Feria Secunda infra Hebdomadam III in Quadragesima
Kommemoration: S. Franciscæ Romanæ Viduæ
Kommemoration: S. Franciscæ Romanæ Viduæ
℣. Introíbo ad altáre Dei. ℟. Ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Júdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta: ab hómine iníquo et dolóso érue me. ℟. Quia tu es, Deus, fortitúdo mea: quare me repulísti, et quare tristis incédo, dum afflígit me inimícus? ℣. Emítte lucem tuam et veritátem tuam: ipsa me deduxérunt et adduxérunt in montem sanctum tuum et in tabernácula tua. ℟. Et introíbo ad altáre Dei, ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Confíteor Deo omnipoténti, beátæ Maríæ semper Vírgini, beáto Michaéli Archángelo, beáto Ioánni Baptístæ, sanctis Apóstolis Petro et Paulo, ómnibus Sanctis, et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo et ópere: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. ℟. Misereátur tui omnípotens Deus, et, dimíssis peccátis tuis, perdúcat te ad vitam ætérnam. ℣. Amen.
℣. Zum Altare Gottes will ich treten. ℟. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Richte mich, Gott, und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk; von dem ungerechten und arglistigen Menschen befreie mich. ℟. Denn du bist, Gott, meine Stärke; warum hast du mich verstoßen, und warum gehe ich traurig einher, da der Feind mich bedrängt? ℣. Sende dein Licht und deine Wahrheit; sie sollen mich geleiten, mich führen zu deinem heiligen Berge und zu deinen Zelten. ℟. So will ich hintreten zum Altare Gottes, zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und euch, Brüder, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. ℟. Der allmächtige Gott erbarme sich deiner, er lasse dir die Sünden nach und führe dich zum ewigen Leben. ℣. Amen.
In Deo laudábo verbum, in Dómino laudábo sermónem: in Deo sperábo, non timebo, quid fáciat mihi homo. Miserére mei, Deus, quóniam conculcávit me homo: tota die bellans tribulávit me. In Deo laudábo verbum, in Dómino laudábo sermónem: in Deo sperábo, non timebo, quid fáciat mihi homo.
In Gott will ich das Wort loben, im Herrn will ich die Rede loben: auf Gott will ich hoffen, ich werde nicht fürchten, was mir der Mensch tut. Erbarme dich meiner, Gott, denn zertreten hat mich der Mensch: den ganzen Tag kämpfend hat er mich gequält. In Gott will ich das Wort loben, im Herrn will ich die Rede loben: auf Gott will ich hoffen, ich werde nicht fürchten, was mir der Mensch tut.
℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Christe, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison.
℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Christus, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich.
Córdibus nostris, quǽsumus, Dómine, grátiam tuam benígnus infúnde: ut, sicut ab escis carnálibus abstinémus; ita sensus quoque nostros a nóxiis retrahámus excéssibus.
Gieße gnädig, wir bitten Dich, Herr, Deine Gnade in unsere Herzen ein: damit, wie wir uns von fleischlicher Speise enthalten, so auch unsere Sinne von schädlichen Ausschweifungen zurückhalten.
Deus, qui beátam Francíscam fámulam tuam, inter cétera grátiæ tuæ dona, familiári Angeli consuetúdine decorásti: concéde, quǽsumus; ut, intercessiónis ejus auxílio, Angelórum consórtium cónsequi mereámur.
Gott, du hast die selige Franziska, deine Dienerin, unter den anderen Gaben deiner Gnade mit der vertrauten Umgang des Engels geschmückt: gewähre, wir bitten dich; dass wir durch die Hilfe ihrer Fürsprache die Gemeinschaft der Engel zu erlangen verdienen.
Léctio libri Regum. In diébus illis: Náaman, princeps milítiæ regis Sýriæ, erat vir magnus apud dóminum suum, et honorátus: per illum enim dedit Dóminus salútem Sýriæ: erat autem vir fortis et dives, sed leprósus. Porro de Sýria egréssi fúerant latrúnculi, et captívam dúxerant de terra Israël puéllam párvulam, quæ erat in obséquio uxóris Náaman, quæ ait ad dóminam suam: Utinam fuísset dóminus meus ad Prophétam, qui est in Samaría: profécto curásset eum a lepra, quam habet. Ingréssus est ítaque Náaman ad dóminum suum, et nuntiávit ei, dicens: Sic et sic locúta est puélla de terra Israël. Dixítque ei rex Sýriæ: Vade, et mittam lítteras ad regem Israël. Qui cum proféctus esset, et tulísset secum decem talénta argénti, et sex míllia áureos, et decem mutatória vestimentórum, détulit lítteras ad regem Israël in hæc verba: Cum accéperis epístolam hanc, scito, quod míserim ad te Náaman servum meum, ut cures eum a lepra sua. Cumque legísset rex Israël lítteras, scidit vestiménta sua, et ait: Numquid Deus ego sum, ut occídere possim et vivificáre, quia iste misit ad me, ut curem hóminem a lepra sua? animadvértite et vidéte, quod occasiónes quærat advérsum me. Quod cum audísset Eliséus vir Dei, scidísse vidélicet regem Israël vestiménta sua, misit ad eum, dicens: Quare scidísti vestiménta tua? véniat ad me, et sciat esse prophétam in Israël. Venit ergo Náaman cum equis et cúrribus, et stetit ad óstium domus Eliséi: misítque ad eum Eliséus núntium, dicens: Vade, et laváre sépties in Jordáne, et recípiet sanitátem caro tua, atque mundáberis. Irátus Náaman recedébat, dicens: Putábam, quod egrederétur ad me, et stans invocáret nomen Dómini, Dei sui, et tángeret manu sua locum lepræ, et curáret me. Numquid non melióres sunt Abana et Pharphar, flúvii Damásci, ómnibus aquis Israël, ut laver in eis, et munder? Cum ergo vertísset se, et abíret indígnans, accessérunt ad eum servi sui, et locúti sunt ei: Pater, et si rem grandem dixísset tibi Prophéta, certe fácere debúeras: quanto magis quia nunc dixit tibi: Laváre, et mundáberis? Descéndit, et lavit in Jordáne sépties, juxta sermónem viri Dei, et restitúta est caro ejus, sicut caro púeri párvuli, et mundátus est. Reversúsque ad virum Dei cum univérso comitátu suo, venit, et stetit coram eo, et ait: Vere scio, quod non sit álius Deus in univérsa terra, nisi tantum in Israël.
Lesung aus dem Buch der Könige. In jenen Tagen: Naaman, der Feldherr des Königs von Syrien, war ein großer Mann vor seinem Herrn und geehrt; denn durch ihn hatte der Herr Syrien Heil gegeben; er war aber ein tapferer und reicher Mann, doch aussätzig. Es waren aber aus Syrien Streifscharen ausgezogen und hatten aus dem Lande Israel ein junges Mädchen als Gefangene weggeführt, die im Dienst von Naamans Frau stand; diese sprach zu ihrer Herrin: Ach, wäre mein Herr bei dem Propheten, der in Samaria ist! Sicherlich würde er ihn von dem Aussatz heilen, den er hat. So ging denn Naaman zu seinem Herrn hinein und meldete ihm, indem er sprach: So und so hat das Mädchen aus dem Lande Israel gesprochen. Da sagte ihm der König von Syrien: Geh hin, ich will Briefe an den König von Israel senden. Als er aufgebrochen war und zehn Talente Silber und sechstausend Goldstücke und zehn Wechselgewänder mit sich genommen hatte, brachte er die Briefe an den König von Israel in folgenden Worten: Wenn du diesen Brief empfangen hast, so wisse, dass ich meinen Knecht Naaman zu dir gesandt habe, damit du ihn von seinem Aussatz heilst. Als aber der König von Israel die Briefe gelesen hatte, zerriss er seine Kleider und sprach: Bin ich denn Gott, dass ich töten und lebendig machen kann, dass dieser zu mir gesandt hat, ich solle einen Menschen von seinem Aussatz heilen? Merkt auf und seht, dass er Gelegenheiten gegen mich sucht. Als Elischa, der Mann Gottes, das gehört hatte, dass nämlich der König von Israel seine Kleider zerrissen habe, sandte er zu ihm und ließ sagen: Warum hast du deine Kleider zerrissen? Er soll zu mir kommen, und er wird erfahren, dass es einen Propheten in Israel gibt. So kam denn Naaman mit Pferden und Wagen und stand vor der Tür des Hauses Elischas; und Elischa sandte einen Boten zu ihm und ließ sagen: Geh hin und wasche dich siebenmal im Jordan, und dein Fleisch wird Gesundheit erlangen, und du wirst rein werden. Zornig wollte Naaman weggehen und sprach: Ich dachte, er werde zu mir herauskommen und dastestehend den Namen des Herrn, seines Gottes, anrufen und mit seiner Hand die Stelle des Aussatzes berühren und mich heilen. Sind denn nicht Abana und Parpar, die Flüsse von Damaskus, besser als alle Gewässer Israels, dass ich in ihnen mich wasche und rein werde? Als er sich nun umwandte und unwillig weggehen wollte, traten seine Diener an ihn heran und sprachen zu ihm: Vater, auch wenn der Prophet dir eine große Sache gesagt hätte, hättest du sie sicherlich tun müssen; wieviel mehr nun, da er zu dir gesagt hat: Wasche dich, und du wirst rein werden? Er stieg hinab und wusch sich im Jordan siebenmal, gemäß dem Wort des Mannes Gottes, und sein Fleisch wurde wiederhergestellt wie das Fleisch eines kleinen Knaben, und er wurde rein. Und er kehrte zurück zu dem Mann Gottes mit seiner ganzen Begleitung, kam und stand vor ihm und sprach: Wahrlich, ich weiß, dass es keinen anderen Gott gibt auf der ganzen Erde, außer allein in Israel.
Deus, vitam meam annuntiávi tibi: posuísti lácrimas meas in conspéctu tuo. ℣. Miserére mei, Dómine, quóniam conculcávit me homo: tota die bellans tribulávit me. _ Dómine, non secúndum peccáta nostra, quæ fécimus nos: neque secúndum iniquitátes nostras retríbuas nobis. ℣. Dómine, ne memíneris iniquitátum nostrárum antiquárum: cito antícipent nos misericórdiæ tuæ, quia páuperes facti sumus nimis. (Hic genuflectitur) ℣. Adjuva nos, Deus, salutáris noster: et propter glóriam nóminis tui, Dómine, líbera nos: et propítius esto peccátis nostris, propter nomen tuum.
Gott, mein Leben habe ich dir verkündet: du hast meine Tränen vor dein Angesicht gestellt. ℣. Erbarme dich meiner, Herr, denn der Mensch hat mich zertreten: den ganzen Tag kämpfend hat er mich gequält. _ Herr, nicht nach unseren Sünden, die wir getan haben: noch nach unseren Missetaten vergilt uns. ℣. Herr, gedenke nicht unserer früheren Missetaten: eilends mögen uns deine Erbarmungen zuvorkommen, denn wir sind sehr arm geworden. (Hier kniet man nieder) ℣. Hilf uns, Gott, unser Heil: und um der Herrlichkeit deines Namens willen, Herr, befreie uns: und sei gnädig unseren Sünden, um deines Namens willen.
Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Lucam. In illo témpore: Dixit Jesus pharisǽis: Utique dicétis mihi hanc similitúdinem: Médice, cura teípsum: quanta audívimus facta in Caphárnaum, fac et hic in pátria tua. Ait autem: Amen, dico vobis, quia nemo prophéta accéptus est in pátria sua. In veritáte dico vobis, multæ víduæ erant in diébus Elíæ in Israël, quando clausum est cœlum annis tribus et ménsibus sex, cum facta esset fames magna in omni terra: et ad nullam illárum missus est Elías, nisi in Sarépta Sidóniæ ad mulíerem víduam. Et multi leprósi erant in Israël sub Eliséo Prophéta: et nemo eórum mundátus est nisi Náaman Syrus. Et repléti sunt omnes in synagóga ira, hæc audiéntes. Et surrexérunt, et ejecérunt illum extra civitátem: et duxérunt illum usque ad supercílium montis, super quem cívitas illórum erat ædificáta, ut præcipitárent eum. Ipse autem tránsiens per médium illórum, ibat.
Aus dem heiligen † Evangelium nach Lukas. In jener Zeit: Sprach Jesus zu den Pharisäern: Sicher werdet ihr mir dieses Gleichnis sagen: Arzt, heile dich selbst! Was wir in Kapernaum geschehen gehört haben, das tue auch hier in deiner Vaterstadt. Er aber sprach: Amen, ich sage euch: Kein Prophet ist anerkannt in seiner Vaterstadt. In Wahrheit sage euch: Viele Witwen waren in den Tagen des Elias in Israel, als der Himmel verschlossen war drei Jahre und sechs Monate, als eine große Hungersnot entstand im ganzen Land; und zu keiner von ihnen wurde Elia gesandt, außer nach Sarepta im Gebiet von Sidon zu einer Witwe. Und viele Aussätzige waren in Israel zur Zeit des Propheten Elisa; und keiner von ihnen wurde gereinigt, außer Naaman, der Syrer. Und alle in der Synagoge wurden mit Zorn erfüllt, als sie dies hörten. Und sie standen auf und trieben ihn hinaus vor die Stadt; und sie führten ihn bis an den Rand des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, um ihn hinabzustürzen. Er aber ging mitten durch sie hindurch und zog weiter.
Exáudi, Deus, oratiónem meam, et ne despéxeris deprecatiónem meam: inténde in me, et exáudi me.
Erhöre, Gott, mein Gebet, und verschmähe nicht mein Flehen; wende dich mir zu und erhöre mich.
Munus, quod tibi, Dómine, nostræ servitútis offérimus, tu salutáre nobis pérfice sacraméntum.
Das Opfer, das wir dir, Herr, im Dienst unserer Hingabe darbringen, vollende es uns zum heilbringenden Sakrament.
Sanctus, Sanctus, Sanctus, Dóminus Deus Sábaoth. Pleni sunt cæli et terra glória tua. Hosánna in excélsis. Benedíctus, qui venit in nómine Dómini. Hosánna in excélsis.
Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.
Te ígitur, clementíssime Pater, per Jesum Christum, Fílium tuum, Dóminum nostrum, súpplices rogámus ac pétimus, uti accépta hábeas et benedícas hæc dona, hæc múnera, hæc sancta sacrifícia illibáta. Quam oblatiónem tu, Deus, in ómnibus, quǽsumus, benedíctam, adscríptam, ratam, rationábilem, acceptabilémque fácere dignéris: ut nobis Corpus et Sanguis fiat dilectíssimi Fílii tui, Dómini nostri Jesu Christi. Qui, prídie quam paterétur, accépit panem in sanctas ac venerábiles manus suas, et elevátis óculis in cælum ad te Deum, Patrem suum omnipoténtem, tibi grátias agens, benedíxit, fregit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et manducáte ex hoc omnes: HOC EST ENIM CORPUS MEUM. Símili modo, postquam cenátum est, accípiens et hunc præclárum Cálicem in sanctas ac venerábiles manus suas, item tibi grátias agens, benedíxit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et bíbite ex eo omnes: HIC EST ENIM CALIX SÁNGUINIS MEI, NOVI ET ÆTÉRNI TESTAMÉNTI, MYSTÉRIUM FÍDEI, QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDÉTUR IN REMISSIÓNEM PECCATÓRUM. Hæc quotiescúmque fecéritis, in mei memóriam faciétis.
Dich also, gütigster Vater, bitten und flehen wir demütig durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn, du wollest gnädig annehmen und segnen diese Gaben, diese Geschenke, diese heiligen, makellosen Opfer. Diese Opfergabe also, so bitten wir, o Gott, habe die Güte in allem zu segnen, in dein Verzeichnis aufzunehmen, sie gültig, dem Geiste gemäß und dir wohlgefällig zu machen, damit sie uns zum Leibe und Blute werde deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Der am Tage vor seinem Leiden das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände nahm, und mit erhobenen Augen zum Himmel zu dir, Gott, seinem allmächtigen Vater, dir dankend es segnete, brach und seinen Jüngern gab mit den Worten: Nehmet hin und esset alle davon: DENN DAS IST MEIN LEIB. In gleicher Weise nahm er nach dem Mahle auch diesen herrlichen Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir wiederum, segnete ihn und gab ihn seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und trinket alle daraus: DENN DAS IST DER KELCH MEINES BLUTES, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, — GEHEIMNIS DES GLAUBENS — DAS FÜR EUCH UND FÜR VIELE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. Sooft ihr dies tut, tut es zu meinem Gedächtnis.
Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum. Advéniat regnum tuum. Fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie. Et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris. Et ne nos indúcas in tentatiónem. Sed líbera nos a malo. Amen.
Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. Sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.
Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: gib uns den Frieden.
Quis dabit ex Sion salutáre Israël? cum avérterit Dóminus captivitátem plebis suæ, exsultábit Jacob, et lætábitur Israël.
Wer wird von Zion das Heil Israels geben? Wenn der Herr die Gefangenschaft seines Volkes wendet, wird Jakob frohlocken und Israel sich freuen.
Præsta, quǽsumus, omnípotens et miséricors Deus: ut, quod ore contíngimus, pura mente capiámus.
Verleihe, wir bitten, allmächtiger und barmherziger Gott: dass wir, was wir mit dem Mund berühren, mit reinem Geist aufnehmen.
Orémus. Humiliáte cápita vestra Deo. Subvéniat nobis, Dómine, misericórdia tua: ut ab imminéntibus peccatórum nostrórum perículis, te mereámur protegénte éripi, te liberánte salvári.
Lasset uns beten. Beuget euer Haupt vor Gott. Es komme uns, o Herr, deine Barmherzigkeit zu Hilfe: damit wir von den drohenden Gefahren unserer Sünden durch deinen Schutz errettet zu werden und durch deine Befreiung das Heil zu erlangen verdienen.
℣. Ite, missa est. ℟. Deo grátias. Pláceat tibi, sancta Trínitas, obséquium servitútis meæ: et præsta, ut sacrifícium, quod óculis tuæ majestátis indígnus óbtuli, tibi sit acceptábile, mihíque et ómnibus, pro quibus illud óbtuli, sit, te miseránte, propitiábile. Per Christum, Dóminum nostrum. Amen. ℣. Benedícat vos omnípotens Deus, Pater, et Fílius, ✝ et Spíritus Sanctus. ℟. Amen.
℣. Gehet hin, ihr seid entlassen. ℟. Dank sei Gott. Dir möge gefallen, heilige Dreifaltigkeit, der Dienst meiner Ergebenheit; und gewähre, dass dieses Opfer, das ich Unwürdiger den Augen deiner Majestät dargebracht habe, dir wohlgefällig sei, und für mich und alle, für die ich es dargebracht habe, sei es durch dein Erbarmen versöhnend. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. ℣. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, und der Sohn ✝ und der Heilige Geist. ℟. Amen.
In princípio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. Hoc erat in princípio apud Deum. Ómnia per ipsum facta sunt: et sine ipso factum est nihil, quod factum est. In ipso vita erat, et vita erat lux hóminum: et lux in ténebris lucet, et ténebræ eam non comprehendérunt. Fuit homo missus a Deo, cui nomen erat Joánnes. Hic venit in testimónium, ut testimónium perhibéret de lúmine, ut omnes créderent per illum. Non erat ille lux, sed ut testimónium perhibéret de lúmine. Erat lux vera, quæ illúminat omnem hóminem veniéntem in hunc mundum. In mundo erat, et mundus per ipsum factus est, et mundus eum non cognóvit. In própria venit, et sui eum non recepérunt. Quotquot autem recepérunt eum, dedit eis potestátem fílios Dei fíeri, his, qui credunt in nómine ejus: qui non ex sanguínibus, neque ex voluntáte carnis, neque ex voluntáte viri, sed ex Deo nati sunt. ET VERBUM CARO FACTUM EST, et habitávit in nobis: et vídimus glóriam ejus, glóriam quasi Unigéniti a Patre, plenum grátiæ et veritátis. ℟. Deo grátias.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe geworden; und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen; und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um Zeugnis zu geben von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Lichte. Es war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe geworden, doch die Welt hat es nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt; und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit. ℟. Dank sei Gott.