S. Justini Martyris
Kommemoration: Ss. Tiburtii, Valeriani, et Maximi Martyrum
Kommemoration: Ss. Tiburtii, Valeriani, et Maximi Martyrum
℣. Introíbo ad altáre Dei. ℟. Ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Júdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta: ab hómine iníquo et dolóso érue me. ℟. Quia tu es, Deus, fortitúdo mea: quare me repulísti, et quare tristis incédo, dum afflígit me inimícus? ℣. Emítte lucem tuam et veritátem tuam: ipsa me deduxérunt et adduxérunt in montem sanctum tuum et in tabernácula tua. ℟. Et introíbo ad altáre Dei, ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Confíteor Deo omnipoténti, beátæ Maríæ semper Vírgini, beáto Michaéli Archángelo, beáto Ioánni Baptístæ, sanctis Apóstolis Petro et Paulo, ómnibus Sanctis, et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo et ópere: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. ℟. Misereátur tui omnípotens Deus, et, dimíssis peccátis tuis, perdúcat te ad vitam ætérnam. ℣. Amen.
℣. Zum Altare Gottes will ich treten. ℟. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Richte mich, Gott, und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk; von dem ungerechten und arglistigen Menschen befreie mich. ℟. Denn du bist, Gott, meine Stärke; warum hast du mich verstoßen, und warum gehe ich traurig einher, da der Feind mich bedrängt? ℣. Sende dein Licht und deine Wahrheit; sie sollen mich geleiten, mich führen zu deinem heiligen Berge und zu deinen Zelten. ℟. So will ich hintreten zum Altare Gottes, zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und euch, Brüder, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. ℟. Der allmächtige Gott erbarme sich deiner, er lasse dir die Sünden nach und führe dich zum ewigen Leben. ℣. Amen.
Narravérunt mihi iníqui fabulatiónes, sed non ut lex tua: ego autem loquébar de testimóniis tuis in conspéctu regum, et non confundébar. (Alleluia, alleluia.) Beáti immaculáti in via, qui ámbulant in lege Dómini. Narravérunt mihi iníqui fabulatiónes, sed non ut lex tua: ego autem loquébar de testimóniis tuis in conspéctu regum, et non confundébar. (Alleluia, alleluia.)
Die Missetäter erzählten mir Fabeln, doch nicht wie dein Gesetz: ich aber sprach von deinen Zeugnissen vor den Königen und wurde nicht beschämt. (Halleluja, halleluja.) Selig die Unsträflichen auf dem Weg, die wandeln im Gesetz des Herrn. Die Missetäter erzählten mir Fabeln, doch nicht wie dein Gesetz: ich aber sprach von deinen Zeugnissen vor den Königen und wurde nicht beschämt. (Halleluja, halleluja.)
℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Christe, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison.
℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Christus, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich.
Deus, qui per stultítiam Crucis eminéntem Jesu Christi sciéntiam beátum Justínum Mártyrem mirabíliter docuísti: ejus nobis intercessióne concéde; ut, errórum circumventióne depúlsa, fídei firmitátem consequámur.
Gott, du hast durch die Torheit des Kreuzes die erhabene Weisheit Jesu Christi den seligen Märtyrer Justin wunderbar gelehrt: gewähre uns auf seine Fürsprache, dass, nachdem die Verstrickung der Irrtümer vertrieben ist, wir die Festigkeit des Glaubens erlangen.
Præsta, quǽsumus, omnípotens Deus: ut, qui sanctórum Mártyrum tuórum Tibúrtii, Valeriáni et Máximi sollémnia cólimus; eórum étiam virtútes imitémur.
Gewähre, wir bitten dich, allmächtiger Gott: dass wir, die wir das Fest deiner heiligen Märtyrer Tiburtius, Valerianus und Maximus feiern, auch ihre Tugenden nachahmen.
Léctio Epístolæ beáti Pauli Apóstoli ad Corínthios Fratres: Verbum crucis pereúntibus quidem stultítia est: iis autem, qui salvi fiunt, id est nobis, Dei virtus est. Scriptum est enim: Perdam sapiéntiam sapiéntium et prudéntiam prudéntium reprobábo. Ubi sápiens? ubi scriba? ubi conquisítor hujus sǽculi? Nonne stultam fecit Deus sapiéntiam hujus mundi? Nam quia in Dei sapiéntia non cognóvit mundus per sapiéntiam Deum: placuit Deo per stultítiam prædicatiónis salvos fácere credéntes. Quóniam et Judæi signa petunt, et Græci sapiéntiam quærunt: nos autem prædicámus Christum crucifíxum: Judæis quidem scándalum, géntibus autem stultítiam, ipsis autem vocátis Judæis, atque Græcis. Christum Dei virtútem et Dei sapiéntiam: quia, quod stultum est Dei, sapiéntius est homínibus: et, quod infírmum est Dei, fórtius est homínibus. Ex ipso autem vos estis in Christo Jesu, qui factus est nobis sapiéntia a Deo et justítia ei sanctificátio et redémptio.
Lesung aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Korinther Brüder: Das Wort vom Kreuz ist für die, die verlorengehen, Torheit; für uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft. Denn es steht geschrieben: Ich werde die Weisheit der Weisen vernichten und den Verstand der Verständigen verwerfen. Wo ist der Weise? Wo ist der Schriftgelehrte? Wo ist der Spürsinnige dieser Weltzeit? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht? Denn da die Welt in der Weisheit Gottes durch ihre Weisheit Gott nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Verkündigung die zu retten, die glauben. Denn die Juden fordern Zeichen und die Griechen suchen Weisheit; wir aber verkünden Christus, den Gekreuzigten: für die Juden ein Ärgernis, für die Heiden eine Torheit, für die Berufenen selbst aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn das Törichte Gottes ist weiser als die Menschen, und das Schwache Gottes ist stärker als die Menschen. Aus ihm aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott zur Weisheit gemacht wurde und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung.
Sapiéntia hujus mundi stultítia est apud Deum, scriptum est enim: Dóminus novit cogitatiónes sapiéntium, quóniam vanæ sunt. Perdam sapiéntiam sapiéntium et prudentiam prudéntium reprobábo. Alleluja, alleluja. Sapiéntia hujus mundi stultítia est apud Deum, scriptum est enim: Dóminus novit cogitatiónes sapiéntium, quóniam vanæ sunt, alleluia Verúmtamen exístimo ómnia detriméntum esse propter eminéntem sciéntiam Jesu Christi, Dómini mei. Allelúja.
Die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott, denn es steht geschrieben: Der Herr kennt die Gedanken der Weisen, dass sie nichtig sind. Ich werde die Weisheit der Weisen zunichtemachen und die Klugheit der Klugen verwerfen. Halleluja, halleluja. Die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott, denn es steht geschrieben: Der Herr kennt die Gedanken der Weisen, dass sie nichtig sind, halleluja. Doch ich erachte alles für Verlust wegen der alles überragenden Erkenntnis Jesu Christi, meines Herrn. Halleluja.
Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Lucam. In illo témpore: Dixit Jesus discípulis suis: Nihil est opértum, quod non revelétur, neque abscónditum, quod non sciátur. Quóniam quæ in ténebris dixístis, in lúmine dicéntur: et quod in aurem locúti estis in cubículis, prædicábitur in tectis. Dico autem vobis amícis meis: Ne terreámini ab his, qui occidunt corpus et post hæc non habent ámplius, quid fáciant. Osténdam autem vobis, quem timeátis: timéte eum, qui, postquam occídent, habet potestátem míttere in gehénnam; ita dico vobis, hunc timéte. Nonne quinque pásseres véneunt dipóndio, et unus ex illis non est in oblivióne coram Deo? Sed et capílli capitis vestri omnes numeráti sunt. Nolíte ergo timére: multis passéribus pluris estis vos. Dico autem vobis: Omnis, quicúmque conféssus fúerit me coram homínibus, et Fílius hóminis confitébitur illum coram Angelis Dei.
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas. In jener Zeit: Jesus sprach zu seinen Jüngern: Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts verborgen, was nicht erkannt wird. Denn was ihr im Dunkeln gesprochen habt, wird im Licht gesagt werden; und was ihr ins Ohr gesprochen habt in den Kammern, wird auf den Dächern verkündet werden. Ich aber sage euch, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und danach nichts mehr tun können. Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der, nachdem er getötet hat, die Macht hat, in die Hölle zu werfen; ja, ich sage euch, diesen fürchtet. Verkauft man nicht fünf Sperlinge für zwei Pfennige? Und nicht einer von ihnen ist vor Gott vergessen. Aber auch die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht: Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge. Ich aber sage euch: Jeder, der mich vor den Menschen bekennt, den wird auch der Menschensohn bekennen vor den Engeln Gottes.
Non enim judicávi me scire áliquid inter vos, nisi Jesum Christum, et hunc crucifíxum. (Alleluia.)
Denn ich hielt mich nicht dafür, dass ich etwas unter euch wüsste, außer Jesus Christus, und ihn als Gekreuzigten. (Halleluja.)
Múnera nostra, Dómine Deus, benígnus súscipe: quorum mirábile mystérium sanctus Martyr Iustínus advérsum impiórum calúmnias strénue deféndit.
Nimm gnädig an, Herr Gott, unsere Gaben, deren wunderbares Geheimnis der heilige Märtyrer Iustínus gegen die Verleumdungen der Gottlosen tapfer verteidigt hat.
Hæc hóstia, quǽsumus, Dómine, quam sanctórum Mártyrum tuórum natalítia recenséntes offérimus: et víncula nostræ pravitátis absólvat, et tuæ nobis misericórdiæ dona concíliet.
Dieses Opfer, bitten wir, Herr, das wir darbringen, während wir die Geburtstage deiner heiligen Märtyrer begehen: es löse die Fesseln unserer Verkehrtheit und erwirke uns die Gaben deiner Barmherzigkeit.
Sanctus, Sanctus, Sanctus, Dóminus Deus Sábaoth. Pleni sunt cæli et terra glória tua. Hosánna in excélsis. Benedíctus, qui venit in nómine Dómini. Hosánna in excélsis.
Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.
Te ígitur, clementíssime Pater, per Jesum Christum, Fílium tuum, Dóminum nostrum, súpplices rogámus ac pétimus, uti accépta hábeas et benedícas hæc dona, hæc múnera, hæc sancta sacrifícia illibáta. Quam oblatiónem tu, Deus, in ómnibus, quǽsumus, benedíctam, adscríptam, ratam, rationábilem, acceptabilémque fácere dignéris: ut nobis Corpus et Sanguis fiat dilectíssimi Fílii tui, Dómini nostri Jesu Christi. Qui, prídie quam paterétur, accépit panem in sanctas ac venerábiles manus suas, et elevátis óculis in cælum ad te Deum, Patrem suum omnipoténtem, tibi grátias agens, benedíxit, fregit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et manducáte ex hoc omnes: HOC EST ENIM CORPUS MEUM. Símili modo, postquam cenátum est, accípiens et hunc præclárum Cálicem in sanctas ac venerábiles manus suas, item tibi grátias agens, benedíxit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et bíbite ex eo omnes: HIC EST ENIM CALIX SÁNGUINIS MEI, NOVI ET ÆTÉRNI TESTAMÉNTI, MYSTÉRIUM FÍDEI, QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDÉTUR IN REMISSIÓNEM PECCATÓRUM. Hæc quotiescúmque fecéritis, in mei memóriam faciétis.
Dich also, gütigster Vater, bitten und flehen wir demütig durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn, du wollest gnädig annehmen und segnen diese Gaben, diese Geschenke, diese heiligen, makellosen Opfer. Diese Opfergabe also, so bitten wir, o Gott, habe die Güte in allem zu segnen, in dein Verzeichnis aufzunehmen, sie gültig, dem Geiste gemäß und dir wohlgefällig zu machen, damit sie uns zum Leibe und Blute werde deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Der am Tage vor seinem Leiden das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände nahm, und mit erhobenen Augen zum Himmel zu dir, Gott, seinem allmächtigen Vater, dir dankend es segnete, brach und seinen Jüngern gab mit den Worten: Nehmet hin und esset alle davon: DENN DAS IST MEIN LEIB. In gleicher Weise nahm er nach dem Mahle auch diesen herrlichen Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir wiederum, segnete ihn und gab ihn seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und trinket alle daraus: DENN DAS IST DER KELCH MEINES BLUTES, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, — GEHEIMNIS DES GLAUBENS — DAS FÜR EUCH UND FÜR VIELE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. Sooft ihr dies tut, tut es zu meinem Gedächtnis.
Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum. Advéniat regnum tuum. Fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie. Et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris. Et ne nos indúcas in tentatiónem. Sed líbera nos a malo. Amen.
Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. Sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.
Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: gib uns den Frieden.
Repósita est mihi coróna justítiæ, quam reddet mihi Dóminus in illa die justus judex. (Alleluia)
Mir ist der Kranz der Gerechtigkeit aufbewahrt, den mir der Herr an jenem Tag geben wird, der gerechte Richter. (Halleluja)
Cœlésti alimónia refécti, súpplices te, Dómine, deprecámur: ut, beáti Justíni Mártyris tui mónitis, de accéptis donis semper in gratiárum actióne maneámus.
Gestärkt mit der himmlischen Speise, flehen wir dich demütig an, Herr: dass wir auf die Mahnungen deines heiligen Märtyrers N. hin für die empfangenen Gaben stets in Dankbarkeit verharren.
Sacro múnere satiáti, súpplices te, Dómine, deprecámur: ut, quod débitæ servitútis celebrámus offício, salvatiónis tuæ sentiámus augméntum.
Durch das heilige Opfermahl gestärkt, bitten wir dich demütig, Herr: dass wir das, was wir im Dienst schuldiger Hingabe feiern, als Wachstum deines Heiles erfahren.
℣. Ite, missa est. ℟. Deo grátias. Pláceat tibi, sancta Trínitas, obséquium servitútis meæ: et præsta, ut sacrifícium, quod óculis tuæ majestátis indígnus óbtuli, tibi sit acceptábile, mihíque et ómnibus, pro quibus illud óbtuli, sit, te miseránte, propitiábile. Per Christum, Dóminum nostrum. Amen. ℣. Benedícat vos omnípotens Deus, Pater, et Fílius, ✝ et Spíritus Sanctus. ℟. Amen.
℣. Gehet hin, ihr seid entlassen. ℟. Dank sei Gott. Dir möge gefallen, heilige Dreifaltigkeit, der Dienst meiner Ergebenheit; und gewähre, dass dieses Opfer, das ich Unwürdiger den Augen deiner Majestät dargebracht habe, dir wohlgefällig sei, und für mich und alle, für die ich es dargebracht habe, sei es durch dein Erbarmen versöhnend. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. ℣. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, und der Sohn ✝ und der Heilige Geist. ℟. Amen.
In princípio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. Hoc erat in princípio apud Deum. Ómnia per ipsum facta sunt: et sine ipso factum est nihil, quod factum est. In ipso vita erat, et vita erat lux hóminum: et lux in ténebris lucet, et ténebræ eam non comprehendérunt. Fuit homo missus a Deo, cui nomen erat Joánnes. Hic venit in testimónium, ut testimónium perhibéret de lúmine, ut omnes créderent per illum. Non erat ille lux, sed ut testimónium perhibéret de lúmine. Erat lux vera, quæ illúminat omnem hóminem veniéntem in hunc mundum. In mundo erat, et mundus per ipsum factus est, et mundus eum non cognóvit. In própria venit, et sui eum non recepérunt. Quotquot autem recepérunt eum, dedit eis potestátem fílios Dei fíeri, his, qui credunt in nómine ejus: qui non ex sanguínibus, neque ex voluntáte carnis, neque ex voluntáte viri, sed ex Deo nati sunt. ET VERBUM CARO FACTUM EST, et habitávit in nobis: et vídimus glóriam ejus, glóriam quasi Unigéniti a Patre, plenum grátiæ et veritátis. ℟. Deo grátias.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe geworden; und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen; und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um Zeugnis zu geben von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Lichte. Es war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe geworden, doch die Welt hat es nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt; und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit. ℟. Dank sei Gott.