Sabbato infra Hebdomadam Passionis
Kommemoration: S. Joannis a Capistrano Confessoris
Kommemoration: S. Joannis a Capistrano Confessoris
℣. Introíbo ad altáre Dei. ℟. Ad Deum, qui lætíficat juventútem meam. ℣. Confíteor Deo omnipoténti, beátæ Maríæ semper Vírgini, beáto Michaéli Archángelo, beáto Ioánni Baptístæ, sanctis Apóstolis Petro et Paulo, ómnibus Sanctis, et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo et ópere: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. ℟. Misereátur tui omnípotens Deus, et, dimíssis peccátis tuis, perdúcat te ad vitam ætérnam. ℣. Amen.
℣. Zum Altare Gottes will ich treten. ℟. Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf. ℣. Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen und euch, Brüder, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. ℟. Der allmächtige Gott erbarme sich deiner, er lasse dir die Sünden nach und führe dich zum ewigen Leben. ℣. Amen.
Miserére mihi, Dómine, quóniam tríbulor: líbera me, et éripe me de mánibus inimicórum meórum et a persequéntibus me: Dómine, non confúndar, quóniam invocávi te. In te, Dómine, sperávi, non confúndar in ætérnum: in justítia tua líbera me. Miserére mihi, Dómine, quóniam tríbulor: líbera me, et éripe me de mánibus inimicórum meórum et a persequéntibus me: Dómine, non confúndar, quóniam invocávi te.
Erbarme dich meiner, Herr, denn ich bin bedrängt: befreie mich und reiße mich aus den Händen meiner Feinde und von denen, die mich verfolgen: Herr, lass mich nicht zuschanden werden, denn ich habe dich angerufen. Auf dich, Herr, habe ich gehofft, ich werde nicht zuschanden werden in Ewigkeit: in deiner Gerechtigkeit befreie mich. Erbarme dich meiner, Herr, denn ich bin bedrängt: befreie mich und reiße mich aus den Händen meiner Feinde und von denen, die mich verfolgen: Herr, lass mich nicht zuschanden werden, denn ich habe dich angerufen.
℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Christe, eléison. ℟. Christe, eléison. ℣. Kýrie, eléison. ℟. Kýrie, eléison. ℣. Kýrie, eléison.
℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Christus, erbarme dich. ℟. Christus, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich. ℟. Herr, erbarme dich. ℣. Herr, erbarme dich.
Profíciat, quǽsumus, Dómine, plebs tibi dicáta piæ devotiónis afféctu: ut sacris actiónibus erudíta, quanto majestáti tuæ fit grátior, tanto donis potióribus augeátur.
Es möge, wir bitten, Herr, das dir geweihte Volk in der Zuneigung frommer Hingabe förderlich sein: damit es, durch die heiligen Handlungen unterwiesen, je gefälliger es deiner Majestät wird, umso mehr mit reicheren Gaben zunehme.
Deus, qui per beátum Joánnem fidéles tuos in virtúte sanctíssimi nóminis Jesu de Crucis inimícis triumpháre fecísti: præsta, quǽsumus; ut, spirituálium hóstium, ejus intercessióne, superátis insídiis, corónam justítiæ a te accípere mereámur.
Gott, du hast durch den heiligen Johannes deine Gläubigen in der Kraft des heiligsten Namens Jesu über die Feinde des Kreuzes triumphieren lassen: gewähre, wir bitten dich, dass wir, nachdem wir durch seine Fürsprache die Nachstellungen der geistigen Feinde überwunden haben, von dir die Krone der Gerechtigkeit zu empfangen verdienen.
Léctio Jeremíæ Prophétæ In diébus illis: Dixérunt ímpii Judǽi ad ínvicem: Veníte, et cogitémus contra justum cogitatiónes: non enim períbit lex a sacerdóte, neque consílium a sapiénte, nec sermo a prophéta: veníte, et percutiámus eum lingua, et non attendámus ad univérsos sermónes ejus. Atténde, Dómine, ad me, et audi vocem adversariórum meórum. Numquid rédditur pro bono malum, quia fodérunt fóveam ánimæ meæ? Recordáre, quod stéterim in conspéctu tuo, ut lóquerer pro eis bonum, et avérterem indignatiónem tuam ab eis. Proptérea da fílios eórum in famem, et deduc eos in manus gládii: fiant uxóres eórum absque líberis, et víduæ: et viri eárum interficiántur morte: júvenes eórum confodiántur gládio in prǽlio. Audiátur clamor de dómibus eórum: addúces enim super eos latrónem repénte: quia fodérunt fóveam, ut cáperent me, et láqueos abscondérunt pédibus meis. Tu autem, Dómine, scis omne consílium eórum advérsum me in mortem: ne propitiéris iniquitáti eórum, et peccátum eórum a fácie tua non deleátur. Fiant corruéntes in conspéctu tuo, in témpore furóris tui abútere eis, Dómine, Deus noster.
Lesung aus dem Buch des Propheten Jeremia In jenen Tagen sprachen die gottlosen Juden zueinander: Kommt, wir wollen gegen den Gerechten Pläne schmieden; denn das Gesetz wird nicht vergehen vom Priester, noch der Rat vom Weisen, noch das Wort vom Propheten. Kommt, wir wollen ihn mit der Zunge schlagen und nicht achten auf alle seine Worte. Achte, Herr, auf mich und höre die Stimme meiner Widersacher. Wird etwa Gutes mit Bösem vergolten, weil sie meiner Seele eine Grube gegraben haben? Gedenke, dass ich vor deinem Angesicht gestanden habe, um für sie Gutes zu reden und deinen Zorn von ihnen abzuwenden. Darum gib ihre Söhne dem Hunger preis und führe sie hin in die Hand des Schwertes; ihre Frauen sollen ohne Kinder und Witwen sein, und ihre Männer sollen durch den Tod getötet werden; ihre Jünglinge sollen im Kampf vom Schwert durchbohrt werden. Geschrei soll gehört werden aus ihren Häusern; denn du wirst über sie plötzlich Räuber bringen; weil sie eine Grube gegraben haben, um mich zu fangen, und Schlingen verborgen haben für meine Füße. Du aber, Herr, kennst all ihren Ratschlag gegen mich zum Tode; sei nicht gnädig ihrer Missetat, und ihre Sünde soll vor deinem Angesicht nicht ausgelöscht werden. Lass sie straucheln vor deinem Angesicht; zur Zeit deines Zornes handle mit ihnen, Herr, unser Gott.
Pacífice loquebántur mihi inimíci mei: et in ira molésti erant mihi. ℣. Vidísti, Dómine, ne síleas: ne discédas a me.
Meine Feinde redeten friedlich mit mir, und im Zorn bedrängten sie mich. ℣. Du hast es gesehen, Herr, schweige nicht; weiche nicht von mir.
Sequéntia † sancti Evangélii secúndum Joánnem In illo témpore: Cogitavérunt príncipes sacerdótum, ut et Lázarum interfícerent: quia multi propter illum abíbant ex Judǽis, et credébant in Jesum. In crástinum autem turba multa, quæ vénerat ad diem festum, cum audíssent, quia venit Jesus Jerosólymam, accepérunt ramos palmárum, et processérunt óbviam ei, et clamábant: Hosánna, benedíctus, qui venit in nómine Dómini, Rex Israël. Et invénit Jesus aséllum, et sedit super eum, sicut scriptum est: Noli timére, fília Sion: ecce, Rex tuus venit sedens super pullum ásinæ. Hæc non cognovérunt discípuli ejus primum: sed quando glorificátus est Jesus, tunc recordáti sunt, quia hæc erant scripta de eo: et hæc fecérunt ei. Testimónium ergo perhibébat turba, quæ erat cum eo, quando Lázarum vocávit de monuménto, et suscitávit eum a mórtuis. Proptérea et óbviam venit ei turba: quia audiérunt eum fecísse hoc signum. Pharisǽi ergo dixérunt ad semetípsos: Vidétis, quia nihil profícimus? Ecce, mundus totus post eum ábiit. Erant autem quidam gentíles ex his, qui ascénderant, ut adorárent in die festo. Hi ergo accessérunt ad Philíppum, qui erat a Bethsáida Galilǽæ: et rogábant eum, dicéntes: Dómine, vólumus Jesum vidére. Venit Philíppus, et dicit Andréæ: Andréas rursum et Philíppus dixérunt Jesu. Jesus autem respóndit eis, dicens: Venit hora, ut clarificétur Fílius hóminis. Amen, amen, dico vobis, nisi granum fruménti cadens in terram mórtuum fúerit, ipsum solum manet: si autem mórtuum fúerit, multum fructum affert. Qui amat ánimam suam, perdet eam: et qui odit ánimam suam in hoc mundo, in vitam ætérnam custódit eam. Si quis mihi minístrat, me sequátur: et ubi sum ego, illic et miníster meus erit. Si quis mihi ministráverit, honorificábit eum Pater meus. Nunc ánima mea turbáta est. Et quid dicam? Pater, salvífica me ex hac hora. Sed proptérea veni in horam hanc. Pater, clarífica nomen tuum. Venit ergo vox de cœlo: Et clarificávi, et íterum clarificábo. Turba ergo, quæ stabat et audíerat, dicebat tonítruum esse factum. Alii dicébant: Angelus ei locútus est. Respóndit Jesus et dixit: Non propter me hæc vox venit, sed propter vos. Nunc judícium est mundi, nunc princeps hujus mundi ejiciétur foras. Et ego si exaltátus fúero a terra, ómnia traham ad meípsum. - Hoc autem dicébat, signíficans, qua morte esset moritúrus. - Respóndit ei turba: Nos audívimus ex lege, quia Christus manet in ætérnum, et quómodo tu dicis: Opórtet exaltári Fílium hominis? Quis est iste Fílius hominis? Dixit ergo eis Jesus: Adhuc módicum lumen in vobis est. Ambuláte, dum lucem habétis, ut non vos ténebræ comprehéndant: et qui ámbulat in ténebris, nescit, quo vadat. Dum lucem habétis, crédite in lucem: ut fílii lucis sitis. Hæc locútus est Jesus: et ábiit, et abscóndit se ab eis.
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes † In jener Zeit: Die Hohenpriester beschlossen, auch Lazarus zu töten; denn viele von den Juden gingen seinetwegen weg und glaubten an Jesus. Am nächsten Tag aber nahm die große Volksmenge, die zum Fest gekommen war, als sie hörte, dass Jesus nach Jerusalem komme, Palmzweige und zog ihm entgegen und rief: Hosianna! Gepriesen, der da kommt im Namen des Herrn, der König Israels! Und Jesus fand ein Eselein und setzte sich darauf, wie geschrieben steht: Fürchte dich nicht, Tochter Zion! Siehe, dein König kommt, sitzend auf dem Füllen einer Eselin. Das verstanden seine Jünger zuerst nicht; aber als Jesus verherrlicht war, da erinnerten sie sich, dass dies von ihm geschrieben stand und dass sie ihm dies getan hatten. So gab also die Volksmenge Zeugnis, die bei ihm war, als er Lazarus aus dem Grabe rief und ihn von den Toten auferweckte. Darum zog ihm auch die Volksmenge entgegen, weil sie hörte, dass er dieses Zeichen getan habe. Da sprachen die Pharisäer zueinander: Ihr seht, dass wir nichts ausrichten; siehe, die ganze Welt läuft ihm nach. Es waren aber einige Griechen unter denen, die hinaufgezogen waren, um am Fest anzubeten. Diese traten an Philippus heran, der aus Betsaida in Galiläa war, und baten ihn und sprachen: Herr, wir wollen Jesus sehen. Philippus kommt und sagt es Andreas; Andreas aber und Philippus sagen es Jesus. Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde. Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. Wer seine Seele liebt, wird sie verlieren; wer aber seine Seele in dieser Welt hasst, wird sie zum ewigen Leben bewahren. Wenn mir jemand dient, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn mir jemand dient, wird der Vater ihn ehren. Jetzt ist meine Seele erschüttert. Und was soll ich sagen? Vater, rette mich aus dieser Stunde! Doch deshalb bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und werde ihn wieder verherrlichen. Die Volksmenge nun, die dastand und hörte, sagte, es habe gedonnert; andere sagten: Ein Engel hat mit ihm geredet. Jesus antwortete und sprach: Nicht um meinetwillen ist diese Stimme gekommen, sondern um euretwillen. Jetzt ist das Gericht über diese Welt; jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden. Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. – Das aber sagte er, um anzudeuten, welchen Todes er sterben werde. – Die Volksmenge antwortete ihm: Wir haben aus dem Gesetz gehört, dass der Christus in Ewigkeit bleibt; und wie sagst du, dass der Menschensohn erhöht werden muss? Wer ist dieser Menschensohn? Da sprach Jesus zu ihnen: Noch eine kleine Weile ist das Licht bei euch. Wandelt, solange ihr das Licht habt, damit euch die Finsternis nicht überfalle; und wer in der Finsternis wandelt, weiß nicht, wohin er geht. Solange ihr das Licht habt, glaubt an das Licht, damit ihr Söhne des Lichtes werdet. Dies redete Jesus und ging weg und verbarg sich vor ihnen.
Benedíctus es, Dómine, doce me justificatiónes tuas: et non tradas calumniántibus me supérbis: et respondébo exprobrántibus mihi verbum.
Gepriesen seist du, Herr, lehre mich deine Rechtfertigungen: und überliefere mich nicht den Stolzen, die mich verleumden: und ich werde denen antworten, die mir Vorwürfe machen mit dem Wort.
A cunctis nos, quǽsumus, Dómine, reátibus et perículis propitiátus absólve: quos tanti mystérii tríbuis esse consórtes.
Von allen Sünden und Gefahren, bitten wir, o Herr, löse uns in deiner Huld los: die du zu Teilhabern dieses so großen Geheimnisses berufen hast.
Sacrifícium, Dómine, quod immolámus, placátus inténde: ut, intercedénte beáto Joánne Confessóre tuo, ad conteréndas inimicórum insídias nos in tuæ protectiónis securitáte constítuat.
Herr, sieh gnädig auf das Opfer, das wir darbringen: damit es, durch die Fürsprache deines heiligen Bekenners Johannes, uns in der Sicherheit deines Schutzes festige, um die Nachstellungen der Feinde zu zerschmettern.
Sanctus, Sanctus, Sanctus, Dóminus Deus Sábaoth. Pleni sunt cæli et terra glória tua. Hosánna in excélsis. Benedíctus, qui venit in nómine Dómini. Hosánna in excélsis.
Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.
Te ígitur, clementíssime Pater, per Jesum Christum, Fílium tuum, Dóminum nostrum, súpplices rogámus ac pétimus, uti accépta hábeas et benedícas hæc dona, hæc múnera, hæc sancta sacrifícia illibáta. Quam oblatiónem tu, Deus, in ómnibus, quǽsumus, benedíctam, adscríptam, ratam, rationábilem, acceptabilémque fácere dignéris: ut nobis Corpus et Sanguis fiat dilectíssimi Fílii tui, Dómini nostri Jesu Christi. Qui, prídie quam paterétur, accépit panem in sanctas ac venerábiles manus suas, et elevátis óculis in cælum ad te Deum, Patrem suum omnipoténtem, tibi grátias agens, benedíxit, fregit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et manducáte ex hoc omnes: HOC EST ENIM CORPUS MEUM. Símili modo, postquam cenátum est, accípiens et hunc præclárum Cálicem in sanctas ac venerábiles manus suas, item tibi grátias agens, benedíxit, dedítque discípulis suis, dicens: Accípite et bíbite ex eo omnes: HIC EST ENIM CALIX SÁNGUINIS MEI, NOVI ET ÆTÉRNI TESTAMÉNTI, MYSTÉRIUM FÍDEI, QUI PRO VOBIS ET PRO MULTIS EFFUNDÉTUR IN REMISSIÓNEM PECCATÓRUM. Hæc quotiescúmque fecéritis, in mei memóriam faciétis.
Dich also, gütigster Vater, bitten und flehen wir demütig durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn, du wollest gnädig annehmen und segnen diese Gaben, diese Geschenke, diese heiligen, makellosen Opfer. Diese Opfergabe also, so bitten wir, o Gott, habe die Güte in allem zu segnen, in dein Verzeichnis aufzunehmen, sie gültig, dem Geiste gemäß und dir wohlgefällig zu machen, damit sie uns zum Leibe und Blute werde deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Der am Tage vor seinem Leiden das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände nahm, und mit erhobenen Augen zum Himmel zu dir, Gott, seinem allmächtigen Vater, dir dankend es segnete, brach und seinen Jüngern gab mit den Worten: Nehmet hin und esset alle davon: DENN DAS IST MEIN LEIB. In gleicher Weise nahm er nach dem Mahle auch diesen herrlichen Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir wiederum, segnete ihn und gab ihn seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und trinket alle daraus: DENN DAS IST DER KELCH MEINES BLUTES, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, — GEHEIMNIS DES GLAUBENS — DAS FÜR EUCH UND FÜR VIELE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. Sooft ihr dies tut, tut es zu meinem Gedächtnis.
Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum. Advéniat regnum tuum. Fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie. Et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris. Et ne nos indúcas in tentatiónem. Sed líbera nos a malo. Amen.
Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung. Sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.
Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: miserére nobis. Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: dona nobis pacem.
Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt: gib uns den Frieden.
Ne tradíderis me, Dómine, in ánimas persequéntium me: quóniam insurrexérunt in me testes iníqui, et mentíta est iníquitas sibi.
Gib mich nicht preis, Herr, den Seelen derer, die mich verfolgen: denn falsche Zeugen sind gegen mich aufgestanden, und die Ungerechtigkeit lügt sich selbst vor.
Divíni múneris largitáte satiáti, quǽsumus, Dómine, Deus noster: ut hujus semper participatióne vivámus.
Vom Überfluss der göttlichen Gabe gesättigt, bitten wir, Herr, unser Gott: dass wir durch die Teilnahme an dieser immer leben.
Repléti alimónia cœlésti et spirituáli pópulo recreáti, quǽsumus, omnípotens Deus: ut, intercedénte beáto Joánne Confessóre tuo, nos ab hoste malígno deféndas, et Ecclésiam tuam perpétua pace custódias.
Erfüllt mit himmlischer Speise und mit geistlicher Stärkung erquickt, bitten wir, allmächtiger Gott: dass du, auf die Fürsprache deines heiligen Bekenners Johannes, uns vor dem bösen Feind verteidigst und deine Kirche in beständigem Frieden bewahrst.
Orémus. Humiliáte cápita vestra Deo. Tueátur, quǽsumus, Dómine, déxtera tua pópulum deprecántem: et purificátum dignánter erúdiat; ut, consolatióne præsénti, ad futúra bona profíciat.
Lasset uns beten. Beuget eure Häupter vor Gott. Es schütze, wir bitten Dich, o Herr, Deine Rechte das flehende Volk: und geläutert möge es würdig unterwiesen werden; damit es durch gegenwärtigen Trost zu den künftigen Gütern fortschreite.
℣. Ite, missa est. ℟. Deo grátias. Pláceat tibi, sancta Trínitas, obséquium servitútis meæ: et præsta, ut sacrifícium, quod óculis tuæ majestátis indígnus óbtuli, tibi sit acceptábile, mihíque et ómnibus, pro quibus illud óbtuli, sit, te miseránte, propitiábile. Per Christum, Dóminum nostrum. Amen. ℣. Benedícat vos omnípotens Deus, Pater, et Fílius, ✝ et Spíritus Sanctus. ℟. Amen.
℣. Gehet hin, ihr seid entlassen. ℟. Dank sei Gott. Dir möge gefallen, heilige Dreifaltigkeit, der Dienst meiner Ergebenheit; und gewähre, dass dieses Opfer, das ich Unwürdiger den Augen deiner Majestät dargebracht habe, dir wohlgefällig sei, und für mich und alle, für die ich es dargebracht habe, sei es durch dein Erbarmen versöhnend. Durch Christus, unsern Herrn. Amen. ℣. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, und der Sohn ✝ und der Heilige Geist. ℟. Amen.
In princípio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum. Hoc erat in princípio apud Deum. Ómnia per ipsum facta sunt: et sine ipso factum est nihil, quod factum est. In ipso vita erat, et vita erat lux hóminum: et lux in ténebris lucet, et ténebræ eam non comprehendérunt. Fuit homo missus a Deo, cui nomen erat Joánnes. Hic venit in testimónium, ut testimónium perhibéret de lúmine, ut omnes créderent per illum. Non erat ille lux, sed ut testimónium perhibéret de lúmine. Erat lux vera, quæ illúminat omnem hóminem veniéntem in hunc mundum. In mundo erat, et mundus per ipsum factus est, et mundus eum non cognóvit. In própria venit, et sui eum non recepérunt. Quotquot autem recepérunt eum, dedit eis potestátem fílios Dei fíeri, his, qui credunt in nómine ejus: qui non ex sanguínibus, neque ex voluntáte carnis, neque ex voluntáte viri, sed ex Deo nati sunt. ET VERBUM CARO FACTUM EST, et habitávit in nobis: et vídimus glóriam ejus, glóriam quasi Unigéniti a Patre, plenum grátiæ et veritátis. ℟. Deo grátias.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe geworden; und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen; und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um Zeugnis zu geben von dem Lichte, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Lichte. Es war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe geworden, doch die Welt hat es nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN und hat unter uns gewohnt; und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit. ℟. Dank sei Gott.