährlicher Andacht begehen, dir sowohl mit dem Leib als auch mit dem Geist gefallen.
Deus, qui per gloriosíssimam Fílii tui Matrem, ad liberandos Christi fidéles a potestáte paganórum, nova Ecclésiam tuam prole amplificáre dignátus es: præsta, quǽsumus; ut, quam pie venerámur tanti óperis institutrícem, ejus páriter méritis et intercessióne, a peccátis ómnibus et captivitáte dæmonis liberémur.
Gott, du hast durch die allerruhmreichste Mutter deines Sohnes, um die Gläubigen Christi aus der Gewalt der Heiden zu befreien, deine Kirche mit neuer Nachkommenschaft zu mehren geruht: Gewähre, wir bitten dich; dass wir, die wir fromm die Urheberin eines so großen Werkes verehren, ebenso durch ihre Verdienste und Fürbitte von allen Sünden und der Gefangenschaft des Teufels befreit werden.
Léctio Osee Prophétæ Hæc dicit Dóminus Deus: Convértere, Israël, ad Dóminum, Deum tuum: quóniam corruísti in iniquitáte tua. Tóllite vobíscum verba, et convertímini ad Dóminum et dícite ei: Omnem aufer iniquitátem, áccipe bonum: et reddémus vítulos labiórum nostrórum. Assur non salvábit nos, super equum non ascendémus, nec dicémus ultra: Dii nostri ópera mánuum nostrárum: quia ejus, qui in te est, miseréberis pupílli. Sanábo contritiónes eórum, díligam eos spontánee: quia avérsus est furor meus ab eis. Ero quasi ros, Israël germinábit sicut lílium, et erúmpet radix ejus ut Líbani. Ibunt rami ejus, et erit quasi olíva glória ejus: et odor ejus ut Líbani. Converténtur sedéntes in umbra ejus: vivent trítico, et germinábunt quasi vínea: memoriále ejus sicut vinum Líbani. Ephraim quid mihi ultra idóla? ego exáudiam, et dírigam eum ego ut abíetem viréntem: ex me fructus tuus invéntus est. Quis sápiens, et intélleget ista? intéllegens, et sciet hæc? Quia rectæ viæ Dómini, et justi ambulábunt in eis: prævaricatóres vero córruent in eis.
Lesung aus dem Buch des Propheten Hosea So spricht der Herr Gott: Kehre um, Israel, zum Herrn, deinem Gott; denn du bist gefallen durch deine Missetat. Nehmt Worte mit euch und kehrt um zum Herrn und sprecht zu ihm: Nimm alle Missetat hinweg, nimm das Gute an; und wir wollen die Frucht unserer Lippen darbringen. Assur wird uns nicht retten, wir wollen nicht auf Pferde steigen und nicht mehr sagen: Unsere Götter sind das Werk unserer Hände; denn bei dir findet der Waise Erbarmen. Ich will ihre Wunden heilen, ich will sie aus freiem Willen lieben; denn mein Zorn hat sich von ihnen abgewandt. Ich will sein wie der Tau, Israel wird sprießen wie die Lilie und seine Wurzeln hervortreiben wie der Libanon. Seine Zweige werden sich ausbreiten, und seine Herrlichkeit wird sein wie die des Ölbaums und sein Duft wie der des Libanon. Die in seinem Schatten sitzen, werden umkehren; sie werden leben vom Weizen und sprießen wie der Weinstock; sein Gedächtnis wird sein wie der Wein des Libanon. Ephraim, was habe ich noch mit den Götzen zu schaffen? Ich, ich erhöre ihn und leite ihn; ich bin wie eine grünende Tanne; von mir ist deine Frucht gefunden. Wer ist weise und versteht dies, wer ist einsichtig und erkennt es? Denn die Wege des Herrn sind gerade, und die Gerechten wandeln auf ihnen; die Übertreter aber straucheln auf ihnen.
Convértere, Dómine, aliquántulum, et deprecáre super servos tuos. ℣. Dómine, refúgium factus es nobis, a generatióne et progénie.
Wende dich, Herr, ein wenig zu und tritt ein für deine Diener. ℣. Herr, du bist uns zur Zuflucht geworden von Geschlecht zu Geschlecht.
Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Lucam In illo témpore: Rogábat Jesum quidam de pharisǽis, ut manducáret cum illo. Et ingréssus domum pharisǽi, discúbuit. Et ecce múlier, quæ erat in civitáte peccátrix, ut cognóvit, quod accubuísset in domo pharisǽi, áttulit alabástrum unguénti: et stans retro secus pedes ejus, lácrimis cœpit rigáre pedes ejus, et capíllis cápitis sui tergébat, et osculabátur pedes ejus, et unguénto ungébat. Videns autem pharisǽus, qui vocáverat eum, ait intra se, dicens: Hic si esset Prophéta, sciret útique, quæ et qualis est múlier, quæ tangit eum: quia peccátrix est. Et respóndens Jesus, dixit ad illum: Simon, hábeo tibi áliquid dícere. At ille ait: Magíster, dic. Duo debitóres erant cuidam fœneratóri: unus debébat denários quingéntos, et álius quinquagínta. Non habéntibus illis, unde rédderent, donávit utrísque. Quis ergo eum plus díligit? Respóndens Simon, dixit: Æstimo, quia is, cui plus donávit. At ille dixit ei: Recte judicásti. Et convérsus ad mulíerem, dixit Simóni: Vides hanc mulíerem? Intrávi in domum tuam, aquam pédibus meis non dedísti: hæc autem lácrimis rigávit pedes meos et capíllis suis tersit. Osculum mihi non dedísti: hæc autem, ex quo intrávit, non cessávit osculári pedes meos. Oleo caput meum non unxísti: hæc autem unguénto unxit pedes meos. Propter quod dico tibi: Remittúntur ei peccáta multa, quóniam diléxit multum. Cui autem minus dimíttitur, minus díligit. Dixit autem ad illam: Remittúntur tibi peccáta. Et cœpérunt, qui simul accumbébant, dícere intra se: Quis est hic, qui étiam peccáta dimíttit? Dixit autem ad mulíerem: Fides tua te salvam fecit: vade in pace.
Aus dem heiligen † Evangelium nach Lukas In jener Zeit: Einer von den Pharisäern bat Jesus, mit ihm zu essen. Und er ging in das Haus des Pharisäers und setzte sich zu Tisch. Und siehe, eine Frau, die in der Stadt eine Sünderin war, erfuhr, dass er im Haus des Pharisäers zu Tisch lag, brachte ein Alabastergefäß mit Salböl: und sie stellte sich hinten zu seinen Füßen, begann mit Tränen seine Füße zu benetzen und trocknete sie mit den Haaren ihres Hauptes ab, und sie küsste seine Füße und salbte sie mit dem Öl. Als aber der Pharisäer, der ihn eingeladen hatte, das sah, sprach er bei sich: Wenn dieser ein Prophet wäre, so wüsste er gewiss, wer und was für eine Frau das ist, die ihn berührt: dass sie eine Sünderin ist. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er aber sprach: Meister, sprich. Zwei Schuldner hatte ein Geldverleiher: der eine schuldete fünfhundert Denare, der andere fünfzig. Da sie nichts hatten, womit sie zurückzahlen konnten, schenkte er es beiden. Wer von ihnen wird ihn nun mehr lieben? Simon antwortete und sprach: Ich meine, der, dem er mehr geschenkt hat. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geurteilt. Und er wandte sich zu der Frau und sprach zu Simon: Siehst du diese Frau? Ich bin in dein Haus gekommen, Wasser für meine Füße hast du mir nicht gegeben: diese aber hat meine Füße mit Tränen benetzt und mit ihren Haaren getrocknet. Einen Kuss hast du mir nicht gegeben: diese aber hat, seit sie hereinkam, nicht aufgehört, meine Füße zu küssen. Mit Öl hast du mein Haupt nicht gesalbt: diese aber hat meine Füße mit Salböl gesalbt. Deshalb sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind ihr vergeben, weil sie viel geliebt hat. Wem aber weniger vergeben wird, der liebt weniger. Er sprach aber zu ihr: Deine Sünden sind dir vergeben. Und die mit zu Tisch lagen, begannen bei sich zu sagen: Wer ist dieser, der sogar Sünden vergibt? Er sprach aber zu der Frau: Dein Glaube hat dich gerettet: geh hin in Frieden.
Bénedic, ánima mea, Dómino, et noli oblivísci omnes retributiónes ejus: et renovábitur, sicut áquilæ, juvéntus tua.
Preise, meine Seele, den Herrn, und vergiss nicht alle seine Wohltaten: und deine Jugend wird sich erneuern wie die des Adlers.
Accépta tibi sint, Dómine, quǽsumus, nostri dona jejúnii: quæ et expiándo nos tua grátia dignos effíciant, et ad sempitérna promíssa perdúcant.
Nimm an, o Herr, wir bitten dich, die Gaben unseres Fastens: die uns durch Sühne deiner Gnade würdig machen und zu den ewigen Verheißungen hinführen.
Tua, Dómine, propitiatióne, et beátæ Maríæ semper Vírginis intercessióne, ad perpétuam atque præséntem hæc oblátio nobis profíciat prosperitátem et pacem.
Durch deine Versöhnung, Herr, und durch die Fürbitte der seligen allzeit Jungfrau Maria gereiche uns diese Opfergabe zu immerwährendem und gegenwärtigem Wohlstand und Frieden.
Sanctus, Sanctus, Sanctus, Dóminus Deus Sábaoth. Pleni sunt cæli et terra glória tua. Hosánna in excélsis. Benedíctus, qui venit in nómine Dómini. Hosánna in excélsis.
Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.
Te ígitur, clementíssime Pater, per Jesum Christum, Fílium tuum, Dóminum nostrum, súpplices rogámus ac pétimus, uti accépta hábeas et benedícas hæc dona, hæc múnera, hæc sancta sacrifícia illibáta. Quam oblatiónem tu, Deus, in ómnibus, quǽsumus, benedíctam, adscríptam, ratam, rationábilem, acceptabilémque fácere dignéris: ut nobis Corpus et Sanguis fiat dilectíssimi Fílii tui, Dómini nostri Jesu Christi. Qui, prídie quam paterétur, accépit panem in sanctas ac venerábiles manus suas, et elevátis óculis in cælum ad te Deum, Patrem suum omnipoténtem, tibi grátias agens, benedíxit, fregit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et manducáte ex hoc omnes: HOC EST ENIM CORPUS MEUM. Símili modo, postquam cenátum est, accípiens et hunc præclárum Cálicem in sanctas ac venerábiles manus suas, item tibi grátias agens, benedíxit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et bíbite ex eo omnes: HIC EST ENIM CALIX SÁNGUINIS MEI, NOVI ET ÆTÉRNI TESTAMÉNTI, MYSTÉRIUM FÍDEI, QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDÉTUR IN REMISSIÓNEM PECCATÓRUM. Hæc quotiescúmque fecéritis, in mei memóriam faciétis.
Dich also, gütigster Vater, bitten und flehen wir demütig durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn, du wollest gnädig annehmen und segnen diese Gaben, diese Geschenke, diese heiligen, makellosen Opfer. Diese Opfergabe also, so bitten wir, o Gott, habe die Güte in allem zu segnen, in dein Verzeichnis aufzunehmen, sie gültig, dem Geiste gemäß und dir wohlgefällig zu machen, damit sie uns zum Leibe und Blute werde deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Der am Tage vor seinem Leiden das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände nahm, und mit erhobenen Augen zum Himmel zu dir, Gott, seinem allmächtigen Vater, dir dankend es segnete, brach und seinen Jüngern gab mit den Worten: Nehmet hin und esset alle davon: DENN DAS IST MEIN LEIB. In gleicher Weise nahm er nach dem Mahle auch diesen herrlichen Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir wiederum, segnete ihn und gab ihn seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und trinket alle daraus: DENN DAS IST DER KELCH MEINES BLUTES, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, — GEHEIMNIS DES GLAUBENS — DAS FÜR EUCH UND FÜR VIELE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. Sooft ihr dies tut, tut es zu meinem Gedächtnis.
Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum. Advéniat regnum tuum. Fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie. Et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris. Et ne nos indúcas in tentatiónem. Sed líbera nos a malo. Amen.
Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. Sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.
Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: gib uns den Frieden.
Aufer a me oppróbrium et contémptum, quia mandáta tua exquisívi, Dómine: nam et testimónia tua meditátio mea est.
Nimm von mir Schande und Verachtung, denn ich habe deine Gebote gesucht, Herr: denn auch deine Zeugnisse sind meine Betrachtung.
Quǽsumus, omnípotens Deus: ut, de percéptis munéribus grátias exhibéntes, benefícia potióra sumámus.
Wir bitten dich, allmächtiger Gott: dass wir, indem wir für die empfangenen Gaben Dank erweisen, reichere Wohltaten erlangen.
Sumptis, Dómine, salútis nostræ subsídiis: da, quǽsumus, beátæ Maríæ semper Vírginis patrocíniis nos ubíque prótegi; in cujus veneratióne hæc tuæ obtúlimus majestáti.
Nachdem wir, Herr, die Hilfsmittel unseres Heiles empfangen haben, gib, bitten wir, dass wir überall durch den Schutz der seligen allzeit Jungfrau Maria beschirmt werden, zu deren Verehrung wir dies deiner Majestät dargebracht haben.
℣. Ite, missa est. ℟. Deo grátias. Pláceat tibi, sancta Trínitas, obséquium servitútis meæ: et præsta, ut sacrifícium, quod óculis tuæ majestátis indígnus óbtuli, tibi sit acceptábile, mihíque et ómnibus, pro quibus illud óbtuli, sit, te miseránte, propitiábile. Per Christum, Dóminum nostrum. Amen. ℣. Benedícat vos omnípotens Deus, Pater, et Fílius, ✝ et Spíritus Sanctus. ℟. Amen.
℣. Gehet hin, ihr seid entlassen. ℟. Dank sei Gott. Dir möge gefallen, heilige Dreifaltigkeit, der Dienst meiner Ergebenheit; und gewähre, dass dieses Opfer, das ich Unwürdiger den Augen deiner Majestät dargebracht habe, dir wohlgefällig sei, und für mich und alle, für die ich es dargebracht habe, sei es durch dein Erbarmen versöhnend. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. ℣. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, und der Sohn ✝ und der Heilige Geist. ℟. Amen.
In princípio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. Hoc erat in princípio apud Deum. Ómnia per ipsum facta sunt: et sine ipso factum est nihil, quod factum est. In ipso vita erat, et vita erat lux hóminum: et lux in ténebris lucet, et ténebræ eam non comprehendérunt. Fuit homo missus a Deo, cui nomen erat Joánnes. Hic venit in testimónium, ut testimónium perhibéret de lúmine, ut omnes créderent per illum. Non erat ille lux, sed ut testimónium perhibéret de lúmine. Erat lux vera, quæ illúminat omnem hóminem veniéntem in hunc mundum. In mundo erat, et mundus per ipsum factus est, et mundus eum non cognóvit. In própria venit, et sui eum non recepérunt. Quotquot autem recepérunt eum, dedit eis potestátem fílios Dei fíeri, his, qui credunt in nómine ejus: qui non ex sanguínibus, neque ex voluntáte carnis, neque ex voluntáte viri, sed ex Deo nati sunt. ET VERBUM CARO FACTUM EST, et habitávit in nobis: et vídimus glóriam ejus, glóriam quasi Unigéniti a Patre, plenum grátiæ et veritátis. ℟. Deo grátias.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe geworden; und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen; und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um Zeugnis zu geben von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Lichte. Es war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe geworden, doch die Welt hat es nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt; und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit. ℟. Dank sei Gott.